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Weiterhin problematisch: Gecrackte iPhone Applikationen

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iPhone-Entwickler Miguel Sanchez hat einen genaueren Blick auf die Nutzer und die Nutzung seines 1,59€ teuren Spiels iCombat (AppStore-Link) – die iPhone-Adaption eines Atari Klassikers – geworfen. Zum Verkaufsstart kursierten gut fünf illegale Kopien pro verkauftem Spiel – aktuell liegt das Verhältnis bei 1 zu 1.

Um die illegalen Nutzer der Applikation zum Kauf zu bewegen, erlaubte Sanchez den Piraten zwar das Anspielen der ersten fünf Level, blendete dann jedoch die folgende Info-Nachricht ein:

Hi if you have been directed to this page it’s because we see that you have a pirated copy. While we are glad you are interested please understand that we want to continue making it better, but to do that we need people to each pay for their copy. If you want to continue using please purchase today.

Sanchez liefert in seinem lesenswerten Blog-Eintrag eine Hand voll Stichpunkte:

  • Sein Applikation landete nur knapp 30 Minuten nach dem Verkaufsstart als gecracktes Spiel im Netz.
  • Es gab mehr Twitter-Einträge zur gecrackten Version als zur offiziellen.
  • Der in der Warnmeldung verlinkte, legale iTunes-Download wurde kein mal angeklickt.

sanchez.png

via gizmodo

Montag, 11. Mai 2009, 14:20 Uhr — Nicolas
33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Ich kann es wirklich nicht verstehen. Wer sich ein iPhone kauft und monatlich dafür Geld in den Vertrag wirft, der wird doch wohl auch die extrem niedrigen Preise für Spiele bezahlen können.

    • So wirklich logisch ist deine Argumentation jetzt aber nicht, oder? :P

    • Ich stimme dir zu, ich habe schon sehr sehr viel im App Store gekauft und werde es auch weiterhin tun.
      Ich wusste bis jetzt noch garnicht das Piraterie auch im App Store eine große Rolle spielt, hätte ich mir ehrlich gesagt nicht träumen lassen.
      Ich hatte mal davon gehört, aber 5:1, das darf nicht wahr sein.

      Allerdings glaube ich dass die meisten die das Illegal runterladen iPod Touch besitzer sind die sich warscheinlich auch „“uber die 10 Euros fürs Update beschwert haben.

  • genauso unlogisch wie auch die argumentation vom entwickler. es gibt tausend open source und freeware projekte die auch andauernd verbessert werden wenn sie nicht sogar schon besser als ihre kostenpflichtigen alternativen sind.

    aber jetzt nicht falsch verstehen, dass ich pirate
    copies unterstütze^^

  • Ich denke, apple sollte so langsam eine Rückgaberecht mit in den Appstore einbinden. Es ist einfach manchmal abschreckend, wenn man noch gar nicht weiss, ob das Spiel auch nur annähernd hält, was es verspricht! Mehr Lite-Versionen wären da auch hilfreich!

    • Noch mehr? Ich finde der Store ist jetzt schon viel zu überladen mit lite Versionen.

      • die Lite versionen sollten alle in einem extra bereich gestaffelt werden oder aber jede App sollte 1 Woche beispielsweise voll funktionieren und dann mit 3.0 per einmaliger bezahlung im App freigeschaltet werden.
        Ausserdem könnte Apple auch mal aufräumen und den ganzen Mist rausnehmen der 50x vertreten ist und wo es nur 1 Stern bewertungen gibt…

    • Der AppStore hat seit eh und je ein Rückgaberecht von 90 Tagen.

