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Zattoo, ZDF und TV Spielfilm

Telekom StreamOn: Umstrittenes Angebot mit neuen Partnern

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91 Kommentare 91

Genau eine Woche nachdem sich die Verbraucherschützer des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für die Abschaffung der Telekom Tarif-Option StreamOn stark gemacht haben baut der Bonner Mobilfunkanbieter sein Angebot heute weiter aus und präsentiert eine Handvoll neue Partner.

Stream On Partner

Die Telekom hat die StreamOn-Option seit April im Angebot. Die für Privatkunden kostenlose Tariferweiterung sorgt dafür, dass bei der Nutzung von Audio- und Video-Streaming von Telekom-Partnern der Datenverbrauch nicht vom Inklusiv-Volumen des Basistarifs abgezogen wird.

Die Telekom betont, dass die zugrundeliegenden Partnerschaften keinesfalls exklusiv sind, sondern für alle Anbieter kostenfrei zur Verfügung stehen. Allerdings müssen diese gewisse technische Voraussetzungen erfüllen. Die Verbraucherschützer sehen durch das Geschäftsmodell hingegen den Grundsatz der Netzneutralität verletzt.

Musik

Zu den neuen neuen Musik-Partner zählen jetzt die Radiosender Antenne Niedersachsen, Radio Brocken, FluxMusic, Schlager Paradies, und 89.0 RTL sowie die Online-Dienste RauteMusik und laut.fm.

Video

Neu in der Video-Kategorie sind Kinoflimmern, TV Bayern, TV Spielfilm, VeVo, Waipu.tv und Zattoo.

StreamOn Neue Partner

Donnerstag, 01. Jun 2017, 10:51 Uhr — Nicolas
91 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Spotify und TuneIn wären noch toll..

    Und ein paar Business-Dienste: Office365, Dropbox, …

    • Oder einfach komplett unbegrenztes Volumen anstatt diese Selektion.

      • So siehts aus. Dieser Streamon Blödsinn macht das Ganze nur noch komplizerter als es ohnehin schon ist.
        Warum kann man denn nicht einfach eine wirkliche Flatrate für x Euro anbieten, OHNE seitenlanges Kleingedrucktes, ohne Zusatzoption hier und da, ohne ständig neue Kreationen in Tarifnamen usw.
        Im Festnetz klappt das doch auch wunderbar. Vermutlich liegts einfach daran, weil da der Markt inzwischen weitgehend funktioniert während sich die Mobilfunkmafia nicht gegenseitig in die Suppe spuckt.

      • Gibt doch eine komplette Flatrate ohne Volumenbegrenzung für 199,95€.

        Was meinst du wieviel Leute das tatsächlich buchen?
        Für den Durchschnittsbürger und die Telekom ist diese Option die bessere Wahl.

      • Kannste haben für 199,95€…
        Und jetzt das Gejammer alles viel zu teuer…

      • Gibt es doch. Wollen aber die wenigsten zahlen, da es eben 200€/Monat kostet bei der Telekom.

    • Mittwoch wurde am Rande der Telekom HV von Insidern verraten, daß Spotify in den nächsten Wochen folgen wird. ;-)

  • Und Spotify immer noch nicht mit an Board :-(

  • was für mich weiterhin völlig unverständlich ist, dass Spotify nicht dabei ist.

    • Ich schätze, die haben sich verkracht und keiner wagt den ersten Schritt…

    • Richtig seh ich auch so!!!! Da scheint Apple Music die Telekom ein bisschen zu schmieren!

    • Spotify hat es noch nicht geschafft eine Unterscheidung zwischen Premium-Abos und gratis Abos zu unterscheiden. Das erfolgt auf Accountebene, aber der Datenstream ist erstmal der gleiche. Da Spotify stream on exklusiv für deren Premium-Abonnenten einführen möchte, wird die Unterscheidung allerdings für den Datenstrom erforderlich. Bei der alten Option bei der Telekom war das kein Problem, da erfolgte die Abrechnung mittels der Accountverknüpfung, aber gerade das soll eben nicht mehr erfolgen.

      • Die Begründung habe ich die Tage auch irgendwo gelesen, aber eigentlich dürfte das sowohl für Spotify als auch für die Telekom doch egal sein ob Premium oder Free-User, oder?

