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Vollständig verschlüsselt: Google den Gmail-Zugriff erschweren

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Gute Nachrichten für alle Nutzer von Googles E-Mail-Angebot Gmail. Der Internetriese will den Service von heute an besser und vor allem sicherer machen.

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Laut einer offiziellen Ankündigung wird jetzt der komplette E-Mail-Verkehr über Googles Server verschlüsselt. Zudem sind nun die Nachrichten selbst nicht mehr nur während ihres Transports durch das Internet, sondern auch während ihres „Aufenthalts“ im Google-Rechenzentrum ohne Ausnahme verschlüsselt. Google spielt mit der Begründung, dies sei durch die Enthüllungen des letzten Sommers nötig geworden, direkt auf den Zugriff der amerikanischen Sicherheitsbehörde NSA auf persönliche Daten weltweit an.

Ob eine „einfache“ Verschlüsselung die amerikanischen oder auch andere Behörden tatsächlich davon abhalten kann, an die Inhalte der E-Mail-Kommunikation zu kommen ist zwar umstritten, dennoch ist jeder Schritt in dieser Richtung wichtig und begrüßenswert.

99,978% Ausfallsicher

Unabhängig von den sicherheitsrelevanten Neuerungen freut sich Google noch darüber, dass Gmail im vergangenen Jahr zu 99,978 Prozent erreichbar war. Man arbeite trotz dieses guten Wertes natürlich weiter an einer Verringerung der mit auf den einzelnen Nutzer gerechneten 2 Stunden pro Jahr bereits durchaus verträglichen Ausfallzeiten.

Freitag, 21. Mrz 2014, 9:47 Uhr — chris
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  • Die sollen lieber wieder Push per Exchange einführen…

    • Ich habe Google auf meinem iPhone 4 mit iOS 7.1 problemlos als Exchange Account in Verwendung. Push funktioniert seit längerem ohne Probleme. Was geht bei dir denn nicht? Gruß

      • Du hast wohl noch nicht mitbekommen, dass Google Exchange nicht mehr anbietet.

        http://gmail-blog.de/gmail-ohn.....nc-nutzen/

        Noch geht´s bei dir, sei froh!
        Aber sobald du ein neues/anderes Gerät bekommst war´s das mit Exchange.

        Ich hatte einen Garantie Fall und deshalb ein Austauschgerät bekommen -> Exchange Ade :-(

        Leider.

    • Falls ein Jailbreak vorhanden ist: Push for gmail installieren, dann ist die gute alte Pushnachricht wieder da und das mit der Standardapp.
      Setzt voraus, dass man die Gmailapp drauf hat und angemeldet ist.
      Kann ich jedem empfehlen, der gern die Standardmailapp behalten möchte.

      • Vielen Dank für den Tipp, werde ich gleich versuchen! Seit ich vor zwei Wochen meinen iPod komplett neu aufsetzen musste, nervt mich das fehlende Push sehr.

  • Aber Ende zu Ende verschlüsselt ist das nicht oder ? Denn dann könnte Google selber ja nicht mehr mitlesen verschlageneren usw.
    Ich wünsche mir PGP im IOS Mail Client. Das würde völlig reichen.

    • Das kann nicht Ende zu Ende Verschlüsselung sein, denn dazu ist der öffentliche Schlüssel deines Empfängers erforderlich. Und da du diesen nicht aktiv in iOS oder welchen E-Mail Client auch sonst eingebracht hast, kann die Verschlüsselung nicht Ende zu Ende sein. Also werden die E-Mails auf dem Transportwege verschlüsselt, vor Ort durch Google selbst verschlüsselt (gesendete Objekte), und auf dem Transportweg zum Empfänger verschlüsselt (bis zum Posteingang Server des Empfängers). Letztlich werden die E-Mails aber unverschlüsselt ausgeliefert, da sie sonst von deinem Empfänger gar nicht gelesen werden können.

    • Für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nimm S/MIME! Benutze ich problemlos mit gmail auf dem iPhone in der Standard Mail App und in der Mail App auf dem Mac. Wurde glaube ich sogar bei ifun mal vorgestellt.

      • S/MIME bringt nur was, wenn ich die Public Keys aller meiner Empfänger habe und mir ebenfalls alle Sender mit meinem Public Key verschlüsselt senden. Realität: Keiner in meinem Familien- und Bekanntenkreis außer mir nutzt das. Leider wird immer nur geschimpft, aber nichts selbst unternommen.

      • Das ist ja bei PGP (oder generell bei asymmetrischer Kryptographie) nicht anders, nur das S/MIME wesentlich angenehmer zu handhaben ist. Ich signiere alle meine Mails mittlerweile, dh alle die von mir schon mal ne Mail erhalten haben, haben meinen öffentlichen Schlüssel.
        Mein Post war übrigens als Antwort an oldmacuser gedacht, der PGP mit dem iOS Mail Client nutzen will.

