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"Transparenzbericht" wenig transparent

Überwachung per Push-Nachricht: Apple präzisiert Mitwirken

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53 Kommentare 53

Mit einem öffentlichen Schreiben an das amerikanische Justizministerium hat der demokratische US-Senator Ron Wyden gestern eine staatliche Überwachungsmethode ins Licht der Öffentlichkeit gerückt, die bis dahin noch vollständig unbekannt war.

Push Aftership

Staatliche Akteure, so der Senator, würden die sowohl von Apple als auch von Google zentral verwalteten Push-Mitteilungen für die gezielte Überwachung ausgewählter Anwender zweckentfremden.

Push-Mitteilungen als Datenquelle

Der Senator, der nach eigenen Angaben mittels eines anonymen Tipps auf die Überwachung per Push-Nachricht aufmerksam gemacht wurde, ließ seinen Angestellten daraufhin ein Jahr Zeit, um weitere Details zu den Hintergründen der neuen Überwachungsmethode in Erfahrung zu bringen, ehe der Vorwurf der verdeckten Überwachung gestern öffentlich gemacht wurde.

Laut Senator Wyden würde die Tatsache, dass Apple und Google die Push-Benachrichtigungen für ihre Nutzer exklusiv verarbeiten, diese in die Lage versetzen, unter Umständen dazu verpflichtet zu werden, diese Informationen an Regierungen herauszugeben. Wyden betont, dass App-Entwickler keine Alternativen hätten, da diese, um Push-Benachrichtigungen zuverlässig an iOS- und Android-Geräte auszuliefern, zwangsläufig die Dienste von Apple oder Google nutzen müssten.

Us Senator Wyden

US-Senator Ron Wyden

Dies würde beide Unternehmen in die Lage versetzen, die Überwachung ihrer Anwender durch staatliche Akteure hinsichtlich der Nutzung bestimmter Apps zu erleichtern.

Die fraglichen Push-Nachrichten beinhalten nicht nur Metadaten, die angeben, welche App eine Benachrichtigung erhalten hat und wann, sowie Informationen über das jeweilige iPhone und das zugehörige Apple-Konto, für das die Benachrichtigung bestimmt war. In manchen Fällen könnten die Mitteilungen auch andere interessante Inhalte enthalten – von Backend-Anweisungen für die App bis hin zu unverschlüsselten Textinhalten.

„Transparenzbericht“ wenig transparent

Apple hatte bereits gestern öffentlich eingeräumt, entsprechende Daten an Strafverfolgungsbehörden weiterzureichen, unter dem Verweis auf Geheimhaltungsvorgaben jedoch erklärt, dies bislang nicht in den Transparenzberichten des Unternehmens öffentlich gemacht zu haben.

Inzwischen hat Apple das in den Tiefen der eigenen Webseite verlinkte PDF „Legal Process Guidelines“ aktualisiert und mit einem Zusatz zum Thema versehen.

Der Abschnitt „Von Apple verfügbare Informationen“ wurde nun um den neuen Punkt AA („Apple Push Notification Service (APNs)“) ergänzt. Hier schreibt Apple jetzt:

Wenn Benutzer einer von ihnen installierten Anwendung erlauben, Push-Benachrichtigungen zu empfangen, wird ein Apple Push Notification Service (APNs) Token generiert und auf den Entwickler und das Gerät registriert. Einige Anwendungen können mehrere APNs-Tokens für ein Konto auf einem Gerät haben, um zwischen Nachrichten und Multi-Media zu unterscheiden. Die Apple ID, die mit einem registrierten APNs-Token verknüpft ist, kann durch eine Vorladung oder ähnliches erlangt werden.

Im deutschsprachigen Dokument „Richtlinien für Rechtsverfahren“ (PDF-Download) sind die Änderungen noch nicht abgedruckt.

Unklar bleibt, wie viele andere Unterpunkte das PDF noch beinhalten müsste, die Apple weiterhin verschweigt beziehungsweise verschweigen muss.

07. Dez 2023 um 12:31 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    53 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Gmail zeigt mir auch keine Vorschau mehr in der Push Nachricht trotz entsprechender Einstellung. Hat das was mit dieser Thematik zu tun?

