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Apple Arcade: Apple kündigt Verträge zugunsten neuer Partner

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Läuft Apple Arcade nicht so, wie Apple sich das vorstellt? Dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg zufolge dreht der iPhone-Hersteller an den Stellschrauben, um das Abo-Angebot attraktiver zu machen. Dabei fallen manche Entwicklerstudios unter den Tisch.

Apple Arcade Probeabo

Apple hat demnach bereits gezielt die mit einzelnen Entwicklern geschlossene Verträge gekündigt und schaut sich aktiv nach Ersatz in Form von neuen Partnern um, mit deren Hilfe sich die Abonnenten des Dienstes besser bei der Stange halten lassen. Die Absagen seien unter anderem damit begründet worden, dass die Spiele nicht die Ansprüche erfüllen, die Apple diesbezüglich habe. Das Unternehmen suche verstärkt nach Spielen mit dem Potenzial, Nutzer auch im Anschluss an ihre kostenlose Testphase an Apple Arcade zu binden.

Keine echten Hits dabei?

Die Einschätzung Bloombergs, von den rund 120 seit dem Start des Angebots vorgestellten Spielen hätte sich keines zu einem echten Hit entwickelt, scheint uns allerdings schwierig. Es liegt wohl eher in der Natur der Sache, dass sich die in den Abodienst eingebundenen Titel anders entwickeln, als dies auf dem freien Markt der Fall gewesen wäre. Auch Apple selbst wird nicht kalkuliert haben, dass die Abonnentenzahlen sich in Relation zu den Download-Zahlen entwickeln, die die teils namhaften Titel auf dem freien Markt generiert hätten. Erst vergangene Woche konnte Apple Arcade mit „Beyond a Steel Sky“ einen spektakulären Neuzugang vermelden.

Apple Arcade

Apple zeigt sich von Bloomberg auf die Änderungen und den Erfolg von Apple Arcade angesprochen erstaunlich redefreudig, wenngleich das Statement inhaltlich nicht groß was hergibt:

Apple Arcade hat neu definiert, was ein Spieledienst sein kann, indem es Abonnenten und ihren Familien unbegrenztes Spiel auf allen Apple-Geräten ermöglicht. Wir sind stolz darauf, den allerersten Abonnementdienst für mobile Spiele auf den Markt gebracht zu haben, der jetzt mehr als 120 Spiele umfasst, von denen viele preisgekrönt und weithin für ihre Kunstfertigkeit und ihr Gameplay gefeiert werden. Die Vision war schon immer, den Apple-Arcade-Katalog zu erweitern und weiterzuentwickeln, und wir können es kaum erwarten, dass unsere Benutzer die Spiele ausprobieren, an denen die Entwickler gerade arbeiten.

Mit konkreten Zahlen zur Akzeptanz des Abo-Angebots will uns Apple allerdings nicht beliefern. Somit lassen sich die Gerüchte, das Unternehmen bietet Nutzern teils erneute kostenlose Testphasen an, weil die Abonnenten-Zahlen deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben, zumindest nicht widerlegen.

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01. Jul 2020 um 08:53 Uhr von chris Fehler gefunden?


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