Entwarnung: Doch kein “Kill Switch” im iPhone
Gott und die Welt haben sich einen Tag lang über Apples vermeintlichen “Kill Switch” entrüstet, eine laut iPhone-Hacker und -Autor Jon Zdziarski von Apple implementierte Funktion, um ferngesteuert unliebsame Programme von bereits verkaufen iPhones zu löschen.
Ein heißes Eisen: Sollte Apple eine solche Funktion tatsächlich implementiert haben und vor allem auch benutzen, wäre dies marketingtechnisch wahrscheinlich der größte anzunehmende Unfall in der Unternehmensgeschichte und zudem ein interessantes Spielfeld für die Anwälte der Anwender, die zurecht nach dem Verbleib der von ihnen gekauften Anwendungen fragen dürften.
John Gruber liefert nun schlüssige Argumente dafür, dass Zdziarski sich verrannt hat und Apple doch nicht so schlecht ist, wie wir klammheimlich schon befürchtet haben. Anstatt Programme vom iPhone zu löschen soll die kritisierte Liste lediglich dazu beitragen, die persönlichen Daten des Nutzers vor neugierigen Blicken zu schützen:
“An informed source at Apple confirmed to me that the “clbl” in the URL stands for “Core Location Blacklist”, and that it does just that. It is not a blacklist for disabling apps completely, but rather specifically for preventing any listed apps from accessing Core Location — an API which, for obvious privacy reasons, is covered by very strict rules in the iPhone SDK guidelines.”











[…] Apple selber schweigt wie immer wenn es kritische Anfragen gibt. In der Zwischenzeit gibt es aber Entwarnung! John Gruber konnte inzwischen darlegen, dass sich da Zdziarski verrannt hatte und es sich dabei […]
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[…] dass man im iPhone-Code einen Hinweis gefunden hat, dass Apple auf jedem iPhone mit dem App Store, unerwünschte Apps löschen kann. Zuerst wurde das ganze von John Gruber dementiert, danach wieder von Steve Jobs […]
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