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iOS-Apps auf dem Mac

Trotz iOS 13 und macOS 10.15: iTunes bleibt wohl noch erhalten

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Als Apple mit der Ausgabe von macOS Mojave im vergangenen Jahr gleich mehrere iOS-Anwendungen (News, Home, Aktien, Sprachmemos) auf dem Mac ablegte und die Arbeiten am sogenannten „Projekt Marzipan“ damit offiziell bestätigte, war relativ schnell klar: Die neue Strategie hatte mehrere Gründe.

Podcast App

Zum einen wollte Apple auch den Mac, von der unter iOS florierenden Entwickler-Community profitieren lassen. Zum anderen ging es Cupertino natürlich auch darum, die eigenen Resource zu sparen. Warum sollte man eine E-Book-App für den Mac und eine für iOS entwicklen, pflegen und kontinuierlich erweitern, wenn man eigentlich auch nur an der iOS-App schrauben könnte und diese dann einfach auf dem Mac lauffähig macht?

Entsprechend nachvollziehbar waren die in der vergangenen Woche aufgekommenen Gerüchte, Apple könnte kurz davor stehen den Alleskönner iTunes in seine Bestandteile zu zerlegen – ein Forderung, die aus Anwenderkreisen seit Jahren zu hören ist. iTunes ist in den Augen vieler Mac-Nutzer ein überladener Koloss. Für etwas Besserung hat die Ausgliederung des App Store gesorgt.

Mit der Ausgabe von iOS 13 und macOS 10.15 im Herbst scheint es der Jukebox nun noch mehr an den Kragen zu gehen.

Wie der Entwickler Guilherme Rambo herausgefunden hat, bereitet Apple eine Musik-, eine TV und eine Podcast-App vor die – auch auf dem Mac – auf iOS-Technologien basieren werden.

Ich konnte mit Quellen, die mit der Entwicklung der nächsten Hauptversion von macOS – voraussichtlich 10.15 – vertraut sind, bestätigen, dass das System Standalone-Apps für Musik, Podcasts und TV enthalten wird. Zudem wird es ein umfangreiches Redesign der Bücher-App enthalten. Wir haben auch einen exklusiven Blick auf die Icons der neuen Podcasts und TV-Apps auf macOS erhalten.

Mit eigenständigen Versionen von Music und Podcasts bliebe von iTunes selbst nicht viel mehr als eine leere und wohl auch überflüssige Hülle übrig. Filme und TV-Serien werden laut Apple künftig auch auf dem Mac über Apples neue TV-App angeboten.

Dennoch: iTunes soll vorerst weiterleben dürfen. Guilherme Rambo schreibt unter Berufung auf Insider:

Unseren Quellen zufolge wird die nächste Hauptversion von macOS weiterhin die iTunes-App enthalten. Da es für Apple keine neue Lösung für die manuelle Synchronisierung von Geräten wie alten iPods und iPhones mit dem Mac gibt, ist es nur nachvollziehbar, iTunes länger zu halten.

via 9to5mac.com

Mittwoch, 10. Apr 2019, 17:14 Uhr — Nicolas
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  • Da kann man nur hoffen das es besser wird als das was uns diese Möchtegern Programmierer heute präsentieren!
    Seit 5 Jahren nur Pannen Datenverlust Unfähigen Support bis in den Second Level! NULL in den 5 Jahren bewegt oder positiv verändert!

    Nur dummes Geschwätz.
    Was soll uns daran denn Umhauen (Zitat Apple Chef)?
    Umhauen wird uns die Gier dieses Chefs weil er immer mehr mit teuren Abos seinen 3 klassischen M…. verkaufen will!

    • Also ich bin dankbar für sie Apple Watch und die Airpods. Die gehen (unter anderen) ganz klar aufs Cooks klappe. Die haben schon mein Leben verändert.

      Ich empfehle ruhig durch deine Schlüpfer zu atmen. Wenn du wirklich so ein Pech hast mit Datenverlust (was mir seit ich 2013 auf den Mac umgestiegen bin nie passiert ist) evtl. mal sorgsamer damit umgehen? Ständiger Datenverlust klingt ja extrem irre.

      • Also auch ich nutze schon seit knapp 5 Jahren Apple Produkte (Privat und Beruflich)
        Zwar konnte ich bisher nicht über Daten verlusst sprechen – aber ich würde trotzdem sagen, dass die Qualität und vor allem auch die Innovation von Apple gesunken ist.

      • @DerHonk Ja kann schon sein. Ich denk da aber immer gern an 2008 zurück als ich mein iPhone 3G hatte. Jede Woche neustarten sag ich nur. Und Softwaretechnisch war es auch damals ein Graus Mobile Me etc. mit vielen Bugs. Also von da bis heute habe ich das Gefühl das vieles besser geworden ist. Von Mac kann ich noch nicht all zu viel sagen da erst seit 2013 dabei. Und noch zufrieden.

      • Irre klingt für mich, wenn EarPods und Apple Watch das „Leben“ verändern!

      • Also schön für sie, dass drahtlose Kopfhörer das Leben verändern können.
        Für mich tun sie das gleiche, wie kabelgebundene, außer dass ich sie aufladen muss.

        Aber egal wie man’s dreht und wendet. Die Qualität ist schlechter geworden. Innovationen sind so gut wie ausgeblieben (wow, Apple hat die Kreditkarte für sich erfunden) und das Preis/Leistungsverhältnis ist deutlich gesunken.

        Es gibt sicherlich ein paar Die-Hard-Fans, die auch eine Klobürste von Apple als die tollste erfindung schlechthin verehren würden, die Mehrheit wird aber zu besseren Produkten bei einem niedrigeren Preis wechseln.

