Neue App der Dark-Sky-Entwickler
Acme Weather bringt Hyperlokal-Prognosen nach Deutschland
Als die früheren Entwickler der Wetter-App Dark Sky Anfang des Jahres ihre neue Anwendung Acme Weather vorgestellt haben, blieb Deutschland zunächst außen vor. Damals kündigte das Team lediglich an, den europäischen Markt zu einem späteren Zeitpunkt erschließen zu wollen. Dieses Versprechen wird nun eingelöst. Die App steht ab sofort in 42 europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, im App Store bereit.
Hinter Acme Weather steht ein Teil des ehemaligen Dark-Sky-Teams, das nach der Übernahme durch Apple zunächst an der Weiterentwicklung der integrierten Wetter-App gearbeitet hatte. Die ursprüngliche Dark-Sky-Anwendung wurde Ende 2022 endgültig eingestellt, nachdem Apple deren Technik schrittweise in die eigene Wetter-App übernommen hatte.
Neue Kartenansicht und Familienfreigabe
Mit der Europa-Freigabe erweitert das Entwicklerteam die Anwendung zugleich um mehrere Funktionen. Nutzer erhalten jetzt auch hierzulande minutengenaue Niederschlagsprognosen für die kommende Stunde sowie entsprechende Benachrichtigungen. Diese Funktion gehörte bereits zu den bekanntesten Merkmalen von Dark Sky und war lange Zeit nur in wenigen Ländern verfügbar.
Auch die Kartenansicht wurde überarbeitet. Statt einer automatisch ablaufenden Radaranimation setzt Acme Weather nun auf eine Zeitleiste, die sich per Schieberegler vor und zurück bewegen lässt. Dadurch können Nutzer selbst bestimmen, welche Radaraufnahmen oder Prognosezeitpunkte sie betrachten möchten. Für die aktuelle Radaransicht stehen Beobachtungen sowie Vorhersagen in Vier-Minuten-Schritten für die nächste Stunde bereit. Eine zweite Karte zeigt die erwarteten Niederschläge der kommenden 24 Stunden.
Ebenfalls neu ist die Unterstützung der Familienfreigabe, sodass ein entsprechendes Abonnement mit weiteren Familienmitgliedern geteilt werden kann.
Acme Weather benötigt mindestens iOS 18.2 und belegt rund 37 Megabyte Speicherplatz. Die App kann zwei Wochen kostenlos getestet werden. Anschließend kostet das Jahresabonnement 29 Euro. Für die Familienfreigabe werden 60 Euro pro Jahr berechnet.



Regenradar mit Zeitleiste gibt’s schon lange Raintoday heißt die App
Hat Regenradar vom DWD auch
Und hat kein Abo ….
Die Apps sind immer nur so gut, wie die Modelle die sie letztlich verwenden. Ist bei der hier bekannt, woraus sich die Daten speisen?
Wenn es auch (wie bei vielen anderen) wieder nur amerikanische Wettermodelle sind ist die Vorhersage-Qualität fraglich… zumindest in meiner subjektiven Beobachtung.
Puh. 60€ empfinde ich aber als extrem hoch für die Familienfreigabe. Auch 29€ pro Jahr finde ich happig.
So unzuverlässig wie bisher alle von mir getesteten Wetter-Apps waren, macht es keinen Sinn dafür Geld auszugeben.
DWD WarnWetter ist die einzige App die hier bei uns im lande recht genaue Wetterdaten liefert und ja…. die anderen Apps zum Vergleich sind zu 80% schlechter als DWD ich teste das regelmäßig.
Es gibt Tausende Wetter Apps die kostenlos sind. Bei jeder App gibt es nörgler die dann sagen „das Wetter bei XY ist genauer“ oder „bei YX sieht es besser aus“ heutzutage ist es mindestens genau so schwer die „richtige“ Wetter App zu finden wie ein 6er im Lotto! Oder man schaut einfach aus dem Fenster und ist damit zu Frieden wie es ist… Ich verstehe dieses mimimi einfach nicht wenn es ums Wetter geht :)
Lass sie doch!
Klingt interessant.
Leider nur englisch.
Am besten das mit dem Abo immer gleich in die erste Zeile … Zeit ist Geld ;-)
Der Begriff „Hyperlokal-Prognose“ ist ein Marketing-Begriff, der in der Meteorologie so nicht verwendet wird. Er suggeriert, dass eine Prognose zugeschnitten bis zum exakten Standort des Anwenders präzise geliefert wird, also räumlich und zeitlich hoch aufgelöst. Die Vorhersage wird aber nicht automatisch genauer, nur weil sie als hyperlokal bezeichnet wird. Es wäre interessant, welche Informationen im Detail in die Prognose einfließen. Ich persönlich würde jedenfalls nicht so viel Geld dafür ausgeben, es gibt genug andere Wetter-Apps, die günstiger und bestimmt ebenso gut sind.
Wenn die App so gut ist wie die eigentliche Wetter-App von iOS, kann ich gerne darauf verzichten.
Da bleibe ich, nach wie vor, „windy“ treu.
Ich werde die App auf jeden Fall mal zwei Wochen testen. DWD-Warnungen werden schon einmal angezeigt und die Prognosen und Features scheinen auf den ersten Blick gut und sinnvoll zu sein. Deutsche Übersetzung wäre allerdings noch hilfreich.
Jetzt soll man auch noch für das Wetter zahlen …. :)))