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Erneute Vorwürfe gegen Apple-Zulieferer Foxconn: 250 Arbeitsstunden pro Monat – 209€ Gehalt

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66 Kommentare 66

Während sich die Arbeitsbedingungen in dem von Apple zur iPhone-Produktion genutzten Foxconn-Stammwerk in den letzten Monaten – nicht zuletzt auch durch die stellenweise überzogen kritische Berichterstattung und Apple regelmäßig veröffentlichte Zuliefererberichte – erheblich verbessert haben, steht aktuell die neue Foxconn-Produktionsstätte in Zhengzhou, circa 1.000 Kilometer nordwestlich von Shanghai, in der Kritik.

So berichtet Hannes Koch – der Journalist schreibt unter Überschriften wie „Blut am Apfel“ oder „iPhone lässt Chinesen schuften“ und „Befehl und Gehorsam“ seit Monaten über Apples Zulieferer – in der TAZ nun über eine Interview-Strecke mit ausgesuchten Foxconn-Mitarbeitern:

Wie die interviewten ArbeiterInnen berichteten, liege die Zahl der Überstunden weit über dem gesetzlichen Limit. Während das Gesetz nur 36 Überstunden monatlich erlaubt, seien bis zu 80 Überstunden die Regel. Teilweise würden die „iSklaven“, wie Sacom kritisiert, gezwungen, ihre Pausen innerhalb der Schichten ausfallen zu lassen. Sieben- bis achtstündige Nonstop-Arbeit sei die Folge – in der Regel stehend. Auch in Zhengzhou beschweren sich offenbar viele Arbeiter über das rüde Verhalten der Aufseher – Vorwürfe, die aus anderen Foxconn-Werken bekannt sind. ArbeiterInnen würden angeschrien, bedroht und dürften sich während der Arbeit nicht unterhalten.

Zum Thema können wir euch diese Koch-Interview (Video Direkt-Link) vom Mai ans Herz legen. Vor allem die Perspektivlosigkeit der in den Werken angestellten, jungen Wanderarbeiter ermögliche die andauernd schlechten Arbeitsbedingungen.

Dienstag, 04. Okt 2011, 13:40 Uhr — Nicolas
66 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Heute abend auch nochmal auf ZDF bei Frontal (21:00).

    Jeder Firma und gerade auch Apple mit ihren riesen Gewinnen und Marktposition würde es gut zu Gesicht stehen, hier mal etwas bessere Bedingungen durchzusetzen. Natürlich haben sie entsprechenden Einfluss auf einen ihrer Hauptzulieferer.

    • Du sagst es, jede Firma. Ich verstehe nicht warum Foxconn immmer nur im Zusammenhang mit Apple genannt wird, den Foxconn fertigt auch für alle anderen grossen Firmen der Informatikbranche.
      Es würde also auch mal HP oder Dell, oder anderen gut zu Gesicht stehen, etwas zu unternehmen.

      • Ach, und Apple (Foxconns größtem Kunden) etwa nicht?

      • Doch, natürlich. Aber Appel tut ja was (siehe Berich oben), ganz im Gegensatz zu HP oder Dell z.B.
        Aber es verspricht natürlich viel mehr Leser oder Einschaltquote wenn man den Branchen-Primus in die Pfanne haut.

      • Was tut denn Apple? Apples eigene Reports belegen, dass der Konzern lediglich Lippenbekenntnisse macht. Ich lasse mich aber gern eines besseren belehren. Mit Beleglink bitte.

  • Trotzdem kann ich mir ein Leben ohne Steve nicht mehr vorstellen 

  • Niemand zwingt die Menschen, dort zu arbeiten…

    • wow, welch aussage! dich zwingt scheinbar auch niemand zu denken!

    • hoffe auch, dass deine Aussage ein schlechter scherz ist…

    • Das ja mal die dümmste Scheiße die ich je gelesen hab. Nicht nur, dass im Artikel selbst die perspektivlosigkeit der Arbeiter zu Worte kam, kann man ein ganz klein bisschen menschenverstand sogar von selbst drauf kommen dass so ein arbeitsklima keiner wirklich geil finden kann..
      Sowas tut echt weh. Nicht nur dass es uns eh viel zu gut geht, aber dass man das dann nicht mal zu schätzen weiß?!?
      „warum arbeiten die nicht einfach hier??“…

    • Was hast Du denn für eine Einstellung?
      Natürlich werden sie dazu gezwungen, sonst haben sie nichts zu fressen!

