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Schon nach den Sommerferien

Telekom: Bildungs-Flatrate für Schüler kommt kostenlos

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Von wegen 10 Euro! Die Bildungs-Flatrate, über die unter anderem die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die SPD-Chefin Saskia Esken und die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) beraten haben, wird nach Angaben der Telekom „kostenlos und mit unbegrenztem Datenvolumen“ bereitgestellt.

Telekom-Chef Timotheus Höttges

Mobilfunktarif „Education“

Laut Ankündigung des Bonner Netzbetreibers ist der Mobilfunktarif „Education“ dabei ein vom Vertragspartner gemanagter Tarif. Er dient ausschließlich der Datennutzung und ist nur für Bildungsinhalte nutzbar. Welche Inhalte das konkret sind, wird von unserem Vertragspartner definiert.

Vertragspartner sind in diesem Fall dann Schulen und Schulträgern, die wahrscheinlich mit Positiv-Listen arbeiten werden, um den Zugriff auf ausgewählte Bildungsportale zu beschränken. Die Telekom kommentiert:

Wir wollen vielen Schüler*innen einen mobilen Zugang zum Netz ermöglichen. Unabhängig von der jeweiligen Infrastruktur und der Ausstattung der Schulen in den einzelnen Bundesländern. So können sie von überall aus digital lernen und auf die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung zugreifen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek möchte über zielgruppenspezifische Tarife auch Schüler*innen erreichen, deren Eltern bisher keine Netzanbindung bezahlen können. Vertragspartner sind Schulträger und Schulen. Sie entscheiden darüber, welche Schüler*innen die Flatrate erhalten.

Nach Ende der Sommerferien

Laut Telekom soll der Tarif nach Ende der Sommerferien in allen Bundesländern zur Verfügung stehen. Die technische Bereitstellung des Tarifes erfolgt kurzfristig.

Freitag, 21. Aug 2020, 11:10 Uhr — Nicolas
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  • Ersteinmal: Super Sache! Ob es sich bewährt muss man erst noch sehen, aber man sollte nicht meckern bevor es überhaupt ausprobiert wurde. Auf jeden Fall mal ein guter Schritt in die richtige Richtung.

    Aber: Wie funktioniert das in der Paxis? Der Junior bekommt z.B. ein Handy mit einem Aldi-Tarif um beim verpassten Bus zu Hause anrufen zu können und ein paar MB Datenvolumen um die Mama auch per Messanger benachrichtigen zu können. Wie kann er dann auf demselben Gerät auch den Bildungstarif nutzen. Brächte er dafür nicht eine zweite SIM? Das können ja nur die wenigsten Gerät. Oder habe ich das falsch verstanden?

    • Optimalerweise bietet die Telekom eine eSIm an. Immer noch nicht 100 prozentig optimal, da eben mehrere aktuelle Handys (noch) keine eSIM Funktion haben, aber ich denke, so wird es kommen.

    • So wie ich es verstehe, ist das für die Schuleigenen Geräte gedacht, die ja nun auch verstärkt beschafft werden sollen. Also nichts direkt für die Kinder.

      • Oder vielleicht für zum Beispiel iPads, die in der Schule benutzt werden.

      • Welche Schule kauft den zB iPads mit Mobilfunkanbindung?
        Das kostet einen Aufschlag von rund 140,- €uro.
        Das würde die Zahl der Geräte die eine Schule anschaffen kann um ein Viertel verringern.

      • Unsere, da nicht alle Schüler Internet zuhause haben.

    • Richtig Rund wäre die Sache, wenn ich diesen „Tarif“ zu meinem aktuellen Telekom-PrePaid-Tarif (oder welchen bestehenden Tarif auch immer – vorausgesetzt natürlich „TELEKOM“) dazu buchen könnte. Dann müsste ich mir keine Gedanken über eine 2. SIM machen müssen und der Junior-Kunde wechselt auch noch zum Magenta-Riesen.

