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Aggressives Marketing I: iPhone als Publikumsgeschenk und bei den jerks.

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69 Kommentare 69

Auf die Bloomberg-Prognose, Apple wird auf die Verkaufszahlen der neuen iPhone-Modelle, die offenbar deutlich hinter den Erwartungen Cupertinos zurückbleiben, mit zusätzlichen Marketing-Maßnahmen reagieren, haben wir gestern hingewiesen.

Um den Umsatz anzukurbeln soll Apple verstärkt zu Maßnahmen greifen, auf die das Unternehmen die letzten Jahren noch getrost verzichten konnte. Aktuelle Beispiele waren die Preisreduzierungen beim iPhone XR in Japan und die neue Vertriebskooperation mit Amazon.

Und auch anderswo wirbt Apple mit Methoden, die so bislang nicht zum Einsatz kamen. In der amerikanischen The Ellen Show mit Ellen DeGeneres verschenkte Apple über hundert iPhone XR-Einheiten an das anwesende Publikum.

Zudem hat die Telekom, als deutscher Apple-Partner Nummer 1, eine massive Marketing-Kampagne für das iPhone gestartet, die auf prominente Unterstützung setzt. Unter der Überschrift „WIE TOPF UND DECKEL, NUR ANDERS“, bewerben die Schauspieler Christian Ulmen und Fahri Yardım – diese spielen zusammen in der TV-Serie jerks. – das neueste Apple-Handy in mehreren Videos.

Und wer jetzt das populäre Steve Jobs-Interview im Ohr hat, in dessen Verlauf der Apple-Chef davor warnte auf „Sales & Marketing People“ statt auf „Product People“ zu hören, dem geht es ähnlich wie uns.

Mittwoch, 05. Dez 2018, 15:02 Uhr — Nicolas
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  • Steve Jobs mahnte das Produkt nicht aus den Augen zu verlieren, Apple sieht momentan nur noch den Umsatz, mal sehen wo das endet…

    • sachliche Gründe kann ich keine erkennen,
      Genugtuung für Apple-Hasser jede menge. Oder?

      • Bin selbst Apple User durch & durch. Aber mir geht diese „den Hals nicht voll bekommen“ Mentalität in den letzten Jahren einfach sehr auf den Sack.

        Deshalb hab ich nich auch nicht fürs Xs entschieden, sondern fürs X.

        Ich bezahl nicht 1000 Euro für ein Smartphone.

  • Ihr setzt den Quote von Steve Jobs in einen falschen Kontext. Er meinte die Entwicklung der Produkte, nicht die Vermarktung danach. Apple investiert nach dem Release der Produkte auf Marketing. Dagegen hatte Steve Jobs nichts… er hat dies zu seinen Zeiten auch aktiv betrieben bzw. zugelassen.

    • Nein Jobs sprach davon das in der Zeit, in der er aus der Firma war, nur noch der größtmögliche Gewinn im Blick stand und die Grenze ist nun mal irgendwann erreicht und das hat die Firma fast zerstört. Seine Vision war es das Produkt dagegen in möglichst viele Hände zu bekommen… bei einem sehr guten Gewinn. (Interview ca. 1995)

    • Im richtigen Kontexf gäbe es allerdings nicht diesen Artikel und keinen negativen Abschluss und das verkauft sich so einfach besser.

    • @ neoME: Nicht ganz!
      Apple hat zugegeben – und sich sogar entschuldigt – dass sie den MacPro und die Apple Displays nicht mehr weiter entwickelt haben, weil sie dachten das sie nicht mehr relevant wären. Wie kommt man zu seiner Entscheidung? Wenn so viele Menschen Geräte wie den MacPro nutzen oder Geräte wie die AppleDisplays lieben, warum hört man auf diese weiter zu verkaufen?

      Wenn wir uns mal einige Produkte anschauen, dann sind diese mit Sicherheit noch immer SEHR GUT. Aber sie sind nicht überragend. Es ist nicht mehr dieses WOW-Gefühl da, das hat nix mit zu wenigen Innovationen zu tun, sondern weil es einfach nix besonderes ist.
      Das iPad Pro z. B. ist ein Produkt bei dem viele letztes Jahr gesagt haben: „WOW! Das bringt mich weiter!“ und das hauptsächlich beim 10,5“, der Apple Pencil war allerdings ein Produkt wo viele sich gedacht haben „WTF!?“ und dieses Jahr ist das iPad Pro in beiden Größen „WOW!“ und der neue ApplePencil ist auch so wie er sein sollte. Das sind aber Dinge die viele denen schon vorher hätten sagen können. Man ist dann nicht mehr erstaunt, sondern denkt sich: „Na doch noch hinbekommen!“ … das ist nicht unbedingt positiv. Und dann verbiegt sich das Teil leider … und das ist erst recht nicht positiv.