      • Solange Android drauf läuft ist ein Produkt nie das bessere. Daher bleiben keine Alternativen. Nicht umsonst gilt es als unsicherste Betriebsystem der Welt. Das weiß auch Google und wird bald Android verabschieden. Fuchsia ist am Start mit einer völlig anderen Architektur.

        Und dann möchte jemand von bessere Produkte sprechen. Klar!

      • Da mein Link nicht freigeschaltet wird: einfach mal „android am ende“ googeln.
        Erster Treffer. Klick

        Man kann nicht stur alles verteufeln nur weil der ein höherer Preis drauf klebt.
        Innovation hat Apple in letzter Zeit genug bewiesen. Die bringen vor allem mit der Apple Watch den Healt-Markt erst so richtig im Schwung. Die Konkurrenz schläft ein. Und bietet billige Face-ID Klone an mit lachhaften Sicherheitsmechanismen. Wems gefällt… ;)

        Soll für heute reichen. Mir glauben die grünen Fanatiker ja eh nicht.

      • Sicherlich hat Apple auch viele Artikel weiterentwickelt. Ich denke da z.B. An Siri – die Sprachsteuerung auf dem iPhone 4 Modellen war mehr als Katastrophal – da haben sie sicherlich viel verbessert !
        Aber wenn ich von qualitätsverschlechterung bei Apple rede, dann blicke ich z.B. Auf die neuen MacBooks und ihre Tastaturen – erstmal finde ich das tippen darauf eine Katastrophe (aber das ist ja Ansichtssache) allerdings viel wichtiger finde ich, dass die sehr leicht kaputt gehen, da die Laptops schlicht zu heiß werden bzw. Sich zu viel Dreck unter den Tasten sammelt – am Ende muss man die dann bei Apple austauschen lassen und darf dafür 800€ zahlen – im Vergleich dazu habe ich zu Hause ein 7 Jahre altes MacBook liegen, welches immer noch ohne Probleme funktioniert! Da rede ich dann von Leistungsverschlechterung.

      • Ernsthaft das Leben verändern? Wie rosa ist denn deine Brille?
        Ich nutze seit 24 Jahren die Produkte, habe meine Ausbildung darauf gemacht und sehe heute das nur noch Consumer zum „konsumieren“ um Vordergrund stehen.

    • Möchtegern Programmierer? Du bist sicher viel besser.

      • Weil er kein Programmierer ist, darf er nicht sagen, was er schlecht findet?

      • Sicher einer der Microsoft Sparte. Die die die Bugs erfunden haben XD

      • Wenn man jemand als „Möchtegern“ betitelt impliziert das schon das man selbst mehr Ahnung besitzt. Was in diesen Fall wohl mehr als unwahrscheinlich ist. Bei den großen Konzernen sitzen fast nur sehr Gute auf den jeweiligen Gebiet rum. Und trotzdem gibt es in jeder Software der Welt Fehler. :)

      • Qualitätsüberwachung ist das Stichwort.
        Ob 500.000 Programmierer der Weltklasse oder 5 Amateure.

        Wenn QÜ stimmt, läufts.
        Ganz einfach – und Apple verkackt’s zunehmend, das ist wohl leider wahr.

  • warum nicht iSync für den Sync von Geräten wie alten iPods und iPhones mit dem Mac? ;) gab es ja schon mal

  • iTunes ist nach wie vor kaum verzichtbar. Es gibt noch viele ältere iPods, die man nur damit verwalten kann

  • Ich will ein lokales Backup meiner Geräte und kein iCloud-Backup, wo ich den Speicherplatz noch teuer zukaufen muss. Auch die App-Verwaltung mit iTunes war deutlich übersichtlicher als jetzt; meinetwegen einzelne Apps, aber nicht alles verteufeln und abschaffen.

  • Eigene Music App mit mehr Funktionen wäre super.

  • Wird auch mal Zeit für eigene Apps. iTunes ist der größte Krampf an Software von allen Programmen die ich installiert habe (mac und Windows). Verschachtelte Navigation, grottige Performance mit ewigen Ladezeiten und dazu noch Bugs ohne Ende, vor allem auf Windows ne echte Katastrophe.

  • Man muss allerdings zunächst mal unterscheiden welches iTunes gemeint ist. Aufm Mac ist iTunes etwas störrisch und versuche ich nicht zu nutzen. Unter Windows ist es die Software aus der Hölle und überhaupt nicht benutzbar

  • Soll doch iTunes erhalten bleiben, für die älteren Geräte.
    Aber jedem anderen die Möglichkeit geben ohne iTunes arbeiten zu können. Kann jeder entscheiden was er dann macht.

  • iTunes ist mittlerweile extrem adipös, aufgedunsen und alles andere als intuitiv in der Handhabung geworden. Ich nutze iTunes seit der ersten Version vor etwa 15 Jahren – früher war es schnell, schlank, übersichtlich und einfach zu nutzen. Es lief. Aber heute? Alleine schon die Zusammenlegung mit Apple Music ist eine idiotische Idee. Ich kann nicht mehr sehen, welche Interpretentitel nun von Apple Music kommen, welche meine eigenen sind und alles wird durchwinandergewürfelt. Es würde viel bringen, das als Option vernünftig zu trennen. Warum nicht mehrere Programme? Apple Music, eigene Musikverwaltung und eine Sync-/Backupsoftware für iOS. Spielfilme und Serien über die TV-App verwalten (die auch alles andere als gut ist).

  • iTunes wird schlimmer.
    Beispielsweise kein Cover Flow mehr…

  • iTunes wird immer schlimmer.
    Beispielsweise CoverFlow

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