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Kurz notiert: 360° iPhone-Zeitraffer, Handy-Weitwurf, App Store-Betrug und Googles gesunder Menschenverstand

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  • 360° iPhone-Zeitraffer: Der Foto-Store Photojojo bietet mit dem $45 teurem “Camalapse” nun auch einen 360° Zeitraffer für iPhone-Nutzer an. Dem Bundle, ein Video haben wir unten eingebettet, liegt eine Glif-Stativ-Halterung (hier in den News) bei, mit der sich das iPhone auf dem mechanischen Standfuß befestigen lässt und anschließend 90° in 15 Minuten zurücklegt.

    Ein Gadget, das sich auch selber bauen lässt. Solltet ihr also Lust auf ein DIY-Wochenendprojekt haben, klickt euch zu unserem Artikel “iPhone und Eieruhr” durch. So könnt ihr $45 sparen und die gleichen Aufnahmen auch mit einer 2,29€ Eieruhr in den Kasten bekommen.

  • App Store-Betrug: Glyn Evans findet bei seinen App Store-Recherchen mehr als 16 baugleiche Anwendungen eines Anbieters (Schaubild). Die Apps zur Fotomanipulation haben zahlreiche 5-Sterne Fake-Bewertungen, wurden von 10 unterschiedlichen Entwickler-Accounts in den App Store eingeschleust, kommen mit identischen Beschreibungstexten und sind weitgehend funktionslos. Auch wir sind erst vor kurzem über offensichtlich betrügerische Bewertungen im AppStore gestolpert. Ein Beispiel unter vielen: Entwickler-Schmiede “Lanh Nguyen”.

    Hier erkennt man schön, wie ifun.de-Leser “Jbtz” anmerkt:

    [...] eine Häufung von “Bewertern” mit voller Sternzahl. Auffällig ist, dass die meist um die 150 Rezensenten ihre Namen alle nach dem gleichen “Strickmuster” haben (Nutzername+Ziffernfolge) und eine kurze Bemerkungen wie “coole App” etc. abgeben.

  • Handy-Weitwurf: Beim diesjährigen Handy-Weitwurf-Wettbewerb im finnischen “Ere Karjalainen” wurde ein neuer Rekord in der Kategorie “älter als 12 Jahre” aufgestellt. Die aktuelle Bestmarke wurde demnach auf 101,46m verbessert und übertrifft den zweiten Platz (94,67m) um knapp sieben Meter. Der Weitwurf-Wettbewerb wird ohne Unterbrechungen seit dem Jahr 2000 ausgetragen.


    (Direkt-Link)

  • Google zeigt gesunden Menschenverstand: Pablo Chavez, Googles Public Policy Director, hat sich zu den gerade in der Mobilfunkindustrie massiv zugenommenen Patentstreitigkeiten der vergangenen Monate geäußert. Google, so die überraschend einsichtige Erkenntnis, argumentiert offensiv gegen Software-Patente:

    “One thing that we are very seriously taking a look at is the question of software patents, and whether in fact the patent system as it currently exists is the right system to incent innovation and really promote consumer-friendly policies. [...] We think that these patent wars are not helpful to consumers. They’re not helpful to the marketplace. They’re not helpful to innovation.”

Diskussion 19 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Ich verstehe nicht ganz wie die Fake-Bewertungen in den App Store kommen. Um eine Bewertung abzugeben braucht man zwei Dinge: Einen Apple Account und man muss die betreffende App geladen (und damit ggf. auch gekauft haben). Die eigene App selber kaufen zu müssen dürfte kein Hindernis sein. Auch mit einem schmalen Werbebudget kann man eine App je nach Preis entliche male kaufen. Aber für jeden Kauf braucht man Apple Account. Und diesen kann man doch nur einrichten wenn man eine Zahlungsart angibt, also eine Kreditkarte oder ein Konto (geht Bankeinzug auch?) hinterlegt. Die Karten/Konten müssen wirklich existieren sonst könnte man sich damit zwar anmelden aber sicher nichts kaufen. Oder man gibt einen Gutscheincode an, dann kostet jedes Konto aber direkt min 15$ und die ganze Aktion wird entsprechend teurer. Das Ganze sollte also doch eigentlich relativ sicher sein. Wie kann also ein Minientwickler aus dem Nirgendwo die Bewertungen manipulieren? Oder steckt da direkt immer die große Mafia dahinter?

    — Flexman
    • Es gibt große dubiose Unternehmen, die kannst du buchen. Diese manipulieren dann alle nur erdenklichen Bewertungen auf allen möglichen Portalen etc. gegen eine sicherlich nicht unerhebliche Gebühr. Da wird im großen Stil beschissen. Einige schaffen bis zu 1000 Bewertungen (wo auch immer) pro Tag! Das habe ich mal in einer Zeitschrift aus der Computerbranche gelesen. Klangen recht plausibel, die verwendeten Maschen.

      MiniMe
    • Wenn man ohne Account probiert eine gratis-app zu Laden und man dort bei der Account-Abfrage einen neuen Account erstellt, geht das ganze auch ohne Zahlungsmethode.
      Und schon können die sich jede Menge Fake-Accounts machen…

      Wobei ich auch eher an solche “Agenturen” denken würde, bei solch einer Masse an Bewertungen.

      — FreiWild
    • Nein!!!!!!!
      Mit einem Apple-Konto muss man NICHT Bezahldaten angeben.

      Herangehensweise: iOS Gerät starten und kostenlose App “kaufen” => dann kostenlose Apple ID Registrierung ohne Kontodatenangaben möglich

      — Dirk
  2. So sehr ich mich auch für die DIY-Gemeinde freue, aber das Ergebnis der selbstgemachten Egg-Timing-Machine lässt doch deutlich zu wünschen übrig. Wer wackelfreie, gleichmäßige Shots möchte, sollte doch eher 45$ ausgeben.

    — Dario
  3. Dieser “App-Store-Betrug” ist mir auch schon bei diversen Spielen aufgefallen. Neuer Name, minimal anderes Icon, und schon ist das “neue” Spiel fertig. Guckt man dann in die Beschreibung kommt als erstes ein “Häh? die Screenshots kenne ich doch? Huch, den Text auch?”

    sYntiq
  4. Echt cooles Video.. Daumen hoch;-)

    Mit welcher App hast du das gemacht? Und hattest du die ganze Zeit das Handy in der Hand oder wie?

    Hans
  5. Super Effekt mit der Kamera. Stellt sich mir nur die Frage, wer ein Zeitraffervideo drehen will und dafür x GB Speicher verballert und ebensolches mit dem kostbaren Akku tut… (Habe neulich mal 8 Minuten Feuerwerk aufgenommen und hatte eine satte 2GB-MOV-Datei an Bord. Dafür natürlich flatscreentauglich. :-)

    — Leif2
  6. Klar, was will google mit Patenten? Die kaufen gleich das ganze Unternehmen. -Aus diesem Blickwuinkel frage ich mich natürlich warum Apple das nicht auch gleich tut. -nicht ernst nehmen bitte.

    — Leif2

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