Artikel Digitaler Strafzettel-Ersatz: iPhones für ingolstädter Politessen
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Digitaler Strafzettel-Ersatz: iPhones für ingolstädter Politessen

News 33 Kommentare

politesseniphone.jpgTobias macht uns auf diesen, Mitte Dezember veröffentlichten Artikel, des Donaukuriers aufmerksam. Unter der Überschrift “Mit dem Handy auf der Jagd nach Falschparkern” beschreibt Frauke Milenz die aktuellen Änderungen bei der Verkehrsüberwachung Ingolstadt – Änderungen die sich sehen lassen können. Statt mit den üblichen Eingabegeräte und der Umhängetasche für die mobilen Drucker, sind die Politessen vor Ort nun mit dem iPhone auf Patrouille. Vollfinanziert von der Stadtverwaltung, wurde die Strafzettel-tauglichkeit des iPhones bereits im Herbst 2009 im Allgäu getestet und nun großflächig eingeführt.

Bei der im Artikel hochgelobten Anwendung scheint es sich jedoch um eine Web-Applikation und keine native Applikation zu handeln. Warum man in Ingolstadt dennoch auf Apples High-End Gerät setzt – eine entsprechend optimierte Webseite vorausgesetzt, dürfte ein Low-Budget Pocket PC eben so Straßen-tauglich sein – wird wohl das Geheimnis der Stadtverwaltung bleiben.

Milenz schreibt:

“Kennzeichen, Fabrikat, Farbe und Felgenstellung des falsch abgestellten Autos – all das kann sie mit einer einfachen Berührung des Bildschirms an die Zentrale übermitteln. Anstelle von mehrstelligen Zahlen, die früher eingegeben werden mussten, um den Tatbestand festzuhalten, reicht heute ein einfacher Druck auf ein Symbolbild. Und mit der eingebauten Kamera können Säckel und ihre Kollegen die Verfehlungen der Autofahrer auch gleich dokumentieren.”

Diskussion 33 Kommentare.
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  1. wie geil ist das denn?!
    ich wünsche mir eine app mit der ich in zukunft meine sünden gleich bezahlen kann. über die handyrechnung, wie praktisch;-)

    — rpp
    • Überhaupt nicht geil. Totale Steuerverschwendung! Bei einer Webapp würde es auch ein billiges Nokia mit Datentarif tun.

      — Schmumi
      • …da geb ich 100% Recht! Aber immer noch billiger als die Lösungen für die “herkömmlichen” Erfassungsgeräte von irgendwelchen “Spezialherstellern”, die so um die 2000-4000 € kosten….

        — Maria1975
  2. Nunja der Vorteil ist doch beschrieben. einfache Bedienung, sofortige Datenübermittlung und anfertigen von Fotos. ich möchte bezweifeln ob die bisherigen Geräte dies konnten und diese haben wahrscheinlich noch ein vielfaches gekostet da Kleinserie.

    Und als alternative empfehlt ihr doch nicht ersthaft Windows mobile oder ?

    Ein Nachteil is ersichtlich: sie müssen doch tatsächlich auch bei minus 15 Grad ihre Handschuhe ausziehen LOL Klasse.

    — Peter
    • dafür gibt es spezielle touch-handschuhe, habe ich – glaub ich – bei pearl.de gesehen, keine ahnung ob gut

      — Frager
    • …ja warum nicht?!
      tickets für bus&bahn zahlt man doch auch schon so.
      und viele andere dinge auch schon…

      — rpp
  3. Was soll daran gut sein? Welch eine Dekadenz dort an den Tag gelegt wird. Aber für irgendwas muss das sinnlos eingesammelte Geld der Falschparker ja verschwendet werden.

    Desweiteren konnte sich bestimmt irgendein überalterter lokal Politiker einen modernen Anstrich verpassen.

    Den einzigen Vorteil den ich sehe ist, die Tatsache dass die Politessen nun nur noch 1 Gerät benötigen wenn Sie mal wieder die Polizei zur Hilfe rufen möchten.