      Die ganze MacBook Linie ist für viele sehr kompliziert geworden und macht von der Positionierung keinen Sinn. Die bringen Produkte auf den Markt und vermitteln vielen das Gefühl, das sie einfach nicht wissen warum und für wen sie diese Produkte auf den Markt bringen. Die Vorstellung des MacBook Pro und der Marktstart in 2016 waren für mich einfach die schlechteste Produkteinführungen seit 1997. Damals hatte man das Gefühl dass das MacBook Pro nur vorgestellt wurde um etwas auf den Markt zu bringen. Und da ging es richtig los mit den abnormalen Preisen.

      Dann bringen die Shows auf den Markt wie z. B. „Planet of the Apps“ wo eigentlich ganz cool hätten sein können, aber einfach ein Reinfall sind. Und das ist nix, wo Geld zurück kommt. Einfach in die Luft geschossen.

      Apple redet immer davon wie sie die Welt besser machen wollen, wie toll sie ihre Developer finden, wie sie Menschen helfen wollen das sie ihrer Kreativität freien laufen lassen, wie wichtig es ist das man im Schulalter schon großartige Produkte hat, aber gleichzeitig hören sie auf Produkte für diese zu produzieren, bringen sie unfertig oder was das schlimmste ist: Zu überteuer auf den Markt. Sie schließen ihre Kunden selber aus dem Kreis raus.

      Die Produkte sind mit Sicherheit noch immer SEHR GUT! Aber mittlerweile ist es so, das viele das vertrauen in Apple verlieren. Viele fühlen sich ausgebeutet, weil sie Apple-Eco-System sind. Viele Leben von Apple (App-Entwickler). Da ist es nicht so einfach, das man mal alles bei einem anderen Hersteller neu zu kauft, etc… (Und wir reden hier nicht über die, die jedes Jahr ein neues iPhone kaufen, sondern welche die viele verschiedene Produkte haben und diese auch intensiv benutzen.)

      Das vertrauensvolle Gefühl kam nicht nur mit guter Werbung („Think Different“ Kampagne), sondern auch mit wirklich großartigen Produkten, bei denen man wusste, das ist alles was ich brauche.

      Steve Wozniak hat es gut gesagt: „Eine Watch für 18.000 $, das passt nicht zu den Werten von Apple. Apple ist keine Luxusmarke. Wir wollten damals Produkte entwickeln die für unsere uns und sere Freund sind. Apple ist Menschen die großartige Dinge machen wollen.“

      Apple entwickelt sich aber immer mehr zur Luxusmarke. Ich weiß nicht ob es auch an Angela Ahrendts (ehemals bei Burberry) liegt.

      • Gut geschrieben :-)

      • @Semafor
        Zitat: „Steve Wozniak hat es gut gesagt: „Eine Watch für 18.000 $, das passt nicht zu den Werten von Apple. Apple ist keine Luxusmarke. Wir wollten damals Produkte entwickeln die für unsere uns und sere Freund sind. Apple ist Menschen die großartige Dinge machen wollen.“

        Das ist ja genau das was Jobs Mitte der 90er in seinen Interviews auch gesagt hatte als er nicht mehr in der Firma war. Der große Fehler war das sie nur noch riesen Gewinne verdienen wollten, anstatt der ursprünglichen Vision zu folgen und die Geräte in möglichst viele Hände bei vernünftigen Gewinnen zu bringen. History repeats itself.