    • Wie wenn ein chinesischer Wanderarbeiter, der tausende Kilometer von seiner perspektivlosen Heimatprovinz entfernt unter den Brücken der chinesischen Metropolen schlafen muss, eine Wahl hätte sich seine Arbeit auszusuchen.
      Rede nicht über Dinge von dem du keine Ahnung hast und sei froh, dass du hier geboren bist und nicht dort, hätte auch anders laufen können ;-)

    • Das ist Blödsinn. Du kennst die Lebensumstände nicht und hast auch den Artikel scheinbar nicht gelesen. Denn dort steht ganz deutlich, dass es sich um PERSPEKTIVLOSE WANDERARBEITER handelt. Und jetzt schlägst Du „perspektivlos“ im Duden nach. Danke.

    • denk‘ über den Spruch nochmal nach! Pisa wundert mich kein bischen mehr. Wenn ich dein Vater wäre, wäre das iPhone jetzt weg.

  • Als wenn Apple allein daran Schuld wäre. Was ist mit der chinesischen Regierung die versucht mit sollchen Möglichkeiten den Standort China attraktiv zu machen und Foxconn die davon auch nicht unerheblich profitieren.

  • Fast jeder große Elektronikkonzern lässt bei Foxconn produzieren. Apple ist nur ein Kunde von vielen. Natürlich einer der größeren. Man hängt die Kritik aber bewußt bei Apple auf, weil sich Apple am besten „bashen“ lässt! Wenn so eine Schlagzeile lautet: Samsung lässt Mitarbeiter 80 Stunden pro Woche schuften, dann ist das nur halb so interessant.

    • Selbst wenn Deine belegfreie Behauptung stimmen würde, entbindet sie Apple nicht von der Pflicht auf die Arbeitsbedingungen Einfluss zu nehmen, widersprechen sie doch Apples selbstauferlegten Zulieferer-Codex, den aber eben nur Leute kennen die Ahnung von der Materie haben, Dich also ausgeschlossen.

  • heute abend ZDF frontal 21 2100 Uhr, ein erneuter Bericht.

  • qualität hat halt seinen preis :)

    • Dummschwätzer! Mehr fällt mir zu deinem sch*** Kommentar nicht ein!

    • Dazu kann ich nur sagen, dass selbst ein Smiley nicht hilft Deinen Text i.wie besser darzustellen…. BOAH!!!

      @Stefan:
      Einer von vielen Herstellern. Klar. Aber der reichste Konzern. Warum also nicht in Amerika oder Deutschland herstellen lassen??

      Warum nicht an Foxconn beteiligen und die Bedingungen verbessern (weiss nicht ob das realistisch wäre…. ist nur spontan geschrieben).

      • An sich ein guter Gedanke, aber aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass sich die Produktion von solchen Kleinteilen nicht lohnt in D, aber durchaus realisierbar, allerdings werden die Produkte teurer, als Beispiel Loewe und Metz.
        Desweiteren wird Apple vergleichbar sein mit der Automobilbranche und deren Zulieferern. Ein Preisdiktat par excellence und wieviele Zulieferer bleiben im Jahr auf der Strecke, da wundern mich solche Nachrichten eigentlich nicht. Im Endeffekt ists aber immernoch der Verbraucher der das fördert. Ähnlich wie bei der Firma Wiesenhof vor Kurzem. Die Leute die am lautesten vor Entsetzen geschrien haben, sind auch die, die motzen, wenn ein Hähnchen mehr als 2,50€ kostet!
        Traurig ist aber der Umstand das Apple sensationelle Gewinne einfährt, sprich ist durchaus Potenzial zur Besserung da. Wenn Sie denen schon die Preise diktieren, und das nehme ich schwer an, warum kann man dann nicht sagen, entweder das bessert sich oder wir schmeißen euch raus als Lieferrant und dann würde sich sehr schnell etwas tun…

    • Manchmal fragt man sich schon….. Ich hoffe, dass das Ironie war, ansonsten tust du mir wirklich Leid… 

  • das geht gar nicht! mir tun die leute echt leid, apple verdient sich dumm und dusselig auf kosten der leute vorort. apple sollte sich schleunigst darum kümmern, da es nicht zu ihrem image passt. ja, es gibt auch andere firmen, die dort produzieren lassen. auch diese sollten sich um verbesserte arbeitsbedingungen kümmern.

