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Abo-Verwaltung, In-App-Käufe…

App Store: Apple vernachlässigt die wichtigsten Kundeninteressen

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Wir haben gestern bereits darüber berichtet, dass Apple die Anzeige der innerhalb einer App verfügbaren In-App-Käufe aus den App-Store-Informationen entfernt hat. Wer sich darüber informieren will, in welchen Umfang im Zusammenhang mit der Nutzung einer App zusätzliche Kosten anfallen (können), muss die App zunächst laden, starten und darauf hoffen, dass der Entwickler selbst diese Informationen übersichtlich und neutral bereitstellt.

Wir schließen an dieser Stelle einfach mal aus, dass Apple die Anzeige versehentlich entfernt hat. Dergleichen kann und darf mit Blick auf die Fürsorge, die Apple eigener Auskunft zufolge bezüglich des nun auch aufwendig redaktionell betreuten App-Store-Angebots walten lässt, schlichtweg nicht vorkommen. Zumal Apple mittlerweile ausreichend Zeit hatte, um einen etwaigen Fehler zu korrigieren.

Dementsprechend müssen wir die Änderung dahingehend verstehen, dass Apple hier ein konkretes Ziel verfolgt. Sei es, um die Download-Zahlen im App Store generell nach oben zu schrauben (und letztendlich Statistiken zu beeinflussen), oder schlimmer, um eine mögliche Hemmschwelle beim Download von Apps mit In-App-Käufen abzubauen. Beides ist nicht im Interesse der Nutzer und widerspricht auch dem, was Apple in der Kommunikation nach außen vorgibt.

In App Weg

App Store für iOS mit und ohne In-App-Preise

Immer häufiger hat man den Eindruck dass bei Apple in zunehmendem Maß die Zahlen regieren. Teils werden massive Fehler oder auch Fehlentscheidungen erst korrigiert, nachdem entsprechend mediale Aufmerksamkeit vorhanden ist. Dessen wurden wir erst Mitte des Monats Zeuge, als erst Apple gegen betrügerische Abo-Apps eingeschritten ist, nachdem sich namhafte US-Medien der Sache angenommen hatten. Eine ähnliche Reaktion ist auch im aktuellen Fall zu erhoffen: Die entfernte Anzeige der In-App-Käufe könnte ein Testballon sein, den Apple nachdem die Sache nun entsprechend für Wirbel sorgt wieder platzen lässt.

Apple muss zum Schutz der Kunden dringend nachbessern

Apple verdient eine Menge Geld mit In-App-Käufen und Abos und betont stets die Relevanz und das Potenzial dieses „Services“ genannten Geschäftsbereichs. Bleibt zu hoffen, dass der Kunde hierbei nicht in Vergessenheit gerät und die Kritik, sei es im aktuellen Fall oder auch kürzlich im Zusammenhang mit den Abzock-Abos, ernstgenommen wird. Wichtige Verbesserungen für den App Store wären nicht nur eine umfassende und schnell erreichbare Anzeige aller in einer App angebotenen In-App-Käufe sondern auch ein direkter und auch für weniger versierte Nutzer auffindbarer Weg zur Verwaltung der über den App Store und sonstige Apple-Angebote abgeschlossenen Abos.

Dienstag, 30. Okt 2018, 9:50 Uhr — chris
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  • Mich würde auch interessieren, warum man den AppStore nicht wechseln kann, ohne dass das Guthaben verfällt. Sollen sie einfach eine Möglichkeit schaffen, das Guthaben regional zu binden, damit keine Betrügereien stattfinden oder nur das Laden kostenloser Artikel ermöglichen. OK, dann eben ne zweite ID für den US Store erstellen…

    • Das dürfte wohl Steuergründe haben.
      Streng genommen würde man sonst Geld von einem Land ins andere schieben. Ohne Kontrolle.

    • Das Guthaben verfällt dann? Einfach so? Und wenn man zurückwechselt bleibt das Guthaben weg?

      • Nein, er meint, es wird nicht mit in den anderen Store genommen.

        Deutscher Store 20€ Guthaben
        Wechsel in US Store 0 Dollar Guthaben
        Wechsel zurück in deutschen Store immer noch 20€ Guthaben.

      • Danke Denner für die Klarstellung!