      • Ich würde es wie folgt zusammenfassen: man muss sich entscheiden, ob man exklusive Lifestyle-Marke oder Produkte für jeden entwickeln will, die besser sind und die Welt tatsächlich besser macht. Meine Macs sind in jedem Fall nicht besser als Windows, beim iPhone bleibe ich, weil Google für mich auch nicht wirklich vertrauenswürdig ist. Bevor ich mir allerdings ein Smartphone für 1000 € kaufe, kaufe ich in zehn Jahren lieber drei Mittelklasse-Geräte. Ich denke auch, dass diejenigen, welche sich Apple heute noch sehr schön und das andere alles sehr schlecht reden, ein bisschen unter Realitätsverlust leiden. Immerhin haben das, was heute passiert, Anna Listen schon vor fünf Jahren prognostiziert.

  • Tim Cook ist einfach ein Geschäftsmann und nicht diese Art von Visionär wie Steve Jobs. Mit ihm ist wirklich die wichtigste Person hinter dem Produkt weggefallen. Jetzt gibts nur noch die Marke Apple und nicht mehr die Vision hinter den Produkten

    • Bei Apple muss halt mal wieder ein richtiger Mann an die Spitze.

      • Das Problem ist leider in sehr vielen, wenn nicht sogar allen der DAX notierten Technologie Unternehmen, das es nur noch um die Gewinn Optimierung geht und in keiner Weise mehr um das Produkt, sowie die Beziehung von Produkt und Nutzer. Die Top Manager werden genau so „herangezogen“ und die echten Visionäre gibt es kaum noch – LEIDER …

      • Na Dick, solche Sprüche zünde hier mal lieber nicht.
        Reicht schon in anderen Foren…..

      • @dick tator: homophob oder aluhut? gar beides?

      • Und Dick Tator, wie definiert sich so ein RICHTIGER MANN?!

        Bitte sag es mir! Ich bin 35 Jahre alt und bin mir jetzt nicht sicher, ob ich ein RICHTIGER MANN bin. Grundsätzlich habe ich erstmal alle nötigen sexuellen Geschlechtsmerkmale, ähnlich wie, so ist anzunehmen auch Tim Cook. Was also benötigen wir noch?

      • @Jan Übrigens: Geschlechtsmerkmale sind entweder primär (diese dienen der Fortpflanzung), sekundär (sind physisch (z.B. weibliche Brust oder Bartwuchs), jedoch nicht zwingend zur Fortpflanzung nötig) oder tertiär (u.a. Verhaltensmerkmale, psychische oder soziale Merkmale).
        Sexuelle Geschlechtsmerkmale gibt es hingegen nicht. Sehr wohl aber z.B. sexuelle Belästigung oder eine sexuelle Orientierung…
        Ach ja: „Richtig“ kann bedeuten: 1. zutreffend; nicht verkehrt – 2. am besten geeignet, passend – 3. nicht scheinbar, sondern echt.
        Jetzt probiere es doch noch einmal mit deinem Post – nur präziser.

      • Ne Klugscheisser, da hab ich keinen Bock drauf. Danke!
        Es ist im Übrigen nicht klugscheissen, wenn man einen völlig verständlichen Kommentar einfach absichtlich falsch versteht und dann das trollen anfängt..
        Von daher, schönen Abend!

      • Das Problem ist eher, dass das Top Management in der Regel nicht die nötige Erfahrung mitbringt. Wer von den CEO’s hat den selbst eine erfolgreiche Firma gegründet? Da wird es ganz schön dünn.

        In der Nachkriegsgeneration waren Firmen Familienunternehmen, mit langfristiger Strategie, mit engen Kontakt zu Mitarbeitern und Kunden. Selbst bei Banken – in der Vereinsbank war Dieter Rampel Azubi und hat sich in den Vorstand hochgearbeitet – sowas gibts doch heute nicht mehr. Und das Ergebnis liegt auf dem Tisch. Die Vereinsbank ist praktisch tot, Apple hat seinen Visionär verloren und diese Entwicklung ist bei vielen Unternehmen zu beobachten.
        Sobald Berater notwendig werden, ist das Pferd praktisch tot. Damit will ich nicht sagen, dass Apple tot ist – keineswegs – aber der Fokus auf den Kunden fehlt. Bugs in der Software, iPhones die nicht mehr in eine Hand passen, Produkte die angekündigt und ewig nicht fertig werden…

      • Ich finde das sieht man ja schon allein an Mojave… so viele Kinderkrankheiten wie das Ding hat wäre das unter Steve Job höchstens eine Beta geworden aber keinesfalls eine GM

  • Das Gerät würde sich super verkaufen aber es ist für viele Menschen schlicht und einfach zu teuer!