  • Also. Ich bin absolut geschockt. Das Apple mal die Augen nicht – will mal sagen – richtig offen hat ist das Eine.

    Auch ist Apple nicht der Einzige Hersteller mit solchen Problemen.

    Ich bin aber absolut OHNE VERSTÄNDNIS(!), wenn Apple weiterhin oder wiederholt sich einen Sch…dreck drum kümmert – und das BEI DEREN PROFIT!

    Gut. Neues iPhone wäre finanziell sowieso schwerlich möglich, aber ich bleibe nun erstmal bei meinem 4er. Schon aus dem Grund.

    Es ändert sich erst etwas, wenn es genug machen, aber ich hoffe ich bin nicht der Einzige. Das kann ich nicht tolerieren, zu wissen und zu unterstützen.

  • Nach wie vor ein Armutszeugnis für Apple!

  • Leute, ich arbeite beim Wachdienst und da sind 240 Std. im Monat gewiss keine Seltenheit bei einem Mindestlohn von 6,54€ pro Stunde. Wir stehen teilweise über 14h nonstop und glaubt mir, keiner macht das freiwillig und gerne. Aber die Kohle muss nun mal verdient werden…also…warum in die Ferne schweifen…

  • Schaut euch mal die Arbeitsbedingungen in Deutschland an !!!!! Hier wurde solche eine Scheiße wie „1 Euro Job“ erfunden und Zeitarbeitsfirmen !!!!!! Also immer erst an die eigene Nase fassen !

    • Ohje, ich habe es ja erwartet, dass sich unsere H4er hier zu Wort melden.

      Zu dem 1,- € Job bekommst Du noch:

      364,- € Regelsatz
      + Miete + Heizung +++

      Insgesamt also mit rund 800,- € das Vierfache eines Foxcon-Mitarbeiters, nur das Du dafür einen lockeren 1,- € Job machen musst, währed der Foxcon-Mitarbeiter 240 Std. im Monat schuften muss und keine Staatliche Hilfe bekommst.
      Also hör auf zu jammern und such Dir ne Arbeit ! Es gibt genug davon in D.#

  • Und wie sieht das Team das Ganze?
    Mich würde auch mal interessieren, wie das Im Verhältnis zu den Endverbraucherpreisen steht, vor allem im Vergleich mit anderen Herstellern.

    • Weiß nicht, wo ich das gelesen hab, aber ein IPad, würde man es in den USA produzieren, würde schätzungsweise 15000$ kosten. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die da auch die ganzen Transistoren usw. miteinbezogen haben, oder nur die Kosten, wenn die Teile dort zusammengebaut + kontrolliert würden… Mit anderen Worten, niemand würde das kaufen und das bezieht sich auf fast jeden Elektronikkrempel, den wir uns in die Wohnung stellen. Wir können uns das nur dadurch leisten, weil andere Leute ausgebeutet werden. Und das ist einfach eine unentschuldbare Misere, an der wir irgendwo alle Schuld sind.

  • Bei manchen scheint es ein regelrechter Pawlowscher Reflex zu sein:
    Kaum wird das geliebte Unternehmen Apple kritisiert, sieht man sich gezwungen, es zu verteidigen.
    Natürlich lassen auch andere bei Foxconn produzieren, natürlich verleiten die gesetzlichen Rahmenbedingungen und kaum vorhandenen Kontrollen zu so einem Verhalten.
    Aber komischweise plaudern die CEOs großer Elektronik-Unternehmen (nicht nur die) gerne über Corporate Responsibility und ihre hohen ethischen Standards! Und gerade diese entspringen einem selbst auferlegten Kodex und bedürfen keiner Steuerung (Gewerkschaften, Gesetze, etc.) von außen.
    Mich zwingt z.B. auch keiner meine Lieferanten und Subunternehmer pünktlich zu bezahlen. Ich bin ebenfalls nicht verpflichtet meine Mitarbeiter am Unternehmensgewinn zu beteiligen.
    Trotzdem tue ich dies; bin in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen und habe nun mal gewisse Standards verinnerlicht. Zudem nützen sie dem Unternehmen (geringe Fluktuation, Loyalität).
    Dies gilt allerdings nicht zwingend für Manager, welche nun einmal nur den Interessen der Aktionäre verpflichtet sind.
    Im Endefekt aber sowieso egal, um 19.00 Uhr haben die meisten diesen Artikel schon wieder vergessen und schrei(b)en: „Boah, das neue iPhone ist so geil, bin schon mit meiner Kreditkarte auf dem Weg zum Apple Store!“

  • Wenn Foxconn so schlecht mit seinen Mitarbeitern umgeht, sollte Foxconn deswegen zu recht kritisiert und zum Ändern dieser Zustände angehalten werden.