  • Ganz so schlimm wird es jedoch auch nicht sein.
    Ich z.B. nutze zusammen mit meiner Freundin und meinem Bruder den gleichen itunes Account auf dem iPhone. So brauchen wir ein Spiel nur einmal kaufen und jeder kann es nutzen. Dieser Aspekt wird in seiner Auswertung nicht berücksichtigt

  • weminteressiertdas

    Hallo
    Ich kann das verstehen, dass man als Entwickler sauer ist, aber schaut mal die andere Seite an:
    Ich würde ja gerne etwas für die Softwares hinlegen, aber wie ?
    1. Apple erlaubt es nicht per Überweisung eine App zu kaufen
    2. Ohne Kreditkarte kommst du keine gekauften Apps über

  • Durch Click&Buy kannst du auch per Lastschrift bezahlen

  • Wäre doch genial 1 Tag Rückgaberecht zu haben.

  • das ist doch idiotisch sich die pinch uniques zu krallen, die sales abzuziehen und das was über bleibt als illegale verbrecher hinzustellen.

    wenn ich zum beispiel ein iphone und ein ipod touch mit dem selben itunes synchronisiere dann und das einmal gekaufte spiel auf beiden installiere dann bin ich lt. apple komplett lega, generiere 2 pinch media uniques aber nur ein sale…

    • Du hast schon Recht, aber wenn wir uns mal die ersten 7 Tage ansehen: Du willst mir doch nicht weiß machen, dass auf jeden Sale (Benutzer) 7 Geräte kommen -.-*
      Und selbst wenn auf jeden Sale 2 uniques kommen: ich glaub nicht, dass der Durchschnitt nicht mind. 2 Geräte (iphones und ipod touches) hat.

      • Nein, nicht jeder User hat mehrere Devices, aber ich glaube schon das sehr viele sich einen iTunes account teilen. Einfach mal 3, 4 Freunde die sich alle Kosten für einen 12€e teuren IM Client wie beejive oder andere recht teure Sachen wie NfS oder so teilen. Aus Apple’s Sichtweise ja eigentlich auch nicht erlaubt, aber dennoch oft genug so genutzt.

  • Nicht, dass man mich jetzt falsch versteht, aber was glauben denn die Entwickler mit solchen Antipiratingfeatures, oder der allgemeinen Bekanntgebung von schlechten Verkaufzahlen, die angeblich auf Cracked Apps zurück zu führen sind, erreichen zu können?!
    Klar muss man was gegen Piraterie unternehmen, gleichzeitig sollte man sich aber auch überlegen, ob die Leute dann im Endeffekt wirklich die App kaufen.
    Ich kenne genug Leute, die alle mögluchen Apps haben, sie aber nie wirklich kaufen würden, wenn man sie net geckracked laden könnte.
    Ich denke, dass selbst wenn Cracks net möglich wären, wüden die Verkaufszahlen nicht allzu stark ansteigen, aber naja.

    • Sehe ich exakt genauso. Ebenso in anderen Bereichen. Ob man sich jetzt einen Kinofilm illegal runterläd oder in in der rechtlichen grauzone per Stream auf kino.to oder sonstigem anschaut, macht immernoch keinen Verlust für den Film von einer Kinokarte pro Zuschauer, weil ein grossteil der Leute den Film zwar gucken, aber dafür im Leben nicht ins Kino gegangen wären, oder den Film auf DVD kaufen.

      Wartet erstmal ab was mit den In App purchases auf uns zukommt. Wenn jedes Update dann auf einmal Geld kostet… Auf der einen Seite erweitert das die Möglichkeiten für die Entwickler, auf der anderen Seite kann das aber auch das Konzept Appstore und das Wachstum drastisch zerstören. Wobei es zurzeit ja auch schon Apps gibt wo ein Update einfach unter neuem Namen nochmal neu verkauft wird. Siehe Simplify oder Jaadu…

  • also ich hab alle progd die ich toll fand irgendwann gekauft! Schon alleine deswegen weil man sonst nicht ueber updates informiert wird … Und man angst haben muss bei der naechsten FW werden die progs nicht mitgesynct un evtl dann nach kauf sind die dbs weg!
    Ich find gecrackte apps gut, so trifft wenigstens jemand eine vorauswahl was sich lohnt zu kaufen! Genauso gut ist appsniper – da werden taeglich progs kurzzeitig fuer 0 euro angeboten – eine angenehme vorauswahl … Und legal! Ich habe schon mind 200 euro fue apps ausgegeben – und einen grossteil doppelter apps ( zb saisuke und pocket informant oder handbase und bento …) nur weil ich die apps nicht testen konnte !!! (ausser saisuke da war die lite version zuerst da und ueberzeugte!)