      • Leider nicht korrekt. Will man mit ein und derselben ID den Store wechseln, so muss das Guthaben aufgebraucht sein. Sonst würde ich das ja machen, es bleibt nur der Umweg über eine zweite ID.

      • Und nein, ich möchte das Guthaben nicht mitnehmen, sondern einfach nur eine App aus dem US Store laden, weil es sie bei uns in DEU nicht gibt. Im US Store bezahle ich dann gern mit der selben Kreditkarte, aber sobald ich noch Guthaben im DEU AppStore habe, kann ich mit der selben ID den Store nicht einfach über die Regionaleinstellungen wechseln (aus den schon mehrfach genannten Gründen, die ich als Betrügereien zusammengefasst bezeichnet habe).

    • Danke, ihr wollt mir genau das Vorgehen erklären, das ich als Betrügereien bezeichnete.

    • Na, wenn Apples Programmierer dazu nicht in der Lage sind… ein Hoch auf die Automatisierung. ;)

  • Ich habe das schon über die Feedback App in den Betas gemeldet. Schreibt einfach alle an Apple, wenn die da Rückmeldung von bekommen werden die schon zurückrudern. Und wer weiß was heute Abend mit iOS 12.1 kommt

  • Bei mir werden die in-App Käufe Form von Bilder angezeigt. Evtl. soll ja diese Bilder-Anzeige in Zukunft die Textbasierte ersetzen?

  • Bin ganz eurer Meinung. Sollte das absichtlich entfernt worden sein, wäre das eine unglaubliche Schweinerei.

  • Apple entwickelt sich immer mehr zum Saftladen. Gerade heute morgen habe ich auf Twitter einen Interessanten Thread verfolgt, in dem der Entwickler @rjonesy sein Leid klagt:

    Seine App wurde von Apple aus dem Store entfernt (nicht nur beim Review abgelehnt, sondern direkt aus dem Verkauf genommen), weil seit dem neusten Update In-App Käufe für die Aktivierung lokaler Push Nachrichten enthalten waren. Laut Richtlinien ist es aber verboten Features des System nur gegen Aufpreis anzubieten.

    OK, auf den ersten Blick scheint die Regelung sinnvoll. Dafür aber direkt eine App aus dem Store zu schmeißen und so dem Entwickler deutlich zu schade ist aber sicherlich mehr als übertrieben.

    Auf den zweiten Blick ging es aber auch nicht um lokale Push Nachrichten sondern Server Nachrichten, was eigentlich absolut in Ordnung sein sollte.

    Der Entwickler ärgerte sich jedoch vor allem darüber, dass Apple scheinbar drei Sorten von Apps unterscheidet:
    1. Große Anbieter wie Facebook, Google, etc. die sich scheinbar alles erlauben können. Dort wird kaum auf die Regel geachtet.
    2. Betrugs-Apps die dem Nutzer für Hintergründe oder Wetterinfos Abos für hunderte Dollar im Jahr unterschieben. Diese machten teilweise mehrere hundertaused Dollar Umsatz pro Monat (!!!) und werden von Apple scheinbar blind durchs Review gewunken.
    3. Ehrliche kleine Entwickler die Apps gewissenhaft pflegen und vom Verkauf leben. Weil es Apple mit den eigenen Richtlinien die Apps aus den Kategorien 1 und 2 alles andere als genau nimmt, muss man die Entwickler aus Kategorie 3 umso stärker drangsalieren…

    In dieses Bild passt das Entfernen von Informationen über (verdeckte) Kosten ganz wunderbar. Scheinbar kommt es Apple nur noch darauf an zu Verdienen. Die Qualität spielt dabei keine Rolle. Ob die Nutzer ausgetrickst werden ist auch egal. Hauptsache der Umsatz stimmt.

    Ich bin mal gespannt wie lange es den App Store in der Form noch gibt.

    • Apple hat doch recht. Warum soll ich für etwas zahlen, das schon mit iOS bezahlt wurde?

      Als Entwickler sollte man das wissen.

