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Datenschutz-Einstellungen hinzugefügt

Umgang mit Nutzerdaten: Bose bessert nach

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14 Kommentare 14

Bose hat als Reaktion auf Vorwürfe, Nutzerdaten zu sammeln und an Dritte weiterzugeben, einen neuen Datenschutzknopf in die App Bose Connect eingebaut. Besitzer von Bose-Geräten können damit die Erfassung und Weitergabe ihrer Nutzungsdaten unterbinden.

Bose Datenschutz

Die im Rahmen einer Klage gegen das Unternehmen erhobenen Vorwürfe sind hart. Bose sammle im Zusammenhang mit der der Nutzung der App „alle verfügbaren Medieninformationen“ und gebe diese an ein externes Analyseunternehmen weiter, darunter Interpret, Album und Songtitel sowie Seriennummern und weitere Angaben zu den vom Kunden genutzten Mobilgeräten. Der Hersteller wollte sich auf Anfrage zu den Vorwürfen nicht äußern, veröffentliche allerdings ein allgemein gehaltenes Beschwichtigungsschreiben. Ähnlich klingt nun auch eine neue, im Zusammenhang mit dem Update der App erschienene Stellungnahme.

Nichts ist uns wichtiger als Ihr Vertrauen. Seit über 50 Jahren arbeiten wir unermüdlich daran, uns dieses Vertrauen zu verdienen und es zu bewahren. Daran hat sich nichts geändert und wird sich auch nichts ändern.
Um bei der ständigen Verbesserung unserer Produkte und Services sowie bei der Fehlerbehebung zu helfen, erfasst Bose Connect Diagnose- und Nutzungsdaten. Sollten Sie die Erfassung dieser Daten nicht wünschen, können Sie in der App unter „Datenschutz“ entsprechende Einstellungen vornehmen.

Ein entsprechender Schalter und die Aufklärung über derartige Vorgänge sollten bei einem Premium-Hersteller wie Bose immer verfügbar sein, nicht erst um die Wogen zu glätten nachgerüstet werden. Zudem hätte es dem Hersteller gut zu Gesicht gestanden, den Schalter mit Blick auf die Vorgeschichte nun standardmäßig auf „Aus“ zu setzen. Dies ist leider nicht der Fall, also empfehlen wir euch als erstes den Gang in die entsprechenden Einstellungen.

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Bose Connect
Bose Connect
Entwickler: Bose Corporation
Preis: Kostenlos
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Mittwoch, 03. Mai 2017, 15:38 Uhr — chris
14 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • too little – to late … vertrauen verspielt – ouch!

    • Ohje, deine Daten sind doch eh schon längst wech. Macht doch jede Firma.

      • Da gehts ja nicht um die daten, sondern um die art und weise.
        Vor allem die reaktion

      • @Rattler

        Ich finde die Reaktion und Reaktionszeit angemessen. Leider habe ich keine Informationen erhalten wie die Daten weitergegeben werden bzw. wie sie anonymisiert werden, daher habe ich die Weitergabe auch unterbunden.

      • Ohne Kommentar (und Hinweis darauf) mitschneiden… die Jungs und Mädels bei Bose sind schon hart drauf…
        Premium-Preise und obendrauf noch Spionage vom Feinsten…und dann ein einfaches „es ist ja nur zu Eurem Besten“
        Das ist nicht „angemessen reagiert“, da gehört eine Entschuldigung hin.
        Und, wie Du ja schon selbst sagst: Dir fehlt eine Aussage, auf welche Art Deine Daten missbraucht worden sind…somit ist Dir die Reaktion ebenfalls nicht angemessen.
        Solche Funktionen sollten Option sein und standardmäßig ausgeschaltet…
        Ich war bisher von Bose sehr angetan, ab jetzt benutze ich Bose immer mit einem flauen Gefühl…

  • Knopf eingebaut.
    Aber gesendet wird trotzdem.
    Wer kontrolliert das?

  • Ich lade gerade das Update , Danke für den Hinweis .

  • Wer dreimal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht!
    Tsesses… gilt das zukünftig für jede Anwendung… der Kunde muss erst die Vertrauensfrage stellen und darf ( falls es ihn interessiert) es entsprechend Datenschutz Konform nutzen.
    Wenn das so weitergeht, heißt das doch, ich muss dem Automobilhersteller explizit mitteilen, das ich keine Auskunft über meine Reisetätigkeit weitergeben möchte. Oder wie findet zukünftig vertrauensvoller Datenschutz statt? Nur mal so als Beispiel….

    • Aussage vom damaligen BMW-CEO zum Thema auslesen solcher Daten: „die Daten gehören BMW“. Hat nur iwie niemanden interessiert… Wir sind weniger im Informationszeitalter, sondern im Big-Data Zeitalter und des gläsernen Kunden ;)

  • Heisst der Button nicht auch, dass sie damit zugeben die Daten gesammelt zu haben?

  • In den Datenschutzrichtlinien von böse steht und stand zu jeder Zeit drin, das solche Daten gesammelt werden und auch, das dritte Zugriff auf diese Daten haben. Schade, das diese niemand liest….. dann wäre die Empörung nicht halb so groß.

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