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Open Street Maps: Neue und alte AppStore-Downloads zur freien Weltkarte

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16 Kommentare 16

Mit dem zunehmenden Konkurrenzdruck am Markt für mobile Navigations- bzw. Karten-Applikation, gewinnt das Angebot des freie Karten-Anbieters Open Streetmap immer mehr an Bedeutung.

Neue Projekte wie das zur CeBIT vorgestellte Naviki setzten ebenso auf das frei zugängliche Kartenmaterial wie etablierte AppStore-Anwendungen; Skobbler (AppStore-Link) zum Beispiel hat den Wechsel auf OSM-Karten gerade hinter sind – andere iPhone-Applikationen nutzen bereits seit Monaten auf die von der OSM-Community zusammengetragenen Daten. Die hier vorgestellte Anwendung OffMaps (AppStore-Link) kann OSM-Karten auf dem iPhone ablegen und so auch ohne Netzempfang verfügbar halten – Roadee (AppStore-Link) benutzt die Stadtpläne zur kostengünstigen Minimal-Navigation.

openmap.jpgSeit heute widmet sich sich der AppStore-Neuzugang OpenMap (AppStore-Link – ein Youtube-Video gibt es im Anschluss), dem Angebot der „freien, editierbare Karte der gesamten Welt“. Kostenlos erhältlich, erlaubt die Feature-reiche Anwendung die Google-Maps ähnliche Navigation auf der OSM-Karte, integriert eine Such- und eine Lesezeichenfunktion und kann sowohl Weg-Punkte editieren als auch Kommentare verwalten und einfache Routen berechnen.

Ein Download-Tool lässt sich bei Bedarf zusätzlich erwerben.

Wer sich an der Verbesserung der auf OSM hinterlegten Karten-Daten beteiligen möchte greift auf die hier besprochene Applikation Little OpenStreetMap Editor (AppStore-Link) zurück. Der Little Editor ermöglicht es, auch vom iPhone aus am Ausbau des OSM-Kartenmaterials mitzuarbeiten. Interessante Punkte in der Umgebung können angezeigt und um weitere Informationen ergänzt oder – falls noch nicht erfasst – komplett neu angelegt werden.

Sollten wir euer Interesse am OSM-Projekt geweckt haben, empfiehl sich Folge 113 des CRE-Podcasts für einen umfassenden Einstieg in die Materie. Der 2,5 Stunden lange Audio-Beitrag widmet sich unter anderem unter anderem: Dem Bedarf für freie Geodaten, dem Problem mit kommerziellen Geodaten, den Anbietern von Geodaten, Geodatenaustauschformate und der Entstehungsgeschichte von OpenStreetMap.

Donnerstag, 11. Mrz 2010, 12:56 Uhr — Nicolas
16 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Google Maps is auch 4 free ;) und das zum downloaden kostet 1,50..
    Seit gestern muss man in skrobbler das update machen sonst geht’s nicht.. Dann hab ich’s halt auch gemacht.. Bin mehr begeistert als von der 1.5er… Die 3D Sicht is viel feiner!! Und es geht sehr gut (erst eine Testfahrt) eins Ham sie leider noch nicht gefixt.. Wenn man ein BT Autoradio hat und so Musik hört sind alle ansagen abgeschnitten (Musik startet zu früh) und wenn ich’s per USB ansteck gibt skrobbler keinen laut von sich beim musikhören… :( .. Navigon kann beides!! Schon klar navigon is teurer, skrobbler hat aber mehr umsatz gemacht!!! Und jetzt wolln sie sich die Karten nicht leisten können ;)… Die wolln nur noch mehr Gewinn!! Wie jede Firma ;)

    • @StyleForceOne
      Du hast die Diskussion offensichtlich nicht richtig verfolgt. Es geht nicht darum, dass Skobbler sich die Daten nicht leisten kann sondern sie dürfen es nicht mehr. Vermutlich, weil sie den „großen“ mit ihrer Preispolitik das Wasser abgraben und die Kartenanbieter es sich mit ihren Kunden nicht verscherzen wollen.

  • ich habe auch die karte mit dem update und denke, es ist gut gelungen, besonders der autoradioempfang mit bluetooth und die neuen hinweise im app. das fahren mit dem iphone ist so völlig unproblematisch im grundsätzlichen mit den neuen karten und speziell beim abbiegen geht es jetzt viel flüssiger als mit den altenkarten finde ich. was denkt ihr?

