Monatskosten von 5 Euro erwartet
Ab Oktober 2026: Samsung macht SmartThings kostenpflichtig
Samsung führt ab Oktober 2026 ein kostenpflichtiges Modell für den Zugriff auf die SmartThings API ein. Betroffen sind vor allem Entwickler, ambitionierte Smart Home Nutzer und Hobbyisten, die SmartThings nicht nur über die Standard-App des Herstellers verwenden.
Monatskosten von 5 Euro erwartet
Dazu zählen Anwender, die eigene Automatisierungen erstellen, individuelle Dashboards betreiben oder Plattformen wie Home Assistant nutzen, um Funktionen umzusetzen, die über den Leistungsumfang der offiziellen App hinausgehen..
Für private Entwickler soll künftig ein persönlicher Tarif für 4,99 US Dollar pro Monat gelten. Wer SmartThings ausschließlich mit der offiziellen App nutzt, muss laut Samsung keine Änderungen erwarten. Die neue Regelung richtet sich an Nutzer, die über Schnittstellen auf ihre Smart Home Geräte zugreifen. Dazu gehören unter anderem Automatisierungen mit Home Assistant oder individuell entwickelte Dashboards.
Samsung begründet den Schritt mit dem weiteren Ausbau der Plattform. Nach Angaben des Unternehmens soll das Geld in eine leistungsfähigere Infrastruktur, zusätzliche Funktionen und neue Werkzeuge für Entwickler fließen. Geplant sind unter anderem ein neues Entwicklerportal sowie ein Dashboard, das die Anzahl der API-Zugriffe auswertet und bei der Optimierung eigener Anwendungen helfen soll.
Home Assistant kritisiert die Entscheidung
Vor allem in der Open Source Gemeinschaft stößt die Ankündigung auf Kritik. Die Entwickler von Home Assistant weisen darauf hin, dass ihre SmartThings Integration künftig unter den kostenpflichtigen Tarif fallen wird. Nutzer müssten damit erstmals ein laufendes Abonnement abschließen, obwohl sie lediglich ihre bereits gekauften Geräte über eine alternative Oberfläche steuern möchten.
Die Verantwortlichen sehen darin ein weiteres Beispiel für die zunehmende Abhängigkeit von Cloud Diensten. Sobald Hersteller den Zugang zu ihren Servern kostenpflichtig machen, verlieren Anwender einen Teil der Kontrolle über ihre eigenen Geräte. Home Assistant kündigt an, sich weiterhin für lokal steuerbare Lösungen einzusetzen, die ohne zusätzliche Cloud-Gebühren funktionieren.
Samsung betont dagegen, dass der Dienst inzwischen mehr als 460 Millionen registrierte Nutzer umfasst und die Schnittstellen heute von Unternehmen aus Bereichen wie Energiemanagement, Sicherheit, Versicherungen oder Gebäudeverwaltung eingesetzt werden. Um diese wachsende Nutzung zuverlässig unterstützen zu können, werde die API künftig in verschiedene kostenpflichtige Tarife aufgeteilt.
Bis Ende September bleibt der Zugriff unverändert kostenlos. Erst ab Oktober sollen die neuen Nutzungsbedingungen und Gebühren in Kraft treten. Samsung hat angekündigt, vor dem Start weitere Informationen zum Wechsel und zu den verfügbaren Tarifen zu veröffentlichen.


#enshittification
Ich benutze kein Homeassistant, aber das wäre für mein ein Grund keine Samsung Produkte mehr zu kaufen. Ob die sich damit einen Gefallen tun?
5€ für die Überwachung der Waschmaschine?
Dann laufe ich lieber drölfmal in den Keller
Bin nicht betroffen, da ich die Schnittstelle nicht nutze, aber ich finde es eine beunruhigende Tendenz der Hersteller.
Habe einen Dual Cook Ofen (zwei getrennte oder koppelbare Bereiche im Ofen von Samsung. Das nun seit mehreren Jahren.
Und das ist jetzt nicht gerade die billige Linie von Samsung.
Die smart things App beherrscht diesen Ofen bis heute nicht anzusprechen.
Außer man hat beide Zonen gekoppelt.
Aber jetzt Kohle verlangen wollen? Lächerlich!
Es wird Kohle für den nicht kommerziellen Entwickler Account verlangt. Weil hier die API-Schnittstelle von z.B homeassistant alle paar Minuten Samsungs Server anfragt.
Deine App kannst du weiterhin „kostenfrei“ nutzen – weil du hier ja nur die Anfrage stellst wenn du die App öffnest.
Hm, vielleicht ist das Daten sammeln und verscherbeln nicht mehr kostendeckend?
Na toll, über HA habe ich meinen TV einschalten können. In der SmartThings App zeigt es mir ihn immer als Offline.
Und hieße das auch, über Alexa dann auch evtl. kostenpflichtig?
Gibt genug andere Alternativen und Standards zu dem Samsung-Zeugs. Hoffe sie setzen weniger um.
Ich werde keine Hardware mehr kaufen, die nicht auch über eine lokale API steuerbar ist.
Was genau meinst du damit und hast du dazu Beispiele?
Der Satz erklärt sich doch eigentlich selbst.
Solang meine Waschmachinenbenachrichtigung nicht pro Gong 10 Cent kostet…
Enshittification vom Feinsten.
jeden Monat 4,99€ um in HA zu sehen, ob im Kühlschrank das Licht an ist.. :‘)
Autarkismus wins: alles selbst lokal, nie Konzerne auf kritische Infra lassen – nur als ersetzbare Abhängigkeit.
Homeassistant ist die Antwort. Oder jedes andere offene System. Völlig egal. Es gibt genug Möglichkeiten. Ja, der Markt ist stark fragmentiert und die Thematik komplex. Aber: Muss man halt etwas Zeit investieren, dann klappt das. Oder andere beauftragen.
Einfach eine Smarte Steckdose mit Leistungsmessung + Home Assitant + WashData als Integration schon können sie ihre SmartThingsApp einstampfen.
Nee, das funktioniert nur schlecht bis gar nicht. Kann es auch gar nicht.
Ein altes indisches Sprichwort besagt „Melken Kuh solange Milch gibt!“
Ziemlich mies, die API kostenfrei zur Verfügung zu stellen und dann warten, bis genügend Leute die nutzen um dann ein Abo Modell daraus zu machen.
Pfui Samsung, einfach nur pfui.
OK. Damit werde ich nie wieder ein Samsung Gerät kaufen und auch jedem meiner Bekannten davon abraten. Ich hatte vor mein Haus mit Samsung Klimaanlagen auszustatten, das wird dann wohl doch Mitsubishi.
Es ist doch nervig wenn man für jedes Gerät eine andere App benötigt. HomeKit löst das Problem wenn auch über einen Umweg. Aber sollte jeder Hersteller künftig auf die Idee kommen, seine externe Schnittstelle hinter ein Abo zu packen, da kommen wir wohl nie zu einer zentralen funktionierenden Lösung.
HomeKit ist aber sehr eingeschränkt.
Vieles wird da nicht unterstützt.
Die Sensoren haben minimale Funktionen, welche viel mehr in HimeAssistant haben.
HomeKit ist keine Alternative.
Im Gegenteil