    • Hab ich auch, ein Gerät zeigt komplett, eins ohne Inhalt, warum keine Ahnung

    • In den Einstellungen innerhalb der App wird gezeigt, dass Push eingestellt ist? Soweit ich weiß, reicht das nicht aus. Man muss sicherstellen in den Einstellungen von iOS, dass Push für die App aktiv ist.

      Apple schickt nach einer gewissen Anzahl an Pushs einer App, eine Anfrage, ob man sie noch haben möchte, weil man nicht auf die Pushs reagiert hatte. Beantwortet man sie nicht, dass man sie behalten möchte, dann entfernt iOS automatisch Pushs für diese App, auch wenn in der App behauptet wird, dass Push aktiviert sei.

      Antworten moderated
  • Nicht sehr überraschend, oder? Seit Jahren steigt der Grad der Digitalisierung und damit auch die Möglichkeiten der Überwachung. Derzeit beschreiten wir das Zeitalter der KI und kaum einer kann/will uns sagen, wo die Reise hingeht (…Reiseversicherungen kann man für diesen Fall leider nicht abschließen!). …wir sind das Volk und sollen möglichst dumm gehalten werden.

    • Sehe ich auch so. Mit der Nutzung gibt man die Privatsphäre zum Teil an der Tür ab…
      Das wird sich nicht verhindern lassen da – wie der Name bereits sagt – Geheimdienste nicht offen legen wo sie alles drauf zugreifen können.

      • Käpt'n Blaschke

        Wenn sie das tun würden wären sie ja keine Geheimdienste mehr. Am besten holen sie von jedem, den sie ausspähen, eine Einverständniserklärung ein….

      • Das ist eine Interpretation eines Naivlings, was Geheimdienste sein sollen. Nicht umsonst gab es z.B. den Whistleblower Snowden, weil die NSA einige Befugnisse illegal verwendeten und oft diese für Industriespionage missbrauchten. Checks & Balances wirken bei Geheimdiensten nicht, weshalb sie eher nicht demokratisch sind.

    • Ja, aber naja die Werbung hilft hier (man sieht es ja jeden Tag) um darüber hinweg zu kommen. Muss aber auch sagen: ich finde es nicht schlimm, dass wir nicht alle Methoden der Überwachung kennen. Klar wäre es mir auch lieber komplett ohne durchs Leben zu gehen (was bis zu nem grad auch möglich ist), wir haben aber halt auch eine nicht geringe Menge an Menschen auf der Welt die es halt erforderlich machen. Da spielen die Gründe für die Leute auch keine Rolle. Es wäre da fatal denen dabei zu helfen sich der Überwachung zu entziehen indem jeder weiß, welche Möglichkeiten es gibt. Fakt ist aber halt: jedes System ist nur von Menschen gemacht und kann von anderen ausgenutzt werden. Jeder weiß auch, dass Firmen Gesetzen unterliegen und dass man über die Zusammenarbeit mit Nachrichtendiensten nicht spricht. Wer denkt man sei sicher, nur weil da ein Apfel auf dem Gehäuse ist, lebt halt sehr naiv vor sich hin. Gleiches gilt aber auch für linux, was wohl die sicherste Lösung von allen ist. Wenn man das Interesse geweckt hat (und das betrifft wohl am Ende die wenigsten und höchstwahrscheinlich niemanden der hier mitliest), wird man zu spät feststellen, dass man überwacht wurde :D . Der Rest von uns muss halt einfach mit dem Wissen leben, dass es möglich ist.

    • Der aktuellen PISA-Studie nach muss das Volk nicht dumm gehalten werden.

      • Dummheit hat nicht unbedingt etwas mit fehlender Schulbildung zu tun. Einstein war auch ein miserabler Schüler.

      • Falsch. Einstein hatte nur 6er, was heute einer 1 entspricht. Das war alles ein Interpretationsfehler.

      • @Oli: Das ist ein verbreitetes Gerücht (evtl. von jemandem, der nicht klug war und die Schulnoten Einsteins falsch interpretierte und evtl. damit voregen wollte, dass sein(e) blöde(r) Sohn/Tochter angeblich doch nicht dumm sei). In der Schweiz sind die Schulnoten genau umgekehrt. Einstein war im Deutschen zwar kein Einserschüler, aber wie die meisten Schüler mit guten Noten (also in der Schweiz oft 5, was in Deutschland der 2 entspricht).

