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WhatsApp: Mehr Nachrichten als Facebook – Weiterhin werbefrei

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57 Kommentare 57

Jan Koum, CEO des 2009 gestarteten Kurznachrichtendienstes WhatsApp gehört zu den Personen, die nur selten in das Licht der Öffentlichkeit treten. Im Rahmen der Technik-Konferenz D: Dive Into Mobile, einer vom Wall Street Journal organisierten Veranstaltung, die Ihren Fokus auf Interviews und Podiums-Diskussionen legt, hat sich der Herr über mittlerweile 20 Milliarden Nachrichten pro Tag, nun das erste mal seit Langem zu Wort gemeldet.

WhatsApp, so die interessanteren Eckdaten, zählt inzwischen mehr als 200 Millionen aktive Nutzer. Täglich würden die WhatsApp-Server 8 Milliarden eingehende und 12 Milliarden ausgehende Nachrichten bearbeiten. Fast doppelt so viele wie Facebook.

app

Die für den Endkunden wichtigste Aussage: Auch zukünftig soll die iPhone-Anwendung werbefrei bleiben und ausschließlich über das bereits angekündigte Abo-Modell finanziert werden. Neben der Einmalzahlung beim Kauf, will WhatsApp etwa 1€ pro Jahr von seinen Nutzern verlangen.

Koum unterstrich: Die Entscheidung sich gegen Werbebanner auszusprechen, sei Teil der WhatsApp Firmenphilosophie.

We do have a manifesto opposing advertising, we’re proud of that. Who likes advertising? We’re so bombarded with ads so much in our daily lives and we felt that smartphones aren’t the place for that. Our phones are so intimately connected to us, to our lives. Putting advertising on a device like that is a bad idea. You don’t want to be interrupted by ads when you’re chatting with your loved ones.

Mittwoch, 17. Apr 2013, 8:25 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • „…sei Teil der WhatsApp Firmenphilosophie“???
    Glaube ich nicht, dass die sowas haben ;-)

  • Mein Gott, 1€ pro Jahr, und alle regen sich auf!
    Whatsapp ist nunmal werbefrei, und für Server usw. ist 1€ pro Jahr durchaus zu verkraften. Früher habt ihr doch auch alle Geld für SMS ausgegeben…

  • Ist ja alles nicht schlimm, aber dann sollten Sie die Abstürze in Griff bekommen und den Dienst sicher machen!

    • Ich finde die Abstürze halten sich wirklich in Grenzen (iMessage funktioniert auch nicht immer) und ich denke WhatsApp ist sicher genug. Keiner von uns arbeitet beim BND oder CIA. Und wer doch, der hat andere Nachrichtenkanäle!

      • Brüllst du in der Strassenbahn private Dinge durch den Raum die jeder hören kann?

        Unverschlüsselte Kommunikation im Jahr 2013…. Whatsapp gehört verbrannt

      • Wow! Deine Straßenbahn hat WLAN? Das ist natürlich was anderes.

      • Wenn ich in der U-Bahn rede, dann spreche ich auch normal, mit der Gefahr, dass mich alle um mich verstehen. Auch „Fremdsprachen“ sind nicht sicher. Also was ist das bitte für ein dämliches Beispiel. Wichtiges wie Geschäftsdaten, etc. bespricht man halt nicht per WA und ähnlichem. Und wie es Deiner Tante geht, geht allen, wirklich allen, am Arsch vorbei.

      • WhatsApp IST verschlüsselt!!!
        Wie oft man diesen Unsinn immer noch lesen muss, unfassbar :-\

      • Ganz genau, einer fängt an und alle plappern es nach!
        Whatsapp ist verschlüsselt! !
        Dazu kommt ganz wichtig wegen angeblich unverschlüsselten Nachrichten aufregen, aber sonst immer fröhlich SMS senden!
        Nur SMS waren noch nie verschlüsselt!
        Und nun?

      • Bei mit ist whatsapp nun nach zwei Jahren bisher noch NIE abgestützt. Also für mich ist es wie es ist ausbaufähig, aber wesentlich besser als andere Anbieter !

    • Was bringt mir eine Verschlüsselung, wenn jeder, der meine Telefonnummer und meine MAC (iOS) bzw. IMEI (Android) kennt alle Nachrichten die ich bekomme empfangen kann, sowie Nachrichten in meinem Namen an meine Freunde senden kann?
      Und hört mit dem öffentlichem WLAN Blödsinn auf.
      Die MAC-Adresse eines jeden WiFi-fähigen Geräts lässt sich auslesen, sobald der WiFi Chip aktiv ist. Dafür braucht das Gerät in keinem WLAN eingewählt zu sein.
      Und IMEI sowie Telefonnummer eines Android Smartphone kann man beides via App auslesen. Einfach eine gratis Anwendung in den Store stellen, die die Telefonnummer und IMEI an den eigenen Server übermittelt und man kommt an tausende Sätze.
      Und dann kann man schön Werbung versenden oder einfach mal diesen neu gewonnen Freunden links auf präparierte Websites schicken. Hey, wenn ein guter Freund einen Link schickt wird das schon in Ordnung sein, nicht? Woher soll der Nutzer wissen, dass der Link von wem anders kommt? Er kommt ja von dessen Telefonnummer. Und dann wird schön das Handy sowie die SIM gebricked (USSD-Lücke anyone?) oder ein backdoor Trojaner installiert (über 80% der aktuell genutzten Android Phones nutzen völlig veraltete Android Versionen die entsprechende Sicherheitslücken aufweisen).
      Die Authentifizierung bei WhatsApp läuft über Benutzername=Telefonnummer und Passwort=IMEI bzw. MAC als MD5-hash.
      Ein entsprechendes Script zum Nachrichtenversand&Empfang von fremden WhatsApp Accounts tauchte bereits im Web auf. Statt dieses Problem zu beheben wollten die Entwickler lieber Anzeige erstatten. Das Script wurde dann wieder offline genommen. Wurde aber sicher das ein oder andere Mal runtergeladen und ist generell nicht schwer nachzubauen. Die Schwachstelle bei WhatsApp besteht ja weiterhin…

      • Was soll uns diese Abhandlung jetzt genau sagen?
        Zum Glück nutze ich kein Android, daher nix veraltet!
        Soll es bedeuten die jetzt 200 Mio. Kunden sind alle doof?
        Alles ist irgendwie knackbar, und was machen wir da?

      • Bevor Whatsapp dir nicht einen neuen SMS Code zusenden möchte wie es bei einem Neugerät der Fall ist, hat auch niemand deinen Account gehackt… Dass manche Leute nachts überhaupt schlafen können weil sie denken alles und jeder interessiert sich brennend für ihr Leben und versucht Himmel und Hölle in Bewgung zu setzen um an die Whatsapp Nachrichten zu kommen…

      • @Maddin: Du authentifizierst dich in diesem Fall als das Gerät eines anderen Nutzers. WhatsApp denkt, dass du dieses Smartphone bist. Der Besitzer bekommt davon entsprechend ebenso nichts mit. Bitte setze dich noch einmal mit der Problematik, die die Form der Authentifizierung von WhatsApp mit sich bringt, auseinander. Ich sehe da Nachholbedarf.
        @Gerd: Ich schaue gerne mal über den Tellerrand. Bei iOS nutzen natürlich die meisten Leute eine aktuelle Version und diese weist keine bekannten Lücken auf.
        Dennoch stellen sich mir einige Fragen:
        1.: Bist du generell gegen höhere Sicherheit bei Authentifizierungssystemen? (Würde dir z.B. Vorname als Benutzername und Adresse als Passwort für’s Onlinebanking reichen (ungefähr die gleiche Güte der Authentifizierung wie bei WhatsApp)?)
        2.: Interessiert es dich nicht, wenn andere Leute in deinem Namen an deine Freunde Nachrichten über deine Accounts schicken? (Wäre es okay für dich, wenn jeder deine eMail-Adresse benutzen und darüber eMails versenden darf?)
        3.: Hälst du alles für gut, befürwortenswert, sicher und richtig, wenn eine größere Ansammlung von Menschen etwas nutzt? Glaubst du auch, dass sich dagegen sprechende Tatsachen durch die reine Nutzerbasis immer relativieren lassen? (z.B. Ist „Fast Food“ in beliebigen Mengen per Definition nicht ungesund, da viele Menschen es in hoher Menge konsumieren?)
        (Die Fragen in den Klammern sind gezielt überspitzt gestellt. Sie sollen aber kein Angriff, sondern Denkanstöße sein)

  • Sicheres löschen von Whatsapp:

    erstens App öffnen, darin unter den Einstellungen das „Konto“ schliessen (löschen) dann die App vom Gerät entfernen. Denn eines ist klar: Sicherheit und Stabilität wurden nicht verbessert, zweitens es verstösst intern gegen Apples Richtlinien da das Bezahlmodell per Kreditkarte erfolgt, und dann wie bereits bemerkt will man für denMurks der nicht mal regulär auf iPod und iPad läuft auch noch Geld haben. Da ist dies der sichere Weg.

    • 1. Na ja, die App kostet im AppStore ja (zunächst) 89 Cent an denen Apple ja mitverdient.
      2. Mal ehrlich, was willst Du mit WhatsApp auf dem iPod oder einem iPad? Es ist eine mobile App um AUCH unterwegs erreichbar zu sein. iPod und (viele, nicht alle) iPad’s haben kein GSM integriert und sind deshalb auf WLAN angewiesen. Und wenn Du ein Handy dabei hast um nen HotSpot zu machen, dann kannst ja WhatsApp auf dem Handy nutzen.

      • Naja. auf dem iPad wäre es schon schön, genauso wie iMessage.
        Es tippt sich einfach schneller/besser auf dem iPad. Und das habe ich auch recht oft mobil dabei (auf der Arbeit etc.). Beim iPod gebe ich dir recht, denn der hat nunmal kein Mobilnetz, macht also weniger Sinn, was nicht heisst, dass es überhaupt keinen Sinn macht.

      • Zu Punkt 2:
        Also mein iPad hat GSM!
        Und es soll ja auch Leute geben, die daheim im WLAN (von mit aus mit iPod) mal eine Kurznachricht schreiben möchten.
        Deine Argumentation ist also nicht für jeden richtig!

      • Ist das nicht die Sache des Erfinders ? Kauf dir ein iPhone wenn du es UNBEDINGT brauchst. Dann ist das ja kein Problwm mehr :-)

    • Danke – werde ich so noch mal machen :)

    • hä? was juckt es Apple oder IOS user, ob da mit Kreditkarte auf Android gezahlt werden muss? IOS User zahlen die App im AppStore und nicht via InAppKauf?!

      wenn man keine Ahnung hat…

      • So Hendrik, ich würde vorschlagen, jetzt lesen wir nochmal zusammen den artikel durch, ganz langsam und wort für wort… Vorallem beim „bereits angekündigten abomodell“ schlage ich vor, wir diskutieren kurz, was wohl damit gemeint sein könnte…

  • Auch wenn ich WhatsApp klasse finde (die minimale Nutzungsgebühr ist wirklich angemessen und eigentlich spottbillig) gäbe es dennoch Verbesserungspotential. Ich denke da an eine systemübergreifende Videotelefonie wie FaceTime von Apple, die aber von allen WhatsApp Nutzern (egal ob Android, Windows, BlackBerry….) genutzt werden kann! Oder ein Dokument (z.B. Word, Excel, PDF) anhängen und versenden (ja, ich weiss, da könnte man auch eMail nutzen).

  • Die Nachrichten bei Facebook sind dafür sicher mehr als doppelt so lang.

  • „8 Milliarden eingehende und 12 Milliarden ausgehende Nachrichten bearbeiten“ – Wie können denn mehr Nachrichten ausgehen, als eingehen?! Schreibt sich doch niemand selber eine Nachricht. Umgedreht würde es mehr Sinn machen, durch die Gruppenchats.

    • Genau das wollte ich auch grad schreiben…

    • Haste Dir doch schon selbst beantwortet, durch die Gruppenchats. Ich schreibe EINE Nachricht, die an 4 Gruppenmitglieder versendet werden (Beispiel Gruppe mit 5 Teilnehmern). Bedeutet EINE eingehende Nachricht suf dem WhatsApp Server und 4 ausgehende Nachrichten!

      • Ich hatte es auf die Nutzer bezogen … aber du hast Recht, wenn man es auf den WhatsApp Server (bzw. die vielen) bezieht, ergibt es mehr Sinn.

      • Muss gar kein Gruppenchat sein, man kann auch einzelne Nachrichten an mehrere gleichzeitig senden. (Scroll mal hoch in der Chatterliste)

  • Tolles Statement :) ich zahle auch gern mehr im Jahr ;-)

  • Mal blauäugig gefragt. Warum bringt Apple nicht eine Android-Version von iMessage raus. Kann doch nicht so schwer sein.

  • Müssten es nicht logischerweise gleich viele ein- und ausgehende Nachrichten auf den Servern sein…??? ;-)

  • Wie können denn eingehende und ausgehende Nachrichten unterschiedlich verteilt sein?

  • Sorry ich nutze Whats App höchstens ein bis zweimal im Monat. Der Rest läuft über iMessage.

  • dann können die Kettensms ja endlich aufhören…. gleich mal ein Foto machen und ne Kettensms in die WhatsWorld senden mit dem Hinweis: Achtung Whats App. bald werbe frei, aber im Abo… wie geht das immer ??? Ironie Off?

  • was mich mehr interessiert ist, wieso auf den screenshot ein iphone screen ist und die Whatsapp bezahlfunktion, kommt diese nicht erst noch?
    Oder hat da wer an den Bildern gebastelt?

    • Das blöde ist nur das es niemand nutzen wird!
      Kein anderer Messenger hat eine Chance,
      der Zug ist abgefahren.
      Und dieses ewige: Nutzt dies oder das, vergebliche
      Liebesmüh.
      Erinnert an den Aufruf, boykottiert Aral wenn sie die
      Preise erhöhen, hat auch nicht funktioniert!

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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