    — imfartookind
    • Naja, drucken kann das iPhone alleine ja nicht.
      Und irgendwie muss das Knöllchen ja auch ausgestellt werden.
      Also entweder per Hand, oder ein anderes Gerät…

      — Poldi
      • Also bei uns gibt’s immer nur so n vorgefertigten Strafzettel. Da müssen die nix vor Ort Drucken.

        — Schwatte
    • LoL hab ich auch als allererstes gedacht. Es gibt ja auch “Mobilfunk-Killer” die einfach nur das Signal unterbinden damit man kein Netz bekommt ;) sollte man dann demnächst mit dem Radarwarner und der Gegenblitzanlage mit sich führen ;)

      — Komacrew
    • guter einfall…
      es tut mir leid aber dann wird es die funktion speichern geben, bis der empfang wieder da ist oder das iphone mit einem server verbunden wird…

      — poldi2010
  4. Ich finde die Idee und den Ansatz super und sehe in solch einen Vorhaben keine alzugroße Steuerverschwendung.

    Erst letztens als ich mal wieder sah womit die Polizei noch arbeitet, habe ich wieder den Kopf geschüttelt. Da mir sofort der Gedanke kam, was wäre jetzt wenn sie mit einem iPhone oder anderen mobilen Gerät arbeiten würden. Das würde das erfassen der Daten auf Echtzeit beschleunigen und wäre viel wert.

    Kaum wandert ein Falschparker mit gestohlenem Kennzeichen in Echtzeit in die Datenbank, wird der Politesse dies auch bereits gemeldet. Fotos und GPS Position beschleunigen die Überprüfung und erlauben sogar Beweise über eventuelle Vergehen.

    In meinen Augen ist der Einsatz des iPhones in diesem Bereich eine lohnende Investition und besser angelegt als wenn sie ein ganz neues Produkt für sich anfertigen lassen. Ebenso ist es schon von Vorteil wenn sie sofort die Daten einsenden können als erst nach Beendigung einer Schicht.

    — iNovek
  5. finde das immer gut, wenn die eingestaubten beamten auch mal mit der zeit gehen. fragt sich nur, ob jetzt die dienstzeit der politessen an die akkuleistung des iphones angepasst wird? ;)

    — skee
    • das ist aber interessant das es das im appstore gibt.
      könnte ich mir das jetzt auch runterladen und in die stadt gehen und falschparker anschwärzen? nur der neugier wegen ^^

      — poldi2010
  6. Ist ja wohl klar, dass es eine Web-App ist … Apps über den Appstore kann man ja keinem geschlossenen Nutzerkreis zur Verfügung stellen, und jailbreaken wird die Stadtverwaltung ihre iPhones wohl auch nicht.

    Zudem glaube ich kaum, dass die bisherigen Terminals billiger als ein iPhone waren.

    — MasterMax
  7. Auwei – so etwas wird es wohl für den Palm Pré niemals geben -weder ein solches Programm noch so eine Anwendung. Vielleicht gibt es ne Gurken App – zum Scheiden von Salatgurken oder hart gekochten Eiern?! Zu mehr ist dieses Palm Pré Gurkengerät auch nicht zu gebrauchen -Megaflopp. Keiner will´s und die, die es haben sind nur am Fluchen. Bis auf ein paar ewig gestrige Palm User, die den alten Palm Tagen anno 1997 nachheulen – die find´s trendy und toll.

    — iwbos
  8. Die armen Politessen, iPhone taugt nix, muss (siehe Bild) mit nackten, sprich kalten Fingern bedient werden, na super!

    — Tom
  9. Cool, dass die hier sowas machen wusste ich ja gar nicht!

    Aber der Sinn einer WebApp will sich mir nicht erschließen. Da kann man für die Fotos doch nur Safari schließen und dann die Kamera extra öffnen. Bei einer nativen App wäre das weitaus einfacher.

    Auch wenns wahrscheinlich nicht so ist, ein Zugriff auf diese Seite wäre doch der Hammer! Parkt da jemand unsympatisches? Schick ihm nen Strafzettel! :P

    — Kilian
  10. Ist doch klar wozu das taugt. Jeder mit einem iPhone darf seinen Nachbar und alle anderen nun verpätzen: 70% für den Staat und 30% für dich. Lol

    — Richtigername

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