      • Der Kunde muss ja nicht dafür zahlen. Ich verstehe das so: Der Entwickler bietet die Möglichkeit, dass man für einen Betrag x auch lokale Push-Mitteilungen bekommt. Der Kunde entscheidet, ob es ihm das Wert ist. Wenn der Kunde diese Push-Mitteilungen auch direkt von iOS bekommen könnte, wäre er natürlich blöd, dafür zu bezahlen. Aber so kann der Kunde nichts mehr entscheiden.
        Das größere Problem ist aber, dass Apple die Richtlinien nicht so genau prüft, wenn die da genug dran verdienen. Große Unternehmen, die es mit Gesetzen nicht so genau nehmen, werden von Apple ja auch bevorzugt, und teilweise mit Sonderrechten belohnt. Betrüger werden so lange wie möglich gedeckt. Aber kleine Entwickler, die Leistungen bieten, die Kunden wollen, werden drangsaliert.
        Es wird Zeit für einen alternativen App-Store.

      • Da hatte Apple nicht Recht: Wie beschrieben ging es gerade NICHT um lokale Push Nachrichten sondern um Server-Nachrichten. Das hatte der Prüfer scheinbar übersehen.

        Selbst wenn es um lokale Nachrichten gegangen wäre, wäre die Reaktion komplett überzogen gewesen. Ein netter Hinweis „Bitte ändere das innerhalb von X Tagen“ hätte es sicherlich auch getan.

        Der Entwickler prangert hauptsächlich an, dass Einerseits wegen einer Nebensächlichkeit seine Existenzgrundlagen gefährdet wird, während andererseits große Firmen und Betrüger unbehelligt tun und lassen können was sie wollen. Damit hat er absolut recht.

      • Fünf-Nullen-Karre

        Was genau können „die Großen“ denn Regelwidriges nach Gutdünken und ungeahndet tun oder lassen? So pauschal und tatsachenfrei, wie vorgebracht, ist die Kritik nichts als gehaltloses Gemotze. Wohlfeil, aber nicht konstruktiv.

      • @Fünf-Nullen-Karre lies dir doch einfach bei Twitter den genannten Thread von @rjonesy durch. Dort bekommst du alle Informationen die du suchst. So pauschal und tatsachenfrei, wie von dir vorgebracht, ist die Kritik nichts als gehaltloses Gemotze. Wohlfeil aber nicht konstruktiv :-P

  • ich denke es wird entfernt, da die Liste u.U. mehr IAP anzeigt als alle Nutzer tatsächlich kaufen können.

    z.B. wenn eine App ein befristet Angebot für einen Teil der Nutzer fährt und dieses über einen separaten IAP kauf macht, tauchte dann in der Textliste Pro für 1€ auf, auch wenn für Nutzer, die kein Angebot erhalten haben 5€ zahlen ‚müssen‘.

    • Apple war mal gut darin, wohl überlegte und auf das wesentliche reduzierte Features anzubieten, die dann einfach funktionierten und leicht zu bedienen waren. Das, was Du beschreibst, gab es früher nicht. Da gab es keine Aktionsangebote oder variable Preise für einzelne Personengruppen. Davon ist man bei Apple abgerückt. Stattdessen verkompliziert man Dinge und wirft gute Features über Board oder baut bei Standardfunktionen Bugs ein. Unschöne Entwicklung. Apple fehlt der wichtigste Produkttester: Steve Jobs

      • Doch, die angesprochenen Vergünstigungen gibt es schon ewig.

        Beispiel:
        In einem Spiel kosten 100 Goldmünzen 10€ und 30 Goldmünzen für 5€. An Feiertagen werden dann Spezial-Käufe angeboten zB 100 Goldmünzen für 5€ oder man bekommt ein „Anfängerpaket“ mit 500 Goldmünzen für 10€.

        Nicht im AppStore werden die Preise Gruppengebunden verändert, sondern im Spiel selbst von den Entwicklern.

      • Fünf-Nullen-Karre

        Ach, Alex, ist das so? Vielleicht erinnerst Du Dich einmal zurück an das Gemosere seinerzeit: Buäähhh, Samsung baut größere, buhuuu, Android ist offener, ich will dies, jene Reglementierung muss weg…..

    • Viele Entwickler bieten ja auch zeitlich begrenzte Angebote. Und da wird eben oft Unfug im AppStore deswegen angezeigt. So wird seit geraumer Zeit im AppStore zu einem Spiel das Osterpaket als „meist gekaufter InApp“ angezeigt, welches es 2017(!) gab. Jemand muss das ja bearbeiten. Ich denke das erspart man sich nun. Mir reicht die Auskunft das es inApps gibt aber allein auch nicht. Es sollte noch Unterscheidungen geben. Bei einer App die kostenlos getestet und dann per InApp gekauft werden kann, oder Saison Pakete bietet, sollte es angegeben werden. Ebenso InApp Käufe mit denen Abos gemeint sind. Für mich besteht ein Unterschied zwischen einem KAUF und einem ABO!