      • Ich sehe es immer noch sehr kritisch. Die Auswahl der Bildungsangebote wird sicherlich sehr viel Kritik ausgesetzt sein. Ich wiederhole mich: eine Selektion von staatlicher Seite für oder gegen bestimmte Inhalte ist in sich ein kleiner Skandal. Ich verstehe nicht, dass das so unreflektiert hingenommen wird. Ach ja: Ich bin Lehrer, u.a. unterrichte ich Politik. Ich bin ein großer Verfechter der Netzneutralität, welche hiermit (mal wieder als erstes durch die Telekom) untergraben wird. Die Sorge, dass die Kinder und Jugendlichen eh nur Fortnite zocken, falls sie ungefilterten Zugriff auf das Internet haben, ist ebenso valide wie die Angst vor Rock n‘ Roll und Jeans in den 60er und 70ern. Zumindest hat mir meine Mutter das so erzählt! :D

      • und du bestimmst bisher auch welche Bücher, welche Lehrpläne, Unterrichtsmaterialien etc verwendet werden?
        Im Endeffekt ist es nichts anderes, nur dass es eben digital zur Verfügung gestellt wird.

      • Und dann noch den ganzen fiesen Pornomist, der für die Kleinen auch frei zugänglich ist. Von wegen wie damals Rock’n Roll.

      • Danke Claudius, mal jemand der mitdenkt…

      • Das bestimmt sicherlich keine Lehrkraft alleine. Gesondert gebildet erscheint ihr nicht. Über die demokratischen (!) Prozesse, wie Lehrpläne gebildet werden, Schulbücher verfasst/gesichtet werden und wie schlussendlich unterrichtet wird, scheint ihr wirklich nicht den Mü einer Ahnung zu haben. Dieses Gatekeeper-Denken zeigt auf, wessen Geistes Kinder ihr seid. Ich war (mit jetzt Anfang 30) bei allen oben beschrieben Prozessen bei – bis hin zur Verfassung einer Schulbuchreihe. Es gibt immer, wirklich immer, „gute“ Gründe einzuschränken und zu zensieren. In diesem Fall Pornografie und Videospiele. Dieser „good will“ ist die Einbildung einer moralischen Überlegenheit und die Pachtung des Wissens, was richtig und was falsch ist. Gut, dass ihr sehr wahrscheinlich an keiner Stelle auch nur irgendwas zu sagen habt.

      • @Thomas:
        Dass es einem Politik-„Lehrer“ mal wieder nicht passt, war ja klar. Wegen polemischer, ewig gestriger Verhinderer und Störer wie deinesgleichen geht das Land vor die Hunde. Nur kritisieren und zerstören, aber nicht mal im Ansatz etwas vernüftiges neues erschaffen können. Marxisten halt, die mit Staatsknete ausgesorgt haben.

      • Ich finde es unangebracht wie scharf Thomas und Chris einander direkt angehen.

        Fakt ist doch, dass wir nicht wissen wie die Auswahl der nutzbaren Inhalte getroffen werden. @Thomas evtl erfolgt die Auswahl ja über die gleichen Gremien wie du sie vorher schon bei Lehrbuch Auswahl und co beschrieben hast und damit solltest auch du dann zufrieden sein.

        Auch wenn ich kein Moderator bin, aber Mäßigt euch doch ein bißchen und geht euch nicht direkt an. Besonders du Thomas als Lehrer solltest das doch wissen.

        Euch ein schönes Wochenende,
        teufel2k

      • @Thomas:
        Du meckerst ernsthaft als Lehrer, dass die Auswahl der Lehrinhalte geregelt wird? Nichts anderes passiert in der Schule auch!! In der Schule ist so vieles reglementiert und vorgeschrieben über das seit Jahren niemand mehr nachgedacht hat und viele einfach auch nicht darüber nachdenken wollen. Wenn dann doch mal jemand kommt und Dinge in Frage stellt, ist man direkt der Störfaktor… Ich hab meine Konsequenz daraus gezogen und den Beamtenstatus wieder abgegeben und freue mich als Erzieher viel freier arbeiten zu können. :)

      • Thomas will gebildet sein, zieht aber über andere her bzw. greift sie verbal an, anstatt objektiv zu bleiben. Tolle (Ein-)Bildung Thomas.
        Danke für den ein Einblick in DEINEN Geist… sehr aussagekräftig.
        Bei solchen Lehrern hat man früher immer automatisch schlechte Noten bekommen, weil man „Ihre Meinung“ in der Klassenarbeit nicht getroffen hat oder widerspiegeln konnte und sie keine andere Meinung zuließen.
        Sechs, setzen.