  • Fraglich, ob Guerilla-Marketing den Ruf verbessert. Und fraglich, ob Tim noch der richtige ist, Apple wieder in andere Gewässer zu führen.

  • Gestern im TV Werbung gesehen. Bei Vodafone das XR jetzt für 1 Euro.

    Trotzdem Kauf ich es nicht. Als ich es in Händen hielt hab ich gemerkt das die Schrift winzig und ansonsten nichts anders als auf meinem 6S ist. Da brauch ich kein großes Display. Hab auf meinem 6S ne größere Schrift.

  • Zumindest bei den jungen Leuten kommt Apple sehr gut an. Bin gerade im CentrO und habe 2 junge Mädels gesehen, die so aufgeregt waren als die den Apple Store sagen, dass sie direkt schneller gegangen sind.

    Das Alter schätze ich auf 12-13 Jahre ‍♂️
    Auch die Kinder von meinen Kunden haben schon iPhones. Das jüngste Kind ist 6…

    • Solange die Kids nicht einschätzen können, was Papi da an Geld auf den Tresen legt…

      Wenn sie das erste Mal ihr eigenes Geld haben und sich fragen, ob sie jetzt 2 Wochen in den Urlaub fliegen oder ein neues Telefon kaufen wollen, sieht das schon anders aus.

  • Denke mal diese Situation entstand durch die Kombination aus den inzwischen sehr langlebigen Geräten (ich verwende immer noch ein 6s Plus und bin zufrieden) und den wohl etwas zu hohen Preis.

  • Als Steve Jobs dieses Interview gegeben hat gab es auch noch eine ganz andere Ausgangslage. Damals war der Markt noch nicht so gesättigt da konnte man sich so zurücklehnen und der Konkurrenz beim neidischen sabbern zuschauen. Heute kann man das nicht mehr… deswegen frag ich mich warum da immer so ein Wirbel drum gemacht wird.

    • Schau dir mal das Wachstum von Huawei an… Und die haben bisher eher wenig ins Marketing gesteckt.
      Man kann durchaus noch Produkte bringen,die begehrlichkeiten wecken, ohne dafür unsummen ins marketing zu blasen.

      • Fünf-Nullen-Karre

        Huawei-Geräte verkaufen sich über den Preis. Befänden sich die aktuellen Apple-Geräte im selben Preisrahmen, hätten die chinesischen Ausspäher sicher ganz andere Verkaufszahlen! Auch Leute wie Du, die hier ständig herummobben, sind applefixiert.

      • Huawei ist ein No-Name Produkt, produziert für die Dritte Welt. Das ist in Ordnung aber absolut nicht die Zielgruppe von der wir hier sprechen. Ich kenne niemanden mit Huawei Produkten – die Harz4 Gruppe greift eh zu Samsung.

  • Also ich habe mich schon sehr geärgert, als es das iPhone XR 128GB am Black Friday bei Amazon rund 70€ günstiger gab als am 19.10. beim Apple Verkaufsstart. Bisher waren die neuen Modelle immer mindestens 1 Jahr preisstabil. Damit werde ich beim nächsten iPhone Kauf lieber bis zur cyber week warten anstatt bei Apple zu kaufen.

    • Du weisst schon, dass Dinge die man direket nach Erscheinen kauft, immer teurer sind, als Wochen, Monate oder Jahre später oder?
      Das ist der Preis den man dafür bezahlt, dass man das Gerät als einer der ersten in Händen hält.
      Ist im Übrigen nicht nur bei iPhones so…
      Nennt sich Marktwirtschaft.. kommt in der Schule noch, keine Sorge!

      • Jan, Jan! Jetzt steht es aber auf jeden Fall 1:1, denn dein Kommentar…na ja…sch..da evtl. jemand klug? ;-)
        Schönen Abend!

  • Heute nach 9 Jahren zum Pixel gewechselt. Für mich das spannendere und im wörtlichen Sinne preiswertere Handy dieses Jahr.

  • Sie müssten nur die Preise wieder erschwinglich machen, dann müssten sie sich um (eventuell) sinkende Verkaufszahlen keine Sorgen machen. Wobei es jedes Jahr heißt, dass die iPhones Ladenhüter sind und dann sind bei den Quartalszahlen alle verwundert wenn doch nicht..

