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Entwickler-Richtlinien, Google-Button, eBook-Piraterie, Statistiken, Adobe

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21 Kommentare 21
  • Keine Bewertungsaufforderung mehr beim Löschen: Die iPhone-Entwickler dürfte es freuen. Das OS 4.0 verzichtet zukünftig auf das Bewertungs-Popup nach dem Löschen ausgewählter iPhone-Applikationen. Das „Rate on Delete“-Feature sorgte bislang für durchschnittlich schlechtere Bewertungen im AppStore, da viele Nutzer ihre Applikationen (wenn überhaupt) erst bei der Entfernung vom Gerät bewerteten.
  • iPad stößt eBook-Piraterie an: Mit Blick auf den vor knapp einer Woche angelaufenen Verkaufsstart des iPads, berichtet das Bittorrent-lastige Nachrichtenportal Torrentfreak über einen erheblichen Anstieg illegal getauschter eBooks und PDF-Dateien. So haben mittlerweile mehr als die Hälfte der bei Amazon gelisteten Top-10 Bücher der „business category“ (laut Torrentfreak, eine bei iPad-Nutzern beliebte Kategorie) ihren Weg in die Tauschbörsen gefunden.

    Die Zahlen werden noch einen Zacken interessanter, wenn man die Verteilung sowohl vor, als auch nach dem Start des iPads betrachtet. So stieg die Anzahl der „unauthorized eBook downloads“ nach dem iPad-Verkaufswochenende um 78%. David Allen’s „Getting Things Done“ wurde vor dem iPad-Start gut 277 mal pro Tag aus dem Netz geladen, nach dem 3. April mehr als 430 mal.

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  • Zwei Nachträge zur den geänderten Entwickler-Vereinbarungen: Während sich Adobe zwischenzeitlich mit den Konsequenzen des von Apple editierten Paragraphen 3.3.1 in den AppStore Entwickler-Vereinbarungen vertraut machte ( wir berichteten ) und Apple ein halboffizielles, aber ordentlich frustriertes „go screw yourself“ zuruft; äußerte sich gestern auch Steve Jobs zur neuen Richtlinie, Anwendungen die in App-Baukästen oder Cross-Compilern wie Adobes Flash CS5 erstellt wurden, nicht mehr in den AppStore zuzulassen.

    In einem eMail-Austausch mit der Software-Schmiede Taoeffect verweist Jobs auf diesen Artikel von John Gruber und bringt Apples Entscheidung, nur noch nativ programmierte Apps in den Store aufzunehmen mit einem Satz auf den Punkt: „We’ve been there before, and intermediate layers between the platform and the developer ultimately produces sub-standard apps and hinders the progress of the platform.“

  • Weniger iPhone-Statistiken: Auch an anderer Stelle dürften sich die neuen Entwickler-Vereinbarungen negativ für eine Hand voll Firmen im iPhone-Ökosystem auswirken. Paragraph 3.3.9 untersagt Dritt-Anwendungen zukünftig das Einsammeln der iPhone-Gerätedaten und die Nutzung der Geo-Koordinaten zur Anzeige von Werbebannern. Der Zusammenhang mit Apples Ankündigung, Werbung auf dem iPhone zukünftig über die im OS 4.0 integrierte iAd-Plattform selbst zu vermarkten, liegt auf der Hand.

    Die Auswirkungen der neuen Richtlinie sind jedoch nicht nur positiver Natur. Zwar wird die Datenschutz-Fraktion aufatmen, dass Werbeanbieter wie Flurry, AdMob und Pinchmedia zukünftig nicht mehr in der Lage sein werden, Systemdaten wie OS-Version, Nutzungsdauer, Aufenthaltsort und Jailbreak-Status zu ermitteln. Uns werden die regelmäßig veröffentlichten Statistik-Berichte (unter dem Schlagwort „Zahlen“, haben wir davon einen ganzen Sack im Archiv) wie der Pinch Media Metrics-Report oder der Flurry Industry Pulse aber fehlen.

Sonntag, 11. Apr 2010, 13:31 Uhr — Nicolas
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  • Der google Butten unten ist zwar weg aber es steht schon noch google oben rechts. Also ganz weg ist das nicht.

  • Mich würde mal interessieren, wie Flurry, AdMob und Pinchmedia auf iAd reagieren. Weil meiner Meinung nach verschafft sich Apple sich dort einen rechtswiedrigen Marktvorteil verschafft. Wetten das iAd die Position feststellen kann?

    Genauso würde mich die Reaktion von Unity interessieren. Schließlich ist deren Entwicklerumgebung jetzt auch nicht mehr erlaubt.

    Fehlt eigentlich nur noch, das mit den nächsten update von iPhone und co. eine zukünftige itunes-Version benötigt, die man nicht mehr für Windows anbietet.

