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iPhone 15 mit 128, 256 und 512 GB

Upselling mit Augenzwinkern: Apple-Spot will Speicherplatz verkaufen

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Apple hat vor wenigen Minuten einen neuen Werbeclip zum iPhone 15 veröffentlicht, der auf die unterschiedlichen Speichervarianten der neuesten iPhone-Generation aufmerksam macht und unter der Überschrift “Don’t Let me Go“ zwar mit Augenzwinkern, aber doch nachdrücklich daran erinnert, dass sich ein zu geringer Gerätespeicher negativ auf den Alltag mit dem iPhone auswirken könnte.

Der Clip konzentriert sich dabei auf die Foto-Applikation des iPhones, deren Schnappschüsse ihren Schöpfer singend dazu aufrufen, diese nicht vom Gerät zu entfernen. Der Werbespot beschäftigt sich dabei ausschließlich mit dem iPhone-Speicherplatz, auf die unterschiedlichen iCloud-Speicherabos geht der nur 38 Sekunden lange Clip gar nicht erst ein.

iPhone 15 mit 128, 256 und 512 GB

Das iPhone 15 und das iPhone 15 Plus sind in Speichervarianten mit 128, 256 und 512 GB erhältlich. Zur Erinnerung: das iPhone 15 Pro bietet zusätzlich noch eine Version mit 1 TB Speicher an. Das iPhone 15 Pro Max besitzt ebenfalls eine Stufe mit 1 TB Speicher, lässt dafür jedoch die kleinste Variante mit nur 128 GB Speicherausstattung vermissen.

Dem gegenüber steht ein iCloud-Basisspeicher in Höhe von 5 GB, der seit Einführung des iCloud-Speichers im Jahr 2011 nicht einmal vergrößert wurde.

Upselling mit Augenzwinkern

Traditionell nutzt Apple die unterschiedlich großen Speichervarianten zum Up-Selling und platziert die Preise strategisch: In der Basisausstattung mit 128 GB Speicher kostet das iPhone 15 etwa 949 Euro. Wer den Speicher verdoppeln möchte, bezahlt bereits 130 Euro mehr und muss 1.079 Euro auf den Tisch legen.

Ein Preis, der „nur noch“ 120 Euro vom iPhone 15 Pro entfernt ist, und Anwender darüber nachdenken lässt, nicht vielleicht doch gleich dem umfangreicher ausgestatteten iPhone 15 Pro den Vorzug zu geben. Wer dieses wählt, landet allerdings wieder auf der Speicherstufe mit 128 GB und muss für den Sprung auf das Gerät mit 256 GB nun 1.329 Euro auf den Tresen legen.

Wer dies tut und sich durch die Kosten der Speicherausstattung vom iPhone 15 mit 128 GB Schritt für Schritt bis hin zum iPhone 15 Pro mit 256 GB gehangelt hat, der spült Apple 380 Euro mehr in die Kasse.

Welche Speicherausstattung am beliebtesten ist, haben wir zuletzt in unserer jährlichen Umfrage zum Verkaufsstart des iPhone 15 in Erfahrung gebracht:

Iphone 15 Pro Umfrage

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18. Mrz 2024 um 17:46 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • 128 reicht doch im Normalfall aus, die Cloud ist gerechnet günstiger – oder irre ich mich da?

    • Ich hatte vor meinem jetzigen 13 Pro mit 128 GB ein 11 Pro mit 64 GB. 64 waren dann aber schon echt wenig. Jetzt mit 128 GB und 50 GB Cloudspeicher komm ich aber super hin.

    • Es gibt eigentlich bei Apple eine Regel: Kauf nie die kleinste Speicherausstattung, den die wird spätestens beim Nächten oder übernächsten großen Systemupdate zu klein.

      • Don'tTellMeLies

        Falsch! Habe seit ich Apple-Produkte kaufe (seit 2001) bei wirklich sämtlichen Geräten immer die kleinste Speichergröße gekauft und es gab nie ein Problem für mich :) Überarbeite deine Regel mal!

    • Du irrst dich.
      Ich habe 256 und selbst die werden langsam zu „klein“
      Ich habe zwar auch ein iCloud Plan mit 200 GB aber dennoch habe ich gerne Fotos in echt offline auf dem Gerät. Auch habe ich viel Musik und Hörbücher auf dem Gerät. Das kostet Platz.

    • Es kommt darauf, wie das iPhone genutzt wird! Auf meinem 13er sind nur knapp 100 GB (von 256 GB) belegt, für eine andere Person wären 256 GB viel zu wenig. Es gibt keine grunds. Regel.