  • Ich fange ungern das Thema Steve Jobs an, weil er halt nicht mehr da ist und niemand weiß wie es mit ihm wäre. Aber genau an das Interview habe ich gedacht, als ich die Nachrichten mit dem Marketing gehört gelesen habe.

    Ich finde Steve Jobs wusste besser wie sich Menschen fühlen und wie er sie ansprechen konnte. Bei Tim Cook ist das eben nicht so. Ich bezweifle das Tim Cook entscheidet ob was gut ist oder nicht, ich denke er hat sich einfach ein paar „Experten“ geholt. Die entscheiden dann alle zusammen.

    Ich finde Apple macht sich viel kaputt, viel im Gefühlstechnischen Bereich. Also wie jemand etwas empfindet. Immer öfters dieses Gefühl von „Das nervt!“ (Unfertig bzw. nicht zu Ende gedacht), immer öfters dieses Gefühl von „Verstehe ich nicht!“ (Kompliziert), immer öfter dieses Gefühl „Wollen die mich verar****?“ (Preise). Wenn die Leute da mal einen abturn oder ekel empfinden, dann ist es sehr schwierig sie für sich zu gewinnen.

  • Apple hat sich seit jeher eigentlich immer auf die Fahne geschrieben, dass beste Produkt zu entwickeln! Egal was es kostet….wenn die Geräte teuer waren, dann war das halt so, beim Gerät wurden allerdings keine Kompromisse gemacht (natürlich war da auch ne fette Marge drin). Das war einfach die DNA von Apple und dafür war der Kunde auch bereit ordentlich Kohle auf den Tisch zu legen. Der kunde wusste, ich bekomme ein Top Produkt, dass perfekt funktioniert und dafür muss ich eben zahlen….
    Genau das macht Apple nun allerdings mit dem XR kaputt. Das 6S hat als Einstiegs Modell 720€ gekostet, das 7er schon 750€ und das 8er 770€ oder so und das XR liegt nun schon bei 850€. Der Kunde hat nun also das Gefühl immer mehr zu zahlen aber trotzdem nicht das beste Gerät zu bekommen und empfindet den Preis dann als ungerechtfertigt.
    Das ist einfach der falsche Ansatz. Die Kunden haben nach 6,6S und 7 einfach auf innovation gewartet! Wenn Apple sich diese „Premium“ Line mit dem X einfach gespart hätte, das 8er nicht gebracht hätte und zum normalen iPhone Preis einfach mit dem X gekommen wäre, wären die Weltweit dafür von den Fans abgefeiert worden….
    So hatte man aber das Gefühl, man bekommt wieder den gleichen Mist vorgesetzt und wenn man die lange überfälligen Innovation will, dann muss man nochmal ordentlich drauflegen.
    Sie sollten diese zwei Klassen Produktschiene nochmal überdenken und wieder zu einem zurückkehren.
    Ich habe übrigens nen X….ist also keine Kritik, weil ich es mir nicht leisten kann….
    Ich ärgere mich nur darüber, wie Apple nun vorgeht…

    • Du hast in vielen Punkten recht.
      Das iPhone 8 ist genau 5 Minuten das aktuelle iPhone gewesen.. nämlich bis sie das X vorgestellt haben. Dadurch wurde es quasi innerhalb von 5 Minuten entwertet. Auch wenn es dieselben Specs hat.
      Für den typischen Apple Kunden gab es daher schon mal keinen Grund vom 6er oder 6s aufs 8er zu wechseln. (Ja, ihr drei die ihr gleich schreit seid die Ausnahme der Regel).
      Entweder er hat dann das X zähneknirschend oder begeistert gekauft (beides nachvollziehbar), oder ist beim 6er geblieben, weil er eben nicht zahlungskräftig oder -willig war oder eben nicht so begeistert vom X.
      Nun ist dieses Jahr mit dem Xs das „S-Upgrade“ zum iPhone X gekommen und hat kein wirkliches Upgrade bekommen. Das bisschen mehr Spec-Power ist kein Upgrade, wie es damals die S-Upgrades bekommen haben.
      Dementsprechend bin ich der Überzeugung, dass viele auch treue iPhone-Nutzer auf Ihren 6er-7er iPhones sitzen und sich sagen, ich warte mal was 2019 kommt.
      Für 2019 ist aus meinem Empfinden ein vollflächiges Display für Apples iPhone Pflicht. Die Notch ist so ein Thema, dass Steve Jobs NIEMALS durchgewunken hätte. Davon bin ich fest überzeugt. Keine Ahnung wie das ohne geht, aber die China-Konkurrenz hat ja mittlerweile ein paar gute Konzepte. Vom Samsungs S10 erwartet man ja ebenfalls genau das.