    • Also wenn sie iTunes nicht mehr für Windows anbieten, würden sie sich selbst ins Knie schießen, weißt du wieviele Millionen Nutzer dann ihr iPhone garnicht oder nur beschränkt nutzen könnten. Das sind alles Kunden die dann abspringen würden. Also wenn Apple alles macht, aber das nicht.

    • Ich seh die Aktion mit iAd eigendlich nur als weiteren Schlag gegen Google, denn die haben Admob vor kurzem erst aufgekauft :D

      btw: Adobe nicht Abode

      • Naja, nur das Apple einfach mal pauschal mit einen Vorschlagshammer grob in die Richtung haut und sich nebenbei noch ein Monopol hier verschafft.

    • Wieso rechtswidrig? Außerdem ist es schon ok, das Programme nicht mehr nach dem aktuellen Standort fragen, nur um Werbung darzustellen…

    • von rechtswidrig kann keine Rede sein. Apple könnte den Markt ja auch ganz schliessen und keine Werbung zulassen. Da es weiterhin in ihrem geschlossenen System Appstore und dessen AGB’s liegt können die da schalten und walten wie sie wollen. Genauso könnten sie auch alle Navis aus dem Appstore kicken und selbst eins veröffentlichen. interessant wird die Reaktion trotzdem

  • Kann man sich die os 4.0 als beta schon drauf haun? Wenn ja wird da was upgedatet wo ein JB dann weniger leicht möglich sein wird? Weiß man was? Und kann man wieder downgraden auf 3.1.3 (denke ja oder)?
    Greatz

    • Glaub nicht das es eine öffentliche Beta gibt.

      Und zum JB: Der wird erst veröffentlich wenn eine Releaseversion von 4.0 draußen ist.

    • Ja kann man.
      Man muss sein Gerät aber in einem Entwickleraccoubt registriert haben.
      Was den JB angeht wird vom Testen der Beta abgeraten, da auch eine neue Baseband mitkommt.
      Bei dem Wissensstand den ich deiner Feage entnehm, kleiner Tipp von mir: Lass lieber die Finger davon!

      • Kann mich Nik mit seiner Einschätzung nur anschliessen. Ich habe die Beta auf meinem alten 3G mal draufgeschmissen und getestet. Wie bereits vermutet ist das Baseband geupdatet und selbst mit dem möglichen Downgrade ist natürlich kein Unlock mehr möglich. Ausserdem ist die 4.0 noch sichtlich eine Beta (zumindest in der 3G Version) und kann kaum als Produktiv-Umgebung verwendet werden. Der Jailbreak ist im übrigen nie wirklich ein Problem sondern immernur der Unlock um noch StyleForceone’s Frage zu beantworten

  • mehr als die Hälfte der bei Amazon gelisteten Top-10 Bücher der “business category”

    6 Bücher oder was! Massiv! *G*

    • ähm 6 Bücher hören sich vielleicht nicht viel an, aber rechne mal pro Buch als maximum die bisher verkauften 500.000 iPad Käufer als illegale Downloader hinzu und schon wäre das ne beachtliche Menge.
      Und in punkto ebook kann ich die Leute sogar ganz ehrlich verstehen. Wenn ich ein Buch bereits gekauft habe für 10€ und will es nun am iPad weiterlesen zahle ich doch nicht nochmal 15€ obendrauf im iBookstore …. Zumal gerade für uns es nur sehr beschränkt die Bücher aus den Bestsellerlisten als ebook gibt und die wenigen dann auch noch extra teuer. Nur als Beispiel: Eragon 3 Taschenbuch 7€, als Hardcover 24€ als ebook 49€ !!!!! mehr als lächerlich.

      • ja die 49 € sind für den der sich hinsetzt uns es abschreiben muss :D. vll fallen ja die preise mit den ipad… (ich bezweifel es!!)

  • Wenn es künftig keine Firmen wie Flurry, AdMob und Pinchmedia mehr gibt die Daten Sammeln und überprüfen ob das Gerät jailbroken ist, wird Apple dies Wahrscheinlich erfassen. Wenn das der Fall sein sollte, wird es wohl für User mit Jailbreak keine Garantieansprüche geben.

    Hier dann aber die Frage, ob das Rechtlich ohne Probleme erlaubt ist. Weiß jemand mehr darüber?

  • Sollte der Such-Button nicht „Find“ heißen? Das war doch anno dazumal eine nette Anekdote, wenn man nach den Unterschieden zwischen Windows und Apple gefragt wurde (Bei Windows heißt es „search“; bei Apple „find“)

  • Wie will Apple eigentlich kontrollieren, ob man ein framework benutzt hat? Den Quellcode müssen Entwickler doch gar nicht einreichen oder doch?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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