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Onavo verspricht bis zu 80% Datenreduktion beim iPhone-Einsatz im UMTS-Netz

59 Kommentare

Apropos “erhöhter Datenverbrauch“: Experimentierfreudige iPhone-Nutzer denen der Datendurchsatz des eigenen Gerätes im Mobilfunknetz (oder auf Reisen) zu hoch erscheint, sollten den AppStore-Neuzugang “Onava” (AppStore-Link) genauer unter die Lupe nehmen. Das momentan noch kostenlose Angebot – nach einer ersten Testphase will der Dienst einen monatlichen Abo-Betrag verlangen, dessen Höhe bislang jedoch noch nicht kommuniziert wird – installiert ein iPhone-Zertifikat auf eurem Gerät und leitet anschließend den kompletten, eingehenden Datenverkehr durch einen zwischengeschalteten Server.

Laut Onavo, deren Anwendung sowohl Bilder als auch Texte komprimiert bevor sie euer iPhone erreichen, soll sich der Datenverbrauch im Alltagseinsatz damit drastisch reduzieren. Im Gegensatz zu vergleichbaren Kompressions-Angebot wie dem Opera Browser oder Googles Mobilizer greift Onavo nicht nur den Datenverkehr des Browsers ab, sondern setzt so tief im System an, dass der Traffic aller Applikationen durch den Onavo-Server geleitet wird (Youtube-Video).

Ein angenehmer Nebeneffekt: Die ausführliche Statistik-Übersicht der Onavo-Anwendung zeigt euch, aufgeschlüsselt nach genutzten Applikationen, den täglichen Verbrauch und die erreichten Einsparungen an. Zwei kleine Hinweise: Glaubt man dem Onavo-FAQ, sind HTTPS-Verbindungen und das Surfen im W-Lan von der Kompression ausgenommen der Dienst lässt sich bei Bedarf zudem auch deaktivieren.

Diskussion 59 Kommentare.
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    • Hi,

      ob Apple das zu verhindern weiß, da bin ich mir nicht sicher – immerhin haben sie die App ja offenbar zum AppStore zugfelassen.

      Aber ich denke, dass die App ziemlich überflüssig ist, denn mit einem ganz normalen VPN kann man exakt dasselbe erreichen. Und da kann man sich entwerder selbst einen VPN-Server basteln oder man sucht sich einen vertrauenswürdigen Anbieter …

      Beste Grüße
      @vieuxrenard

      — MapAlarm Support
      • Ist es aufwendig einen eigenen VPN-Server zu basteln und wie sind die kosten?
        Kann ich mir dann selber z.B. eine Schweizer IP zuteilen?

        — ThommyFFM
      • Es gibt viele VPN Anbieter für Schweizer IPs (Sehr beliebt wegen zattoo, wilmaa, etc.)

        z.B. SwissVPN

        — Timecop
  1. Super, so können noch mehr Unternehmen von unseren Daten profitieren. ;-)
    Ich denke nicht, dass ich all meinen Traffic über den Server einer unbekannten Firma laufen lasse und dann noch schön mit Zertifikat, d.h. Eindeutig zuzuordnen

    — Kh
    • Agreed! Und der Traffic muss nunmal durch das Mbilnetz, da können sie nichts gegen den wackeligen Netzausbau nichts ausrichten.

      Und es ist schon verräterisch durch die Screenshots des Verbrauchprofils, was sie sich als Musterkunden vorstellen: Social-Bozo-Networks.
      Honi soit qui mal y pense!

      — DRAGONFLY
  2. Dann gibts ja nen “man- in- the middle”!? Finde es datenschutztechnisch bedenklich, daß mein Datenverkehr erst über Onavo Server laufen soll!

    — stuXnet
  3. Wenn sich Onavo jetzt noch mit Google und Facebook zusammensetzt könnte man ein User Profil erstellen, welches mehr beinhaltet als der Betroffene selbst von sich weiß.

    Naja, wieder ein Dienst, welcher früher oder später Userdaten verkaufen wird.

    — Chris
  4. Lässt Apple das tatsächlich zu, daß sich ein Programm soooo tief ins iOS einnistet?

    Kaum vorstellbar.