      • Was mich freut: Ich polarisiere. Das ist auch absolut in Ordnung und ändert nichts an meiner Einstellung zum Thema. Ich werde in Anführungsstriche gesetzt und mir wird dann Ewiggestriges vorgeworfen. Die Berufsgruppe als solche polarisiert halt unendlich – das verstehe ich. Ich habe übrigens auch noch einen Podcast und erreiche wöchentlich 20.000 bis 30.000 Menschen mit meinem „marxistischen“ Denken. Die Polemik mancher ist unübertroffen. Das hat nichts mit „immer meckern“, „staatlicher Alimentierung“, „Beamtenstatus“ oder was auch immer zu tun. Solche Eingriffe in das Bildungssystem gehören super aufmerksam beobachtet. Die Grundidee des kostenfreien Zugangs zu Bildungsinhalten ist natürlich klasse, was das aber bedeutet (es bestimmt „jemand“, was positiv gelistet wird) wird noch nicht einmal im Ansatz durchdacht. Auch den Status eines Beamten abzugeben: Ich habe zu viele freiwillige Nicht-Beamte kennengelernt, als das ich – zumindest der Wahrscheinlichkeit nach – sagen kann, dass das selten freiwillig war. Meist gesundheitliche Gründe (psychisch) oder mangelnde Kompetenz (in Eignungsfeststellungsverfahren) waren die Ausschlusskriterien für eine Verbeamtung. Die Geschichte, dass man das natürlich nicht wollte – also die Verbeamtung, erzählt sich nur schöner.

        Übrigens erkenne ich keine besondere Schärfe in meinen Kommentaren. Ich pauschalisiere, genau wie ich pauschalisiert werde. Ich generalisiere und unterstelle, so wie ich generalisiert werde und mir Dinge – wie eine bestimmte Denkweise – unterstellt werden. Also haltet es aus. Solange ich nicht beleidige, sehe ich darin absolut keine Problematik.

        Ich wiederhole somit meine Forderung: Es soll offengelegt werden, nach welchen Kriterien die Inhalte für den kostenfreien Zugang festgelegt werden. Das muss öffentlich sein und durch entsprechende Gremien gehen. Ist zwar langwierig, aber demokratische Prozesse haben noch nie mit Schnelligkeit geglänzt. Ob es euch passt oder nicht! :D

      • Polarisieren ist keine Art von gebildeter Diskussion. Eher Polemik.

      • zumindest darf die erstellung der positivliste nicht zentral gesteuert. d. h. jeder lehrer sollte in seinem umfeld mitbestimmungsrechte haben, was auf diese liste kommt.

      • Eine Positivliste funktioniert nur begrenzt in der Theorie, in der Praxis totaler Unfug und man sollte eher dazu übergehen Anreize zu schaffen neues zu lernen oder Schüler dazu zu animieren das Richtige individuell für sie zu finden.
        Nehmen wir das Beispiel YouTube:
        Es ist eine Prokrastinierplattform sondergleichen mit viel Müllinhalt. Es bietet aber andererseits eine unfassbar schöne Vielfalt für jeglichen Geschmack. Und worin es sehr stark ist: Es ist voll mit Wissen und sehr gutem, lehrreichen Content.
        Eine Sperrung wäre total hirnrissig. Ich kann aus dem Stand mehr Kanäle nennen, die um mehrere Größenordnungen besser sind als alle jegliche schulische/universitäre Veranstaltung.
        Sagen wir, wir würden nur Youtube als Internet zur Verfügung haben. Welche Kanäle würden wir dort whitelisten – Mathe Peter oder Daniel Jung, Quarks und Co, Konferenzmitschnitte wie die Liveaufzeichnungen von MLSS, ICML etc.pp., Quarks und Co oder einfach mal auch Bob Ross und TED und National Geographic etc.?
        Diese Kanäle sprießen so schnell aus dem Boden (fairerweise müssen sie sich natürlich beweisen), dass eine Moderation unfassbar ressourcen-/zeitaufwändig wird.
        Das lässt sich jetzt auf das gesamte Internet übertragen (Youtube ist ja nur ein Dienst für sich – als Analogie für die Vielfalt insgesamt).
        Polizei spielen ist nicht machbar.

