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Neue Freunde finden: Apple-Patent beschreibt „Smalltalk-Radar“

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Ihr seid bereits auf der Party angekommen, die Jungs sind jedoch noch im Auto unterwegs. Eine Situation die abhängig vom Alkohol-Pegel und von eurer Sozial-Kompatibilität schnell langweilig und mitunter auch frustrierend werden kann. Rumstehen, abwarten, das Handy in der Hand – keine bekannten Gesichter weit und breit.

Eine unangenehme halbe Stunde die sich Dank Apple zukünftig vielleicht etwas mehr in Richtung Abenteuer verschiebt. So beschreibt das heute veröffentlichte und im Dezember 2009 von Apple eingereichte Patent #20110142016 einen Orts-basierten Netzwerk-Dienst, der demnächst dabei helfen könnte, interessante Personen in eurer Nähe aufzuspüren und kennen zu lernen.

Die Idee ist denkbar einfach: Ihr legt ein kurzes Persönlichkeits- und Interessen-Profil auf dem eigenen Gerät ab und werdet informiert, sobald ihr euch Personen nähert die auch in Apples „Smalltalk-Radar“ gelistet sind und eine bestimmte Übereinstimmung mit euren „Das bin Ich“-Angaben aufweisen. Die erste Kontaktaufnahme erfolgt mit dem iPhone – im besten Fall endet der Abend mit einem längeren Gespräch an der Bar und einem neuen Freund / einer neuen Freundin.

Common interests and experiences of two or more users located close to each other can be identified from content, including automatically created usage data of the mobile devices. Usage data of a mobile device can be created based on activities performed on the mobile device (e.g., songs downloaded), a trajectory of the mobile device (e.g., places traveled), or other public data available from the mobile device (e.g., pictures shared

Wie bei allen Konzepten aus Apples Patent-Abteilung, lässt sich momentan nur schwer abschätzen wann bzw. ob Cupertino die Ideen-Skizze auch realisieren wird. Persönlich könnten wir einem optional aktivierbaren, sozialem Netz „im wirklichen Leben“ jedoch weit mehr abgewinnen als der virtuellen Facebook-Schreiberei und Apples missglückten Gehversuchen in Sachen „Ping“. via macrumors

Donnerstag, 16. Jun 2011, 12:50 Uhr — Nicolas
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  • Ich halte das für sehr interessant. Der letzte Satz entspricht ganz meiner Meinung.

    • wie wärs wenn man einfach auf die dame zugeht, die einen interessiert und so ins gespräch kommt? das hat doch viel mehr spannung und kann noch spannender enden…. oje wo soll das noch alles hinführen ???

  • Das gibt’s doch schon als App. Hattet ihr selbst sogar vorgestellt. Name ist mir leider entfallen. Gruß

    • Gibt es tatsächlich schon, aber wurde wohl noch nicht patentiert. Naja, bin aus dem Alter raus, aber kann ja dennoch ein Erfolg werden.

    • Die App heißt Inneract, ich finde die Idee dahinter gar nicht schlecht. Bei mir funktioniert die app nur leider nicht bzw wenn, dann bekomme ich alle meldungen auf einmal angezeigt

  • „[…] im besten Fall endet der Abend mit einem längeren Gespräch an der Bar und einem neuen Freund / einer neuen Freundin.“

    Und mit einem leeren Akku, wenn man die ganze Zeit sein GPS laufen lässt ;)

  • Coole Sache… Ob es mit dem iOS 5 veröffentlicht wird?

  • Interessant klingt es mal.
    Allerdings stelle ich es mir etwas seltsam vor wenn 15 Jahre später das gemeinsame Kind fragt, wie man sich kennengelernt hat, zu sagen: unsere iPhone’s fanden sich interessant, danach haben wir gekuckt wer der andere ist :-)

  • Tja ich hatte noch nie Probleme die Zeit rum zu bekommen egal in welcher Lage ;-) aber für die Leute die schüchtern sind ist das ein gute Möglichkeit das iPhone als Date Doctor

  • Soetwas gibt es schon im AppStore :) es nennt sich aka-Aki „find nearby people“

  • Gibt es das nicht schon in der App AKA-AKI? Da legt man auch ein Profil von sich an. Dann wird man informiert über „Begegnungen“, also wenn jemand „sehr nah“ ist, wobei die Software (aus Datenschutzgründen?) nichts über Entfernung oder Richtung sagt. Das ganze ist ganz nett: Wenn man einmal mit der laufenden App (geht auch im Hintergrund) durch eine grosse Stadt fährt, hat man am Ende diverse „Begegnungen“ (oder wenn man irgendwo ist, kann man schauen, wer gerade online und „in Laufweite“ ist und mit diesen Leuten chatten bzw. sich auch in Real Life verabreden. Und „Freunde“, die man im System hat, kann man natürlich immer anschreiben, auch wenn diese nicht in der Nähe sind.

    Ich fand die App nett, habe sie aber wieder de-installiert, da es wenige Leute nutzen und der Nutzerkreis und die Interessen doch recht einseitig sind. Wenn Apple das rausbringt und das quasi jeder hat, kommt der Whats App Effekt.

    Die Frage ist nur, ob ich Lust habe, dass selbst Freunde von mir wissen, ob ich zu einer bestimmten Zeit in der Nähe bin :-)

    • Richtig, Aka-Aki benutzt genau DAS.
      Seit 2009 gibt es die App auch schon glaub ich, und ist hauptsächlich darauf spezialisiert, Leute aus deiner „Nähe“ kennenzulernen, kleines Profil, 1 Bild.

  • Gibt es doch schon, Geist Badoo (oder so ähnlich) Da kann ich mir auch Leute aus meiner Umgebung raussuchen und mit ihnen chaten und treffen, kann sogar angeben was ich heute Abend machen will, z.b.: möchte kaffee trinken und danach en bisl Knick knack machen ;)…

  • Ping… Ping…. Was war das doch gleich??? 

  • Und der 3DS von Nintendo hat diese Funktion auch schon… Immer wieder gut Ideen zu klauen und dann patentieren lassen…

  • Also ich kann nur hoffen, dass die Leute nicht so hässlich sind wie die auf der Skizze. Mit einem blauen Auge…

    Wer das wohl gezeichnet hat und was er sich nur dabei dachte… 

  • Ihr habt da nen dicken Rechtschreibfehler in eurem Artikel. „Bar“ schreibt man „Bett“. vllt korrigiert ihr das mal, ist ja peinlich…

  • Oh weh, wenn das so weiter geht kann man bald gar keinen mehr verbal ansprechen; die meißten Leute rennen sowieso schon mit Knopf im Ohr rum. Mal abgesehen von persönlichem Charisma, das im öffentl. Raum kaum noch anzutreffen ist. Nee von solchen Ringelpitz Anbandelungen halte ich einmal gar nichts.

  • Hey. Die app die das gleiche macht Geist Aki Aki

  • gute nacht, wird ja immer schlimmer in der nerd-welt :D

  • Alle über soziale Verkrüppelung reden un dann hier fleißig Kommentare posten. Eigentor.

  • das man sowas überhaupt patentieren kann / darf. ist doch eine simple / auf der handliegende funktion. mit facebook (wo bin ich und wer ist noch da?) schon ähnlich möglich.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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