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Zendure SolarFlow: Der Balkonkraftwerk-Speicher im Einsatz

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Balkonkraftwerke verdrehen in der zweiten Jahreshälfte 2023 keine Köpfe mehr. Während die privat installierten Sonnenenergie-Kollektoren noch vor gefühlt zwei Jahren für exotische Muster auf Balkonen und Terrassen von Mietwohnungen gesorgt haben, gehören die verstreuten Solar-Installationen inzwischen zum Stadtbild. Der Anbieter Zendure offeriert mit SolarFlow jetzt ein flexibles Speichersystem.

Zendure Solarflow

Herzstück der SolarFlow-Lösung: Zendures PV-Hub

Skeptische Vermieter, hohe Preise und die nach wie vor weit verbreitete Sorge, beim Aufbau möglicherweise etwas falsch zu machen führen zwar dazu, dass wir von einer flächendeckenden Verbreitung der Balkonkraftwerke noch weit entfernt sind, der Begriff selbst hat sich inzwischen aber etabliert und jeder kennt zumindest einen Bekannten, der bereits über ein eigenes Balkonkraftwerk verfügt.

Solarpaneele und Wechselrichter sind vielerorts also schon installiert, die Ernte der ersten Jahre ist eingefahren und der Alltag stellt sich nach Corona-Auszeit und dem Auslaufen der Homeoffice-Vereinbarungen so langsam wieder ein.

Dies hat in den letzten Monaten dazu geführt, dass viele Nutzer nun auch in der Praxis realisieren, was auf dem Papier schon vor der Installation des eigenen Balkonkraftwerkes logisch vorherzusehen war: Wird der vom Balkonkraftwerk erzeugte Strom nicht auch umgehend verbraucht, dann verpufft die grüne Energie, ohne sich für den Besitzer des Solar-Segel zu rentieren. Dies ist nicht wirklich schlimm, im Zweifelsfall freuen sich die Nachbarn über grüne Energie und der Stromversorger über eine kostenfreie Privatsubvention, fühlt sich jedoch sehr unbefriedigend an und verlangt nach einer Lösung.

Solarflow Aufbau

Schneller Aufbau: PV-Panele, PV-Hub, Speicher und Wechselrichter

Solarstrom will gespeichert werden

Darüber, wie diese aussehen könnte, hat sich der Markt noch nicht geeinigt und so buhlen gerade mehrere Anbieter mit unterschiedlichen Lösungen um die Gunst der Kunden. EcoFlow verkauft auf Basis der eigenen Powerstations das die PowerStream-Lösung, die Konkurrenz von Anker drängt mit der Anker Solix Solarbank in den Markt.

Als einer der ersten Anbieter am Markt hat sich jedoch Zendure um flexible Zwischenspeicherlösungen für Balkonkraftwerk-Betreiber gekümmert. Zendure nennt die hauseigenen Lösung SolarFlow und hat diese so gestaltet, dass sich die Speichernutzung über die offizielle iPhone-Applikation des Anbieters konfigurieren und so auf ganz unterschiedliche Verbrauchsprofile abstimmen lässt.

Ein PV-Hub und bis zu vier Speicher

Zendure SolarFlow besteht in der Grundversion aus zwei Komponenten: Dem so genannten PV-Hub, das mit Speicher, Wechselrichter und Solar-Modulen verbunden ist und darüber entscheidet, in welche Richtung der Strom gerade zu fließen hat.

Zweite Komponente des SolarFlow-Paketes ist einer der stapelbaren Energiespeicher vom Typ AB1000, die eine Kapazität von 960 Wh (48V/20Ah) besitzen, etwa so groß wie ein Werkzeugkasten ausfallen und sich übereinander stapeln lassen. Bis zu vier AB1000 können dabei miteinander verbunden werden und erhöhen die gesamte Speicherkapazität auf 3.840 Wh.

Tagsüber speichern, bei Bedarf verbrauchen

Die Idee ist anschließend folgende: Besitzer des Zendure SolarFlow können entscheiden, welcher Anteil der eingehenden Sonnenenergie direkt an das Hausnetz weitergegeben und welcher Anteil im Speichersystem zwischengelagert werden soll. In der offiziellen SolarFlow-App haben Anwender dafür die Möglichkeit zwischen dem so genannten Batterieprioritätsmodus, dem Terminmodus und dem intelligenten Matching-Modus zu wählen.

