Artikel Kickstarter Accessoir: Nahbereichsfunk mit dem NFC-Ring
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Kickstarter Accessoir: Nahbereichsfunk mit dem NFC-Ring

News 44 Kommentare

Schon beim iPhone 5 überraschte Apple manch selbsternanntes Orakel und stieg nicht auf den anrollenden NFC-Zug auf. Und wenn man dem Analysten Steve Cheney Glauben schenken darf, ist das Thema eines nahfunkfähigen iPhones auch für die Zukunft durch – unabhängig von den immer wieder auftauchenden Patent-Schriften, die zum Beispiel den Medien-Austausch und das Verschenken ausgewählter Apps via NFC skizzieren.

Seiner Einschätzung nach gibt Apple mit iBeacon eine elegante Antwort auf die Sicherheits-Tücken der etwas futuristisch anmutende NFC-Technologie.

NFC ist gegessen – das allein aber ist noch keine Nachricht wert. Interessant ist, wie Apple über Bluetooth 4.0 und WiFi (…) eine ganz eigene, mit iBeacon standardmäßig ab iOS7 im Betriebssystem integrierte Lösung für dasselbe Problem entwickelt hat.

Dennoch gibt es interessante Anwendungen der Near Field Communication, die man im Auge behalten sollte. Das Kickstarter-Projekt “NFC-Ring”, das noch gut 24 Stunden läuft, macht vor, wie NFC unseren Alltag verändern könnte. Türen öffnen, Handys entsperren, Daten austauschen – das alles dank eines gnädigen Kusses eures Ringfingers. Einfach Hand an das mit NFC-Technologie ausgestattete Gerät legen und fertig.


(Direktlink zum Video)

Die NFC-fähige Schmuckkollektion ist schlicht, aus Stahl gefertigt und kommt mit zwei Holzeinsätzen, über deren endgültige Beschaffenheit die Community abstimmen darf und soll.

Der nach innen gewandte Teil des Rings speichert vertrauliche Informationen und sendet diese über eine Reichweite von 20 mm, der äußere Teil enthält euch weniger wichtige Daten und verschickt diese aus einer Distanz von 30 mm.

NFC2

Die Daten werden unverschlüsselt übermittelt. Dennoch ist laut Entwickler ein Abhören der Kommunikation durch Dritte dank der störenden Signal-Überlagerung des privaten und des öffentlichen Ring-Einsatzes nicht möglich.

Unabhängig davon, ob sich das iPhone 5S im September um die passende Schnittstelle kümmern wird, oder das Thema NFC ein für allemal vom Tisch wischt: Ein anerkennendes Kopfwiegen ist die Idee des Tolkin’schen Einen Rings allemal wert. Sie stammt übrigens von namenhaften Köpfen: Matt Mullenweg hat WordPress initiiert und mit aufgebaut; John McLear den webbasierten Texteditor Etherpad.

Diskussion 44 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. An sich cool..aber würde den ring nicht tragen wollen..eher als armband wie bei ner uhr oder fuelband..ein ring reicht der ehering

    — Hmm
  2. Einen richtigen Grund kann er aber komischerweise nicht nennen, warum NFC tot sein soll…

    Und welche Sicherheitslücke ist den gemeint im Artikel?

    — Chris
    • Würde mich ebenfalls interessieren.
      Nicht alles was Apple an Trends verpasst, ist doof, unsicher und uncool…

      — Meta
    • In den USA sind NFC Chips in Kreditkarten schon seit längerer Zeit üblich und im Umlauf. Mit einen NFC Scanner ist es relativ einfach im vorbei laufen die sendenden Daten des Chips auszulesen.
      Das ist ein mächtiges Sicherheitsrisiko!

      — Gerd
      • Also bei 20-30mm kann ich das kaum glauben. Fast Die Häfte geht ja schon durch Portemonnaie weg, von der Abschirmung des Leders und der anderen (Kredit-)Katren mal abgesehen.
        Ich fürchte das ist wieder mal eins dieser Gespensterszenarien.
        In meiner Firma werden übrigens Sicherheitszonen durch NFC Chips eingangskontrolliert. Wenn es da Sicherheitsbedenken geben würde, wäre diese Technologie längst abgeschafft worden.