    • Wegen dem Satz: „Ich find gecrackte apps gut, so trifft wenigstens jemand eine vorauswahl was sich lohnt zu kaufen!“ werden hier noch einige negative kommentare drunter geschrieben, aber dein Kommentar würde ich so unterschreiben. Zwar ist es bei mir nicht Saisuke und pocket informant aber sowas wie Todo, Things und ominifocus, mehrere Internetradios oder diverse Fussball-Apps….

  • Ick dreh an Rad.
    Der junge Mann hat mit einem „billig“ Game locker 3600 € in einem Monat gemacht und der Bekanntheitsgrad ist vielleicht auch wegen der vielen gecrackten Games und deren Nennung in diversen Blogs gestiegen.
    Jetzt wo die „tolle“ Erkenntnis über die Verbreitung von Cracks in etlichen Foren und Diskussion und iPhone-Webseiten erschienen ist, ist der Preis direkt um 50 % gestiegen und die Kasse klingelt weiter.

    This is how to make Money!!!!

    I like it.

  • Guten Morgen!

    Wenn ich die Kommentare der ganzen „Spiel-Kiddies“ lese, wird mir ganz schummrig! Besten Dank auch für all Eure mühsam zurecht gelegten Argumente PRO Raubkopie! Ich renne jetzt in den nächsten Kiosk, klaue eine Packung Kaugummi, weil ich die Geschmacksrichtung ja erst einmal testen muss, mit Kreditkarte kann man da auch nicht zahlen, ich kauf doch nicht die Katze im Sack!

    Das ist eine ziemlich wirre Argumentation, die ich als betroffener Entwickler leider gar nicht nachvollziehen kann. Ich saß beinahe 2 Monate an meiner App „Supertrumpf“, um sie für die User stabil zu bekommen und Spielspaß zu ermöglichen und habe sie die ersten Wochen für läppisch 79 Cent angeboten. Mit permanenter Update-Pflege trage ich zudem dafür Sorge, dass sich die Investition der Käufer auch lohnt.
    Schon am 2. Tag nach Veröffentlichung kursierte eine gecrackte Version, anhand meiner Online Highscore Liste konnte ich „schön“ nachvollziehen, wer da kauft und wer sich einfach – mit dem Deckmäntelchen des Kavalierdelikts – unrechtmäßig bedient. In den ersten 9 Tagen ergab das bereits einen Verlust von 1.500 EUR – das ist das 3fache von dem, was ich bisher insgesamt mit meinen ersten 4 Apps in 6 Wochen verdient habe!

    Also komm‘ mir keiner mit „Die Leute, die illegal Filme saugen, würden ja den Film nicht im Kino anschauen, es entsteht also kein Verlust.“ Das ist ein groteskes Argument, denn gäbe es keine illegalen Kopien von Filmen, Musik oder Software, wären *ALLE* gezwungen, das Objekt der Begierde zu kaufen bzw. dafür zu bezahlen oder es eben sein zu lassen. Der Verlust ist sehr real, davon kann ich Euch ein atonales Liedchen pfeifen! Das mag Britney Spears, Adobe oder Sony Pictures nicht jucken, aber die kleinen Entwickler von iPhone Apps juckt das durchaus!
    Auch das Argument bezüglich der „doppelten Apps“ mag ich nicht nachvollziehen! Wer, bitte schön, zwingt Euch denn, Euch mehrere Apps zum gleichen Thema zu installieren? Das ist doch Eure Entscheidung und kann kein Grund für Testen per Raubkopie sein, denn der Entwickler kann nichts dafür, dass Ihr von einem App-Typ drei Varianten haben möchtet. Mit der Argumentation besorge ich mir jetzt illegal die aktuelle Scheibe von Beyoncé, weil könnte ja sein, dass die Muke so ähnlich ist wie die auf ihrem vorherigen Album.