Batterieprioritätsmodus

Beim Batterieprioritätsmodus lässt sich ein Zeitfenster festlegen, in dem der geerntete Sonnenstrom vorwiegend im aufgestellten Speicher gesammelt werden soll. Während der Akku priorisiert wird, gehen nur noch 100 Watt an die Haussteckdose, ist der Akku voll geladen, erhalten die eigenen vier Wände wieder die komplette Sonnenenergie.

Priomodus

Die SolarFlow-App informiert in Echtzeit über den Ertrag

Terminmodus

Im Terminmodus lassen sich exakte Tageszeiten und Ausgangsleistungen festlegen (etwa „300 Watt ab 14:00“), die an bestimmten Tagen vom PV-Hub abgegeben werden sollen. Wer also klare Lastspitzen kennt, etwa den täglichen Betrieb der eigenen Espressomaschine oder den abendlichen Energiebedarf des Hobbyraums, der kann dem SolarFlow-System hier ziemlich genau sagen, wann dieses seine Energie bereitstellen soll.

Terminmodus

Batterieprioritätsmodus, Terminmodus und Matching-Modus

Intelligenter Matching-Modus

Der intelligente Matching-Modus ist vergleichbar mit der PowerStream-Lösung von EcoFlow. Um diesen zu nutzen werden allerdings die smarten Steckdosen von Zendure benötigt, um die Freigabe der zwischengespeicherten Energie genau dann anzuweisen, wenn einzelne Verbraucher ihren einsetzenden Energiehunger über die smarten Zwischenstecker kommunizieren. Die so genannten Zendure Satellite Plugs kosten einzeln 29,99 Euro und sind so frisch in den Markt gestartet, dass wir noch keine Erfahrungen mit diesen sammeln konnten.

Matching Modus

Der Matching-Modus benötigt smarte Zwischenstecker

Individuell konfigurierbar, individuell nützlich

Die SolarFlow-Applikation macht euch damit zu Sonnengöttern, die ihren Energieverbrauch nicht mehr dem Sonnenverlauf anpassen müssen, sondern die Bereitstellung des Sonnenstroms vom eigenen Bedarf abhängig machen können. Mit Echtzeitanzeige für Nerds, einfacher Installation und anschaulichem Tagesverlaufsprotokoll.

Das Zurückhalten der Sonnenenergie funktioniert mit der Kombination aus App, Zwischenspeichern und PV-Hub ganz hervorragend. Eine Bewertung, ob dies im Einzelfall jedoch Sinn macht, können wir nicht abgeben. Zu individuell sind die Bedarfe, zu unterschiedlich die Ansprüche innerhalb der Balkonkraftwerk-Community.

Energieauswertung

Mit Mehrwert? Vor der Anschaffung muss gerechnet werden.

LiFePO4-Speicher mit 10 Jahren Garantier

Was uns jedoch gut gefällt, ist die logische aufgebaute Applikation, die robuste Verarbeitung der einzelnen Komponenten, die stapelbaren LiFePO4-Energiespeicher mit zehnjähriger Garantie und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten.

Auch finanziell bewegt sich das SolarFlow-Setup von Zendure auf dem Boden der Tatsachen und verlangt keine Mondpreise. Die Basisversion mit einem Stromspeicher vom Typ AB1000 (960 Wh) und dem PV-Hub kostet 1.176 Euro, für zwei Speicher mit dann 1920 Wh werden 1.680 Euro fällig, das voll ausgebaute Setup mit 3.840 Wh kostet 2.688 Euro.

Produkthinweis
Balkonkraftwerk SolarFlow Zendure, Balkonkraftwerk mit Speicher, 0% VAT, 960Wh LiFePO4, Erweiterbare Kapazität,... 780,00 EUR

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05. Aug 2023 um 10:19 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Das Hauptproblem liegt einfach daran, dass fast niemand einen Stromanschluss aus dem Balkon hat. Das ist das eigentliche Hemmnis. Und der Vermieter auch keine Lust hat, extra welche zu legen. Was ich aus deren Sicht auch nachvollziehen kann.