        Zu Pisa: Die Schulnoten sagen überhaupt nicht aus, ob jemand klug oder ein Genie ist, aber ganz grob korrelieren die Schulnoten durchaus mit dem IQ. Das Gleiche ist mit dem IQ-Test, es hat teils gravierende Fehler, weshalb es nicht den IQ genau angeben kann (nebenbei wissen wir nicht genau, was IQ ist … der uralte Film Bladerunner hat noch immer einen gültigen Voigt-Kampff-Test, wodurch man erkennen kann, ob man einen Androiden oder Menschen vor sich hat … und was wird dort getestet? EQ, nicht IQ!). Aber auch dort korreliert erfahrungsgemäß der gemessene IQ grob zum echten IQ. Ja, es kann auch dort Outliers geben, aber diese sind selten. Also wenn jemand laut Schule ziemlich dumm ist, kann es sein, dass dieser Schüler in Wirklichkeit nicht so dumm ist, aber dass es ein Genie ist, ist dann fast ausgeschlossen.

        (Falls jemand denkt, dass ich ein Pessimist sei, sage ich: Nein, ich bin ein Realist und möchte nicht, dass sich Eltern falsche Hoffnungen machen.)

      • Jetzt nur kurz, da dies eine Mär ist (evtl. von Müttern oder Vätern in die Welt gesetzt, weil sie es nicht wahrhaben wollen, dass ihr(e) Sohn/Tochter laut Schulnoten dumm ist. Aus eigener Erfahrung waren die Sitzengebliebenen oder die, die Schule zwangsweise wechseln mussten um nicht sitzen zu bleiben, tatsächlich dumm (nicht immer, aber oft!). Das korreliert mit den IQ-Tests (die viele Fehler haben und teilweise ziemlich falsch liegen können, zumal wie geschrieben und hoffentlich drüber erscheint noch immer nicht klar ist, was Intelligenz genau ist), dass sie ganz grob doch auf einen höheren oder niedrigen IQ hinweisen können.

        Aber ich gebe Recht, dass Schulnoten nicht genau aufzeigen können, was für einen Intellekt der Schüler hat (also auch mittelmäßige Schüler in gewissen Bereichen brillieren können ohne Genies zu sein).

      • @oli: Stimmt. Dumm ist aber, wenn man als Journalist übersieht, dass Einstein seinen Abschluss in der Schweiz gemacht hat ;-)

      • @Reborn, du hast in deinem meterlangen Essay leider die Umweltfaktoren völlig übersehen. Was ist wenn ein Kind zuhause jeden abend verprügelt wird. Ist es dann ein dummes Kind, wenn es vor lauter Angst keine guten Noten schreibt?

      • @zaag: Ich sprach über Dinge, wie sie in der Regel zu sein scheinen. Ausnahmen bestätigen die Regel, was du eben erwähnt hast. Ein fehlender Wissensstand zeugt nicht unbedingt von Dummheit, was leider erstaunlich viele damit gleich setzen. Nur wenn der fehlende Wissensstand gravierend ist, kann dies ein Hinweis daraufhin sein, aber auch dort gibt es Ausnahmen, zumal noch immer nicht bekannt ist, was genau IQ ist (AI kann man ausschließen, was aus Machine Learning auf Big Data basiert (wieder zwei Buzzwords, aber schon etwas älter, da Maschinen noch nicht (oder nie, weil zu deterministisch?) wie Lebewesen lernen können, außer die Definition für Maschinen ändert sich, was z.B. bei Nerd geschehen ist))

      • @Reborn
        Ich denke jetzt nicht, dass du ein Pessimist bist. Ich denke aber, dass du dich nicht ansatzweise mit der
        Materie auskennst, über die du hier sprichst.
        Während meiner Arbeit als pädagogischer Psychologe habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema der „Hochbegabung“ auseinandergesetzt. Prozentual betrachtet, kommt das in den Schulen sehr selten vor, definitiv aber öfter als „fast nie“. Meine Erfahrungen und Studien haben gezeigt, dass Schulnoten eben nicht mit den geistigen Fähigkeiten des jeweiligen Schülers korrelieren, zumal das Schulsystem inzwischen nicht mehr den Faktor „Intelligenz“, also unter anderem die Fähigkeit zur eigenständigen Problemlösung, abfragt, sondern lediglich die Fähigkeit, zu reproduzieren.