        — Meta
      • Es gibt dazu Videos, wie die Karten im Vorbeigehen im Geldbeutel ausgelesen werden

        — xtian
      • Keine Sorge, die NFC Chips der meisten Kreditkarten lassen sich bis zu Distanzen von 50cm und mehr auslesen…
        Aber nein, gibt keine Sicherheitsbedenken… *hust, hust*

        — Pazuzu
      • Ja, meine Visa Karte hat auch NFC. Habe noch keine Gelegenheit gefunden, das einzusetzen. Wo geht das?
        Und das würde sich doch eher anbieten, als bezahlen mit dem Smartphone.

        — PeterO
      • Und jetzt ohne “trollollol” ;o)
        …wobei 4 bis 8 cm für ein gutes Signal realistischer sind. Aber so etwas reicht bereits, wenn man NFC-Lesegeräte unter der Ladentheke platziert oder durch Menschenmengen in der Innenstadt läuft und alles und jeden gezielt anrempelt um hier und da ein paar Datenpakete einzusammeln.
        NFC wird kontrovers diskutiert. Sicher ist die Technik nicht, da man nicht kontrollieren kann wann und von wem der Chip ausgelesen wird. Da die Daten zusätzlich unverschlüsselt versendet werden ist das schon bedenklich.
        PS:
        Ich bin nicht grundsätzlich gegen diese Technik, sehe aber Optimierungsbedarf bezüglich der Sicherheit.

        — Pazuzu
      • Bei Kreditkarten geht es bis ca 4cm, siehe hierzu div. Berichte.
        Des weiteren ist dieses Problem kein NFC Problem, sondern das die Unternehmen hier wieder Geld sparen und keine weitere Sicherheitsgrenzen einbauen.

        — Chris
      • @PeterO: bei fast allen Aral-Tankstellen im Raum Stuttgart gibt es die neuen Kreditkarten-Lesegeräte: einfach Karte kurz rechts daneben halten und die beiden Kassenbons fallen sofort aus dem Drucker. Keine ewigen Wartezeiten wie bisher – und auch keine PIN-Eingabe und keine Unterschrift?!

        — Wbronner
      • jedes Händeschütteln ist dann ein Risiko. “Guten Tag …. und vielen Dank für Ihren Haustürschlüssel, Masterpasswort etc…”

        — uta
      • Schüttelst Du einem Scanner die Hand?
        Der Ring kann nämlich nur senden… :-)

        — Meta
  3. Vielleicht bin ich technisch ein bisschen eingerostet oder nicht auf dem neusten stand, aber ich kann mir unter diesem NFC nix besonderes vorstellen. Als ich noch das Galaxy S4 hatte, gab’s da einen Schalter, wo ich das einstellen konnte. Aber da hat sich nichts getan. Wollte auf diese weise eine Musik Datei an einen Freund senden, der ein Sony Xperia Z hatte. Funktionierte aber nicht. Resultat: dieses NFC dings – bumms ausgeschaltet und die Datei per Bluetooth übertragen :-D

    — Apple Insider
    • NFC ist schon toll. Ich steige ins Auto ein, halte mein HTC One kurz an den Sticker und schon aktiviert sich Bluetooth und eine Blitzer-App wird gestartet. Hoffentlich baut Apple nicht wieder eigenen Mist und nimmt NFC. Regt mich immer wieder auf, wenn ich mein iPhone 5 benutze, da fehlt NFC einfach sehr.

      — Fabian
      • Danke, Fabian. Hier scheinen einige zu Glauben, NFC diene ausschließlich zum bezahlen.

        — Meta
  4. Ich sehe mich schon vor meiner Wohnzimmerleucht stehen…

    “In brightest day, in darkest night
    no evil shall escape my sight.
    Let those who worship evils might
    beware my power – Green Lanterns light.”

    — Björn
  5. Ha….ich Hacke 5 Leuten den Finger ab und stecke mir die Dinger an die rechte Hand…

    “Jungs?…jetzt gehen wir shoppen…;-))”…

    — Biff
  6. Elegante Sicherheit ließe sich doch mit einem Zwei-Ring-System realisieren. Ein Ring beinhaltet den kryptographischen Schlüssel, der ander die Informationen. Die Information zwischen den Ringen geschieht nicht per Funk, sondern per Kontakt der Metalloberflächer der Ringe. Erst dann sendet der zweite Ringe sinnvolle Informationen. In der Kirche was spenden? Einmal Hände falten, bitte.

    — Peter
  7. NFC und iBeacon zu vergleichen ist sehr gewagt. Bei NFC können die Informationen auf einem “Chip” liegen der keine Stromquelle benötigt. Ich glaube nicht das BT und Wifi ohne Strom funktionieren

    — Sonari

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