  • Ich habe zwar eine Steckdose außen am Garten, wohne aber im Erdgeschoss und bin noch zu keiner einfachen Diebstahlsicherung gekommen, der Garten liegt direkt neben der Haustür und ist relativ einfach betretbar und hier sind sehr viele Bewohner und generell Leute unterwegs.

  • Moin, sind wir mal ehrlich wenn keine handwerklichen Fähigkeiten vorhanden wird es wenige balkonkraftwerke geben. Abgesehen vom Elektroanschluss ist auch die fachgerechte Montage manchmal das Hindernis. Wenn die Installation genauso viel kostet wie das Paket selbst (ohne Speicher) rentiert es sich meistens schon nicht mehr.

    • Es rentiert sich sowieso meistens nicht großartig. Es ist mehr das Gefühl was für die Umwelt getan zu haben.

      • Ganz im Gegenteil, ein Balkonkraftwerk rentiert sich sehr wohl innerhalb von 2-3 Jahren. Rechnet man die Installation dazu, dann sind es 3-4 Jahre.

      • Na, das stimmt so nicht ganz.
        Bei den aktuellen Preisen für Zellen und Wechselrichter und den Strompreisen amortisiert sich ein BKW meist schon innerhalb 2-5 Jahre. Kommt natürlich immer etwas darauf an ob man sie für seinen Verbrauchsbedarf perfekt ausrichten kann und wieviel man von der Erzeugung selbst verbrauchen kann.
        Man kann ja auch seinen Eigenverbrauch optimieren.

      • Diese Aussage ist schlicht falsch. Auch ohne Speicher rentiert sich ein BKW immer.
        Unterschiedlich ist nur das wann.
        Bei dem einen nach 3 Jahren, bei dem anderen nach 7 Jahren. Aber die Dinger laufen auch nach 10 Jahren noch. Bringen die dann vielleicht nur noch 90% Leistung? Mag sein, aber sie bringen immer noch Leistung und haben sich da schon lange amortisiert.

        Der einzige Fall, der mir einfällt ist, wenn man eine sehr sehr niedrige Grundlast hat und immer(!) nur zu Hause ist, wenn es dunkel ist.

      • Das stimmt so nicht, es lohnt sich schon es ist nur eine Frage der Zeit. Also in 5 bis 7 Jahren hat sich ein Kraftwerk Amortisiert alles was dann reinkommt ist Gewinn.

  • Ich habe seit ca. 5 Monaten ein Balkonkraftwerk im Einsatz und dank Smartmeter kann ich sehen, dass ich seit dieser Zeit dem Stromanbieter ganze 9kWh geschenkt habe. Die Investition in einen Stromspeicher wird sich bei mir nicht lohnen.

    • Ist aber auch Nutzungsabhängig. Ich hab die Aufschlüsselung seit dem 01.08.2023 und bis heute 8kWh eingespeist.

      • Eingespeist? Wohl eher weniger oder hast du schon einen noch nicht vom Gesetz geregelten „rückwärtszähler“? Ein bkw wird nach momentaner gesetzeslage nicht 1 kw einspeisen. Du hast damit wahrscheinlich deinen Konsum aus dem anbieter netz reduziert. Wenn du aber nur nachts wäschst spärst du null. Du kannst damit deinen verbrauch aus dem netz tagsüber reduzieren. Alles andere sind Wunschvorstellungen.

      • Eingespeist, quasi „verschenkt“!
        ich produziere derzeit deutlich mehr als ich nutze. Die Grundlast meines Hauses liegt bei unter 100W. Gestern hat das BKW tagsüber 4,2kWh produziert. Davon konnte ich leider nur 1,4kWh nutzen und die restlichen 2,8 kWh sind schön ins Netz gegangen. Das war EIN (1) Tag ! Ich hab meinen neuen Zähler (logarec lk13) am 31.07. erhalten.

        Brauchst du noch mehr Infos um deine Aussage als Widerlegt zu betrachten?

      • Was? Wenn er mehr produziert als er verbraucht, speist er ein. Egal welcher Zähler.