    • @Revilo: Vollkommener Blödsinn! Zum einen hat KI nichts mit „Intelligenz“ zu tun (nur eine Oettinger-Übersetzung von „artificial intelligence“). Zum anderen müsste man die Zukunft vorhersagen können, wenn man wissen möchte, wohin man „bei der Reise mittels AI“ geht. Nur Bavardeure sagen dir oft mit Bestimmtheit, wie die Zukunft aussieht, aber erfahrungsgemäß sind sie in der Regel falsch oder vollkommen falsch. Verschwörer labern wirres Zeug und behaupten dass „die da oben die Schlafschafe dumm halten wollen“. Es gibt in diesem Blog leider einige laute Rechte, Q-Anhänger und sonstige Deppen, weshalb man mit solchen Aussagen vorsichtig sein sollte.

    • @revilo: der letzte Satz disqualifiziert leider Deinen Kommentar.
      Ohne diesen Satz wäre es besser.

  • Alles was von Menschen missbraucht werden kann, wird irgendwann missbraucht :-/
    Es ist immer nur eine Frage der Zeit und des dann dazu passenden Blickwinkels.

    Ironische Beigeschmack: Wir bezahlen die Überwachungs-Wanzen selbst und das gleich doppelt – zuerst das Smartphone und dann den korrupten Politiker.

    • Wie verbreitet Korruption in der Gesellschaft ist hängt von den Gelegenheiten ab. Da braucht man nicht mit dem Finger auf Politiker zeigen. Ein Spiegel tut es auch.

      Antworten moderated
    • Was hat das jetzt genau mit korrupten Politikern zu tun?
      Dahinter stehen doch eher die Geheimdienste.
      Und – wie erst kürzlich in Deutschland gesehen – können die Geheimdienste UNS vor geplante Anschläge z.B. auf Weihnachtsmärkte schützen.
      Alles hat zwei Seiten, die man beachten sollte!

      • So ein Quatsch.
        Diese „Dienste“ machen was sie wollen.
        So wie Mossad vor einem Jahr schon wusste, dass die von Israel gegründete Hamas am 7.10. einen Anschlag verüben wird.
        Die einzigen Leute die ausspioniert gehören sind staatliche Terroristen, denn andere gibt es nicht.

      • Kannst du nicht zurück in deine Schwurbelecke gehen?
        Da bist du unter Gleichgesinnten und störst nicht ganz so arg.

      • @Eili: „dass die von Israel gegründete Hamas“? Ihnen geht es offenbar nicht gut, weil sie so elendigen Schwachsinn verbreiten (gerade diese schändliche Terrororganisation, die Kinder und Menschen brutal tötet, viele gefangen genommenen Frauen brutal sexuell missbrauchen, misshandeln und torturieren und alle Juden wie die Nazis auslöschen wollen … Hamas muss ausgelöscht werden! … fraglich ist, wie man mit Palästinenser umgehen sollen, da viele die Hamas unterstützen und erstaunlich oft Mittäter sind, weshalb man bei den Palästinensern nicht sagen kann, dass die meisten Zivilisten unschuldig sind … deshalb kann man dies nicht als radikale Meinung bewerten, wenn jemand meint, dass alle Palästinenser ausgelöscht gehören …).

  • Hm, aber wie funktioniert die Überwachung denn nun genau bzw was für Meta-Daten fallen denn neben den eigentlichen (evtl verschlüsselten) Push-Nachrichten an, die zur Überwachung genutzt werden?

  • Stefan B. aus H.