  • Hemmschwellen abbauen? Bei mir wird diese gerade gegenteilig massiv angehoben – ich lade schlicht keine Apps mehr, bei denen ich ein Abo abschließen muss aber keine Vorab-Infos mehr zu den folgenden Preisen bekomme. Mich kotzt diese Abo-Politik ehrlich gesagt immer mehr an – ich verstehe, das Entwickler Kohle verdienen müssen und zahle gerne für Dienste die mir nützlich sind, aber so läuft das definitiv in die falsche Richtung.

    •  ut paucis dicam

      So ist es!
      In-App-Käufe sind bei mir ausgeschaltet -seit Jahren! Basta!

    • Einfach auf die entwicklerseite gehen und dort schauen, was die Abos kosten.

      • @Denner, das geht wohl in den wenigsten Fällen. Ich persönlich habe noch nie auf einer Entwicklerseite irgendwelche Auflistungen von InApp-Käufen zu spielen gesehen – nur den jeweiligen Kaufpreis einer App.

    • Geht mir ebenso. Erstens möchte ich keine Abofallen und zweitens möchte ich bevor ich mir eine App lade, wissen ob und was auf mich zukommt.
      So wie es aktuell ist, habe ich alle in-App-Käufe blockiert und werde mir auch gar keine Apps ohne festen Preis mehr laden.

      Ich hoffe doch stark, dass der Schuß für Apple nach hinten losgeht!

  • Ja da gebe ich euch recht, es geht nur noch um Kapitalsteigerung. Ist ja nicht falsch, muss ja auch so sein, aber dann sollen die doch bitte diese scheinheiligen Phrasen lassen, von wegen kundenorientiert o.ä. Ich nutze das IPhone seid dem ersten Model außer zwischendurch ein kleiner Ausflug in die Android Welt mit dem S8 plus. Das Gerät war geil aber Android war scheisse daher bin ich wieder zurück nach Apple. Aber in den letzten Jahren werden die gefühlt immer schlechter. Wäre das Betriebssystem nicht so gut hätte ich schon längst gewechselt.

  • Der Fehler ist die falsche Sichtweise. Nicht der Endnutzer ist der Kunde von Apple im App Store, sondern der App-Hersteller. Und für diesen hat Apple alles richtig gemacht. Der Endnutzer ist an dieser Stelle für Apple nur noch zweitrangig, da dessen Geld bereits beim Kauf des iPhones/iPads Richtung Apple gewandert ist.

    Im App Store geht es darum, dem App Hersteller zu helfen möglichst hohe Einnahmen zu generieren.

  •  ut paucis dicam

    Was mich bei der bisherigen Anzeige der in-App-Käufe gestört hat und was gefehlt hat, war eine genaue Bezeichnung für was die jeweilige Auswahl steht. Dort war nur: xxx… €, xy… €, xz…€. Aber keine Benennung was ich unter den Begriffen erwerbe. Anders bei Zeit-Abos, wo stand 1 Woche, 6 Monate, 1 Jahr.
    Das Weglassen der Infos über in-App-Käufe ist gelinde gesagt eine Schweinerei! Ich habe bereits meinen Unmut bei Apple über den unübersichtlichen Appstore, sowie die neue Book App kund getan. Bei Books ist ein schnelles Nachschlagen in „meiner Buchliste“ nicht mehr möglich. Man muss sich durch das Menue klicken. Ich möchte mein Bücherregal beim Öffnen auf der ersten Seite!

    • Geht mir genauso. Die Books App ist seit iOS 12 der letzte Schrott!
      Kennt jemand eine vernünftige App, mit der ich meine (lokalen) Hörbücher abspielen kann? Die Standard-Apps taugen dafür leider nichts mehr, da die Bedienung unnötig verschlechtert wurde. Nichtmal vernünftiges Sortieren nach Titel bekommt Apple auf die Reihe, obwohl alle Metadaten sauber gepflegt sind.