      • Wahrscheinlich will Spotify damit versuchen die Leute von einem Premiumaccount zu überzeugen. Was gar nicht doof ist. Wenn du schon die Vorteile von einem Premium Account hast, willst du ja nicht noch auf dein Volumen achten müssen. Kommt natürlich immer auf jeden einzeln drauf an, aber im Kern wäre es für Spotify einfacher, die Bezahlabos zu promoten.

  • Naja immer Geschmacksache aber irgendwie nicht wirklich was berauschendes dabei. DAZN wäre sehr wünschenswert, da geht immer ordentlich Datenvolumen bei flöten.

  • Heißt es wirklich VeVo und nicht einfach Vevo?
    Noch nie in dieser merkwürdigen Schreibweise gesehen… ✌

  • Jetzt steigt Vodafone ja auch noch mit ein.

  • Das ZDF war aber schon Partner vor dem 01.06.

  • ZDF Mediathek war doch schon vorher dabei?? Mir ist aufgefallen, dass sich das Sky Logo geändert hat. Hat das zu bedeuten, dass nun auch Sky Ticket dabei ist?

    • Womöglich ist Sky Go nicht mehr drin und NUR noch das extra kostende Sky Ticket… ebenso bei Amazon Music ist jetzt das Logo von Amazon Music unlimited zu sehen, was ebenfalls extra kosten würde

    • laut info auf der website handelt es sich nur um „sky go“. einfach mal auf das logo auf der streamon-website klicken. ;-)

      „Sky Go – Ihr Sky Programm, egal wo – ohne Zusatzkosten für alle Sky Kunden. Serien, Filme, Bundesliga, UEFA Champions League u.v.m.“

  • Jetzt steigt Vodafone ja auch noch mit ein. Zeit wurde es

  • Eine große verarsche ist das… nur dazu da um in kürzester Zeit die Anbieter ab zu zocken. O2 macht es richtig vor mit „free“. Zwar schlechteres Netz aber neutral alles verfügbar.

    • o2 free ist Mist! Sobald du dein Inklusivvolumen verbraucht hast, kommst du nicht mehr ins LTE Netz. Und versuch mal bei o2 mit 3G oder GPRS (EDGE gibt es ja nur an wenigen speziell ausgewählten und unattraktiven Stellen) irgendwas sinnvolles zu machen.

    • o2 free ist Mist! Sobald du dein Inklusivvolumen verbraucht hast, kommst du nicht mehr ins LTE Netz. Und versuch mal bei o2 mit 3G oder GPRS (EDGE gibt es ja nur an wenigen speziell ausgewählten und unattraktiven Stellen) irgendwas sinnvolles zu machen.

  • Hoffentlich stoppt irgend ein Gericht diesen Wahnsinn. Gruselig.

    • Wieso? Ist doch prima, ein Schritt in die richtige Richtung zu einer echten „Flat“ ohne Volumensbegrenzung …

      • ich glaube von einer echten (und vorallem bezahlbaren) flat ohne volumenbegrenzung sind wir noch weit weit entfernt. wenn es noch menschen gibt, die für 1gb datenvolume knapp 30 euro zahlen (bsp. magenta mobil s).

      • Na herzlichen Glückwunsch. Eine Datenflat bei gleichzeitiger Drossel. Wer hat denn da gewonnen? Achja, Telekom! Weniger Traffic! Bullshit dieser Ansatz!

      • Eben genau dahin (echte Flat) geht es eben nicht. Sondern dahin von beiden Seiten (Nutzer und Dienstanbieter) nochmal extra zu kassieren wenn man vernüftig mitspielen will (jetzt natürlich noch nicht – aber es schafft die Voraussetzungen)

    • Eben nicht. Wenn schon, dann für Alle Telekom Kunden. So aber müsste ich jetzt in einen 5€/mon teureren Vertrag hüpfen. Und das verstehe ich nicht als kostenlos. Dazu werden ganz klar erkennbar manche Firmen gehyped und die anderen sind raus. Das ist fiesestes Geschäftsgebären.
      Sie sollten eine echte Flat anbieten wie zB O2. Das wäre gerecht

  • Vor allem…ich wechsel von Spotify (Altvertrag) auf StreamOn (wenn Spotify dort ankommt) und dann wird der Dienst als unrechtmäßig abgewatscht und ich habe dann beides verloren.
    Vielleicht wartet Spotify erst einmal ab wie der Gesetzgeber über StreamOn urteilt.
    WARUM SETZT DIE TELEKOM NICHT GLEICH AUF EINE RICHTIGE FLATRATE…dann kann man sich diesen mistigen StreamOn Kram und die Anmeldung der Diensteanbieter sparen.