    Auch die Banken-Apps nutzen Push-Nachrichten um über neue Umsätze zu informieren, was rein von der Funktion her ja vernünftig ist. Die Nutzung der Funktion erscheint mir jetzt fragwürdig. Das wird spannend, wie das mit der DSGVO zusammengeht. Es ist einfach nicht (mehr) lustig, speziell wenn man sich vorstellt, dass sich die USA schon nächstes Jahr in eine Autokratie verwandeln können, wo Datenschutz jetzt ja schon wohl nur als lästig seitens der Unternehmen und Politik betrachtet wird. Insofern bin ich Dankbar dafür, dass es wenigstens noch einen Rest „aufrechter“ Menschen gibt, denen das nicht egal ist.

    Antworten moderated
      • Stefan B. aus H.

        Weil beispielsweise in Form der Push-Nachricht Daten der Absender, Verwendungszweck, Summe, etc. dann in die USA abwandern. Abgesehen davon, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass ich meine Bankdaten vollständig in der EU verarbeitet sehen will, sofern technisch möglich.

      • Käpt'n Blaschke

        Sehen will…sofern technisch möglich….aha…
        Sie waren stets bemüht seine Daten in der EU zu behalten, weil man in der EU ja völlig sicher ist. Hier gibt es selbstverständlich keine Geheimdienste und auch keine kriminellen Organisationen. Die gibt es nur im Schurkenstaat USA

    • Du wirst ja gefragt, ob Du Push willst. Ja = Einwilligung in den Datentransfer, und somit DSGVO-konform.

      Wäre nur mal spannend, wenn man sehen könnte, welche Pushs nun verschlüsselt sind und welche nicht – gerade bei Banken.

      • Stefan B. aus H.

        Nur weil ich nicht weiß, bzw. wusste, dass diese Daten in den USA verarbeitet werden, kann ich mich nicht darauf zurückziehen, wenn ich gemäß DSGVO handeln möchte. Und der Absender einer Überweisung auf mein Konto kann es schon gar nicht wissen. Gegen etwas, was möglicherweise unrechtens ist in den USA zu klagen als EU-Bürger ist quasi unmöglich. Wenn ich mit europäischen Institutionen ein Problem habe, ist das schonmal rein formal wesentlich einfacher. Dass die amerikanischen Geheimdienste aber so auf Umwegen ohne in europäische Bankkonten direkt schauen zu müssen, Zugriff erlangen, ist doch bedenklich, auch wenn ich tatsächlich zu denen gehöre, die „nichts zu verbergen“ haben, was aber bei einem völlig entfesselten Präsident Trump unter Umständen anders aussehen könnte, wenn er sich zum Allmächtigen aufschwingt, wie beispielsweise ein Herr P. aus M.

  • Wichtig wäre doch hier jetzt auch, wie lange solche Information gespeichert bleiben (z.B. der Inhalt, etc.) und was mit den Daten inklusive Token passiert, wenn man es abschaltet? werden sie gelöscht oder lebt z.B. das Token ewig?

  • Smartphone-Mitteilungen laufen über Apples und Googles Server

    Push-Nachrichten sind eine Kernfunktion in iOS und Android. Ein Großteil der Apps und besonders Messaging-Apps nutzt Mitteilungen, um etwa neue Nachrichten zuzustellen, auf Updates hinzuweisen oder andere Informationen zu liefern. Fast alle diese Nachrichten laufen zentral über Apples und Googles Server. Dabei fallen Metadaten an, welche Apps wann und auf welchem Gerät eine Nachricht erhalten haben. Darüber lässt sich theoretisch auch auf bestimmte Apple- und Google-Accounts zurückschließen, die auf einem Smartphone angemeldet sind. Sollten App-Anbieter die Nachrichten nicht verschlüsseln, werden diese zudem im Klartext übermittelt.

    Zwar zeigen die Mitteilungen von iOS und Android häufig bereits den Inhalt einer Nachricht, das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass diese auch im Klartext über Apples und Googles Server gelaufen sind. Letztlich liegt es in der Hand der jeweiligen App, die über die Push-Server von Apple und Google geschickten Daten richtig zu schützen. Bei iMessage sei beispielsweise nicht möglich, dass Dritte den Inhalt der durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützten Nachrichten über die Push-Mitteilungen einsehen, betonte Apple.

    Antworten moderated
  • Ein Jahr hat er sich dafür Zeit gelassen? Ein ganzes Jahr?!