    Was also soll man gegen das Phänomen der gecrackten iPhone Apps tun, zumal da Apple diesbezüglich erschreckend desinteressiert bleibt?
    Natürlich kann man wie der erwähnte Miguel Sanchez etwas einbauen, dass den Nutzer der illegalen Kopie auffordert, das App doch bitte schön zu kaufen. Das habe ich mit Unterstützung von Oliver Drobnik, ebenfalls ein betroffener iPhone Developer, und dessen Anti Crack Code auch getan. Aber wenn es dann trotzdem keiner nach einer vorgegaukelten Testphase kauft, sondern weiterhin die Crack-Version nutzt?

    Das einzige was hilft – und so der Tenor einiger betroffener, deutschsprachiger Entwickler, mit denen ich in Kontakt getreten bin – ist, es auszusitzen und zum einen auf die Ehrlichkeit der User zu hoffen und andererseits darauf, dass Apple endlich aktiv wird und die Möglichkeit der Raubkopie blockiert.

    Ich geh‘ jetzt zum Bäcker und lege brav das Geld für eine Brezel – in Höhe einer iPhone App mit „Tier 1“ = 79 Cent – auf den Tresen.

    So long!

    • Hallo Wolfgang, Danke für Deine Bestärkung … ich hoffe, dass Du als Kollege nicht auch betroffen bist!
      Zwei Argumente habe ich leider vergessen zu bringen:
      1. @Heinz der Honz: Wunderst Du Dich, dass die Apps wieder teurer werden? Irgendwie muss man ja den Verlust auffangen … und büßen müssen es dann die braven Käufer, dass sich Tausende unrechtmäßig bedienen.
      Und 2. sorgt man mit diesem Verhalten des „Ich guck mir das mal mit ’ner Raubkopie an“ dafür, dass es für kleine, unabhängige Entwickler nicht zwingend lukrativ ist, für das iPhone zu programmieren, während man so den „Großen“ zuspielt, die es bei einem Verkaufspreis von 7.99 EUR, unzähligen Apps und millionenfachen Downloads weit eher verschmerzen können.
      Naja, was red‘ ich und appelliere an das Gute im Menschen, ist ja eh nur alles Utopie …

      • hachja ich hab supertrumpf gekauft :P und mich auf platz 1 in der rangliste geboxed :D

  • Mich würde interessieren, ob die Leute, die hier so Pro-Raubkopie sind, eher unter Windows oder unter dem Mac arbeiten. Nach meiner Erfahrung sind die Windows-User nämlich eher „gewohnt“, komplett ohne Scheu zu stehlen, wogegen die Mac-User eher gewohnt sind, für Leistung zu bezahlen.

    Ich werde in Gegenwart normaler Windows-User für einen Sonderling gehalten, weil ich sämtliche meiner Software, Musik und Filme kaufe. Interessanterweise stehlen die gerade die Dinge, die ihnen am Herzen liegen, wie z.B. Musik. Der Gedanke, dass dieser Diebstahl der Band schadet, findet in deren Köpfen schlicht nicht statt.

    Und bei den geringen Preisen von iPhone-Applikationen kann ich den Diebstahl noch viel weniger verstehen. Spiele, die auf dem DS 40 Euro kosten, kosten hier maximal (!) acht Euro. ACHT! Da kostet mich einmal Zutaten für den Salat kaufen mehr Geld, geschweige denn von Kino und ähnlichen Vergnügungen.