    • Wieviel produzierst du am Tag? Wieviel Wp hast du? Nur 9kwh in 5 Monaten eingespeist wäre sensationell. Da musst du eine sehr hohe Grundlast haben.

      • Das denke ich auch. Mein Zähler zeigt mir tagsüber fast durchgehend -350W bis -500W an

    • Ich habe einen alten Ferrariszähler und damit kostenlosen Cloudspeicher ;-)

      • Was nicht zulässig bzw. strafbar ist! Glückwunsch!

      • Das ist natürlich, streng genommen, korrekt. Aber….und das muss man eben auch berücksichtigen, warum ist es denn „strafbar“? Weil die Lobby eben genau das will. Es gibt praktisch nicht einen einzigen Grund, das zu verbieten. Die Sicherheit ändert sich nicht, wenn ich es anmelde. Das Stromnetz wird auch nicht anders belastet, wenn ich es anmelde. Es ist alles gleich. Nur, dass ich eben dem Stromversoger meine erzeugte Energie schenke, die er mir dann wieder verkauft!. Das ist doch irre.Also, ich schade absolut niemanden und bekomme am Ende nur das, was mir zusteht. Daher, ist dieses Verbot schwachsinnig und interessiert mich tatsächlich nicht, weil ich keinem einen Schaden zufüge. Solange ich es kann, vermeide ich es, einen neuen Zähler zu bekommen.

      • @tosko: Und dazu kommt noch indirekt das Finanzamt, weil auf selbst erzeugten Strom oder eine rückwärts laufende Scheibe keine Steuer anfällt.
        M.E. eine für Deutschland typische Reglementierung, bei der andere Nationen sich für uns freundlich an den Kopf tippen.

      • Es ist m.E. auch ein Unding, dass „richtige“ Solaranlagenbesitzer mit Kleingeld abgespeist werden und der Versorger die gleichen KW zum Vielfachen wieder weiterverkauft, auch an einen selber. Aber so ist das. Ein kleines bisschen ziviler Ungehorsam erscheint mir hier sehr angebracht.

      • Almann!

      • das stimmt ja so auch nicht mehr und soll ab 2024 per Gesetz geändert werden, dann sollen auch alte Zähler rückwärts laufen dürfen, unter bestimmten Bedingungen

      • Das ist schlicht falsch. Ihr müsst den Gesetzentwurf einfach mal zu Ende lesen.

      • … haben Endverbraucher:innen und -verbraucher nach der Installation eines Balkonkraftwerkes einen Monat Zeit, die Anlage bei der Bundesnetzagentur anzumelden. Danach werden die Netzbetreiber aufgefordert, die eingetragenen Daten zu prüfen. Innerhalb der folgenden vier Monate, nach der Anmeldung, muss der Netzbetreiber laut Gesetzentwurf den Stromzähler „mit einer modernen Messeinrichtung als Zweirichtungszähler oder einem intelligenten Messsystem ausstatten, ohne dass es einer gesonderten Beauftragung durch den Anschlussnehmer oder Anschlussnutzer bedarf“

      • Effektiv kommst du damit insgesamt auf 5 Monate die du deinen rückwärtslaufenden Zähler rechtens nutzen darfst

      • Abgesegnet. Alte Zähler dürfen rückwärts laufen, also alles im Grünen Bereich

      • Habe ne höhere Grundlast als das Balkonkraftwerk liefert, da dreht sich nix rückwärts .

  • Also kostet 1KWh Speicher 1000€ – jede Vollzyklus vom Akku spart 40ct.
    Nach 2500 Zyklen ist der Akku amortisiert- also nach etwa 10 Jahren.
    Wenn man weniger als 250 Sonnentage im Jahr hat, dann wird das noch schlechter- bei 25ct die KWh wird wohl erst der Akku aufgeben.

    • Da hast du leider vollkommen recht. Nur wer eine ständige Grundlast hat, kann kosteneffizient Strom generieren. Alles andere ist Augenwischerei.

    • Speicher muss noch viel billiger werden.

      Wie billig es werden kann, sieht man ja bei E-Autos. Dort bewegt man sich aktuell bei 120-150€ pro kWh.

