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12 Minuten ARTE: „Die Kehrseite des Handys“

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Nach der März-Ausstrahlung des geopolitischen ARTE-Magazins „Mit offenen Karten“, die sich dem Mobiltelefon als Instrument der Entwicklung widmete, versucht die zweite Mobiltelefonie-Episode nun die Frage zu beantworten, welche Rohstoffe eigentlich in unseren Handys stecken.

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Wo kommen sie her? Woraus bestehen sie? Unter welchen Bedingungen werden sie produziert? Wie bereits der erste Teil hat auch die aktuelle Episode eine Laufzeit von nur 12 Minuten, regt zum Nachdenken an und verbildlicht zahlreiche Eckdaten und Fakten anhand mehrerer Weltkarten.

2014 lebten auf der Erde 7,2 Milliarden Menschen und es gab 6,9 Milliarden Mobilfunkanschlüsse. Es gab also fast ebenso viele Anschlüsse wie Menschen. Genauer gesagt kamen 9,64 Mobilfunkanschlüsse auf 10 Menschen.

Wir empfehlen euch den Blick in beide Video-Mitschnitte. Sollte die Darstellung der Weltkarte irritieren klickt euch zudem in diesen Wikipedia-Artikel. Im ARTE-Magazin kommt die Eckert-IV-Projektion zum Einsatz.

Mit offenen Karten – Mobiltelefonie 1: Instrument der Entwicklung

Mit offenen Karten – Mobiltelefonie 2: Die Kehrseite des Handys

Dienstag, 07. Apr 2015, 10:36 Uhr — Nicolas
21 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Gibt es wirklich Leute hier, die diese Arte der Kartendarstellung irritierend finden? Und wenn ja, warum?

  • Andi aus Bottrop
  • Kanns fast kaum glauben dass im Schnitt fast jeder einen Handyvertrag hat. Ich weiß es ist ein Schnitt, aber wenn ich jetzt mal alle Kinder oder Kleinkinder abziehe, oder alte Menschen die das auch nicht mehr wollen oder bedienen können. Dann die ganzen Menschen in armen Ländern, das sind nochmal richtig viele!!
    Und nach all den Abzügen so viele Handyverträge? Haben denn die übrigen alle schon 2 oder mehr Vetröge???
    Ich glaube edas infach nicht, nicht in so einer Masse.

    • Die Summe entsteht, weil Firmen massenhaft Verträge machen. Vielleicht hat jeder zweite oder dritte Arbeitnehmer in Deutschland ein Diensthandy, die Zahl der Verträge der Unternehmen dürfte aber höher sein. Es gibt zusätzlich noch Mobile Messgeräte, die auch über eine Mobilfunkverbindung laufen. Im privaten Bereich gibt es noch die Schubladenverträge, die zwar nicht mehr so eine Bedeutung haben wie früher, aber immer noch den Schnitt heben.

    • Leider ist es so, da in der Berechnung auch viele Firmen sehr viele Verträge und Handys haben. Dies fliesst natürlich in der Berechnung mit ein.
      Was mich am meissten schockiert ist, dass die Arbeitsbedingungen so bekannt sind aber nichts dagegen passiert. Echt traurig.

    • Man darf auch nicht vergessen, dass das Mobilfunkgerät gerade in ärmeren Region DAS Gerät schlechthin ist. PC/Laptops zu teuer, kaum Festnetzanschlüsse – Aber Handy funktioniert. Teilweise sind die Länder im Mobilfunk dadurch weiter, weil sie in diesen mehr investieren (statt überteuerte Leitungen im Nirgendwo zu verlegen)…

    • Kann ich schon nachvollziehen, allein ich hab schon 4 Mobilfunkanschlüsse auf mich laufen….
      a) Mein Handyvertrag
      b) iPad Air mit Cellular
      c) iPad Mini mit Celular
      d) Blau.de SIM karte für Ausland in der Schublade

      • Ich bin auch schon mit 3en dabei. Eine 4. SIM (Prepaid) ist noch gar nicht aktiviert.
        Die Anzahl der Verträge kommt also gut hin, nur nicht der pro Kopf Wert.

  • Naja, gerade in den armen Ländern, haben die Ärmsten der Armen als einzige Möglichkeit der Information und Schnittstelle nach außen das Handy. Ich war einige Male in Afrika auf Reisen, unter anderem in Ländern Kenia und Tansania und selbst in den einfachsten Bauerndörfern hat dort jeder ein Handy. Dass man an einen PC geht, um ins Internet zu kommen, oder dass Laptops bzw. klassische Computer mit Bildschirm in einer Hütte oder Haus stehen kommt so gut wie niemals vor. Das Internet lernen die Leute dort als „mobiles Internet“ kennen und nutzen. Der Mobilfunk war und ist ein großer Segen für alle armen Länder und Völker. In Thailand in Bangkok (war dort 2003 auf Reisen) habe ich einen Penner am Straßenrand gesehen, der beide Beine amputiert hatte. Er lag dort und hatte ’ne Schüssel (oder Hut, weiss ich nicht mehr genau) vor sich stehen und wollte Almosen. Was er AUCH in der Hand hatte: Ein Handy zum simmsen. Und Rentner würde ich nicht abziehen. Mein Großonkel mit 91 Jahren hat ein Handy, meine Omas und Tanten (mittlerweile alle tot) hatten auch mit über 80 ein Handy. Also das sind zwar dann 0815 Prepaid-Teile oder sogenannte Rentner-Handys, aber egal. Im ARtikel steht ja nur „Mobilfunk-Anschlüsse“.

  • Krass das mit der Karte hat mich wirklich geschockt! Das was ich in dem Wikipediaartikel gelesen habe hat meine Sich auf die Welt verändert!

  • iSlave ^^ . Wo ist der Amerikaner, es gilt die Menschen in China vom Komunismus zu befreien. Auf auf. Da gibt’s noch Rohstoffe.

  • naja die Summe relativiert sich recht schnell da wir nicht wissen was sie genau mit mobilfunkanschluss meinen. Ich selbst hab mein haupthandy, eine sim Karte in meinem iPad und noch eine prepaid Karte von Portugal in meinem altem iPhone. Also hab ich scho 3 Anschlüsse. Meine Freundin das selbe. Also haben wir in unserem Haushalt 6 Mobilfunkanschlüsse bei nur zwei Leute. Wenn dann noch ein Geschäft Handy dazu kommt oder sonst ein Gerät mit ein karte (gibt ja sogar Fahrradschlösser mit sim Karte) da ists in unseren Breitengraden schnell möglich mehr als 5 Anschlüsse pro Person zu haben.

  • Ich habe beim Schauen der beiden Beiträge vergeblich auf die Themen „Tablets mit SIM-Karten“ und „Recycling“ gewartet. Schade!
    Es sollte darüberhinaus klar sein, dass man kaputte Handys nicht sammelt oder in den Müll schmeißt!

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