    • Die richtige Flatrate gibts ja auch, aber halt nur zu lächerlichen Mondpreisen…

    • @jörch
      Telekom hat doch eine richtige flatrate. Magenta Mobil xl Premium heißt es 199€ im Monat viel Spaß damit. Für alle anderen ist Stream in genau das richtige.

    • Machen sie doch, kostet nur 199€ monatlich. Teuer, aber dann hast du deine unlimited Flatrate.

    • Da bin ich auch mal gespannt, wie es sich verhält, wenn es wirklich nicht konform ist. Manche schließen ja einen Vertrag genau deswegen ab und theoretisch sollte dann ein Sonderkündigungsrecht gelten …

      • Ganz genau.. extra von o2 gewechselt.

      • Extra gewechselt wegen StreamOn und dann SonderkündigungsRECHT? LOL
        Der persönliche Wechselgrund spielt keine Rolle und StreamOn ist eine Option, die man buchen kann oder man lässt es. Soll heißen: StreamOn ist nicht Bestandteil des Tarif/Vertrags wie z.B. Roaming oder Telefonie.
        Außerdem ist die Option jederzeit kündbar.

  • Hier eine Antwort vom Spotify Support vom 24.5.: vielen Dank für deine Nachricht. Wir verstehen, dass du eine Frage über eine Spotify und StreamOn Kollaboration hast.

    Die Telekom selbst entscheidet welche Angebote sie ihren Nutzern zur Verfügung stellt. Wir befassen uns zurzeit näher mit diesem Thema. Hoffentlich wird Spotify zukünftig auch bei einer Streaming-Flat wieder angeboten werden.

    • Pff, da schiebt Spotify den schwarzen Peter aber schon weg – ich wette meinen Arsch auf TDeutschland, dass die Spotify aufgrund der großen Userzahl sehr gern schon vorgestern als StreamOn-Partner hätten.

  • Unabhängig zur Legalität: man kann Stream on nur in den eh schon recht teuren Tarifen „kostenlos“ hinzubuchen, wo eh schon viel Datenvolumen enthalten ist?
    Ich hätte gerne stattdessen einfach einen Telekom Datentarif mit dem man auch telefonieren kann und es nicht künstlich ausgeschlossen wird.

  • Super! Ich freue mich richtig, dass ich bei der Telekom bin. laut.fm hatte ich bisher vermisst. :-)

  • Antwort vom Spotify Support vom 24.5.: vielen Dank für deine Nachricht. Wir verstehen, dass du eine Frage über eine Spotify und StreamOn Kollaboration hast.

    Die Telekom selbst entscheidet welche Angebote sie ihren Nutzern zur Verfügung stellt. Wir befassen uns zurzeit näher mit diesem Thema. Hoffentlich wird Spotify zukünftig auch bei einer Streaming-Flat wieder angeboten werden.

  • Ich dachte mir auch gerade, wenn die alle Dienste drin haben dann können sie das Thema Datenvolumen auch ganz abschaffen :)
    Ich habe keinen Vertrag mehr bei der Telekom. In 1 Jahr kann ich wieder wechseln mal sehen wie es dann hier aussieht. Ich finde diese Idee schon gut.
    Schönen Tag euch allen.

  • So ein Schwachsinn. Anstatt es auf irgendwelche “ Partner“ zu begrenzen, und somit für jeden Dreck eine Neue App nutzen zu müssen, sollten sie einfach mal ihre Datenpakete sinnvoll erweitern.

    Und an alle die mich nun für undankbar halten: im Eu-Vergleich sind Deutschlands Preise für mobiles Netz einfach lächerlich überteuert.
    Wenn nun aber aktuelle Preise akzeptiert werden, Daten gewisser Partner aber nicht angerechnet werden, gewinnt man objektiv nichts. Klar kann es sein das es für den einzelnen vorteilhaft ist, nur bekommt man dadurch nicht mehr für sein Geld….

