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76%: In-App-Käufe sorgen für Löwenanteil der App Store Umsätze

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In-App-Käufe (IAP) sind inzwischen für den Großteil der im App Store erzielte Umsätze verantwortlich. Der sich seit einigen Monaten abzeichnende Trend legt kontinuierlich zu, konnte im Januar des vergangenen Jahres bereits 53% der Umsätze im amerikanischen App Store generieren und brach im Februar 2013 den Rekord von 76%.

Die Zahlen, die jetzt von den Marktbeobachtern Distimos vorgelegt wurden unterscheiden sich im Ländervergleich nur unwesentlich. Pro geladener App können Entwickler in Deutschland und den USA – unabhängig vom gewählten Finanzierungsmodell – mit einem Umsatz von $1-$2 rechnen, in Japan liegt der Umsatz pro App bei etwa $3.

in-app

Die kompletten Datensätze der App Store-Bestandsaufnahme lassen sich auf der Distimo-Webseite im PDF-Format laden.

Dienstag, 02. Apr 2013, 8:09 Uhr — Nicolas
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  • Wow, ich zum Beispiel kaufe kaum etwas In-App und scon garnicht für 1-2€ ;)

  • Es wird immer nach einer nich provitableren Variante gesucht, um den Leuten das „Geld ausgeben“ schmackhaft zu machen.
    Leider…

  • Achtung! Von Jan. 2012 – Feb. 2013 hat sich diese Steigerung ergeben. Laut eurem Artikel von Jan. – Feb. Das ist ein Jahr Unterschied.

  • Tatsächlich habe ich auch noch nie einen In-App Kauf getätigt. Bekannte von mir lehnen dies zumeist auch ab. D.h. dass wahrscheinlich einige User überdurchnittlich viel für In-App Käufe ausgeben. Interessant wäre also, wieviel Prozent der User überhaupt In-App kaufen. Und was da gekauft wird. Ich hoffe nicht nur Schwachsinn!

  • Für Zeitungen/Zeitschriften ist das inappmodell wirklich gut und geeignet. Bei Spielen finde ich es zum Kotzen. Es kommt einfach nicht mehr auf Leistung im Spiel an sondern auf die ausgabewilligkeit des Spielers. Und das Laden für 0,99eur und das zweite Level für 5eur Modell ist auch ätzend. Macht doch das Spiel gleich 6eur. So kommt man sich weniger verarscht vor.

    • Schon mal daran gedacht, dass es auch Entwickler gibt die ein prinzipiell fertiges Spiel auf den Markt bringen und ein paar Wochen später sagen: „Hey, wir entwickeln noch ein paar Extralevels und verkaufen sie für Leute, die noch Lust auf etwas mehr Content haben!“? Vollkommen berechtigt sowas.

      • Dann Nenn mir doch mal ein solches Spiel der jüngeren Vergangenheit… Fieldrunners1 hatte beispielsweise dieses Modell und per in-App-Kauf habe ich 3 weitere Maps und Türme gekauft.
        Bei allem was heute kommt sind die in-app-Käufe vor der Entwicklung des Spiels doch schon fix und es wird ein „Spiel“ passend zum Geld ausgeben gebaut. Das ist immer irgendeine In-Game Währung, etwas einmaliges oder zeitlich begrenztes…

      • Hm, in der jüngeren Vergangenheit fällt mir nichts ein. Dennoch machen nicht alle Entwickler Blödsinn. Scribblenauts hatte beispielsweise gut umgesetzte In-App-Einkäufe.

  • Ich kaufe oft und gerne InApps. Es ist natürlich schlimm wenn eine App total zerstückelt ist und erst nach 685 InApps vernünftige Funktionen hat. Dann stimmt aber etwas mit der App nicht und nicht mit dem InApp Prinzip. Der große Vorteil den ich sehe: Erst herunterladen und testen, dann bezahlen. Ich habe einige sehr gute Apps die sich erst (mit vernünftiger Funktion) kostenlos vorstellen und über InApps erweitert werden können. Ist doch viel besser als eine App erst zu bezahlen und dann testen zu können.

    • «Der große Vorteil den ich sehe: Erst herunterladen und testen, dann bezahlen.»
      Dafür sind die Light-Versionen da. IAPs sind gut, um Zusatzfunktionen anzubieten, also z.B. Werbung freikaufen oder zusätzliche Werkzeuge einzubinden, etc. Tatsächlich verkommt es zu einem Marketing-Instrument, um aus kostenpflichtigen Apps „kostenlose“ zu machen, sprich: Um den tatsächlichen Preis zu verschleiern. Inzwischen finden sich zunehmend Apps, die früher Light-Versionen hießen und zu denen es gar keine Vollversion mehr gibt!
      Ich finde das Verschleiern von Kosten seitens der Entwickler wenig vertrauenserweckend und verzichte daher auf das Laden solcher Apps auch dann, wenn sie mir von der Beschreibung her eigentlich gefallen. Ich teste sie gar nicht erst! Wenn wieder eine Vollversion in den Store kommen sollte, die ihren Namen auch verdient, freue ich mich über eine Light-Variante zu Testen. Und kaufe bei Gefallen dann die Vollversion.

      • Wo siehst du denn den Unterschied zwischen Light-Varianten und Inapp-Varianten?
        Auch die allermeisten Light Apps haben nicht den vollen Leistungs Umfang!
        Ich finde es bei Inapp Versionen praktisch, dass ich nicht jede Leistung nehmen muß,sondern das ich mir die App. so gestallten kann wie ich sie brauche! Das bringt mir Speicherplatz da ich nur das Laden muß was ich auch benutze!
        Und wenn die Apps gut sind,bezahle ich auch gerne gutes Geld! Die guten Programme kosten in der Entwicklung schließlich eine Menge Geld und die Unterhaltung (Server,Support,Personal usw) sind doch auch nicht grade Kostenlos haben!