  • Wenn dem Endnutzer der Luxus immer mehr kostet. Reicht dem Normalo der Rest zum Leben nicht mehr. Darum muss er zum eigenen Schutz Prioritäten für seinen Lebensunterhalt setzen – die Verkäufe gehen zurück. Als extrem langjähriger Apple-Nutzer tendiert meine Begeisterung für Apple immer mehr gegen NULL.

  • Wo kann ich mich darüber Beschweren. Auch ich bin indirekt Opfer durch meine Kinder deswegen geworden…….

    •  ut paucis dicam

      [email protected] oder
      Apple Store Customer Care,
      Apple operations Europe,
      Hollyhill Industrial Estate,
      Hollyhill,
      Cork,
      Ireland
      Per Fax: +353(0)214283917

      • Danke. Habe soeben eine Beschwerde Mail geschrieben.

      • Leider eine nicht zufriedenstellende Antwort erhalten:

        Sie haben mit Ihrer Anfrage den Email Support des Apple Online Stores erreicht.
        Wir bearbeiten lediglich Anfragen, die sich auf Bestellungen die im Apple Online Store aufgegeben wurden beziehen.

        Wir bedauern sehr, dass Sie diese unangenehmen Erfahrungen mit Apple machen müssen.

        Ihre Meinung als Kunde ist Apple sehr wichtig und wir sind dankbar für jede Art von Kritik.
        Nur so können wir eine ständige Verbesserung unserer Produkte und unseres Services gewährleisten.

        Bitte besuchen Sie unsere Feedbackseite, um uns Anregungen und Kritik zu geben.

        http://www.apple.com/feedback/

        Leider ist unter diesem Link keine Möglichkeit den App-Store auszuwählen. Danke für die Hilfe, Apple.

        :(

      •  ut paucis dicam

        Druck sie doch aus, Briefumschlag , Marke rauf und schicke sie nach Ireland per Post. Dort können Sie der Beschwerde nicht entkommen!
        Du kannst übrigens in deutsch schreiben! Die sind international und haben perfekt sprechende/schreibende Mitarbeiter! :-)

    • Ich denke ein genausoguter Adressat sind die Verbraucherschutzverbände. In Deutschland gilt die Preisangabenverordnung, gegen die Apple aus meiner Sicht durch das Weglassen der InApp Käufe verstößt. Wenn sich die Verbände auch zu dieser Meinung durchringen, hat Apple eine Klage oder zumindest eine Abmahnung an der Backe.

  • Habe in einer App InApp Kaufoptionen entdeckt die über eine Anzeige viel teurer angeboten und verkauft werden als wenn man diese manuell einzeln kauft. Allerdings wird über die Anzeige mit 35% geworben. Wobei man mit 35% Rabatt nicht annähernd an die Summe der Einzelkäufe rankommt.
    Wo kann ich solch arglistige Täuschung melden?

  • Am schlimmsten ist das Bewertungssystem. Gestern erst wieder eine App im Store geladen und angeschaut, die zurecht einen Schnitt von 1,3(!) Sternen hatte. Die ersten gelisteten Bewertungen waren aber alle mit 5 Sternen versehen, so dass der Eindruck dieser in diesem Fall wirklich schlechten App völlig verzerrt wurde.

    Wollen wir hoffen, dass euer Beitrag zum medialen aecho beiträgt.

    • ich gehe immer direkt zu „allen Bewertungen“ -> negativste -> und schaue dort auf’s Datum

      •  ut paucis dicam

        So mache ich das auch: erst die Negativen, dann die Besten, dann die Neuesten. Dann entscheide ich, ob ich die App lade!

    • Immerhin kann man die Bewertungen jetzt zumindest wieder nach Datum sortieren, das funktionierte unter 12.0.1 nämlich nicht mehr.

      Dennoch: ich mache mir die Mühe ausformulierter Kritik nicht mehr. Positive wird gerne angenommen, negative – selbst dann, wenn sie durchdacht, begründet und höflich formuliert wird – allzuoft gelöscht. Nicht nur, dass das unhöflich dem Kunden gegenüber ist, der dafür Zeit und Arbeit investiert und ja sein prinzipielles Interesse an der App signalisiert, verfälscht es auch die Bewertung an sich.

