Für Haushalte mit gemischtem Gerätebestand
USB-C überall: Kleine Adapter schließen die Lightning-Lücke
Mit der Umstellung auf USB-C bei aktuellen Apple-Geräten hat sich der Kabelalltag spürbar vereinfacht. Viele Nutzer setzen inzwischen auf einheitliche Ladekabel, die sich für iPhone, iPad und weiteres Zubehör gleichermaßen nutzen lassen. Auch Netzteile und Powerbanks bieten mittlerweile häufig fest integrierte USB-C-Kabel. Der Bedarf an unterschiedlichen Lade-Strippen sinkt damit deutlich.
Ganz verschwunden ist das Thema jedoch (noch) nicht. In vielen Haushalten sind weiterhin ältere iPhones und iPads im Einsatz, die auf den Lightning-Anschluss angewiesen sind. Für diese Geräte muss auf Reisen bislang meist ein zusätzliches Kabel oder ein separates Netzteil mitgeführt werden.
Adapter als Übergangslösung für gemischte Geräte
Abhilfe schaffen kompakte USB-C-auf-Lightning-Adapter. Diese werden einfach auf ein vorhandenes USB-C-Kabel gesteckt und ermöglichen so das Laden älterer Apple-Geräte. Entsprechende Modelle sind inzwischen auch mit Apple-Zertifizierung erhältlich. Zweierpacks mit MFi-Zertifikat werden derzeit zu Preisen um sieben Euro angeboten.
Praktisch sind hier die Varianten, die über eine kleine Sicherung verfügen. Diese hält den Adapter direkt am Kabel fest, sodass er nicht verloren geht, bei Bedarf aber schnell abgenommen werden kann. Gerade auf Reisen lässt sich so mit einem einzigen Kabel eine größere Geräteauswahl abdecken.
Unterschiede bei Ladeleistung und Datenübertragung
Technisch unterstützen viele dieser Adapter schnelles Laden über USB-C Power Delivery. Je nach Kombination aus Netzteil und Kabel sind Ladeleistungen von bis zu 27 Watt bei iPhones oder bis zu 36 Watt bei bestimmten iPads möglich. In der Praxis bedeutet das, dass Apples Schnellladestandard unterstützt wird und sich Geräte innerhalb von rund 30 Minuten zur Hälfte aufladen lassen.
Günstigere, nicht zertifizierte Modelle sind teilweise noch etwas preiswerter. Hersteller weisen hier jedoch häufig darauf hin, dass diese Adapter ausschließlich zum Laden und zur Datenübertragung am Rechner gedacht sind. Funktionen wie die Audioausgabe oder die Nutzung mit Zubehör wie CarPlay oder Docks werden oft nicht unterstützt. Da viele Inhalte heute ohnehin drahtlos übertragen werden, fällt dieser Einschränkung im Alltag für viele Nutzer weniger ins Gewicht.
Für Haushalte mit gemischtem Gerätebestand bleiben die kleinen Adapter damit eine einfache Möglichkeit, den Übergang zur einheitlichen USB-C-Nutzung ohne zusätzlichen Kabelaufwand zu bewältigen.


Beim Alie gibt es für kleines Geld komplette Kabel mit allen Steckern für kleines Geld.
Gibt es die vielleicht für kleines Geld?
Wie groß ist denn das Geld, das man dafür hinlegen muss?
Was möchte man bei 3,50 Euro pro Stück und das sogar MFi-zertifiziert noch sparen? So verstehe ich diese „kleines Geld“.
Der Sinn ist es eben kein extra Kabel zu haben.
+1
Das ist die Sorte, die das dickste iPhone braucht und dann bei Ali, Temu oä zwei Adapter im Set für 0,99 incl Versand kauft um sich dann zu beschweren wenn das Gerät abraucht :-D
Einfach mal nachschauen.
Ich fahre sogar unseren Achtzylinder mit Jet,
weil ich kein Geld verschenke.
Oder andersherum: um mit dem entsprechenden Adapter alte Lightning-Kabel mit neueren Geräten zu nutzen. Beim neulich hier vorgestellten Auto-Ladegerät von Lisen mit festem Lightning-Kabel, für das ich keine Geräte mehr nutze, hat das wunderbar funktioniert.
„Günstigere, nicht zertifizierte Modelle sind teilweise noch etwas preiswerter. Hersteller weisen hier jedoch häufig darauf hin, dass diese Adapter ausschließlich zum Laden und zur Datenübertragung am Rechner gedacht sind. Funktionen wie die Audioausgabe oder die Nutzung mit Zubehör wie CarPlay oder Docks werden oft nicht unterstützt.“
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Das trifft ja offensichtlich auch auf zertifizierte Varianten zu, denn das im Artikel beworbene Teil unterstützt ebenfalls weder Audioausgabe noch CarPlay (siehe Grafik im Artikel).
Richtig. Die Geräte, mit denen Audio, Massenspeicher und anderes ebenfalls funktioniert, kosten etwas mehr. Das sollte man ggfs. aber durchaus einplanen, wenn man mehr als nur laden will. Leider findet man die nicht so leicht. Gefühlt sind 95% der Angebote die billigen eingeschränkten Adapter.
Ich habe noch aus den Lightning-Tagen eine Wärmebildkamera mit Lightning, die mit den billigen Adaptern nicht an USB-C läuft. Mit den teureren aber prima. kann sich also lohnen, 3€ mehr auszugeben, um dann in meinem Fall 300€ für eine neue Wärmebildkamera zu sparen.
Wäre es dir möglich (da du ja offensichtlich einen entsprechenden Adapter gefunden hast), eine Bezugsquelle/Modell zu nennen? Danke.
Gruml, ich schließe mich Gui Do an. Wäre super, wenn du uns einen Tipp geben würdest. Der hier vorgestellte Adapter gehört ja laut Artikel zu den besseren, zertifizierten und preisintensiveren, unterstützt aber eben auch nur Laden und Datenübertragung. ;)
Ich habe mir diese Adapter bei Ali damals für ca 1€ das Stück bestellt.
Omg, wieso bin ich nicht selbst auf die Idee gekommen, immer über die alten iPhone Kabel geärgert, danke!
Oder einfach einen USB-C Qi-MagSafe-Lade-Puck nehmen.
Wenn man in der heutigen Zeit immer noch doppelt so viel Energie verbraten möchte, wie nötig, ist wireless charging immer eine gute Idee.
Ich habe mehrere der Boutop-Adapter seit einiger Zeit ohne Probleme im Einsatz und kann sie uneingeschränkt empfehlen. Bei entsprechenden Geräten funktioniert auch die Schnellladung.
Nettes Detail: Mit der Gummischlaufe lässt sich das USB-C-Kabel zusammen halten.
Hatte gleichwertige Adapter für mein geliebtes 14 pro Max auf meiner Japan-Reise. Die Dinger funktionieren zuverlässig.