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Volkswagen: iBeetle mit spezieller iPhone-Integration

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„Der iBeetle“, darüber informiert die Funktionsbeschreibung auf der offiziellen The Beetle-Seite des Traditionsunternehmens Volkswagen, „zählt zu den ersten Autos weltweit, die über eine wirklich integrative Schnittstelle für das iPhone verfügen.“

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Was ist damit gemeint? Volkswagen, dies geht zumindest aus der Marken-Übersicht Apples hervor, gehört derzeit jedenfalls noch nicht zu den Unterstützern der offiziellen Apple-Schnittstelle Carplay.

Die werbenden Worte haben dennoch ihre Berechtigung. So bietet der Käfer-Nachfolger in seiner Modell-Variante „iBeetle“ nun eine Docking-Station für das eigene iPhone an, die Apples Smartphone zur Anzeige zusätzlicher Bordinstrumente zweckentfremdet und von einer Applikation ergänzt wird, die wir auch gerne ohne den vorherigen Kauf eines neuen Beetles nutzen würden – eine Option die VW derzeit leider noch nicht anbietet.

ibeetle-spot

Die jetzt zum Download freigegebene Applikation „VW CarNet Beetle“ (AppStore-Link), kombiniert den Musik-Streaming-Dienst von Spotify mit einem Fahrten-Vergleich, liest neue Nachrichten von Facebook und Twitter vor und zeigt bei Bedarf zusätzliche Bordinstrumente zum schnellen Check von Öl- und Kühlmitteltemperatur an.

Das Volkswagen-Team beschreibt das Plus an Funktionen euphorisch und unterstreicht, dass sich die Standard-Funktionen des iPhones – also Freisprechen, Musikwiedergabe etc. – auch ohne Zusatz-App nutzen lassen:

Generell sind alle iPhone-Funktionen im Beetle nutzbar; wer will, kann das iPhone als Navigationshilfe nutzen, via Freisprecheinrichtung telefonieren, über die Audioanlage die Musik der Mediathek hören und das alles, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen. Richtig interessant wird es, wenn Sie die kostenlose iPhone App „Volkswagen Car-Net The Beetle“ installieren. Damit schaltet sich das Smartphone über die Dockingstation in das Bordnetz des Beetle ein. Im Modus „Expert“ wird Ihr iPhone zum erweiterten Bordinstrument mit Öl- und Kühlmitteltemperatur, Stoppuhr und Kompass.

location

Mit der App sind Sie auch während der Fahrt up-to-date: Neuigkeiten von Facebook und Twitter werden Ihnen einfach vorgelesen. Im Gegenzug können Sie digitale Postkarten verschicken: mit Ihrem aktuellen Standort und Fotos aus dem Innenraum. Genial ist auch die „Spotify“-Anbindung, durch die Sie Millionen Songs in das Multimediasystem des Beetle streamen können. Und wenn Sie die beste Route zum Büro oder zum Fitnessstudio suchen, hilft Ihnen der „Trainer“-Modus, alle gefahrenen Strecken zu vergleichen.

App Icon
Volkswagen The Beet
Volkswagen
Gratis
45.67MB
Montag, 24. Mrz 2014, 10:20 Uhr — Nicolas
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  • Das ist natürlich elementar wichtig während der Fahrt Facebookposts vorgelesen zu bekommen.

    Aber ansonsten muss man mal sehen wie es sich in der Praxis macht. Der Ansatz ist ok.

  • Interessant ist dabei, dass das iPhone dann einen Zugriff in die diagnoseschnittstelle haben muss.
    Das ist aber mMn nichts neues, Opel hatte sowas schon länger abgeboten

    • Nur komischerweise wird nie etwas über Opel berichtet. Auch über Siri eyes-Free im Opel Adam wurde nichts berichtet. Ich würde gerne mal wissen, wieso nie etwas darüber berichtet wird.

    • ja, so soll es sein: sensoren oder messwerte des autos nutzen. das sollte die nächste ausbaustufe von carplay sein.

  • Würde mich interessieren ob sich das im Beetle nachrüsten lässt.

  • Hmmm, die ganzen Sensordaten auf dem iPhone wäre schon was feines :) Ladedruck vom Diesel hübsch animiert etc.. Spielerei aber schick !

  • Und Schwupps – noch mehr Auswertbares für Datenkraken ;)

    • Dafür brauchen sie das iPhone nicht. Ist jetzt schon problemlos möglich. Im Touareg kann man auch alles einsehen und sich Sachen vorlesen lassen. Dazu kann man das Auto problemlos orten. Bei Unfällen zum Beispiel hört man eine Siri ähnliche Stimme, wenn man innerhalb von 30s nicht antwortet, dann sendet das Auto einen Schadensbericht an den Notrufstation und schickt sofort Kraknkenwagen, Polizei usw. zur aktuellen Position. Alleine um alles zu erfassen hat das Auto 4 Kameras und unzählige Sensoren. Ist beim Unfall oder wenn man nicht mehr bremsen kann, das Auto aber schon, natürlich von Vorteil. Auf der anderen Seite auch ein wenig beängstigend.

      • Hast du bewußt Krakenwagen geschrieben? sind das diese Autos von Google mit den Kameras auf dem Dach? Die ziehen dann noch schnell die letzten Daten aus dem Fahrzeug und machen Fotos für einen art Wrecked-Streetview?

      • Haha… Eigentlich hab ich nichtmal „Krakenwagen“, sondern „Kraknkenwagen“ geschrieben. Also nur ein „k“ zuviel. Trotzdem halbwegs witzige Anspielung

      • Die Kameras sind aber nicht speziell dafür.

        Zur Ortung gehören GPS Modul, SimKarte, Ausgelösten Airbags, und anzal der Insassen über Gurtschloss/Sensormatten. Sehen können die bei der Hotline nix was die Kameras filmen (sollten).

      • Ja klar sind die Kameras fürs einparken und Area View. Meine nur das viel Technik und Sensoren verbaut sind und das man auch ohne Apps schon genug Daten hat. Kommt immer darauf wie man diese nutzt

  • Das mit dem Internetradio, Streamingdiensten und Sozial Network intergration im Fzg hört sich an wie die BMW/Mini APP 6NR intergration seit 2010.

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