    • Im Vergleich zum EU-Schnitt ist das Lohnniveau auch deutlich höher, würdest du das auch gerne nach unten anpassen? Verschiedene Märkte, nur bedingt vergleichbar. Die anderen Länder haben auch keine Milliarden in die UMTS Lizenzen gepumpt, dafür war Deutschland da Vorreiter.

      • Ohje, was für Argumente…. Als ob z.B. in Österreich das Lohnniveau nennenswert anders wäre als in Deutschland…
        Und dann noch der Runnig-Gag mit den UMTS Lizenzen. Das ganze ist bald zwei Jahrzehnte her!

      • Dann senken wir die Preise der Telekom Verträge um 50% und lassen die Gehälter ebenso senken.

  • „Wir verhandeln noch mit der Telekom und können daher keinen Zeitplan nennen“, sagt ein Sprecher des Musikstreamingdienstes Spotify. Dabei geht es eher um technische Fragen, etwa ob man das Angebot nur zahlenden Premium-Kunden zugänglich machen kann.

    • das hab ich mir eben auch gedacht. ich denke das spotify nur dann bei streamon mitmachen will, wenn es möglich ist, das nur spotify-abonnenten das nutzen können und die free-user ausgesperrt werden dabei. ;-) irgendwo muss ja doch noch geld herkommen.

  • Spotify braucht nur eine extra App für die Premium-User machen, dann wäre eine Unterscheidung im Stream möglich.

  • Spotify will nur zahlende Kunden im Stream on. Telekom sagt entweder alle oder garnichts. Find ich gut von Telekom.

  • Dann hab ich das falsch verstanden. Ich hatte schon gehofft Vodafone plant etwas ähnliches wie StreamOn für ihre Kunden.

  • Ich glaube, die Zurückhaltung von Spotify ist eher begründet durch das Thema Free-User… Spotify hätte gerne, dass StreamOn nur bei Premium-Usern greift. Und ich denke, da liegt das eigentliche Problem.

    • Genau das ist das Problem, im Moment sperrt sich die Telekom hier für Spotify einen Unterschied zwischen bezahlenden Kunden und anderen vorzunehmen. Damit wäre den Verbraucherschützern nämlich ein schlagkräftiges Argument gegeben.
      Langfristig wird es aber genau diese Unterschiede geben und genau das ist die Gefahr, es wäre keine Netzneutralität mehr gegeben. Die Provider würden über die Frage „ist es inklusive oder kostet der Stream extra“ indirekt über Inhalte bestimmen.
      Konsequent wäre es, wenn die Rolle des Providers vom Staat übernommen würde, Mobilfunk ist Infrastruktur und gehört nicht in private Hände, ebensowenig wie Autobahnen oder andere Infrastruktur.
      Schön, dass die EU mit Geldern für WLAN Hotspots sich endlich einmal der Problematik annimmt.

  • „Ein Schritt in die Richtige Richtung“, wenn ich sowas schon wieder hier zu StreamOn lese.. Ich glaube echt, einige Leute können (oder möchten) nicht weiter denken als sie scheißen können.
    Weg mit dem Mist und faire Preise her.. Oder gleich eine bezahlbare echte Flatrate. Das gilt natürlich für Service-Provider!
    Der Kunde zahlt dafür, dass die Telekom und alle anderen den Zug auf dem Weg zur Zukunft verpasst haben und lässt sich das auch noch schön reden. Ist ja nicht so als ob wir in den letzten zwei Jahren von 320p auf 4k gesprungen wären. Mediale Inhalte werden immer größer, der Jahrzehnten!
    Dass ganze hat auch schon lange nichts mehr mit den ach so teuren Lizenzen für die Frequenzbänder zu tun.
    Ich kann gar nicht so viel essen wir ich kotzen möchte!

    • Hallo Cris, mich würde mal interessieren wo genau dein Problem ist. Hier stellt ein Anbieter einen Service zur Verfügung. In meinem Vertrag ist diese Option kostenlos enthalten. Ich profitiere also davon, was mich freut.

      Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Daher die direkte Frage, warum regst du dich auf und was ist dein Ärgernis?
      VG

      • Er ist vermutlich kein Telekom-Kunde… ;-)

      • Da hast du Recht, bin ich nicht. Und falls du meinst, aus mir spreche der Neid: Nur zu Mehr als Verneinen kann ich es nicht.
        Andererseits bin ich bei Vodafone, zahle 20€ für 10GB, inkl. Daten-SIM fürs Tablet (zzgl. iPhone 7 Raten 20€), weil ich denen direkt gesagt habe, einen Vertrag von der Stange zu den Wucherpreisen nehme ich sicherlich nicht. Und sollte mir das Volumen irgendwann nicht mehr ausreichen, dann werde ich hingehen, einen Zehner pro Monat mehr auf den Tisch legen und sagen „hier, einmal verdoppeln bitte“. Oder ich bin weg und gehe zum nächsten Anbieter, der mein Geld möchte. Ist ja nicht so als ob ich geizig wäre. Ich zahle gern, aber nur für Service und Leistung, die ich auch erhalte.
        Kein Mensch würde sich Brötchenpreise zu 2€/Stk gefallen lassen, nur weil jemand meint „Ja, aber wir sind der größte Brötchenmarkt Deutschlands, und der Aufbau weiterer Verkaufstellen kostet nunmal auch“. Warum lassen sich dann so viele solche Verträge andrehen?

      • Das Problem: Es ist ein Schritt in die falsche Richtung. Sobald StreamOn extra kostet, werden sich alle Telekom-Kunden wieder aufregen.

      • Der hat o2 für 9€ und erst dann Empfang, wenn er dank o2 Free gedrosselt wurde. :D

      • Hi Arndt,
        Es sind leider so viele Punkte, die ich hier nicht alle in dem Umfang darlegen kann, wie ich es gerne möchte. Und über das Smartphone sind längere Kommentare für mich leider nicht besonders komfortabel.
        Man sollte vielleicht einfach erwähnen, dass die Telekom sich nach außen hin besser gibt als sie es im internationalem Ranking tatsächlich da steht.
        Wir zahlen mehr als unsere Nachbarn und erhalten dafür weniger, der infrastrukturelle Ausbau ist quasi nicht existent (Stichwort Glasfaser), eine Symmetrische Leitung in DE zu erhalten ist entweder unmöglich oder unbezahlbar.. Und der Staat finanziert das alles noch. Klar, sind sie doch der größte Einzelaktionär der Telekom.
        Und zu allem Überfluss will die Telekom ihren Kunden eine Drossel als Gratisgeschenk-frei-Haus verkaufen (Inhalte werden auf eine maximale Bitrate gedrosselt, für Video reicht dies maximal für etwa 480p), an der alle Anbieter kostenlos und uneingeschränkt teilnehmen dürfen (Das Antragsformular existiert nur auf Deutsch, die Forderungen, welche die teilnehmenden Unternehmen erfüllen müssen, sind teils schlichtweg unglaublich, die Strafen für das Nichteinhalten für kleine Unternehmen nicht tragbar, und zu alledem gab es auch schon die erste Absage.. soviel zu „jeder kann mitmachen“).
        Warum nicht einfach das Datenvolumen erhöhen? Weil die Telekom durch StreamOn ihren „Verbrauch“ sogar noch senken konnte (StreamOn-Nutzer verbrauchen dadurch bei z.B. Videoinhalten etwa 80% weniger Daten, aber schauen im Gegensatz nicht 5-mal soviel Video).

      • Es kommt doch so oft der Vergleich mit USA. Dann schaut doch auch mal auf deren Angebot. Da bekomme ich unlimited Daten für 60-70$ das ist richtig, aber es werden alle (!) Video-Daten auf 480p skaliert sowie Audio auf 160 kbps und das ohne Option die Begrenzung zeitweise zu deaktivieren.

      • Welchem Anbieter wurde abgesagt? Dir selbst?

      • Natürlich wäre eine Erhöhung der Datenlimits bei gleichen Preisen toll. Aber das stand mit Einführung der neuen Tarifoption doch überhaupt nicht zur Diskussion. Bei identischem Datenvolumen und gleichbleibender Gebühr kann ich jetzt ohne Sorge bei den teilnehmenden Anbietern streamen ohne Ende. Mit MagentaEINS streame ich Videos zudem in maximaler Übertragungsqualität, wenn ich mal unterwegs bin. Ich finds geil.