    Und zu dem „ich dreh am Rad, der hat 3600 Geldeinheiten verdient“: Bitte, informier dich erst einmal, was es kostet, wirklich eine Applikation zu entwickeln. Hardware, Software, Lizenzen, Apple-Entwicklerprogramm, Strom, Miete, Essen, Heizung möchten erst einmal vorgestreckt und anschließend zurück verdient werden. Und an einer Applikation sind in der Regel mehrere Personen beteiligt. Hinzu kommt natürlich noch die Weiterentwicklung der App und Entwicklungen neuer Apps. Die 5400 Euro für den erstem Monat (abzüglich Steuern!) schrumpfen da sofort stark zusammen, zumal die in den Folgemonaten meist auf fast nichts gedrückt werden, da die App im AppStore-Fokus nach hinten rutscht und die Verkaufszahlen einbrechen.

  • Da müsst ihr mich hier nicht überzeugen im Hinblick auf eine angemessene Bezahlung. Habt Ihr völlig Recht und ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich Raubkopien befürworte und bestärken würde.
    Von mir aus baut euch diesen Schutz in eure Programme ein und schon gibt es keinen Schaden mehr und keine „Verluste“.
    Meine Frage: wie groß sind die Verluste für einen Entwickler der sein Programm für 0 € anbietet?
    Wenn man jetzt von den geringsten Beitrag von 79 Cent ausgeht und 10.000 Downloads, dann würde diesem Entwickler ja ein Riesen-Gigantischer Verlust entstehen und er wäre Bankrott.
    Hmm kommt nicht ganz so hin.

    Ich wollte hier vielmehr das Augenmerk auf die Aufmachung der Story richten und die Worte des Entwicklers.
    Klar hat er Recht – viel zu viele Cracker!!!!
    Aber die Promo-Aktion von seiner Seite und die Twitter-Einträge, Forumsbeiträge, Diskussionen und und und
    bringen dieses Tool ganz klar nach vorne.
    Mit „I like It“ sollte auch keine negative Assoziation ausgehen, sondern ein Funke Respekt an diesen Entwickler nicht zu verzweifeln und weiter zu machen und dies zu publizieren.
    Ich glaube: viele von euch Honzies haben seinen Blog gar nicht gelesen und posten einfach nur ihren ungehemmten Frust.
    Stopp Developing – for stopping „Verluste“.
    War nur Spaß – weiter so ;-)
    Das Spiel sieht trotzdem billig aus, aber besser als ne Furzkissen App. Kaufen oder klauen würde ich es nicht.

  • Zum Thema Verluste:
    Verluste entstehen erst dann real, wenn diese Apps gegen Geld (dann auch nur weniger als im App-Store) auf Hacker-Seiten verkauft werden würden oder wenn diese Seiten und Betreiber damit Geld verdienen Werbung zu schalten während sie Eure Apps zum freien download anbieten (dies ist auch zu 100% der Fall).
    Dann erst entsteht ein wirtschaftlicher Schaden am Entwickler, weil Geld fließt aber nicht in seine Geldbörse.
    Wenn diese Raupkopienummer nicht wäre, heißt dass nicht automatisch das der Entwickler mehr Verkäufe hätte.
    Aber es würden sich nicht andere Menschen an seinem Gedankengut bereichern.
    Mit dem 90 Tage Rückgaberecht würden vielleicht die Menschen die heute klauen morgen die „Rückläufer“ produzieren …. und dies ist ein richtiger Schaden für den Entwickler, weil er trägt dann die 30 % die Apple hätte bekommen sollen!!!
    Geld verdient man mit qualitativ guten Apps und guten Ideen.
    Das gibt es keine Rückläufer und zufriedene Kunden (und immer noch Piraten) und vielleicht nen zufriedenen Entwickler der das Geld bekommt was das App Wert ist.

