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"Trade-In-Programm für iPhone ein Erfolg"

Apple denkt über Umwelt-Label für Zubehörprodukte nach

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Vor einem Jahr hat Apple damit begonnen, das iPhone mit vergünstigten „ab xx Euro“-Preisen zu bewerben, die allerdings den Eintausch eines vorhandenen Geräts voraussetzen. Im Interview mit dem Magazin GQ lässt Cook nun verlauten, dass das Angebot zumindest in den Apple-Ladengeschäften großen Erfolg hat: Dem Apple-Chef zufolge nutzt dort mehr als ein Drittel aller iPhone-Käufer die Möglichkeit zum gleichzeitigen Rückgabe ihres alten Geräts.

Iphone Xr Ab579 Euro Bei Apple

Teilnehmer an Apples Trade-In-Programm nehmen dabei in Kauf, dass sie für ihr gebrauchtes Gerät deutlich weniger erhalten, als auf dem freien Markt. Im Gegenzug verläuft die Weitergabe des Altgeräts allerdings im höchsten Maß stressfrei. Apple stellt nicht allzu viele Fragen und ruft auch nicht zwei Wochen später wegen irgend eines Problemchens nochmal an, was bei Weitergabe im Bekanntenkreis oder auch bei einem eBay-Verkauf ganz gerne mal der Fall ist.

Dieses Jahr waren wir wirklich erfolgreich dabei, den Verbraucher dazu zu bringen, über den Trade-In nachzudenken. Bis zu einem Drittel oder mehr der Menschen, die in unsere Geschäfte kommen, geben ein altes Gerät zurück, und diese Zahl steigt. Also denke ich, dass das ein positives Zeichen ist.

Cook stellt diesen Trend als besondere Apple-Errungenschaft in Sachen Umweltschutz dar, was man natürlich durchaus differenziert betrachten kann. Wohl kaum einer dieser Kunden hätte sein altes iPhone statt der Rückgabe einfach in die Tonne getreten.

Cook zufolge geht das Engagement des Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit auch über die eigenen Produkte hinaus. Man denke darüber nach, wie man diesen Anspruch zumindest auch bei den von Apple zertifizierten Zubehörprodukten erfüllen könne. Im Gespräch sei eine Kennzeichnung für Produkte, die Apples hohem Anspruch in diesem Bereich entsprechen. Allerdings wolle er diesbezüglich nichts vorwegnehmen oder gar ankündigen.

Nur das Engagement Apples in diesem Bereich sei allerdings nicht genug, daher hoffe Cook, dass sich weitere Unternehmen Apple in diesem Bereich zum Vorbild nehmen.

Wir denken, dass wir scheitern, wenn es nur alleine tun. Wir tun es, weil wir diesen Ort ein wenig besser verlassen wollen, als wir ihn gefunden haben.

Samstag, 26. Okt 2019, 12:43 Uhr — chris
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    • Genau mein Gedanke! Die bekommen dann das Label: Superbad!
      Bei der ganzen Reparier-Problematik nehme ich Apple das ganze Öko-Recycling-Getue eh nicht ab. Das ist Greenwashing vom feinsten. An den günstigsten und einfachsten Stellen wird was gemacht.

      • Die AirPods werden aufwendig von Apple recycelt. Alles andere ist so Trump…

      • Weißt du was besser als „recycling“ von den wenigen Rückläufern ist? Verhindern, dess es weggeschmissen werden muss.

    • Verklebte Batterien in der ganzen Produktlinie.
      Verlötete Festplatten und Arbeitsspeicher. Gängelung/Unmöglichmachen von Eigenreperaturen. Voll umweltfreundlich der Tim.

    • Genau kein Gedanke.

      Meine sind nach 2 Jahren nun endgültig kaputt bzw. unbrauchbar , Akku hält noch 30-40 Minuten beim musikhören. Ab in die Tonne.

      Meine B&W P7 Wireless halten nach wie vor noch um die 15-17h…

    • Die AirPods sind eh Wegwerfartikel. Sobald sie kaputt sind, lohnt sich ne Reparatur nicht. Teurer als ein Neukauf.