    Aber vermutlich ist der Dienst nicht wirklich lange lebensfähig.
    Monatliche Abogebühren für Traffic zahlen wir ja schon alle. Und ich kann mir nur schwer vorstellen, daß die Geschwindigkeit akzeptabel schnell sein wird.
    Die Bedenken wg. Datenschutz lass ich mal außen vor – wahrscheinlich kommt man “nur” vom Regen in die Traufe :-)

    — Jürgen
    • Die Macher tragen über das vorausgesetzte Zertifikat einfach einen Proxy-Server im iOS ein. Dieser komprimiert und speichert die Statistiken die die App dann anzeigt.

      Der iOS Zugriff auf dem Gerät ist also nicht sooo groß, serverseitig passiert jedoch eine Menge.

      — nicolas
  5. Ja klar, alle Welt regt sich über die abgelegten Tracking-Daten im Iphone auf, aber hey…. den eigenen Traffic über den Server einen unbekannten Firma laufen zu lassen, ja, warum eigentlich nicht ;-)

    — Interceptor
    • Es ist eben *nicht” “alle Welt” – schon Mal darüber nachgedacht, dass diejenigen, die sich über das Tracking mokieren, diese App auch kritischer beäugen werden als diejenigen, die nach dem Totschlagargument “die haben doch sowieso schon alle meine Daten” durchs Leben wandern?

      Hab mir die App mal testweise installiert. Was mich ein wenig wundert ist die Tatsache, dass auf meinem iPhone einige MB Daten an Facebook übertragen wurden…seltsam nur, dass ich gar kein Facebook installiert habe *augenroll*

      — Franzel
      • Wenn du mit dem Browser unterwegs bist gibt es auf diversen Seiten “Gefällt mir”-Buttons, Facebook Kommentare, Facebook Widgets, usw.

        — Jens
  6. In einer Stellungnahme von Onavo wird versichert, dass die Daten nur anonymisiert gespeichert werden und nur dazu dienen, die Statistiken zu machen.

    Onavo scheint echt zu funktionieren, beim Start öffnet sich die iTunes-App und sagt sogar, dass es die Einstellungen vom iPhone ändert.

    Und dass das App ein Zertifikat hat, bedeutet nicht, dass unsere Daten verkauft werden, sondern dass es von VeriSign als vertrauenswürdig eingestuft wurde.

    Darkiblack
  7. Habe ich das richtig verstanden? Ich zahle denen Geld, und dafür bekommen sie mein komplettes Surfverhalten? Die werden ja auch immer dreister. Das Schlangenöl können sie behalten.

    Ich muss nur selber mal auf eine ähnlich dreiste Idee kommen.

    — Gustav
    • Ja, man zahlt denen also per Abo Geld dafür, dass man bei seinem Provider Geld sparen kann – irgendwie krank, oder?

      Bei solchen angeboten würde ich mir ein bisschen mehr Skepsis von Seiten des ifun-Teams wünschen.

      — Franzel
  8. Wieder jemand der meine Daten mitlesen will? Und dass soll ich auch noch mit Abogebühren bezahlen?!? Aber sonst geht’s noch, oder?!

    — Thomas M. Weber
  9. Also diese Nachricht mit der ifun app hat mir eben einen Sprung von 11,2mb auf 11,7mb gebracht. Alle anderen apps waren deaktiviert (Multitasking).
    Das zu den Daten bei meinem ip4

    — Bo
    • Selbst wenn sie nicht verkauft werden (was ich nicht glaube und wer will das kontrollieren), gibst Du immer noch einer fremden Firma Zugang zu deinem gesamten elektronischen Datenverkehr. Ziemlich heikel, wie ich finde.

      — Alex
  10. “leitet anschließend den kompletten, eingehenden Datenverkehr durch einen zwischengeschalteten Server.”

    Ich lasse doch nicht meinen gesamten Datenverkehr inkl. Mails usw über irgendeinen Server irgendeiner unbekannten Firma laufen.
    Dann kann ich ja gleich auch ner fremden Person meinen Haustürschlüssel und meine Bank-PIN geben.
    Man hat absolut keine Kontrolle darüber, was mit den Daten passiert bzw. wie sicher diese auf dem Server gespeichert werden.