    Ich würde erwarten, das Apple das auch tut – aber aus nachvollziehbaren Gründen nicht öffentlich. Das würde Foxconn als Zulieferer bloßstellen und ist mit den ethischen Grundsätzen im Umgang mit asiatischen Liefernten völlig indiskutabel.

    Wer glaubt, dass diese öffentliche Empörung (insbesondere über Apple – und nicht in erster Linie Foxconn) ernsthaft HILFT, der irrt – so fürchte ich. Es geht hier aber ohnehin nicht darum, jemandem zu helfen oder die Arbeitsbedingungen dort ernsthaft zu verbessern. Das was sowohl die Berichterstatter, wie auch die Basher hier, eigentlich umtreibt, ist die pure Freude am beschweren und beklagen. Der übliche Mobb eben, der früher auch gerne zum Abstellen schlimmer Zustände mal den Einen oder Anderen am nächsten Baum aufgeknüpft haben. *kopfschüttel*

    Foxconn makes consumer electronics for a number of well-known companies, including:

    Apple Inc. (United States)[16]
    Acer Inc. (Taiwan)
    Amazon.com (United States)[17]
    Asus (Taiwan)
    ASRock (Taiwan)
    Intel (United States)
    Cisco (United States)
    Hewlett-Packard (United States)[18]
    Dell (United States)
    Nintendo (Japan)
    Nokia (Finland)[16]
    Microsoft (United States)
    MSI (Taiwan)
    Motorola (United States)
    Sony Ericsson (Japan/Sweden)[19]
    Vizio (United States)

    Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/F.....oxconn

    • Ich kann hier zwar keinen Cyber-Mob entdecken, aber ganz Unrecht hast du nicht. Es lohnt sich nicht, hier Krokodilstränen zu vergießen und sich moralisch zu entrüsten (was uns alle zudem nichts kostet), da dies zu keiner Veränderung beiträgt.

      Fast jeder kann aber schon helfen und „die Welt ein kleines bisschen besser machen“ (wie kitschig!), aber dann sollte man sich auf das konzentrieren, was auch wirklich in seiner Macht/Verantwortung liegt.

  • Ich arbeite jeden Monat so viel… Als zweiter Manager eines restaurant bleibt eiem aber auch nichts anderes übrig. Übrigen Laufe ich von den 250 Stunden sicher 230. Der Rest ist dann Büro Arbeit.
    Trotzdem tun mir die Leute leid. Und vor allem tun mir die Trottel leid die dumme Kommentare schreiben. …….

  • Solche Zahlen sagen leider gar nichts aus.

    Wer schon mal in derartigen Ländern war, weiß, dass es oft nicht sinnvoll ist einfach die Währungen 1:1 umzurechnen.

    Mit unseren Hartz4-Sätzen wäre man in mindestens der Hälfte der Länder ein ganz reicher Mensch. Südafrikaner gehen beispielsweise gerne 2 Jahre in England arbeiten (geht unkompliziert) und kaufen sich zurückgekehrt von dem verdienten Geld ein Haus.

    Beispiel in anderer Richtung, um es klarzumachen: Unsere Gehälter sind im Vergleich mit denen in Norwegen ein Witz. Dafür ist dort das Leben auch um einiges teurer, so dass es vor Ort wieder passt und der Lebensstandard in etwa vergleichbar ist.

    Genau wegen dieser Unterschiede werden viele Produktionen ins Ausland verlegt.

    Daher muss man vor solchen Vergleichen immer schauen, was vor Ort gewöhnlicherweise verdient wird.

    • Du hast zwar Recht, dass bei einem Vergleich (China/Deutschland) die reale Kaufkraft und der Durschnittslohn in China berücksichtigt werden müssten, allerdings sagt dies noch nichts über die Arbeitsbedingungen aus. Und die häufigen Suizide bei Foxconn sprechen wohl für sich!?