      • @Archetim: Was immer noch abschreckend viel ist. Solange die E-Autos nicht bei Preisen eines normalen Verbrenners liegen und die Reichweitenproblematik nicht gelöst wird, tun sich das die wenigsten an. Jedenfalls jene die nicht nur in der Stadt cruisen.

      • Reichweitenproblematik :-S
        Da kennt sich einer aus im Thema.

      • 1200 km pro Füllung? Zeig mir mal das E-Auto, das das schafft.
        1000km ist mal gerade so eine Tagestour von Norddeutschland nach Österreich. Mit einem E-Auto werden da gleich 2 Tage draus, mit zusätzlichen Kosten für Übernachtung.

      • 2 Tage ? Hast Du keine Ahnung, wie schnell ein E-Auto lädt oder wie kommt man auf so einen Quatsch ?

      • Er hat tatsächlich keine Ahnung. Schlimm diese Vorurteile gegenüber eAutos.

      • Solange der Staat meinen auto akku als zwischenspeicher nutzen darf ist die armotisierung des akkus nicht berechenbar. Denn nachts hängt dein Auto an der buchse und wird aber entladen weil dein Strom anbieter diesen saft braucht um schwankungen auszugleichem, gleichzeitig bedeutet dass einen oder mehrere ladezyklen, was widerum die Haltbarkeit reduziert. Intelligente zähler sind ein Witz. Schnellladen über die eigene dose? Nur wenn der Anbieter es zulässt. Wer sich zu den Konditionen ein Elektroauto holt ist ein größerer umweltsünder als ein dieselfahrer. Elektromobilität ist nur augenwischerei. Einziges kaufargument = fahrspass

      • Also in der Firma haben wir den Enviac mit dem kleinen Akku. Da muss man im Winter auf dem Weg von Hannover nach Aurich einmal aufladen. Das ist doch 0 Alltagstauglich. Und was die so fahren können ist doch bei dem Zustand und Füllgrad der Autobahnen eh nur Theorie. Weiterhin steigt der Stromverbrauch bei Geschwindigkeiten über 120 exponentiell an.
        Ich sehe das ähnlich. Die E-Autos als Stadtauto super. Alles andere leider nur Brückentechnologie….

      • Wer soviel Quatsch/ Unwahrheit schreibt sollte ein Bußgeld bezahlen!

    • Es glitt noch mehr Anbieter…greensolar aus Österreich die besten für d as Geld einen 2,2 kw Speicher an… naja Eco und Zendure sind Betas kann man im Solarforum alles lesen

  • Habe noch nie in einem funktionierenden Haushalt einen stehenden Stromzähler gesehen. Ein Grundverbrauch an Strom ist immer erforderlich. Leute wir reden über 800 Watt maximale tägliche Einspeisung. Beim Camping, im Wohnmobil wäre das ein Gesprächsthema!

    • Die 800 Watt beziehen sich auf die Stunde. Und wenn deine Grundlast höher als 800 Watt ist solltest du dir Gedanken machen die Pflanzenleuchten zu wechseln ;-)

    • Genau deiner Meinung. Die meisten ernten in der Realität am Balkon kaum mehr als 20-30 kWh im (besten) Monat und das ist weit weit weit weniger als im Monat verbraucht wird.

      Speicher sind für echte BALKONkraftwerke unnötig. Viele reden hier aber von großen Dachflächenkraftwerken.

      • Komisch. Hatte im Mai schon 120kWh. Also scheint ihre Aussage mit 20-30kWh nicht ganz korrekt zu sein.

      • Stimmt das sagen die nur weil die keins haben und nur nach plappern.. ich habe ein BKW schon 2 Jahre und habe mein Stromverbrauch halbiert…. Das geht am besten mit Ost West

      • Du bist seiner Meinung ? Wie peinlich, wo er doch von 800 W am Tag ausgeht und du dann von 20-30 kw/h. (im besten Monat ) Ihr habt zwar eine Meinung aber Beide leider keine Ahnung. Wie wäre es, sich erstmal richtig zu informieren bevor man kommentiert ?