      Vielleicht sollte man sich wieder stärker den (nicht von Apple betriebenen!) Mac-Foren mit entsprechenden iOS-Kategorien zuwenden. Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. :)

  • finde ich ganz übel, quasi schon Vortäuschung falscher Tatsachen…

    Oft sind „inApp-Käufe“ eine Entscheidungshilfe für, oder gegen eine App!

    Da muss Apple nachbessern

  • Seit ich selber ein Problem mit einem in-app Abo hatte, wo der Entwickler unfähig war das Abo nach Kauf zu aktivieren, der Entwickler nicht auf Anfragen reagierte und Apple kein Interesse hatte sich dem Fall anzunehmen, kaufe ich nichts mehr im App Store. Der Schriftverkehr dauert fast 5 Wochen und nur nach dem ich darauf hingewiesen habe das die eigenen App Store Regeln massiv verletzt worden sind (als Developer kenne ich nun Mal die Regeln) und eigentlich die App hätte nie in den Store gelangen dürfen, wurde mir der Betrag erstattet, der Entwickler wurde aber wohl nicht kontaktiert. Die App gibt es übrigens immer noch im App Store und aktuelle Rezensionen zeigen daß sich nichts geändert hat. Komisch nur das ich als kleiner Entwickler schon Probleme bekommen habe wenn dem App Store Tester der App-Name nicht passte (ich mache aber auch keine Umsätze).

  • Was waren das für Zeiten, als bei Apple zwar die Preise hoch waren, aber die Kundenerfahrungen an erster Stelle stand. Mir kommt es immer mehr so vor, als würde der ursprüngliche Geist von Apple verloren gehen. Sehr schade…

  • Allein in welche Richtung das ganze geht, ist einfach nicht o.k. Mittlerweile kann man nicht mehr die gekauften Apps über iTunes sichern. Es kommt oft mal vor das Apple einfach eine App aus dem AppStore rauswirft oder der Entwickler mit dem nächsten Update die App verhunzt. Da möchte ich dann eine Sicherung der App und nicht gleich ein riesen Backup vom iPhone oder iPad. Traurig, traurig zu was sich Apple entwickelt hat.

  • Guter Bericht. Hatte mich vor Tagen auch schon gewundert, dass In Apps nicht mehr angezeigt werden. Unverschämt und dreist ist diese hinterhältige Vorgehensweise um Kunden vorsätzlich zu täuschen.

  • Nachdem ich diesen Artikel, nach dem auf iFun, gelesen habe ist die erste Mail zur Verbraucherzentrale des Landes Bremen raus. Meiner Meinung nach verstößt Apple damit gegen die Informationspflicht zur Vermeidung von ungewollten Kosten und Abofallen.

  • Bei mir werden In-App-Käufe angezeigt. Schaut mal bei TomTom oder so.

  • Leider eine nicht zufriedenstellende Antwort erhalten:

    Sie haben mit Ihrer Anfrage den Email Support des Apple Online Stores erreicht.
    Wir bearbeiten lediglich Anfragen, die sich auf Bestellungen die im Apple Online Store aufgegeben wurden beziehen.

    Wir bedauern sehr, dass Sie diese unangenehmen Erfahrungen mit Apple machen müssen.

    Ihre Meinung als Kunde ist Apple sehr wichtig und wir sind dankbar für jede Art von Kritik.
    Nur so können wir eine ständige Verbesserung unserer Produkte und unseres Services gewährleisten.

    Bitte besuchen Sie unsere Feedbackseite, um uns Anregungen und Kritik zu geben.

    http://www.apple.com/feedback/

    Leider ist unter diesem Link keine Möglichkeit den App-Store auszuwählen. Danke für die Hilfe, Apple.

    :(

  • Stimme diesem Beitrag voll und uneingeschränkt zu. Auch, wenn als Schönheitsfehler das Wort „aufwendig“ wieder einmal mit einem ä falschgeschrieben wurde.

  • Also ich sehe die Preise für In-App Käufe? War das vielleicht ein Tagesbug?

    • Hatte das als Bug gemeldet und von Apple Rückmeldung bekommen das Änderungen eingespielt wurden im Store und das Issue gefixt wurde.

    • Nur die, die der Entwickler selbst angibt. Oft ist das aber gar nicht der Fall, da die Entwickler sich nicht die Mühe machen oder eben verscheleiern wollen, was alles an Kosten anfallen können. :-(

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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