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Mario Kart Tour nach nur 10 Wochen auf Platz 1

App-Store-Charts 2019: Spiele mit In-App-Käufen dominieren

21 Kommentare 21

Im Anschluss an die Bekanntgabe der besten Apps 2019 hat Apple nun auch die Ranglisten der in diesem Jahr am meisten geladenen Apps und Spiele veröffentlicht. Ein „Hut ab“ an den Spitzenreiter bei den kostenlosen Spielen: In nur zehn Wochen konnte sich Mario Kart Tour hier den ersten Platz sichern – das Spiel ist erst seit Ende September im App Store erhältlich.

Auf den Folgeplätzen finden sich die Titel Color Bump 3D und aquapark.io. Wer Fortnite sucht, muss bis auf Rang elf Scrollen. Bei den Kaufspielen hält einmal mehr Minecraft die Pole Position, gefolgt von gleich zwei Titeln der Entwickler Ndemic Creations: Plague Inc. und Rebel Inc.

Ios App Store Spiele Charts 2019

In-App-Käufe dominieren

Bemerkenswert, wenngleich nicht überraschend ist die Tatsache, dass alle 20 von Apple in der Kategorie „kostenlose Spiele“ gelisteten Top-Titel In-App-Käufe anbieten und auch unter den gekauften Spielen Apps mit zusätzlichen In-App-Käufen dominieren. Lediglich bei sechs hier aufgeführten Titel handelt es sich um echte Premium-Spiele.

Die ebenfalls im App Store einsehbaren Charts für die „Nicht-Spiele-Apps“ 2019 halten keine Überraschungen bereit. Bei den kostenlosen Anwendungen konnte sich einmal mehr WhatsApp den ersten Rang sichern und bei den gekauften Apps steht mit Blitzer.de ebenfalls ein alter Bekannter an der Spitze.

App Store Charts 2019 Apple

Mittwoch, 04. Dez 2019, 8:06 Uhr — chris
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  • Wirklich nicht überraschend. In-App Kauf Apps bringen für Entwickler wesentlich mehr Geld ein als Pay-Apps. Ist einfach so. Auch wenn hier User auf eine andere Meinung pochen. Sind halt nur die Minderheit.

    • Das ist schon richtig. Für die Entwickler sind In-App-Käufe wahre Goldgruben. Meiner Meinung nach gehört das viel stärker reguliert. In-App-Käufe für 99,99€ etc. sind schlichtweg … sagen wir mal … fragwürdig. Erwachsene Menschen, die ihr eigenes Geld verdienen, können auch darüber entscheiden ob sie das Geld dafür ausgeben möchten/können oder nicht. Aber bei Kindern und Jugendlichen ist das eine andere Geschichte und das macht dieses Geschäftsgebaren so verwerflich. Denn Kinder und Jugendliche sind in den meisten Fällen die Hauptzielgruppe.

      • Verwerflich? Ja. Muss man alles regulieren? Nein. Da es einen Markt gibt, wird das angeboten. Und wenn Eltern die Bezahloptionen nicht anständig regulieren, und ihrer Erziehung mit ordentlichen Und altersgerechten Gesprächen nachkommen so wird es immer wieder welche geben, die Geld ausgeben ohne es zu haben..

      • Verwerflich finde ich die Höhe der Preise. Natürlich kann man argumentieren, dass jeder selbst entscheiden kann, ob er 110€ in ein Spiel pumpen will für eine Kiste voller Edelsteine – aber der Mensch gewöhnt sich daran, erst recht junge menschen, die denken, dass sei völlig normal. Diese Preise sind absolut dreist. Das ist einfach sehr viel Geld und so geht der Umgang mit Geld den Bach runter.

    • Kein Wunder, gibt ja kaum noch spiele die ohne inapp Käufe auskommen. Einseitige Bewertung;)

    • …und Apple verdient beim dem ganzen In-App-Kram auch am meisten ;)

      • 30% ist nicht der Großteil. Ist bei Google im Playstore exakt der gleiche Betrag. Marktüblich halt.

      • @helper – hab ja nicht behauptet, dass es der Großteil ist. Aber Apple verdient halt an 12 x 9,99 mehr als an 1 x 9,99 für eine Kauf-App ;)

        Theoretisch hat es Apple je selber in der Hand. Wenn die In-App-Purchase nicht gutheißen würden, könnten die das von heute auf morgen abschalten. Und ich denke nicht, dass die Entwickler da abspringen würden, dafür hat iOS einfach eine zu große Stellung ;)

      • @Maurice: „Am meisten“ und „der Großteil“ ist das Gleiche.