      Apple hat ausserdem einfach mit den Preisen die Schmerzgrenze erreicht.
      Alle zwei Jahre früher 600-800 Eur zu investieren, ist ok. Alle zwei Jahre aber nun 1000-1200 Euro ist aber für viele nicht mehr akzeptabel.
      Bei den iPads ist es dasselbe. Mein erstes und bisher noch aktuelles iPad hab ich für ca. 400 Euro gekauft. Es war das State of the Art iPad.
      Irgendwann hat sich Apple halt beschlossen, die Kuh bis aufs Blut auszusaugen und auch bei den iPads die „Pro“ Linie zu ziehen.
      Normales iPad weiterhin um die 400 Euro, oder ein „Pro“ für das mindestens doppelte.
      Nur, dass das Pro weiterhin iOS und die etwas besseren Specs bietet. Und Pencil Unterstützung! Super!
      Und mit dem Wegfall der diversen Anschlüsse an den MacBook Pros haben sie eben die letzten supertreuen wirklichen Pro-User vergrault.
      Apples Entwicklung der letzten 5 Jahre ist leider und offensichtlich klar Dividenden getrieben.
      Das merken sie jetzt.
      Die Hoffnung bleibt, dass sie die Schraube ein Stück weit zurückdrehen und ein wirkliches Major Update für 2019 im Schrank haben, welches wieder zurückgeht zu den 800-1000 Euro Preisen. Die Aktionäre würden auch das honorieren.

      • Also das mit dem „das 8er war genau 5 Minuten das neue IPhone“ stimmt absolut :D Bei der Keynote dachte man sich nur, ist okay aber ich hab mehr erwartet. Aus meinem Bekanntenkreis fand jeder das iPhone X absolut geil. Jeder wollte es haben aber es war ausnahmslos jedem zu teuer. 3 Leute hatten nen 6S und wollten in dem Jahr upgraden. Das X war allen zu teuer und so haben sie sich zähneknirschend für das 8er entschieden, waren aber alle nicht begeistert. Das X habe ich seit Launch noch bei keinem anderen in freier Wildbahn gesehen. Keiner meiner Freunde oder in der Familie hat es genommen -.- Die meisten haben sich einfach verarscht gefühlt. 600-700€ war immer in Ordnung für die kleinste Speichergröße. Das mittlerweile aber 850€ als Einstiegspreis in der aktuellen Generation aufgerufen werden ist einfach krass. Das XR mit seinen 850€ ist einfach das teuerste LCD iPhone bisher. Und trotz dieses vielen Geldes das man ausgibt, hat man dann nicht das Top Gerät sondern nur nen mittelklasse iPhone -.-
        Bei den iPad Pros muss ich dir auch zustimmen. Das aktuelle iPad Pro ist sogar wieder teurer geworden als das vorherige 10,5″ iPad Pro….Die Spirale geht immer weiter nach oben. Es ist natürlich nen Top Gerät aber ich weigere mich trotzdem für iPad Macbook Preise zu zahlen.

  • Ist das wirklich so verwunderlich?
    Es steht Weihnachten vor der Tür und wer jetzt keine Werbung platziert, wird nicht gekauft!

  • Bei einem Berliner Radiosender werden zzT täglich 3-4 Geräte verlost.