    OMG

    • Erklär das mal meinem Opa… Ist doch sinnlos, wenn ein paar wenige was tolles dagegen in Petto haben, die Mehrheit ist ausgeliefert.

      Antworten moderated
    • Antworten moderated
    • @jacku77: GrapheneOS!

      Einen eigenen Push-Server zu unterhalten, wird hoffentlich ohne Jailbreak „bald“ möglich (außer Apple versperrt aus „Sicherheitsgründen“, die allerdings wahr sein können, den Weg dafür), wenn Apps nicht durch Apple erlaubt auf iOS laufen dürfen (aber nur mit europäischer Apple ID momentan).

      • Fehlerteufel: Wenn Google Tools nicht in Android installiert sind, dürfen die Systeme nicht mit dem Namen Android verkauft/beworben werden.

    • @jack76: Übrigens, „Android“ muss man nicht entgoogeln, da es OpenSource ist. Android-Handyhersteller dürfen Handys mit Android aber erst dann mit dem Namen Android verkaufen & newerben, wenn sie in das System die geschlossenen proprietären Google Tools, die NICHT OpenSource sind, weshalb Andeoid fast genauso geschlossen wie iOS ist, installiert werden. Kindle Fire (und ich glaube Kindle selbst auch) basieren auf Android, aber Amazon darf nicht damit werben, weil die Google Tools installiert sind. Und ohne Google Tools dürfen sie nicht auf Google Play zugreifen.

      Antworten moderated
    • Interessant, dass man mit „fritz.box/#cap“ im Wireshark-Format den Traffic mitschneiden kann. Allerdings ist es enttäuschend mitzubekommen, dass Kuketz, obwohl er angeblich „Sicherheitstechniker“ ist, sich technisch anscheinend gar nicht auskennt, wie Push funktioniert. Ich nehme vorneweg, dass ich mich noch nicht darum gekümmert habe, wie es genau funktioniert. Aber schon aus grobem technischen Wissen bzgl. Push heraus, weiß man, dass man Push durch „verkrüppelte TCP/IP-Verbindungen“ simulieren kann. Z.B. Web.de nutzt diese Technik. Wenn man dn Webmailclient aufruft, wird separat ein kleines Fenster aufgerufen, was in Oush-Art anzeigt, wenn eine neue E-Mail da ist. Der Code im kleine Fenster fragt beim Server an, ob neue E-Mail da ist. Diese Anfrage ist aber „verkrüppelt“, also der Server antwortet nicht, solange keine neue E-Mail da ist. Interessanterweise kann man den Code, der im Fenster ausgeführt wird, so gestalten, dass es jeglichen Timeout ignoriert und im Prinzip ewig darauf wartet (wie Godot … nein, Scherz beiseite :) ) bis der Server antwortet. Damit kann man Push simulieren. Er hat also schon Recht, dass dadurch ständig eine Verbindung zum Server aufrecht erhalten wird, aber dies unterhält theoretisch keinen Datenstrom bis zu Antwort (nur etwas für lebenserhaltende Pings, damit der Client nicht wegstirbt und der Server ewig eine Verbindung zum Client aufrecht erhält). Es ist fahrlässig, wenn er damit suggerieren will, dass damit evtl. Spionage betrieben wird.

      • Ich finde es nicht anständig, wenn man Mikes Beitrag mit der Technik von Web.de vergleicht. Das hat nix mit seinem Beitrag zu tun. Nur weil man es erklären will, wie Web.de es macht. Es gibt immer andere Methode, siehe Threema oder Matrix Messenger. Das weiß Mike auch, schau die Links oben durch, diese sind auch aktueller. Und lese auch diesen Beitrag bevor du Unsinn erzählst.

      • @jack77: Wie wäre es, wenn du meine Beiträge durchliest? Ich habe später Kuketz etwas entlastet, weil es offenbar ein alter Beitrag war und er anscheinend zu dieser Zeit keine richtige Ahnung hatte, wie Push technisch funktioniert und es verschiedene Realisierungsmglichkeiten gibt um Push-Technik zu implementieren. Dass mein Beitrag unsinnig sein soll, zeigt nichts Gutes über dich aus.

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