  • Mein erster Gedanke nach der Überschrift: „…weil sie erstmal kostenlos sind…!“

    • Manche lesen auch mehr als die Überschrift: „auch unter den gekauften Spielen Apps mit zusätzlichen In-App-Käufen dominieren“

      • Richtig, aber du hast das „auch“ ja auch gelesen. Und deshalb schrieb ich ja erster Gedanke. Ist doch alles halb so wild

  • Wahnsinn, dass Doodle Jump da immer noch dabei ist. Das war ja wirklich eines der ersten Spiele, die man damals hatte.
    Die einfachen Games waren immer die besten.

  • Wenn ich mal so gucke was so auf meinem iPhone an Apps rumschwirren, dann sind das alles kostenlose Apps hautpsächlich aus den Bereichen Social Media, Smarthome, Reise (Db Navigator und Co.), Apps von Geräteherstellern (FritzBox usw..), Ebay, Lieferando, Banking usw.

    Alles Apps die gratis sind weil sie das „Tor“ zu den Dienstleistungen eines Anbieters sind. Das sind m.E. 80% aller Handy Apps. Der Anteil der Programme die man sich wirklich kaufen muss hält sich arg in Grenzen.

  • Finde Mario Cart steht zu recht da ganz oben – auch ohne einen Cent dafür auszugeben, macht das Spiel echt Laune :)

    • Ich musste einfach nen Gold-Pass kaufen diesen Monat. Die zwei Wochen kostenlos anfixen haben sich also gelohnt. Und ja, es macht Laune. Dürfen sie also auch ein paar Euros für einstecken.

  • Gerade mal nachgeschaut, das letzte mal, dass ich füer ein App im Store etwas bezahlt habe, ist knapp 3 Jahre her und war ein 0,99 € Spiel. Habe seit 2008 ein iPhone und an Apps einfach alles, was man so braucht. Da viele größeren Apps auf Abo umgestellt haben, wurden sie einfach gelöscht und zum Teil durch andere kostenfreie Apps ersetzt oder iOS bringt diese Funktionen mittlerweile von Haus aus mit. Spiele spiele ich so gut wie keine am Handy. Bin da wohl einfach nicht die Hauptzielgruppe. Ich würde niemals in einem Handyspiel echtes Geld ausgeben, um einen Level weiterkommen zu können, aber gut kann ja zum Glück jeder selber entscheiden, was er mit seinem Geld macht. Sobald unsere Tochter in einem Alter ist, wo dies alles interessant werden könnte, werden sowieso sämtliche Kauf Sachen gesperrt. Ich kann Eltern hier auch nicht verstehen, die ihren Kindern einen Freibrief zum Geldausgeben im App Store geben.

    • „…Ich kann Eltern hier auch nicht verstehen, die ihren Kindern einen Freibrief zum Geldausgeben im App Store geben…“ -> leider gibt es doch immer wieder Eltern, die lieber ein paar (100) Euro liegen lassen um ihr Kind „ruhig“ zu stellen, als sich ernsthaft mit ihm zu beschäftigen.

      Sieht man ja teilweise sogar in Restaurants, wenn das Kind schon das iPhone/iPad vor die Nase gesetzt bekommt, damit es einfach ruhig ist o_O

  • Ich -als Mittvierziger- habe gerade letzte Woche eine „Spieleinweisung“ in Minecraft von meinen Kindern bekommen. Hat mich tatsächlich gefesselt, wie kreativ man da sein kann :) Kann nun auch verstehen, dass sowas langfristig motiviert und bindet. Aber diese ganzen Mobilspiele sind einfach nichts für mich. Meine Augen brauchen inzwischen einen größeren Bildschirm.

    • Glatzmatz der Gartentroll

      Es gibt Minecraft auch auf dem PC, den Mac und der Konsole. Von Pc kommt es ja ursprünglich. Wahnsinn, wenn man bedenkt wie alt das Spiel und ist und damals von einem einzigen Menschen geschrieben wurde.

      Ich, als Mittdreißiger, werde es mir aber nochmals für die Konsole kaufen. Damals, als es noch in der Beta war hatten wir echt viel Spaß damit.

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