      • Man muss schon dazu sagen, dass in der Realität selten die vollen 800w erreicht werden und dazu das seltenst den ganzen Tag. Aber selbst dann ist man von den hier kolportierten 800w/Tag oder 20-30kwh/Monat weit entfernt.
        8kw gesamt eingespeist finde ich recht wenig. Das heißt, dass du in den seltensten Fällen mehr produzierst als du zu dem Zeitpunkt verbrauchst. Wir sparen wirklich keinen Strom, haben recht viele Verbraucher auch im Standby im Haus, einen Whirlpool als Stromfresser und haben eine Grundlast von 500wh, wenn nur ich zuhause im HO bin und Frau/Kinder in der Schule sind. Dann hast du entweder eine enorme Grundlast oder dein BKw steht höchst ineffizient.

      • Wie groß ist ihre Anlage ? Sicher kein Balkonpanel mit 800 WP oder ?

      • Warum nicht? Der Mai war extrem sonnig. Ich hatte mit meiner 10kwp Anlage einige Tage bei denen ich mehr als 60kwh eingespeist bzw. über 80kwh produziert habe.

      • @Cartman: 10kWp ist KEIN Balkonkraftwerk. Sowas schafft völlig falsche Erwartungen bei drnnLeuten, die sich ein Panel aufs Balkongeländer hängen wollen und auf ein Wunder hoffen !

      • Behaupte ich doch gar nicht. Aber selbst mit einem BKW waren im Mai problemlos 120kwh drin.

      • @Cartman: ich glaube das mit den 120 kWh im Monat mit einer 800WP-Anlage noch immer nicht.

        Aber selbst wenn… der Mai war der beste Monat, im Schnitt gibt’s dann im Sommer 100 kWh pro Monat und im Jahr in Summe dann 1000 kWh. Viele verbrauchen aber mindestens das drei- bis fünffache davon im Jahr und wundern sich, warum sich das Balkonkraftwerk kaum auf die Gesamtstromkosten auswirkt.

      • Meine Anlage habe ich am 11.07.2023 aufgestellt und konnte so im Juli knapp 75kWh produzieren. 600W Wechselrichter mit 1070Wp Modulen.
        Freu mich aber schon auf die Anhebung der Bagatellgrenze. Dann geht noch etwas mehr..

  • Wir haben das SolarFlow mit 2 Akkus und speisen dann nachts immer 200W ein.
    Das deckt nen guten Teil der Grundlast…
    Ist ganz nett. Ob sich das finanziell rechnet haben wir nicht berechnet, da es nicht so wichtig war…
    Insgesamt ganz gut gemacht…

    • Ernst gemeinte Frage (muss man hier immer hinzufügen): Wenn euch der finanzielle Aspekt nicht wichtig war, welcher dann? Umwelt, Klima, Ressourcen oder was war dann die Entscheidung? Ich bin in der Annahme, dass das hier gezeigte Produkte keinen Mehrwert für die Umwelt hat und in irgendeiner Form zum Schutz unseren Planeten beiträgt. Diese Kiste verbrachte nur Ressourcen und wird die eingesetzte Energie und der Fussabdruck nicht wieder gut machen. Gerne kann mir jemand Quellen zeigen, die das Gegenteil beweisen. Ich wäre gerne bereit meine Meinung zu ändern.

  • Haubenrohrtaucher

    Cooles Konzept. Wir arbeiten weiter am 3. Welt-Status. Freue mich schon auf die Videos in YouTube, die man bisher nur aus Bangladesh kennt.

  • Solche Steckdosenlösungen sehe ich als Fachmann eher kritisch. In etwa 70% der Wohnhäuser sind Elektroinstallationen aus dem vergangenen Jahrhundert, was bedeutet dass der Leitungsquerschnitt geringer ist.
    Zusätzlich umgeht man mit einer Steckdosenlösung den Leitungsschutzschalter, in schlimmsten Fall wird die Leitung durch Überlast beschädigt. Außerdem speist man nur eine Phase ein. So unterstützt das Balkonkraftwerk vielleicht das Wohnzimmer, aber alle anderen Räume, wie zum Beispiel die Küche oder das Bad, bei denen mehr Energie gebraucht wird, aber auf den anderen beiden Phasen liegen, kommt nichts an und überflüssige Energie, die Produziert wird verpufft.
    Vor einer Anschaffung würde ich jedem raten sich fachmännisch beraten zu lassen.