        Es leidet unter Inakzeptanz und am Ende schaut der Schüler sowieso wieder zu Hause.
        Empfehlungen und kuratorische Anreize sind jedoch möglich!

    • Ich denke mal die Tarife sind nichts fürs Handy, sondern eher fürs Tablet. Auf einem Smartphone lässt sich schlecht arbeiten.

  • Das ist ja gut und schön, aber sollen Schüler jetzt zwei Geräte mit sich rumschleppen, damit sie auch andere Dinge machen können?

    • Nein, Tablets sind heutzutage meist auch mobil internetfähig.

    • Nö. Wieso.
      Wenn sich Junior eh einen Vertrag mit Daten für YouTube und Co. leisten kann, dann braucht er ja nicht noch die education Flat. Dann kann er ja seine private für alles nutzen. Die Education Flat ist ja in aller erster Linie dazu gedacht, Kindern den Zugang zu ermöglichen, die es sich normalerweise nicht leisten können.

  • Bin mal gespannt was die Netzneutralität dazu sagt .. xD

    Noch jemand Popcorn?

    • Die Netzneutralität sagt hier gar nix: Das ist ein Angebot der Bildungseinrichtung für Bildungszugang. Scheinbar kann man die anderen Angebote gar nicht nutzen.

      Ich halte das auch für Müll und praktisch unbrauchbar, aber Netzneutralität wird hier wohl kaum verletzt.

    • Was soll die Netzneutralität dazu sagen? Was sagt die Netzneutralität zu geblockten Webseiten in Firmennetzwerken? Der Tarif ist kostenlos.

    • Was soll die dazu sagen können? Es geht hier um ein Produkt das die Schulen ihren Schülern zum lernen geben und nichts anderes. Es soll ja dadurch nur jedem Schüler die Möglichkeit gegeben werden auch am digitalen Unterricht teilzunehmen und nicht zum Spielen oder sonstiges. Außerdem macht hier ja auch nicht die Telekom Vorgaben sondern die jeweilige Schule gibt erlaubte Inhalte frei.

  • Kriegen die Schüler dann ein Tablet oder einen Laptop in den sie die SIM-Karte stecken können oder wie sollen sie den Tarif nutzen? Oder ein LTE-AccessPoint?

  • Respekt.
    Endlich geht’s hier mal vorwärts.
    Das Arbeiten mit Whitelists klingt erstmal sehr vernünftig. Die Zeit wird zeigen, ob es auch taugt oder ob man später über ein anderes System nachdenken muss. Hauptsache es passiert mal was.

  • Ich gehe davon aus, dass dieser Tarif für Tablets gedacht ist. Bildungsangebote auf einem Handy sind nicht optimal darstellbar.

    Find ich eine super Sache.

  • Es kommt heute irgendwie keine NEWS zum neuen iPhone 12, drum muss ich es mal eben OT hier schreiben:
    Soll ich auf das neu 12er (6,1″, nicht Pro) warten oder mir jetzt das große 11 Pro kaufen? Das gibt es bei Ebay jetzt für 860 Euro und ich habe schon seit 1 Woche kein Handy mehr (Totalschaden). Ich bin hin und her gerissen.
    An die Experten hier, habt ihr einen Tipp?

    • Wann braucht du das Handy? Erst im November –> iPhone 12.
      jetzt –> gebrauchtes bei EBay holen oder aktuelles iPhone SE oder 11.