    • im Verkaufen von Infirmationen sicher.

      Einer Firma, deren einziges lukratives Geschäft das handeln mit Info’s ist sollte man zutrauen, dass sie das wirklich gut kann.

      • Nur das Google keine Informationen verkauft sondern diese nutzt um Geld zu verdienen. Bin mal gespannt wann das der letzte begreift.

      • Nutzen um Geld zu verdienen oder Informationen verkaufen. Wo genau ist da der Unterschied?

      • @Sonari: wassn das fürne merkwürdige Logik?! ;)

      • Mit Infos verkaufen, würden die nicht so viel Kohle machen. Die nutzen die Infos um Werbung zu steuern. Der Werbende weiss ja deswegen nichts von dem Kunden, er weiss nur dass er durch die Infos, die google hat, er seine Zielgruppe besser erreicht und er dadurch mehr verkauft wovon google einen Teil abbekommt.
        Google hat die Infos, aber die geben sie nicht weiter. Das ist ihre Geschäftsgrundlage.

      • ihr helden… apple macht genau das selbe… zielgerichtet werbung schalten.

        nur dass sich google nicht noch jeden murks extra bezahlen lässt.
        evtl. sollten hier mal einige die google und apple AGBs vergleichen.
        nahezu identisch!

        und mal ganz am rande: icloud mails sind völlig unverschlüsselt.

  • Den Schlüssel und ein Super-PC der alles knackt hat aber immer noch die NSA. Heiße Luft. Google stellt sich hier als Gutmensch dar. Obwohl die ja die größten Datensammler sind.

    • Ich glaube zwar auch, dass die NSA da rankommt wenn sie will. Ich denke aber auch, dass es nicht ganz so einfach ist. Und googles Datensammelei ist mir egal, das kann ich nutzen oder kann ich umgehen und muss maximal mit personalisierter Werbung rechnen.

    • @NSA: Die Knackerei ist nicht so einfach, wie Du Dir das gern vorstellst. Auch nicht für die NSA.
      Insofern (wie bei SSL b.z.w. HTTPS) aber nicht wirklich „private“ Schlüssel existieren, die nur im Besitz des privaten Nutzers sind, sonder auf den „öffentlichen“ Servern „frei zugänglich“ rumliegen, ist eine Verschlüsselung Geheimdiensten und Werbetreibenden Serverbetreibern gegenüber, wirklich nur Schaumschlägerei.

      Dennoch: Richtig eingeschätzt ist dieser Schritt ein nicht Unwichtiger für die Kommunikation zwischen Servern und Nurzern, damit nicht Hans & Franz im Klartext ohne Umschweife einfach mitlesen kann.

  • Augenwischerei!
    Google ist ein US-Unternehmen. Die MÜSSEN den Behörden auf Anfrage die Mails und Daten übergeben und das bestimmt nicht als verschlüsselten Datenbrei den sie selbst entschlüsseln könnten.
    Diese Verschlüsselung hilft vielleicht gegen kleinkriminelle Datenspione im öffentlichen oder eigenen Netz, aber gewiß nicht gegen die Behörden oder die Darenkrake selbst.

  • Ende zu Ende Verschlüsselung im Mac Mail Client ist einfach mit den gpgtools. OpenPGP

  • verschlüsselung hin oder her, es wird für andere immer ein weg geben, g**gle wird immer mitlesen können !

    • Dem widerspricht Google auch gar nicht sondern hält das sogar in den AGBs fest. Einerseits natürlich für personalisierte Werbung, andererseits natürlich auch zum Spam filtern. Lustigerweise ist die GMail-Adresse die einzige bei mir (neben der von Apple), wo keine Werbung im Eingang landet.
      Und das Apple Mails mit liest ist ja auch bekannt. Gab doch den Fall wo eine Mail von einem Schriftsteller nie den Verlag erreicht hat, weil in der Datei im Anhang Begriffe auftauchten, die Apple zum Filtern veranlasst hat.

  • Wer Google etwas glaubt, der glaubt auch das Schweine fliegen können

  • Google ist ein US-Unternehmen, sie sind dazu verpflichtet ein Hintertürchen in ihre Systeme zu integrieren. Selbst wenn es Ende zu Ende verschlüsselt wäre, die NSA hat immernoch nen zweitschlüssel.

  • Oder man nutzt einfach den deutschen Anbieter Posteo…und hat diese Sorgen nicht.

  • Oder man schickt keine Mails mehr…

  • Wow, in den eigenen Apps zu den eigenen Servern also durch das wilde Internet benutzt Google erst JETZT Verschlüsselung. Wer hätte gedacht, dass Google die Telekom noch rückwärts überholt…

  • Am sichersten sind die Informationen immer noch, wenn sie NICHT bei Google liegen.

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