  • Open Map kann auch interessante Punkte hinzufügen, ist aber kostenlos.

  • Erstaunlich, ich höre und lese nur negatives vom neuen Skobbler. Da der Cloudmade Dienst oder wie der heißt der die Navigation berechnet die Straßen oft auf die OSMaps etwas falsch platziert.

  • Ich nutze Skobbler schon einige zeit und bin doch recht zufrieden. Bisher kam ich immer an wo ich hin wollte, oft jumpt die Software zwar auf eine Nebenstrasse aber nachher wieder zurück. Wer sein Hirn also eingeschaltet hat lässt sich davon nicht verwirren und ist mit einer so günstigen Lösung sicher auch zufrieden. Den Wechsel auf die neuen Karten war für mich auch kein Problem.
    Ich vermute die meisten herablassenden Bemerkungen kommen von Navigon und TomTom-Usern die sich ärgern massiv viel mehr ausgegeben zu haben. Klar kann man diese beiden Platzhirsche nicht direkt mit Skobbler vergleichen, aber für den Preis ist die Software absolut OK. Einzig das herunter laden der Daten und damit die Offline-Nutzung fehlt noch. Das wäre bitter nötig…

    • Ich habe das Problem das scobbler seit dem Update oft aufs Netz zugreifen muss, um die Karte zu aktualisieren. Selbst bei sehr geringen Routen (unter 15 km) besteht das Problem. Sprich ich habe in Gegenden mit schlechter Netzversorgung (die es leider hier am Bodensee im Hinterland oft gibt) erhebliche Probleme mit dem Navigieren 

  • Gut, dass wir Konsumenten die Auswahl haben: Select. *bling*

  • Ihr habt noch Mapzen vergessen. Das ist als OSM-Editor um einiges besser zu handhaben als Little OpenStreetMap Editor.

  • Hoffentlich kontrolliert auch einer die Einträge.

    Sonst darf man sich nicht wundern, wenn auf der Karte so Einträge zu finden sind wie „Sehenswürdigkeit: Charly’s Bierbar – 1 L nur 2.99“ Billiger kann man (Eigen)werbung wohl nicht platzieren.

  • motion-x GPS hat wählbare Karten: OSM, OSM Terrain, Bing Google … und eignet sich bestens:
    – auch für Offline-Karten
    – tracken (erfassen)
    ;-)

  • Ich will nicht nörgeln.
    ABER;-) Das Programm heisst OpenMaps und ist kein AppStore-Neuzugang. Ich habe es schon seit einigen Monaten installiert.

    Ansonstn: Dank für eure geile Arbeit!

  • Wann kommt Navigon select? Es war doch von KW10 die Rede…

  • Vielleicht sollte hier mal darauf hingewiesen werden, das es prinzipell zwei Arten von Navigationssoftware gibt. Das wird immer wieder durcheinander geworfen.

    „Richtige“ Navigationsprogramme haben Kartenmaterial in Vektorform, dazu einen Programmteil der die Route berechnet und einen Teil der die Vektordaten in eine grafische Karte umrechnet. Ein Vektor ist kein Bildchen von einem Pfeil sondern eine Liste von exakten Positionsdaten die entlang einer Straße gemessen wurden. Das ist so bei TomTom und Navigon, z.B. Es sind also immer alle Daten vorhanden um offline zu navigieren (= das Schiff drehen, als kleiner etymologischer Einwurf).

    Die andere Sorte Navigationsprogramm hat nichts davon an Bord. Es werden fertig gemalte Karten als Bilder geladen, dazu die Route, beides von einem Server der im Fall von CloudMade Geld sehen will für den Dienst. Es wird also eine Internetverbindung gebraucht, und man muss diesen Server jedes Mal fragen wenn man eine Route haben will. Das sind dann OffMaps und Google Maps, z.B. Der Unterschied ist, dass Google nicht erlaubt die Kartenbildchen im Speicher zu behalten. Mit OpenStreetMaps ist das dagegen erlaubt.

    Den Unterschied merkt man spätestens wenn man im ländlichen Gebiet von der Vorgabe abweicht oder die Grenzen von T-Mobile-Land verlässt.

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