  • Daran ist nichts umweltbewusst. Die Geräte werden von BrightStar angekauft, nicht von Apple selbst. Die wickeln das nur ab und die Geräte gehen dann in andere Märkte und werden teuer verkauft.

    Deshalb dürfen die es nicht mehr Recycling nennen oder Renew.

    Haben im großen Stil die Kunden verarscht und gemeint, Sie würden das alte iPhone Recyceln und davon bestimmt Materialien wiederverwenden. In den AGBs steht da allerdings was ganz anderes.

    Wiedermal aufgehübschte zahlen. Wie sollen 1/3 der Kunden darauf zurück greifen wenn nicht mal 1/5 der Kunden überhaupt von diesem Service wissen?

    Quelle: AGBs, Geschätsbericht Apple Inc.

    • Mir als Kunde ist es aber egal, ob das Gerät als ganzes in einem anderen Markt noch einmal Verwendung findet oder unmittelbar recycelt wird. Mir ist wichtig, dass es nicht auf irgendeiner Deponie verklappt wird und etwaige Rohstoffe damit definitiv vergeudet würden. Bei der Variante mit dem „2. Leben“ muss nur am Ende eine entsprechende Verwertung erfolgen, dann ist doch „alles gut“!

      • Falsch dem Kunden ist nur wichtig das alles möglichst billig ist egal wie und wo es produziert wird und erst recht egal was nach der Benutzung damit passiert

  • Es werden auch nur bestimmte iPhones dafür angenommen. Für mein iPhone 4S gäbe es null Euro auch für mein 5S.

    • Daran sieht man, das, was ID schreibt. Denn bei Recycling wäre das Alter irrelevant.

      • Daran sieht man das das Recycling denen Banane ist und nur ein guter ökologischer Schachzug.. ich frage mich eh wer das nutzt bei diesen billig Preisen. Alle zu viel Geld?

    •  ut paucis dicam

      Die sind definitiv zu „alt“! Du bekommst schon für das Vorjahresmodell wenig. Schlimm sieht es auch bei der Watch-Inzahlungsnahme aus: keine 2 Jahre alt: NULL € !

    • Genau. Für Rohstoffe null Euro, wie kann das sein….. klingt nicht nach umweltbewusstem Denken sondern eher wie Weiterverkauf.

    • Es werden alle Geräte angenommen. Man kann auch sein altes Nokia abgeben, die werden alle recycelt. Eine Gutschrift als Kaufanreiz gibt es eben nur für neuere Geräte. Ich finde das Programm und die Wiederverwendung der Materialien vorbildlich!

  • Klar ist das TradeIn Programm für Apple ein voller Erfolg, bei den miesen Ankaufspreisen den die bezahlen kein Wunder.

  • Wer bezahlt es der Kunde. Geräte mit einem weiteren Aufschlag d so und ja noch nicht teuer genug!!!
    Blöde Idee wenn auch in der Sache ok.

  • Ich kaufte mir 2006 Bose NC35 Kopfhörer mit Noise Cancelling Funktion.

    Ich habe bis jetzt 2x die Ohrpads getauscht (je 25€), aber der Akku hält immer noch ca. 8 Stunden, was für eine lange Zugfahrt meist reicht.

    Ich finde das außerordentlich nachhaltig von BOSE, noch immer nach 13 Jahren kaum Müll zu produzieren.

    Weder ist so ein Verhalten neu, noch besonders innovativ von Apple. Also statt große Reden schwingen, den Wort einfach mal Taten folgen lassen und entsprechend Produkte auf den Markt zu bringen, die man leichter reparieren kann.

    THINK DIFFERENT aber diesmal wirklich

    • Der Akku in deinen Bose Kopfhörern lässt sich tauschen? Nein, oder? Gut der Akku hält länger denn er ist ja auch deutlich größer im Vergleich zu den AirPods. Letztendlich muss den Kopfhörer trotzdem wegschmeißen wenn die Akkus runter sind. So wirklich nachhaltig ist auch nicht.

      • Du hast keine Ahnung!
        Klar kann man den tauschen…

        Erst lesen, dann verstehen, dann loslabern!

        Bose NC35

        Herr, lass Hirn regnen

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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