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Medienberichte zeigen Wirkung

Zwielichtige Abo-Apps: Apple entfernt betrügerische Angebote

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In den letzten Wochen haben die Beschwerden über unseriöse Abo-Apps massiv zugenommen. So hat das Wirtschaftsmagazin Forbes eine umfangreiche Liste mit Anwendungen veröffentlicht, die von Nutzern bis zu 4700 Dollar pro Jahr für mehr oder weniger nutzlose Dienste verlangen. TechCrunch hat das Thema anfangs dieser Woche aufgegriffen und in diesem Zusammenhang auch bemängelt, dass Apple es Nutzern im Gegensatz zu Google nicht gerade einfach mache, aktive Abos einzusehen oder zu verwalten.

Die Berichte zeigen nun offenbar Wirkung. Wie es scheint, hat Apple mittlerweile mehrere der in diesem Zusammenhang kritisierten Apps aus dem App Store entfernt. Die Kollegen von AppleInsider haben durchgezählt und so sind 11 der 17 von Forbes gelisteten Anwendungen sowie zwei von TechCrunch erwähnte Apps nicht mehr im App Store zu finden.

Handhabe hat Apple hier zu genüge. So sagen die Richtlinien für Entwickler klar aus, dass Apps, die mit falschen Versprechungen oder miesen Tricks auf Abofang gehen, nicht nur aus dem Angebot entfernt werden, sondern in der Folge auch die zugehörigen Entwickler-Accounts gelöscht werden können. Die genannten Apps hatten teils in dreister Weise gegen diese Richtlinien verstoßen, meist indem die Abos aktiviert wurden, während die Anwender im Glauben gelassen wurden, ein kostenloses Testangebot zu nutzen.

Apple engagiert sich in den letzten Monaten verstärkt für das Angebot von Software-Abos anstelle von Premium-Angeboten. In der Folge sollte sich das Unternehmen aber auch darum kümmern, den Nutzern einfacheren Zugang zu den Verwaltungsfunktionen zu gewähren. Dergleichen wäre einfach zu bewerkstelligen, es gibt ja bereits einen direkten Link dorthin, den Apple lediglich an prominenter Stelle platzieren müsste.

Mittwoch, 17. Okt 2018, 20:03 Uhr — chris
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  • Dann kann Apple gleich mal bei den Apps mit den Hintergrundbildern weitermachen. Teilweise Abos von 112€ in der Woche wird da verlangt wenn man ein Abo abschliesst.

  • Nur um mal ein Beispiel aus unserer UX-/Dev-Abteilung zum Besten zu geben: Wir haben uns – weil DAS schnell ging und sehr leicht umzusetzen war – erlaubt, unseren InAppPurchase (IAP)-Promo-Screen zunächst vom Layout her 1:1 wie den von Tinder(!) aufzubauen: wurde vom AppStore-Team abgelehnt, nicht Richtlinienkonform (detailliert aufgeschlüsselt).
    Bei der zweiten Einreichung dann 1:1 wie in Apples WWDC-Video als „best practice“ vorgeschlagen: wieder abgelehnt.
    Wir haben dem AppStore-Team in unseren Stellungnahmen zu den Ablehnungen Screenshots von Tinder bzw. aus dem WWDC-Video (inkl. Timecodes und Zitaten) als Belege für „was geht“ mitgeschickt – war denen völlig egal…
    Schlussendlich, nach Anpassungen, ging’s durch… die messen mit zweierlei Maß, mindestens! :-]

    • und das hat jetzt welchen Bezug zum Artikel??

      • So kurz wie möglich:
        Auf „unseriöse Abo-Apps“ muss durch „Zunahme massiver Beschwerden“ hingewiesen werden (sowohl Apple als anscheinend auch unbedarfte Nutzer), die
        „bis zu 4700 Dollar pro Jahr für mehr oder weniger nutzlose Dienste verlangen [durch] falsche Versprechungen und miese Tricks“ verlangen.

        Wir haben uns genauestens an Apples Vorgaben gehalten, es gemacht wie eine der umsatzstärksten Apps, lediglich zwischen 1-3 € (abhängig vom Abo-Zeitraum) für den – wie Nutzer in Mails selber sagen – „großen Mehrwert“ verlangt und bekommen von Apple noch einen drüber…?!

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