iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 43 482 Artikel

Direktverbindung zum Satelliten

Telekom setzt auf Satelliten: Mobilfunk per Starlink ab 2028 geplant

Artikel auf Mastodon teilen.
42 Kommentare 42

Die Deutsche Telekom will ihre Mobilfunkversorgung in Europa künftig durch satellitengestützte Direktverbindungen ergänzen. Gemeinsam mit Starlink plant der Bonner Netzbetreiber den Einsatz sogenannter Direct to Device Dienste.

Starlink Telekom

Ziel ist es, Versorgungslücken in Regionen zu schließen, in denen der klassische Netzausbau an geografische oder regulatorische Grenzen stößt. Der Start in Deutschland ist für Anfang 2028 vorgesehen.

Direktverbindung zum Satelliten

Kern des Vorhabens ist die Nutzung des Mobile Satellite Service Spektrums von Starlink. Kompatible Smartphones sollen sich künftig direkt mit Satelliten verbinden können. Verliert ein Gerät die Verbindung zum terrestrischen Mobilfunknetz, etwa zu einer 5G Funkzelle, wechselt es automatisch in das Satellitennetz. Nutzer erhalten so weiterhin Zugang zu Sprachdiensten, Kurznachrichten sowie mobilen Daten.

Technisch basiert das Angebot auf der nächsten Generation der Starlink Satelliten. Die V2 Konstellation soll bis zum geplanten Marktstart einsatzbereit sein. Bis dahin dürfte auch die Zahl geeigneter Endgeräte steigen, da Hersteller entsprechende Funktionen in neue Modelle integrieren. Für Kunden bedeutet dies eine zusätzliche Netzebene, die außerhalb klassischer Funkmasten arbeitet.

Ergänzung zum bestehenden Mobilfunknetz

Die Telekom betont, dass der Satellitendienst das bestehende Mobilfunknetz nicht ersetzt, sondern ergänzt. In Deutschland erreicht das Unternehmen nach eigenen Angaben mit 5G rund 90 Prozent der Fläche. LTE liegt bei über 92 Prozent, Sprachdienste sind nahezu flächendeckend verfügbar. Dennoch gibt es abgelegene Gebiete, in denen ein weiterer Ausbau technisch oder wirtschaftlich schwierig ist.

Hier soll die Satellitenanbindung einspringen. Darüber hinaus verspricht sich die Telekom eine höhere Ausfallsicherheit. Bei Naturereignissen oder länger andauernden Stromausfällen könnte die satellitengestützte Verbindung als zusätzliche Absicherung dienen.

Notruf Sms Satellit

Ein ähnliches Modell wird in den USA bereits erprobt. Dort testet T Mobile gemeinsam mit Starlink einen Direktdienst für Mobiltelefone, der zunächst auf Textnachrichten beschränkt ist und später um Daten und Sprache erweitert werden soll. Parallel bietet Apple über den Partner Globalstar eigene Notfallfunktionen per Satellit an, die seit dem iPhone 14 verfügbar sind.

02. März 2026 um 16:28 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    42 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Super, lassen wir unsere Abhängigkeit weiter bei diesem Heini :D

  • Wie geil! Das ist mal eine Ansage! Elon Musk ist wirklich genial.

  • Ist bestimmt total gesundheitsförderlich, wenn man eine Antenne direkt an den Kopf hält, deren Signal stark genug ist, in den Orbit zu reichen…

  • Ich habe seit einer Woche Starlink Internet zu Hause mit durchgängig 100mbits und könnte glücklicher nicht sein. Aber ich sehe jetzt schon wieder die Hassparolen gegen Herrn Musk. Mein Gott Leute, werdet endlich mal erwachsen.

  • So ein Trauerspiel. Warum sabotieren wir uns freiwillig so sehr…?

  • Hoffentlich ist das nur eine Option, die man dazu buchen kann. Ich möchte auf keinen Fall zwangsweise diesen Dienst nutzen. Ich möchte nichts mit Elon Musk zu tun haben.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 43482 Artikel in den vergangenen 6757 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2026 aketo GmbH   ·   Impressum   ·      ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven