Mehr Schutz vor Kontoübernahmen
WhatsApp ersetzt Sicherheits-PIN durch richtiges Passwort
WhatsApp führt mehrere Änderungen ein, die Kontoübernahmen erschweren sollen. Für iPhone-Nutzer sind vor allem zwei Neuerungen interessant: Künftig lassen sich mehrere Passkeys für ein Konto hinterlegen und die bislang sechsstellige PIN der Zwei-Schritt-Verifizierung wird durch ein vollwertiges Passwort ersetzt.
Mehr als ein Passkey pro Konto
WhatsApp unterstützt Passkeys auf dem iPhone seit 2024. Statt einen per SMS verschickten Zahlencode einzugeben, können sich Nutzer dabei über Face ID, Touch ID oder den Gerätecode authentifizieren. Nach Angaben von WhatsApp nutzen inzwischen mehr als eine Milliarde Menschen diese Möglichkeit.
Neu ist, dass einem WhatsApp-Konto mehrere Passkeys zugeordnet werden können. Das ist insbesondere für Nutzer gedacht, die WhatsApp sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten verwenden. Die Verwaltung findet unter Einstellungen → Konto → Passkeys statt.
Aus sechs Ziffern wird ein Passwort
Deutlich stärker wird auch die optionale Zwei-Schritt-Verifizierung. Bislang sichert WhatsApp diese mit einer sechsstelligen PIN ab. Künftig kann stattdessen ein längeres alphanumerisches Passwort inklusive Sonderzeichen verwendet werden.
Das neue Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein und wenigstens einen Buchstaben sowie eine Zahl enthalten. Die zusätzliche Absicherung greift selbst dann, wenn Angreifer beispielsweise Zugriff auf den einmalig verschickten Registrierungscode erhalten haben.
Die Neuerung ergänzt weitere Schutzmaßnahmen des Messengers. Erst Anfang des Jahres hatte WhatsApp mit den „Strict Account Settings“ besonders strenge Kontoeinstellungen eingeführt, die unter anderem Medien von unbekannten Absendern blockieren und unbekannte Anrufer stummschalten können.
Dritte Neuerung zunächst nur für Android
Eine weitere jetzt angekündigte Sicherheitsfunktion bleibt vorerst Android vorbehalten. Bei Anrufen von nicht gespeicherten Nummern zeigt WhatsApp dort künftig zusätzliche Hinweise an, beispielsweise ob die Telefonnummer aus einem anderen Land stammt oder gemeinsame Gruppen mit dem Anrufer bestehen.
Solche Informationen sollen vor allem dabei helfen, Betrugsversuche schneller zu erkennen. Ob und wann WhatsApp diese Anrufer-Hinweise auch auf dem iPhone bereitstellt, hat das Unternehmen bislang nicht angekündigt.


Die Entwicklung von WhatsApp ist so zäh wie Congstar und Telekom. Die Features, die Telegram seit Jahren, Jahrzehnten hat, bekommt WhatsApp spendiert.
Ich bin froh, nicht auf WhatsApp angewiesen zu sein.
Glückwunsch, da kannst du aber echt froh sein;-)
Was hat das mit Telekom zu tun?
Ist das die PIN, die WhatsApp gefühlt alle 2 Tage abfragt, um sicherzustellen, dass ich sie nicht vergesse? Übelst nervig. Und jetzt noch komplizierter – toll!
Oh. Weder meine Frau noch ich selbst sind jemals nach dem Passwort, respektive der PIN gefragt worden. Vielleicht eine Einstellungssache?
Wie wäre es mit einer Alternative?
Beispielsweise RCS, läuft höchstwahrscheinlich schon auf deinem Smartphone. ;-)
Es ist immer noch unfassbar, dass sich dieser unsäglicher Messenger (und Meta) noch so sehr halten können.
Es gibt wesentlich bessere Alternativen, doch der vermeintliche „Gruppendruck“ und „es nutzen doch alle“ sind wohl dafür verantwortlich.
Was ist eigentlich aus diesen WhatsApp Eltern-Kinder Konten geworden?