    • Naja man sollte diese ganze Sache schon ein wenig 1:1 sehen, denn das Gehalt eines Foxconn Angestellten mit €300 bei einer Arbeitszeit von 240-280 Std. im Monat reicht gerade mal um als Einzelperson über die Runden zu kommen.
      Jetzt gehe ich doch mal davon aus, dass Du weißt wie hoch der Hartz IV Satz eines Ledigen in Deutschland ist, daher frage ich mich wie er in China ein „reicher Mensch“ sein sollte?
      Das Argument was vor Ort gewöhnlicherweiser verdient wird kann man in diesem Fall leidernicht anbringen, denn Foxconn ist weit und breit der einzigste Arbeitgeber und somit Monopolist.
      Jetzt kann ich mir überlegen, ob ich zu mieseten Arbeitsbedingen arbeite oder ohne Arbeit vor die Hunde gehe.
      Schade nur dass Apple den „Code of Conduct“ nicht ganz so ernst nimmt wie sie ihn sich selbst verpflichtend in ihre Unternehmensphilosophie geschrieben haben.
      Ich fand den Satz von HST klasse, den ich hiermit gerne „Guttenberge“:
      Im Endefekt ist aber sowieso alles egal, um 19.00 Uhr haben die meisten diesen Artikel schon wieder vergessen und schrei(b)en: “Boah, das neue iPhone ist so geil, bin schon mit meiner Kreditkarte auf dem Weg zum Apple Store!”

      • Ich meinte mit „was vor Ort gewöhnlicherweise verdient wird“ nicht die Branche sondern ganz allgemein die lokale Kaufkraft

        Ganz guter realer Anhaltspunkt ist der Big-Mac-Index:
        http://de.wikipedia.org/wiki/B.....-Mac-Index

        Demzufolge würde es etwa passen, wenn die Gehälter dort bei etwas unter der Hälfte der hiesigen wären. Von dem ist Foxconn weit entfernt, aber nicht soweit, wie es der Vergleich durch die 1:1-Umrechung erscheinen lässt. Aber für eine Schlagzeile ist das natürlich spektakulärer.

  • Wow, ein Apple-Kritischer Artikel der vom iPhone-Ticker nicht lächerlich gemacht wird? Was ist passiert?

    • Habe ich mich auch schon gefragt!
      Und dann auch noch ein Artikel, der zu (gesellschafts)politischen Diskussionen führen kann, welche hier i. d. R. vollkommen unerwünscht sind (selbst, wenn sie absolut im Rahmen bleiben). Okay, es gilt „my blog – my rules“, aber nach dem Prinzip müsste eigentlich der Kommentar von HST gelöscht werden, was ich aber auf keinen Fall hoffe!

  • So schaffen Sie es nicht uns Apple Usern ein schlechtes Gewissen zu machen. Ehrlich gesagt kotzt mich diese Form der Berichterstattung in den Medien an, ganz abgesehen davon das wir in Deutschland genug eigene Problem mit Ausbeutung haben. Berichtet lieber davon, als zu versuchen die kulturell vorgegebenen Gegebenheiten als einseitge , gewollte und von uns produzierte Ausbeutung sei. Wenn es mehr gerechtigkeit gäbe würde nicht nur das IPhone 2000 Euro kosten sondern alle anderen Samrtphones wie das Samsung auch !!! Aber da kräht kein Hahn nach.
    Also machen Sie von der Presse erstmal Ihre Hausaufgaben richtig !! sonst bleibt es bei Dieter Nuhr “ wer keine Ahnung hat lieber mal die Fresse halten.
    Sorry aber das musste mal raus. Diese Scheiß sogenannten Weltverbesserer und Besserwisser !!!!

    • Das wollen wir doch nicht, dass du, als „Apple User“ (warscheinlich gleichzeitig auch die einzige Charakterbeschreibung, da andere Attribute nicht vorhanden sind?), dich am Ende noch bedrückt fühlst!
      Es geht auch gar nicht darum, ein öko-soziales Gewissen auf zwei Beinen zu werden, sondern es geht vor allem ums Thema Heuchelei!
      Nehmen wir einmal an, jemand verdient sein Geld mit illegalen Waffengeschäften im großen Stil und sagt: „Mir ist es egal, dass die Ärmsten der Armen mit meinen Waffen aufeinander los gehen, solange die Kohle stimmt!“ Dieser Mensch wäre immer noch weitaus integrer als so mancher CEO, der zwar gerne von unternehmerischer Verantwortung schwafelt, sich aber einen Dreck darum schert!
      Nur ohne die Lippenbekenntnisse könnten die typischen Apple-Kunden verloren gehen, welche auch gern im Bio-Laden FairTrade-Produkte (Teil des modernen Ablasshandels) einkaufen und den Manufactum-Katalog auf dem Nachttisch liegen haben.
      Ich empfehle übrigens die Lektüre des Kommentars von HST, da du anscheinend ja nichts verstanden hast!