      • @RC:
        «Wo siehst du denn den Unterschied zwischen Light-Varianten und Inapp-Varianten?»
        Im Fehlen regulärer Vollversionen mit regulären Preisen. Es gibt nur noch Gratis, gratis, gratis, nur noch Light-Versionen, die so nicht mehr heißen, aber selbstverständlich kosten. Manchmal findet man die wahren Preise dann irgendwo im Text.
        «das ich mir die App. so gestallten kann wie ich sie brauche!»
        Ach Quark. Die von mir kritisierten Versionen sind i.d.R. so beschnitten, dass du zum IAP gezwungen bist, um sie sinnvoll nutzen zu können. Ein Fotoalbum, in dem du nur 3 Fotos speichern kannst, ein Auto-Rennen, bei dem du nur eine Runde fahren kannst, u.s.w. Freischalten kostet dann 90¢ oder 1,80€. Also das, was eine Vollversion regulär kosten würde. Im AppStore ist die App offiziell aber gratis. Preisverschleierung, aber eben gerade kein zusätzliches Feature für Kunden!
        Muss jeder für sich entscheiden, aber ich unterstütze das nicht, lade und teste es also auch gar nicht erst. Vielleicht bringt die Konkurrenz ja etwas ähnliches als Vollversion heraus, für reguläre 1,80€ — DAS werde ich dann kaufen

      • Ich sehe es absolut genauso. Bei der Einführubg der in-App-Käufe traf es noch zu das bestehende, gekaufte Apps damit erweitert werden konnten.
        Mittlerweile ist IAP ein absoluter Witz. Anstatt lokal in der Fotoapp mehr als 3 Bilder speichern zu können wird ein IAP angeboten um 4 Wochen lang die Beschränkung aufzuheben. Damit würde ich mich ewig daran binden monatlich 89cent ausgeben zu müssen. Den Entwicklern kostet so etwas keinen Cent mehr und wird vorab schon als Reingewinn verbucht.
        Ich lade ebenfalls keine einzige App mit IAP mehr aus dem CrappStore. Somit sind neben dem Müll, nur im Ausland benutzbaren Apps, doppelten, Spam-Apps und IAP verseuchten Apps von den 800.000 Apps effektiv nur noch vielleicht 5.000 Apps akzeptabel. Davon sind dann nochmal 4.000 Apps leider Spiele…

  • Vorbei die Hoffnung, dass InApp irgenwann einen Riegel vorgeschoben wird. Schade. Ich zahl lieber einmal richtig für ne volleApp als die verstümmelte Version via InApp aufzuwerten, bei Neuinstallation den inApp neu zu aktivieren und jedes künftige Updatefeature nachkaufen zu müssen.

    • Mit würde erstmal die Option reichen ALLE Apps die in-app-Käufe anbieten einfach komplett aus dem AppStore auszublenden!! Dann ist zwar kaum noch etwas da, weil mittlerweile fast alle Apps den Müll enthalten, aber so müsste ich nicht erst alle Suchergebnisse filtern..

  • InApp Käufe find ich gut. Man kann oft eine App testen und bei gefallen den Funktionsumfang erweitern.

    • Oder sich zur abhängigen Marionette machen indem man Abomässig bezahlt…
      Was bringt mir eine gratis Taschenrechner-App die ich testen kann aber nur 2 Zahlen eintippen darf. jede weitere Zahl kostet 0,89€ und +,-,* und / darf ich auch nur 3x benutzen. Gegen 0,89€ natürlich. Daneben gibt es wahrscheinlich noch Werbebanner die ich monatlich gegen 0,89€ entfernen kann. Achso und das lokal berechnete Ergebnis kostet auch nochmal extra um es anzuzeigen. Wenn man den Rest schon bezahlt hat kann man ja mal versuchen damit 1,79€ rauszuquetschen…..
      Hoffentlich nimmt sich Apple kein Beispiel an diesem Scheiß und fängt demnächst auch mit soetwas an

  • Ein Einwurf: ich habe damals TV Movie fürs iPhone GEKAUFT für 4,99€. Ein Update zur Universal App wurde versprochen. Gabs nicht, sondern ein eigenes App für 9,99€, was ich halt Zähne knirschend ebenfalls gekauft habe. Per Update wurde Werbung eingebaut und dafür gesorgt das ohne Update keine Daten mehr geladen werden konnten. Dann gab es beide Versionen zwar kostenlos, aber die Funktionen die ich bereits bezahlt hatte wurden entfernt und als in-app-Kauf in Form von einer Flatrate angeboten. Die geforderten 2,99€ gezahlt, getestet, Fehler ohne Ende gefunden. Zeitraum ist jetzt abgelaufen und beide Apps sind ohne nicht mehr zu gebrauchen. => 17€ für die Tonne
    Das war Beispiel 1 von kA, wie oft ich mittlerweile enttäuscht wurde…

  • Wo wir wieder beim thema jailbreak wären, es ist halt doch praktisch wenn man ausgiebig testen kann. Apps die man dann wirklich gut findet u auch öfter nutzt kauft man auch, so ist es bei mir jedenfalls. Ich muß mich auch nicht ärgern wenn ich irgendwann doch auf ein anderes smartphone umsteige u alle apps weg sind.

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