    — Alex
  11. Wenn ich das Profil installieren möchte, dann kommt die Meldung “Profil konnte nicht installiert werden. Es kann immer nur eine APN-Konfiguration installiert werden.”

    Hat jemand das gleiche Problem gehabt und eine Lösung?

    — Nick
    • hab schon ne Lösung gefunden. und zwar muss man einfach in den einstellungen das aktuelle profil löschen. es kann nämlich immer nur ein profil vorhanden sein.

      — Nick
  12. Hallo Ihr,
    Ich hab es getestet, mit t-mobile und vodafone
    - kein Geschwindigkeitszuwachs
    - Komprimierung ist so wie wenn man die providerseitig ganz einfach über performance.vodafone.de oder speed.t-mobile.de einstellen kann, ohne Zertifikat ohne Appkosten ohne extra Server über den nichts bekannt ist.

    - Seitenaufbau ist “ruckeliger” als gewohnt.
    Und das Beste kommt jetzt erst noch:
    Firewall IP oder ähnliche Adblocker werden komplett ausgehebelt.
    Vermutlich ist der Nutzen vor allem auf Anbieterseite, weniger auf Seite des Kunden.

    — Chris
  13. Die App kann ich installieren, den Link zum Profil bekomm ich aber nur als Text…..so schnell hat sich das erledigt mit dem Test

    — andi25252
  14. Unbrauchbar für bspw. die Karten-App. Alle Grafiken werden so schlecht, dass man kaum noch Strassennamen lesen kann.

    — esci
      • Schon klar. Aber Maps ist ja eine Standard-App. Und hier wäre es schon schön die Kompression sinnvoll einzustellen. Denn ein geringerer Datenverkehr ist dann unnütz, wenn die Daten unbenutzbar werden.
        Zumindest kann man die Proxies manuell deaktivieren bei Bedarf. Ist allerdings umständlich, da ich es bestimmt erst dann bemerke, wenn die schlechten Grafiken schon geladen sind.

        — esci
    • Hab keine Problemen mit welche Karten Apps, google Maps, google Earth, Motion X oder Park mobility. Alles deutliche Strassenamen. Aber TuneIn Radio lauft über 3G nicht mehr… Server respond: Bad Gateway…????!!!!

      — B-brave
  15. Wer stufenweise Reduzieren will kann das bei
    speed.t-mobile.de oder performance.vodafone.de
    Bei o2 hats das auch mal gegeben aber leider hab ich kein o2 : )
    Es reduziert für alle apps inkl. Videoanwendungen

    — Chris
  16. Hab das installiert. Zeigt auch eine angebliche Reduzierung in dem Onavo Programm an. Wenn ich die App Downloadmeter und / oder unter Einatellungen / Allgemein/ Datenverbrauch nachsehe, habe ich weiterhin meine übliche Datenmenge von 15 MB pro Tag verbraucht. Diese beiden Verbrauchanzeigen müssten doch eine deutlich geringere Datenmenge aufweisen. Oder Jan ich was falsch verstanden.

    — Raini
  17. Ist das nicht ein merkwürdiger Zufall, dass gestern/vorgestern großartig der verbrauch angeprangert wird und darüber eine Story gemacht wird und am nächsten Tag erscheint rein zufällig ein testbericht fur diese App. Hhhhm irgendwie BILD-like

    — Loepi
  18. Außerdem Datenklau hin oder her, aber ich denke für die meisten, sind meine und eure unbedeutenden privat Daten kaum von Interesse und eine Straftat wert, außer wir hätten hier im Forum irgendwelche Magnate oder Tycoone mit Millionenvermögen oder heissen brisanten Daten von mächtigen Geschäftspartnern, und einflussreichen Leuten, wo sich das ganze auch irgendwie finanziell oder anderweitig lohnen würde.!

    — David
  19. Servus Leute,
    also 1.) Eure Daten laufen sowieso ständig über fremde Server, was denkt ihr denn wo die herkommen, vom Himmel bestimmt nicht.
    2.) Wenn die Firma in Ihren AGB’s schreibt dass die daten nicht verkauft werden ist es normalerweise auch so, da die sonst bei einem Verkauf der Daten direkt vom Markt genommen wir und drittens, GUSTAV, das heißt an deren Stelle und nicht an denen Ihrer stelle,
    Danke Jungs

    Sascha

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