      • Ja für dich ist es klasse wenn dein Lieblings Unternehmen die Anforderungen erfüllen kann und an dem Ding teilnehmen kann aber es verzerrt den Markt und baut ein 2 Klassen Internet auf.

  • Was passiert eigentlich wenn ich mit so einem Streamon Tarif im Ausland Filme gucken will. Ist das eigentlich problemlos möglich?

  • Für die Lizenzen hat die Telekom doch nur ein paar Mrd Euro gezahlt. Würde man das auf die Tarife umrechnen, dann wären das auch nur maximal (grob überschlagen) 3-5€ pro Tarif / Monat teurer. Und dann wäre das Argument direkt wieder neutralisiert. Dass wir hier wegen dichter Population auch eine deutlich dichtere Infrastruktur brauchen: wohl war. Dafür gibt es aber auch wieder viel mehr zahlende Kunden. Argument auch neutralisiert.

    Zum Thema StreamOn sollte man sich vielleicht einfach mal die Rede von Thomas Lohninger auf der Telekom Aktionärshauptversammlung anhören:
    https://www.youtube.com/watch?t=9s&v=4Xt6yolzcJQ

    Sollte StreamOn vor der BNetzA bestehen bleiben… dann befürchte ich eher, dass die Telekom dieses Jahr ihre im Tarif enthaltenen Datenvolumina nicht nennenswert erhöht. Und DANN muss ich mir wirklich überlegen, ob es sinnvoll ist bei der Telekom zu bleiben.
    Letztens hatte ich mit denen die Diskussion: „Datenvolumen reicht nicht.“ Antwort: „nimm doch StreamOn!“ Ich: „hilft nix, wenn ich FaceTime Video machen will.“ Antwort: „Hmm, doof…“.

    Es gibt einfach noch diverse andere Anwendungen außerhalb Streaming, welche Datenvolumen benötigen.

  • Ich vermute Mal folgendes: T-Mobile hat einen Vorteil von Stream On, weil es Leute zum Wechsel bewegen soll und kann. Die Streaming Dienste ihrerseits, bezahlen dafür teuer, da sie pro gestreamter Minute an die Rechteinhaber der Musik bezahlen. Sie verdienen also am meisten, wenn die Leute Premium-Accounts haben, aber nicht nutzen. Die Nutzung, also die Anzahl gestreamter Minuten, dürfte durch Stream On drastisch nach oben gehen. Spotify dürfte hier am meisten bezahlen, da sie die meisten Minuten streamen. Da aber alle mitmachen dürfen, haben die Dienste gar nichts davon. Die Neukunden können genauso gut bei Apple, Spotify, Napster etc. landen. Apple ist das egal, weil das Stream Geschäft im Gesamt-Konzern einen kleinen Anteil hat. Napster lebt in der Nische und will wachsen. Spotify bezahlt die Zeche für das Angebot von T-Mobile. Wahrscheinlich ist nur das Premium Modell von Spotify lukrativ. Deswegen bestehen sie darauf, dass da unterschieden wird. Das wäre dann ein Argument für kostenlos-Kunden zum Premium Modell zu wechseln. Dann hätte auch Spotify was davon. So bezahlen sie nur dafür und haben nichts davon. Das wäre nachvollziehbar. Schlüssig?

  • bin zufrieden mit AM, brauche kein Spotify ;-)

  • Keiner wird ausgebremst, alle werden gleich behandelt. Wenn ein Anbieter nicht mitmacht und du mit deinem Datenvolumen am Ende bist, werden auch die StreamOn-Anbieter langsamer…

  • Es gibt keinen infrastrukturellen Auftrag oder gar eine Pflicht zum Ausbau von Glasfaser.
    Diese Pflicht gibts nur für Telefon und nicht für xDSL.
    Das resultiert aus dem Status des Post-Nachfolgeunternehmens.
    Alles andere gehört in die Schublade „moderne Märchen, weil manche sich das so wünsch(t)en“.

    Im Mobilfunk gab es nie eine solche Pflicht mit Start der sog. D-Netze.

  • Bin gerade auf Bali (Indonesien) und hier gibt es Prepaid-Karten inkl. 4G mit 7GB Datenvolumen für umgerechnet 5€, die sollen einfach die Volumen hochziehen und die Preise runter! Alle Probleme waren gelöst!!!

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