Für Nutzer vorerst folgenlos
Zum Jahreswechsel verkauft: Messenger Threema hat neuen Eigner
Der Schweizer Messenger Threema hat zu Beginn des Jahres einen neuen Eigentümer erhalten. Die bisherige Mehrheitseignerin Afinum Management hat ihre Anteile an der App an die Beteiligungsgesellschaft Comitis Capital verkauft.
Für Nutzer vorerst folgenlos
Laut Anbieter soll der Wechsel für die Nutzer folgenlos bleiben. Geschäftsführung, Strategie und technischer Betrieb bleiben unverändert.
Threema existiert seit 2012 und positioniert sich seitdem als datenschutzorientierte Alternative zu etablierten Messengern wie WhatsApp. Der Dienst finanziert sich bei privaten Nutzern über einen einmaligen Kaufpreis von rund acht Euro. Für Unternehmen bietet Threema mit dem Paket Threema Work eine kostenpflichtige Variante an, die zusätzliche Verwaltungs und Sicherheitsfunktionen umfasst und mit etwa drei Euro pro Monat und Nutzer abgerechnet wird.
Verkauf nach Aufbauphase
Afinum hatte Threema im Jahr 2020 übernommen und das Unternehmen in dieser Zeit organisatorisch und technisch weiterentwickelt. Dazu zählten die Öffnung des Quellcodes, die Überarbeitung des Kommunikationsprotokolls sowie der Ausbau von Funktionen für den professionellen Einsatz. Parallel verlagerte Threema einen wachsenden Teil seines Geschäfts in den Unternehmens und Behördenbereich.
Der jetzige Verkauf folgt dem üblichen Muster von Beteiligungsgesellschaften, die Unternehmen nach einer Aufbauphase weiterreichen. Mit Comitis Capital übernimmt ein Investor, dessen Portfolio bisher wenig Bezug zum IT oder Kommunikationsmarkt hat. Zu den Beteiligungen zählen unter anderem Tierbedarfshändler sowie Anbieter von pflanzlichen Fleischersatzprodukten auf Tofubasis.
Rechtlich weiter in der Schweiz verankert
Trotz des Eigentümerwechsels bleibt Threema rechtlich in der Schweiz verankert. Die Beteiligung wird weiterhin über eine Holding in Zürich gehalten, während der operative Betrieb bei der Threema GmbH liegt. Maßgeblich ist damit weiterhin Schweizer Recht. Europäische Vorgaben wie die Datenschutz Grundverordnung greifen nur aufgrund der Nutzung durch Anwender in der EU, nicht wegen der Eigentümerstruktur.
Serverstandorte und technische Infrastruktur bleiben ebenfalls unverändert. Der Anbieter betont, dass sich für private und geschäftliche Nutzer weder Preise noch Funktionsumfang ändern sollen.

Die Monetarisierung wird kommen, das war’s für Threema…
Threema ist und war schon immer kostenpflichtig.
Ja, und es ist nur eine Frage der Zeit bis dies eine Beteiligungsgesellschaft (die nur ein Ziel hat, Gewinnmaximierung) ausnutzt über den aktuellen Rahmen hinaus…
@Horst: Threema verdient mit Threema Work laufend Geld. Das ist die Haupteinnahmequelle.
Hast du die letzten 2 Jahrzehnte hinterm Mond gelebt? Nichts kann man mittlerweile so gut zu Geld machen wie (Meta) Daten. Wie naiv… Die wollen alle neue euer bestes, euer Geld ;) – das ist keine Stiftung oder Wohlfahrtsverband.
Threema ist konsequent auf die Vermeidung von Metadaten aufgebaut. Natürlich kann man das Konzept ändern aber bei einem Messenger der seine Zielgruppe beim Datenschutz sieht, wären die Nutzer sofort weg. Gibt ja genügend Alternativen.
PS. Nein, wohne seit 2019 im gleichen Haus. Aber warum ist das wichtig?
Du hast ja ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung. Respekt, Horst, Respekt!
Eine Tode App!
Ich nutze sie täglich
TOTE App!
8 € heute, 2014 für 1,80 gekauft. Aber seitdem auch nicht mehr verwendet :D
Deshalb hat es auch kaum einer, und bringt dann auch nichts, auch schon länger nicht verwendet
„Halt stopp! Es bleibt alles wie es ist!“
https://mastodon.social/@threemaapp/115883859255609388
Kryptomessenger?
Nutze Threema seit vielen Jahren täglich…ich meine ich hatte noch 0.79€ bezahlt -lange her. Bis auf minimale Dinge (wie random Reihenfolge beim Verschicken von mehreren Bildern auf einmal) absolut nix zu meckern.
Dann schauen wir mal, ob alles so bleibt wie es ist, oder tatsächlich bald die Hand aufgehalten wird…
Ich nutze innerhalb der Familie und im engen Freundeskreis schon seit Jahren diese App. Fazit: Ich bin hoch zufrieden!!!
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Empörung! Mich findet ihr ab jetzt bei Whatsapp…
Der war gut……aber zu theatralisch
Haha! :)
Vielleicht ist Telegram eine bessere Alternative?!
Ich nutze Threema zwar nicht, aber wenn man sieht wie die Welt sich entwickelt, dann sollte man über jeden „Kontinental“ Messaging Dienst froh sein. Und überhaupt, es wäre mir oft lieber für etwas zu bezahlen als selbst das Produkt zu sein…..
Die Investoren kommen aus Deutschland? Oder ist das nur eine Zweigstelle?