    • Überflüssige Energie verpufft?
      Hattest du nicht behauptet du wärst vom Fach?

    • Fachmann ohne Ahnung. Die Phasen werden am Zähler saldiert.

      • Dann muss „der Fachmann“ aber mal richtig Schiss haben, morgens nen Toast zu grillen. Da ballerts ja kW in die Schieflast. Böse.

    • Um einen berühmten Jedi zu zitieren: „Jedes Wort, das Du gesagt hast, ist falsch“. Weder wurden früher geringere Querschnitte verbaut, noch umgeht man den Leitungsschutzschalter, noch verpufft Energie, weil das Teil nur an einer Phase hängt. Alter Schwede. Von welchem Fach bist Du?

    • Da muss ich mich den anderen anschließen. Da steht wirklich echter Quatsch. Für andere Leser zur Klarstellung ein Beispiel: Phase 1 sind Geräte eingeschaltet, die im Moment 50 Watt benötigen. Auf Phase 2 100 und auf Phase 3 200. Sind in der Summe 350 W, die abgerufen wird. So saldiert gibt es der Zähler auch an. Hängt man jetzt auf Phase 1 ein Balkonkraftwerk, das im Moment 600 W produziert, dann wird auf Phase 1 die 50 W bedient und 550 W fliesen am Stromzähler vorbei ins „Netz“; also speisen 550 W ein, die vom Zähler erfasst werden. Diese 550 W werden direkt mit Phase 2 und 3 verrechnet. Somit ergibt am Zähler eine Einspeisung ins Netz von 250 W. Also ein negativer Wert und die Phase 2 und 3 erzeugen keine zusätzlichen Kosten. Es ist total irrelevant, dass nicht die eigens in der Solarzelle gelösten Elektronen zum Arbeiten in eigene Geräte geschickt werden. Es geht um die Summe am Stromzähler. Nochmals: die von @BBA getätigte Aussage ist absolut falsch und irreführend.

      • @Peter, eine Kleinigkeit an deiner ansonsten hervorragenden Erklärung stimmt aber auch nicht; die 550W „überschüssige“ (auf Phase 1) Energie fliessen nicht am Zähler „vorbei“, sondern durch ihn hindurch. Beschreibst du aber weiter unten wieder richtig.

        Danke für den sehr bildhaften und korrekten Vortrag, der kurz und knapp erklärt, wie sich das mit den Phasen i.d.R. verhält. Und jetzt warten wir, bis der erste KS mit Dingen wie Wirklast, Scheinlast u.s.w. um die Ecke kommt ;-)

      • @Uwe Ja, Falsches Vokabel dafür. Bin kein 100% native speaker.

    • Ein Fachmann der mal wieder mit kruden Theorien gegen die Balkonkraftwerke ledert. Gibt ja genug Tests die diese Theorien widerlegen.

      Ja ich kann theoretisch neben Stromkreis Überlasten. Wenn ich schon an einem Kreis 16A ziehe und dann das Balkonkraftwerk anschließe könnte ich Theoretisch ca. 18,5A ziehen, ohne dass der Schutzschalter auslöst. Nur: sobald die Sonne weg geht würde die Sicherung ja dann auch auslösen. Der Stromkreis wär also schon per se überlastet. Und das Balkonkraftwerk liefert die 2,5S ja auch nicht konstant.

  • Da gibt es mehrere Anbieter für Fensterdurchführung , Flachbandkabel, mit Zulassung um die 20-50,-€

  • Da fehlt ja nur noch ein Fluxcompensator und mein Balkon wäre komplett verschandelt!

  • Sind solche „Balkonkraftwerke“ mehr als pure Beuteschneiderei? Ich vermute nicht. Vermutlich dauert es ewig, bis sie sich rentieren, falls das überhaupt je geschieht. Und dann hat man einen Haufen Elektroschrott.