  • Können auch 300 Überstunden machen, Hauptsache ich bekomme ein neues iPhone schnellstens.

  • Das ganze Betroffenheitsgerde geht mir auf die Nerven.
    Wie einer der Vorredner schon schrieb, zücken heute um 19.00 Uhr dei meisten hier schon wieder Ihre Kreditkarte für das nächste Apple-Gadet.
    Ich werde auch dabei sein und mein schlechtes Gewissen wird sich in Grenzen halten.
    Foxcon bezahlt für Chinesische Verhältnisse überdurchschnittliche Löhne und arbeitet stets an seinen Arbeitsbedingungen . Noch nicht genug, aber schon deutlich besser als viele andere Arbeitsbedingungen. Wenn ich wirklich ernsthaft gegen die Arbeitsbedingungen protestieren will, muss ich die Produkte konsequent im Regal lassen. Solche Firmen reagieren nur, wenn der Umsatz spürbar zurückgeht. Also keine iPhones, IMacs, IPads kaufen und wenn wir schon mal dabei sind auch nichts mehr von Sony, Toshiba, Samsung, LG usw. und… achja, den schlenker vom Media Markt zu H&M oder Primark können wir uns auch gleich sparen, weil da sind die Arbeitsbedingungen noch schlechter als bei Foxcon. Und beim Edeka-Besuch nicht vergessen nur noch Bio-Gemüse. Joghurt & Fleisch und immer schön nach den Arbeitsbedingungen fragen ….
    Wer jetzt feststellt das Faire, umweltgerechte Produkte verdammt teuer sind und die Geldbörse bei so viel Gutmenschentum schneller leer ist als sonst der hat begriffen das unser Wohlstand nur auf kosten anderer funktioniert. Ob das gut oder schlecht ist muss jeder für sich selbst entscheiden, nur sollte er zu seiner Entscheidung stehen. Ich kaufe weiterhin Apple-Produkte und vertraue darauf das sich die Arbeitsbedingungen dort in Zukunft noch verbessern werden. Solche Beiträge und Reportagen tragen Ihren Teil dazu bei und sind zu begrüßen. Alle anderen, die hier die die Bedingungen ganz schrecklich finden sollten so konsequent sein und schon heute Abend die Keynote Boykottieren und auch sonst keine Apple Produkte mehr kaufen. Tun sie es nicht, sind es in meinen Augen Heuchler.

  • Durchnittseinkommen China: Land 664,- Stadt 2.140,- Euro pro Jahr.

  • Der Deutsche spielt sich gerne mal als Moralapostel auf. Wenn Madame Non, alias Frau Merkel nach China reist, werden die Menschenrechte mal zwischen Hauptgang und Dessert angesprochen. Wenn dann die Wirtschaftsdelegation bestehend aus Vertretern von Siemens, VW, Daimler, Airbus etc. sabbernd mit dicken Verträgen in die Kameras grinst, ist das Thema Manschenrechte schnell vergessen. Wenn man mal ehrlich ist, muss man festsetellen, dass in China andere Lebensumstände und gesellschaftliche Normen herrschen und dass uns und auch anderen Nationen die Zusammarbeit mit China sehr viel Wohlstand beschert. Wer also die Moralkeule zückt, sollte berücksichtigen, dass eventuell sein Arbeitsplatz, vom Handel mit China abhängt oder zumindest die Verbraucherpreise massiv ansteigen würden, wenn IG-Metall, Verdi und Co. in China ihre Außenstellen eröffnen. Wir können die Diskussion beliebig auf andere Bereiche, wie Landwirtschaft, Ausbeutung von Rohstofgen oder Waffenexporte ausdehnen.

  • Lol? Odinal bitte lernen richtige Überschriften zu setzen, sonst reiten hier bald Nazis auf Dinosauriern herum…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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