    • Guten Morgen Heinz *latte*
      Du rechnest da ein wenig falsch. Wenn bei meiner App von allen eingetragenen Usern 3.000 mit einer Crack-Version unterwegs sind (ca. 80%!), kannst Du nicht per se davon ausgehen, dass von diesen 3.000 kein einziger die App gekauft hätte, gäbe es sie nicht als Crack-Version. Selbst wenn man annehmen würde, dass nur 5% der Raubkopie-Nutzer das Programm gekauft hätten, würde es die App nicht gecracket geben, wären das immerhin 150 Verkäufe mehr.
      Dass sich das Vorhandensein negativ auf die Verkäufe auswirkt, konnte ich ganz konkret anhand der Verkaufszahlen feststellen. In den USA gingen die Verkäufe mit Erscheinen der Crack auf 20% runter, in Deutschland – da einige Tage später, da die Crack-Version über US-Server lief – brachen die Verkäufe auf nur noch 25% zusammen. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass die Platzierungen in den Top-Listen schlechter werden, weshalb die App weniger zu Gesicht bekommen, woraufhin die Verkäufe weiter schlechter werden …
      Nein, nein, der Verlust ist sehr konkret.

      Das Rückgaberecht ändert daran gar nichts. Es gibt ein Rückgaberecht von iPhone Apps. Die gilt aber – zum Glück ;-) – nicht bei Nichtgefallen. Das wäre ja tragisch, dann könnte man die Arbeit sofort einstellen: App kaufen – ein paar Tage spielen, bis es langweilig ist – „ach nö, gefällt mir nicht mehr“ – zurückgeben. Wäre so etwas möglich, würde ich alle 5 Tage mit einem neuen Automodell fahren :-)
      Allerdings stimmt das mit den 30% nicht. Bei einer Rückgabe wird der Verkauf komplett rückabgewickelt, was heisst, dass der Entwickler einfach diesen Ertrag weniger erhält.

      Gegen Ende Deines Posts hast Du durchaus Recht, Geld verdient man mit qualitativ guten Apps und guten Ideen. Letzteres ist individuell, entweder man ist kreativ oder nicht. Ersteres ist für kleine Einzelkämpfer sehr schwer, denn das bedeutet Zeit zu investieren … Zeit, in der nur Kosten (und natürlich Arbeit) anlaufen und keine Einnahmen getätigt werden. Da haben es Großentwickler wie EA oder Gameloft weit einfacher, weshalb denen die Crack-Versionen auch weit, weit weniger weh tun. Die Crack-Versionen schmerzen den kleinen Entwickler. Der fängt z. B. Anfang Februar an, ein Game zu entwickeln … arbeitet dann bis Ende März daran … sendet es an Apple … muss 5-10 Tage auf die Überprüfung warten, bis das App irgendwann kurz vor Mitte April in den App Store gelangt … muss dann hoffen/beten, dass die App schnell von Käufern entdeckt und gekauft wird, um in den Rankings nach oben zu geraten … sieht dann täglich die Verkäufe eintrudeln und bekommt – wenn er Glück hat!!! – Mitte Juni das Geld für die Verkäufe von Mitte bis Ende April.
      Wenn ich daran denke, dass die drei Apps eines geschätzten deutschen Developer-Kollege allesamt als Crack-Version kursieren … fies! Und wenn man dann noch beobachtet, dass fast ausschließlich Games gecrackt werden, dann weiß man auch, wer das Klientel ist … „haben Euch Mama und Papa nicht beigebracht, was richtig und was falsch ist?“ Egal, was man als Argument vorbringt: eine Raubkopie ist und bleibt illegal, die Veränderung des Programms zur gecrackten Version ist eine Straftat und eine Verletzung des Urheberrechts, das Verwenden einer Raubkopie ist irgendwo in der rechtlichen Grauzone.

      Aber drauf ge… Raubkopien gibt es, Raubkopien wird es immer geben, einfach Mund abwischen und weitermachen …

      PS: Was ist ein Honzie? :D

  • Man kann nahezu alles kaufen mit 14 Tage Rückgaberecht und wer ein Auto kauft ohne es Probe zu fahren, der ist selber Schuld.

