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Wahrheitsgehalt ungewiss: FBI legt das iPhone zu den Akten

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Der amerikanische FBI-Direktor James Comey hat, voraussichtlich zum letzen Mal, eine öffentliche Stellungnahme zur Kontroverse um die Entsperrung des sogenannten Terroristen-iPhones abgegeben.

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Wir erinnern uns: Die amerikanische Strafverfolgungsbehörde hatte Apple dazu aufgefordert, bei der Entsperrung eines iPhones mitzuwirken, das den Schützen des Terroranschlages von San Bernardino gehörte.

Apple suchte daraufhin den öffentlichen Diskurs und weigerte sich konsequent eine Hintertür in das iPhone-Betriebssystem iOS einzubauen.

Kurz bevor es daraufhin zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kam ruderte das FBI zurück und informierte, dass zwischenzeitlich andere Wege ausgemacht wurden, um das fragliche Gerät zu entsperren. Anders formuliert: Die Regierungsbehörde drückte sich vor der anstehenden Grundsatz-Entscheidung. Mit der großen öffentlichen Unterstützung für Apples Position hatte man nicht gerechnet.

Daraufhin spekulierte das Netz. Sollte es dem FBI mithilfe eines israelischen Sicherheitsunternehmens tatsächlich gelungen sein die Passcode-Sperre des fraglichen Gerätes zu umgehen? Und: Sollten wir es dann etwa mit einer Sicherheitslücke zu tun haben, die auch auf anderen Geräten und auf neueren Geräte-Generationen ausgenutzt werden könnte?

Tim Cook zum Fall Apple vs. FBI

Die nun vom Nachrichtensender CNN abgedruckte, öffentliche Stellungnahme des FBI-Direktors scheint diese Frage zu verneinen. Nach Angaben Comeys sei die eingekaufte Softwarelösung nur auf das iPhone 5c anwendbar und könnte neueren Geräten nicht an den Kragen…

Wie viel Wahrheitsgehalt in dieser Behauptung steckt, müsst ihr selbst bewerten. Die Arroganz, die der FBI-Direktor an den Tag legt spricht jedoch Bände.

So weigert sich das FBI auch nach der erfolgreichen Entsperrung Apple über die ausgenutzte Sicherheitslücke zu informieren. Man wolle zwar nicht ausschließen, dass man den iPhone-Fertiger letztlich doch noch unterrichten werde, aktuell sei diesbezüglich jedoch noch nichts entschieden.

Donnerstag, 07. Apr 2016, 18:25 Uhr — Nicolas
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  • Das fbi wäre ja schön blöd die Lücke zu nennen. Am Ende brauchen die die Lücke irgendwann nochmal und dann ist sie zu.
    Ich befürworte das auf keinen Fall aber ich verstehe es wenn sie es nicht verraten würde

  • vermutlich ist überhaupt nichts passiert.

  • Ich denke ja eher, dass das allmächtige FBI das iPhone gar nicht geknackt hat. Um ihr Gesicht zu wahren (wir sind die Besten) haben sie lieber die ganze Weltöffentlichkeit belogen. Komisch ist jedenfalls schon, wie die gesamte Presse in Gläubigkeit verfällt und die Nachrichten des FBI als wahr hin nimmt.

    Dem FBI wurde im Verlaufe klar, dass sie nicht gegen die öffentliche Meinung schießen können inklusive Google und Microsoft und Facebook. Was ist also der Ausweg?

    Jeder kann sich selbst die Meinung dazu bilden. Ein denkbares Szenario wäre dies hier beschriebene. Und ich denke, dass es zumindest berechtigt ist – hier zu zweifeln. Jedenfalls gibt es genug Beispiele für Vertuschungsaktionen, auch bei uns. Oder wie war das noch einmal mit dem Kanzlerinnen-Handy? An der Schule ist jegliche Datenweitergabe auf amerikanische Server untersagt oder wenigstens nicht empfohlen. Aber die zweite Person im Staate lässt sie gewähren.

    Zum Glück gibt es das Internet, wo man auch andere Meinungen weitab vom Mainstream lesen kann. Schon mal die letzte Folge von „Die Anstalt“ gesehen? Wie ein Fels in der Brandung. Ein einsamer Rufer und beileibe keine Politsatire – sondern Politkritik. Wer weiß wie lange noch….

  • Vermutlich hat es Apple entsperrt und keiner hat es an die große Glocke gehängt :-)

  • Vermutlich waren die Amerikaner gar nicht auf dem Mond.

  • Vermutlich war es auch kein iPone….

  • Wieso vermutlich. Die waren doch gar nicht auf dem Mond

  • Ich denke, die haben es gelöscht und wollen sich nicht die Blöße geben, zu blöde zu sein. Also sagen sie, sie haben es geschafft und es war nichts drauf,

  • Im Artikel fehlt noch (falls es nicht inzwischen aktualisiert wurde, bis der Post lesbar ist):

    Das FBI sagte zudem, dass der Hack nur beim iPhone 5c oder älter funktioniert (also alle ohne Touch ID). Dies gibt The Guardian (britische bekannte Zeitung) an. Siehe http://d.gu.com/L0Jz67

  • As heißt hier Arroganz? Ich lass mir gerne mein i-phone ausspähen, wenn ich dazu beitrage auch nur einen Anschlag vorzubeugen. Die Risiken schätze ich geringer ein!

    • Und jetzt nochmal nachdenken: Wenn Du aufgrund ähnlicher FB-Inhalte oder ähnlicher Bewegungsprofile wie, sagen wir mal, einer der Attentäter von Paris oder wegen welcher Muster-Übereinstimmungen auch immer von der Straße weg verhaftet wirst und auf einer kleinen Halbinsel vor Kuba oder auch in Osteuropa aufwachst – würdest Du dann diesen Deinen Satz noch so unterschreiben? Extrembeispiel, klar. Aber bitte Entscheidungen zu Ende denken.

  • Chuck Norris hat es mit einem Kick entsperrt

  • Mal ehrlich. Die NSA beschäftigt eine vielzahl der weltbesten Programmierer, Hacker und Techniker.
    Und jedes System ist knackbar. Ich bezweifel das die
    jemals Hilfe von aussen brauchen. Und das FBI wird das Iphone sicher den Mädels vom NSA gezeigt haben.

    Die ganze Geschichte war doch nur um die Öffentlichkeit auf seine Seite zu ziehen um einen Grundsatzentscheid zu erzwingen bei Verdacht jedes Smartphone knacken zu dürfen. Und genau das ging
    nach hinten los.

  • Vielleicht war es kein iPhone , sondern Manuel Neuer !??!

  • Dana Scully und Mulder werden den Fall schon lösen…

  • Chuck Norris entsperrt iPhones durch rütteln.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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