      Auch die von DC erwähnte Regel ist nicht quatsch. Ich kaufe mir heute ein iPhone 15 mit 128 GB und „morgen“ iOS18 (bzw. „übermorgen“ iOS19) lässt sich nicht installieren, weil nicht genug Speicher? Sowas kann auch bei 1 TB passieren, wenn dieser Speicherplatz voll ist. Also keine Frage von physischen Speicher, sondern von Nutzung. Wenn nicht genug Platz (egal ob bei 128, 256 oder …) vorhanden, dann werden z.B. Apps ausgelagert bei einem Systemupdate.

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      • Oder man schließt das Phone eben an den Rechner an und macht das Update dort ;) Dann kann dir der evtl. fehlende freie Speicherplatz auf dem Gerät nix anhaben!

    • Naja, mit der Cloud hast du halt dann nicht mehr die volle Auflösung lokal auf deinem Handy.

  • Ich löse mich gerade von der Cloud. Nextcloud ist die Lösung und Enpass. Parallel noch als NAS, Adguard, Paperless oder auch ne Windows 11 VM. Alles läuft unter unraid.

    • Was halt gerade bei Apple, aufgrund der sehr guten Integration, mit Nachteilen verbunden ist, wenn man das nicht nutzt. Die iCloud ist eine der Dinge, die Apple sehr richtig gemacht hat.

      • Nextcloud ist bei den Basics verdammt nahe dran. Klar fehlen einige Dienste, aber step by step werden die Haken bei der Cloud weniger.

      • @Ralf, Nextcloud ist bei den Basics verdammt nah dran? Glaube, da kommt nix ran. iCloud Backup. Phototo-Sync. Alles was Drittanbieter sind, sind nur „angeflanscht“, wenn es denn geht.
        Ich nutze für Fotos (neben iCloud Photos und dem Photo-Sync) auch die PhotoStation samt DS-Photo von Synology. Ist händisch konfiguriert und umständlicher als iCloud Photos.
        Wären für mich die Basics.

      • Günstiger denke ich mal nicht, zumindest weiß er wo seine Daten liegen. Lokal auf seinem NAS.

      • Naja, 4€ Strom im Monat ist teurer, aber das NAS bräuchte ich ja sowieso noch und die anderen Dienste sind einfach mit dabei. Der Nextcloud Client ist mit Paperless wie auch die App selber verbunden. Kontakte, Kalender usw. alles auch für Android verfügbar. D.h. Das Argument… ich kann nicht wegen der Cloud wechseln entfällt mit jedem Passwort das aus der icloud entfernt wird. Windows, Mac, egal was. Es funktioniert einfach. Abgesichert und ich kann jede lokale Browserlösung im Netz für mich freigeben.

    • Du klingt toll und lokal und so. Die Zeit, die ich brauche, um das alles sauber einzurichten, mal von Familie gar nicht gesprochen, die Komponenten, nee sorry, aber dafür widme ich mich anderen Dingen lieber.

  • Für alle jüngeren: Vor Apple war ein SD-Karten slot standard, da konnte man recht günstig ein weiteres Terrabyte an Daten drauflegen.

  • Finde ich ehrlich gesagt nicht so schlimm. Mein Xs mit mageren 64 Gb hat zu Release auch 1.300€ gekostet.

  • Die iCloud Speicherpläne sind der größte Witz überhaupt.

    Bin nun bei 195GB, 300GB als Upgrade wären dann optimal.

  • Eigentlich sagt der Sport nur eines aus: Wir verarschen euch. Bezahl einfach mehr. Tim und seine Incentives…

  • Das ist freie Marktwirtschaft, aber ihr könnt ja alles durch eure Politiker zu Tode regulieren lassen.

    Mehr Staat – weniger Freiheit, so ist es.

  • 128 GB – 92 davon verfügbar.

    Wenn ich jetzt daran denke, wie unübersichtlich mein Fotoalbum und die installierten App’s jetzt schon sind, hätte ich regelrecht Angst vor noch mehr Speicher!

  • Witzig mir sind die 512GB zu wenig. Da ich extrem viel international unterwegs bin und oft kein oder nur sehr schlechtes/teures Internet habe, habe ich einfach ALLES Lokal auf meinem Gerät. Angefangen bei Fotos und Videos über Musik bis hin zu PDF etc in Dateien. Dazu kommen Videos in Apps für die GoPro und ähnliches.

    Wer sich natürlich nur innerhalb Deutschlands aufhält kann das für sich natürlich anders handhaben.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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