  • @Redaktion
    Nun ja, ich frage mich, was Apple denn anders machen soll?
    Denn anders als ein iPad (wo die Software immer noch stark der Hardware hinterher hinkt und trotz der tollen Werbephrasen von Apple zum produktiven Arbeiten als Computerersatz schlicht nicht zu gebrauchen ist) ist das iPhone meiner Meinung nach nahezu zu Ende entwickelt:
    – die Leistung von CPU und GPU ist bei iPhones doch schon vor mehreren Jahren absolut ausreichend gewesen. A12 Bionic ist zwar ein technologisches Meisterstück, aber was bringt mir die ganze Leistung in einem Smartphone? Bis auf noch schnelleres FaceID und 4k Videorecording mit noch mehr FPS gibt es doch eigentlich nichts mehr, wofür der normale User ein so leistungsfähiges Gerät benötigt.
    – die Verbesserungen bei der Kamera werden von Generation zu Generation auch immer geringer. Selbst mithilfe von AI kann man aus so kleinen Linsen einfach nicht viel mehr herausholen.
    – Auch beim Design ist man fast beim Optimum angekommen; nur die Notch und die hervorstehende Kamera stören noch. Aber ein Wegfallen dieser beiden Designmankos rechtfertigt für die Meisten doch sicher keinen Neukauf für 1000+€
    – das Display ist inzwischen auch fast perfekt. Natürlich könnte man eine noch höhere Auflösung und ein 120 hz OLED einbauen, aber den Unterschied werden die Meisten ohnehin nur im direkten Vergleich sehen können.

    Schon in der Vergangenheit gab es bei iPhones stark beworbene Features, die näher betrachtet nicht der Rede wert oder nicht ausgereift waren oder nur von einem Bruchteil der Benutzer verwendet worden sind (Siri, 3D-Touch). Das wird sich in den nächsten Jahren mit Sicherheit häufen. Wir werden immer häufiger nur kleine, iterative Verbesserungen und logische Weiterentwicklungen bekommen.

    Ihr solltet mal eine Umfrage starten, welche Killerfeatures sich eure Nutzer für die nächsten iPhone wünschen. Ich persönlich würde mir beispielsweise Touch-ID unter dem Display herbeisehnen (Face ID mit dem iPhone auf dem Tisch ist eine reine Qual) und eine Möglichkeit die Power des A12 auch auf einem großen Bildschirm mit Bluetooth-Tastatur und Maus nutzen zu können.

  • Hab mir das Xs Max gekauft und bereue keinen Euro. Display, Tempo und FaceID bedeuten Wien Quantensprung zu meinem 6s Plus. Freu mich jeden Tag. Das ist es mir wert.

  • Im Bezug auf Preise hält Apple die Kunden auch für reichlich dumm.
    Dinge entwickeln sich zu ähnlichen Preisen weiter (so große Sprünge macht Apple auch nicht), oder Komponenten werden günstiger.
    Apple verbaut häufig veraltete Komponenten bereits zum Start einer neuer Generation zu teuer und verkauft die Produkten dann im schlimmsten Fall wie dem Mini über 5 Jahre zum Einfuhrungspreis.
    Wenn dann etwas Neues wie Face ID, OLED, TouchBar etc. (Technischer Fortschritt), dann wird nochmal richtig zugelangt, anstatt die Preise stabil zu halten und sich mit den neues Features vom Wettbewerb anzusetzen.

    Naja irgendwann ist Schluss. Ich habe 2016 genau das für die nächsten Jahre vorausgesagt. Die können jetzt noch so viel Marketing betreiben. Das rollt erstmal weiter. Hollidays 2019 wird vermutlich der Tiefpunkt und der bleibt für 2-3 Jahre und dann gehts langsam ohne Innovationen nach vorne.
    In jedem Fall braucht Apple wieder ein Gesicht. Und zZt gibt keinen einzigen bekannten für diese Rolle.
    Ich freue mich als Apple Fan über das Jetzt und auf bessere Zeiten. So gehts nicht weiter

    • Es ging dem Konzern schon mal deutlich schlechter. Die Absatzprobleme sind nicht monokausal. Die meisten Ursachen sind hier schon genannt worden. Qualitätsprobleme, unübersichtlicher Gerätepark, schlechtes Preis-Leistungsverhältnis, Ankündigungen, die nicht eingehalten werden, dann Maps, Siri, HomePod, sehr schlechte Aufrüstbarkeit usw.
      Mancherorts wird von einem kommenden Befreiungsschlag gemunkelt. Ich sehe ihn nicht, die wursteln so weiter.

  • Der Mann hatte und hat leider recht! Wenn man das PRODUKT aus den Augen verliert und wirklich nur noch den Kommerz vor Augen hat (der natürlich bis zu einem gewissen Grad lebensnotwendig ist) dann verliert man sich selbst. Shareholder Value ist der Tod unserer Zeit. LEIDER!

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