    Andere behaupten (und der Entwickler dieses diskutierten Apps auch) es könnten genausogut 5 – 10 % der Diebe sich umentscheiden und das App kaufen. Dann wäre die Statistik ausgeglichen.

    Und das mit den 30% einbehalten soll kommen, weil Apple nicht für die Fehler der Programierer gerade stehen will (die Server kosten auch Knete)!
    Ausserdem: es gibt keinen der kontrolliert ob der angegebene Rückgabegrund gerechtfertigt ist.

    Wie man sieht: es gibt immer ein contra zu einem pro. (ich bin kein beführworter von cracks)

    Aber die eigentliche message ist hier eh unter gegangen. Wie gesagt: lesst seinen blog!

    • Hallo Heinz!

      Das Rückgaberecht – da bist Du einem Gerücht, das anfangs kursierte, aufgesessen – greift nicht bei Nichtgefallen. Stell‘ Dir das doch auch einmal vor, das wäre das Ende von jeglicher Geschäftsmöglichkeit. (Wenn Elektronikmärkte einem das Notebook zurück nehmen bzw. zugestehen, ein anderes dafür zu nehmen, dann ist das Kulanz, kein Recht des Kunden.) Somit kannst Du eine App auch nur dann zurückgeben bei groben Mängeln, doch nicht weil es Dir nicht gefällt :-) Mein Vergleich mit den Autos war auch nicht auf Rückgaberecht allgemein bezogen, sondern ich meinte, wenn man einfach nur sagen müsste, „gefällt mir nicht“, um einen Kauf rückabwickeln zu können, würde ich (nein, würde ich nicht!) das nutzen, um alle paar Tage ein anderes Modell zu fahren – nur so zum Spaß bzw. weil ich es kann!
      Das mit den 30% wird NICHT kommen, weil eine Rückgabe nur bei groben Mängeln möglich ist. Wäre es so, wie von Dir beschrieben, bekämen wir eine Situation, die jeden Entwickler in den Ruin treiben würde: Der stellt ein – funktionierendes! – App ein, 1.000 Leute kaufen es, es entstehen bei 79 Cent/App Verkaufserlöse von 790 EUR, der Entwickler erhielte davon (bei EU-Verkäufen) ca. 480 EUR. Jetzt geben 800 Leute das Spiel zurück, weil es ihnen nicht gefällt, dann hätte der Entwickler keine 480 EUR, sondern müsste sogar noch 110 EUR an Apple abdrücken :-))
      Es gibt immer zwei Seiten der Medaille, da hast Du Recht. Aber es gibt ein „Pro Crack“, weil es kein Argument pro einer Straftat geben kann. Dan befänden wir uns in der Anarchie, da will keiner hin – auch nicht die netten Tücher-vorm-Gesicht-Träger mit den Che-T-Shirts (wenn sie wüssten, was das praktisch bedeuten würde).
      Ich habe den Blog gelesen, mir ging es aber gar nicht um Herrn Sanchez, sondern um die Problematik als solche. Das sollte deutlich geworden sein.
      Grüße.

  • Ich bin auch entwickler, aber mein erstes App. Ist noch in Arbeit, da es sehr komplex ist…ich werde von Anfang an den crackschutz meines Bruders einbauen(der von RadioBOX)…er hat mir gezeigt wie sein Gewinn eingebrochen ist nach dem Release der cracks…als er dann auch soeine Meldung eingebaut hat von wegen illegale Kopie, hat er sofort wieder einiges an Geld einbringen können…mir sind die crackheinis egal…ich arbeite auch für Updates un um die Qualität des Spiels aufrecht zu erhalten und außer dem programmieren verdien ih kein Geld nebenbei und habe monatliche Ausgaben…Kann dich gut verstehen Andreas

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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