    • Das schöne ist, dass wir es hier mit Physik und nicht mit Esoterik zu tun haben. Daher lässt sich die Rentabilität relativ einfach per Dreisatz berechnen und muss sich nicht auf Vermutungen verlassen. Den Dreisatz muss man teilweise nicht einmal selbst rechnen, es gibt Seiten die dir unter Angabe der ungefähren GPS Koordinaten, Lage der Zellen mit Neigung und Ausrichtung, anhand der durchschnittlichen Sonnenstrahlung der letzen 5 Jahre ermitteln.

      • Genauso ist es !!
        Und durch steigende Massenproduktion werden die Module und Wechselrichter weiter fallen.
        Im Übrigen geht es auch nicht ausschließlich um Amortisation, sondern auch um Umweltschutz und Klima.
        Es gibt in Deutschland circa 16,5 Millionen Einfamilienhäuser. Wenn jedes Haus eine 600 W Balkon Anlage hätte, kämen wir auf eine theoretische Leistung von 9,9 GW/Peak ! Wenn sich von dieser Leistung (sehr kritisch betrachtet) nur 15 % an Verbrauch einsparen ließen, würde dass in etwa der Leistung des Kernkraftwerk Isar 2 von 2022 entsprechen.
        Und diese Berechnung bezieht sich nur auf Einfamilienhäuser. Mietwohnungen mit Balkonen sind nicht berücksichtigt.

      • Und die Einfamilienhäuser stehen nicht verschattet und sind baulich auch alle optimal für die Nutzung von Sonnenstrahlen ausgerichtet?

      • Kann man an einem Einfamilienhaus auch in den Garten, vor das Haus, neben das Haus aufstellen. Es muss nicht immer aufs Dach!

  • wie ist das zu verstehen? Bei drei Phasen brauche ich drei solche Anlagen ?

  • +1 um so mehr, wenn man nun noch 50% der ganzen Balkons dazu rechnen würde

  • Balkonkraftwerke mit Batteriespeicher rentieren sich nicht. Wir reden hier von 800 Watt unter optimalen Bedingungen (idealer Winkel zur Sonne, keine Wolken oder andere Verschattungen, Modultemperatur von max. 25 Grad). Die erzeugte Tagesleistung ist viel zu gering, als dass die Investition weder finanziell als auch ökologisch (was den Batteriespeicher betrifft) lohnt.
    Zumal wenn ein Batteriespeicher seine Anschaffungskosten (Herstellungs- und Umweltkosten mal beiseite gelassen) dann nach ca. 10 Jahren eingespielt hat, dann sind die Zellen bereits soweit verschlissen, dass ein neuer Speicher angeschafft werden muss.
    Batteriespeicher machen nur bei größeren Anlagen einen Sinn.

    • Die erzeugte Tagesleistung ist viel geringer? Als was? Als 800w? Das ist eine Maximalleistung in einem Moment. Bei 10h Sonne pro Tag und 100% Leistung wären das 8kwh/Tag. Natürlich theoretisch, weil diese perfekten Bedingungen unrealistisch sind. 4kwh sind in den Sommermonaten allerdings durchaus realistisch.

  • Teures optisches Balkondebakel und unwirtschaftliches Spielzeug. Wenn schon Geld investiert wird, dann sollte eine Anlage in der Lage sein, auch bei einem Blackout für eine gewisse Zeit Hausstrom an die Steckdose zu liefern.

  • Ne ich habs wieder gelöscht. Macht einfach keinen Sinn mehr. Guter Artikel!

  • Wann rentiert sich eine Stromerzeugung aus Sonneneinstrahlung?
    Ich meine, immer dann, wenn damit weniger Drecksstrom notwendig wird.

  • Habt ihr mal nachgerechnet, wieviel Strom ihr speichern müsst, damit sich der Spaß für 1176 Euro anfängt zu rechnen?

  • Fast alle mit Balkon und Mietwohnung haben alte Stromzähler die rückwärts laufen, weshalb ein Akku?

  • Ich wäre mit diesen Speicherlösungen in Wohnhäusern sehr vorsichtig und würde wenn das unbedingt auch von der Versicherung absegnen lassen. Der Frachter mit batterieekektrischen Autos vor Ameland brennt jetzt schon seit zwei Wochen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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