      • Bei Ebay ist es zu dem Preis NEU und originalverpackt. Nicht gebraucht.
        Ich kann auch ohne auskommen aber Apple macht es einen auch nicht leicht. Mir ist nur der große Bildschirm wichtig. 6,1 beim 12 sind aber jetzt auch nicht so viel weniger als die 6,5 bei 11 Pro. Kamera benutze ich eigentlich nicht, mache kaum Fotos. Ich war nur am überlegen, dass die 860 EUR für ein neues 11 Pro wohl auch ca dem Preis entsprechen wird, was ein neues 12er kosten wird. Und habe ich beim 12er dann nicht einen schlechteren OLED als beim 11 Pro? Ich meine, da war mal was hier zu lesen.

      • Ist schon ok, hier hilft man sich auch so mal. Ich würde auf das 12er warten. Da hast du ein schönes, neues Design.

      • Ja, ein Design des iPhone 5
        Loooool
        Ich würde jetzt günstig kaufen. Es geht darum, ein bisschen Geld tu sparen (was Austausch kosten würde) und drei! Monate ohne Handy zu sein.

    • Schwere Frage, wenn einem nur das Display wichtig ist. Apple macht das schon sehr arschzig, dass es nur ein PRO mit großen Display gibt. Benötigt man die Kamera nicht, und keine schnelle CPU (also Spielt man auch nicht groß), schmeißt man viel Geld aus dem Fenster. Ich weiß leider nicht, wozu ich raten würde.

    • Nimm das 11 Pro, schaut doch viel erwachsener aus. Oder bist du um die 20 jähre alt, dann geht natürlich auch das normaler 12er dann, was noch kommt. Ich finde aber, die sehen immer wie Spielzeug aus. Wer um die 30/40 ist, kauft sich so etwas nicht. Da hat man ja auch keine Alu-Watch am Handgelenk, weil es affig aussieht.

  • Wie muss man sich das vorstellen? „Hier Max hast du ein iPad von der Schule…..Darauf sind 4 Lern Apps die du nutzen kannst…..selber kannst du leider nichts auf dem Gerät installieren…..du hast aber Internet…..Aber nur Zugriff auf diese 10 Webseiten. Da kannst du dann was nachlesen für deine Hausaufgaben. Wo du das speichern kannst? Dropbox? iCloud? Nene…..das geht leider nicht…..du kannst es dir aber gerne ausdrucken“ :D.
    So ein misst funktioniert doch nicht. Ich nutze ein iPad für mein Studium und nutze das sehr intensiv mit GoodNotes und Co. Das muss man einfach nen eigenes Gerät mit eigener Apple ID (zwecks iCloud Sync) haben. Vorallem muss man auch die Freiheit haben auf den Geräten Dinge installieren und ausprobieren zu können. Am wichtigsten ist aber auch der freie Zugang zum Netz….wenn die Schüler da nachher Leihgeräte bekommen und nur Zugriff auf ein paar abgenickte Seiten haben, kann man sich das schenken. Statt dieser „Education Flat“ sollte man die Schulen lieber endlich mal ordentlich ans Netz anbinden und im ganzen Gebäude WLAN zur Verfügung stellen. Meine Uni hat selbst in der Tiefgarage WLAN, I Gebäude mehrere hundert Mbit per WLAN und an den Arbeitsplätzen teils nen Gigabit symmetrisch. Da ist es überhaupt kein Problem viel in der Cloud zu arbeiten…..genau so sollten auch die Schulen endlich mal aufgerüstet werden.

    • Verwechsel nicht Schüler mit Studenten. Da sind dann noch mal ein paar Jahre „Vernunft“ dazwischen, die durchaus eine eingeschränkte Nutzung der Geräte rechtfertigen. So wie Du es in den ersten paar Sätzen beschrieben hast funktioniert es.

  • Gut, aber halt auch 10 Jahre zu spät, wir hängen der modernen Welt hinterher!

    • Wer oder was ist denn die moderne Welt? Das erste iPad wurde erst vor 10 Jahren vorgestellt, wie kommst Du zu der Aussage, dass nun alles viel zu spät ist? Es ist genau die richtige Zeit, den Schritt der Digitalisierung nun umzusetzen. Meckern ist immer leicht …

  • Was für ein Murx! Dann nutzen wir doch lieber die Angebote von Vodafone und O2. Ach nee, die machen in dieser Sache ja überhaupt nichts…

    Wer sich hier jetzt darüber aufregt, dass der Staat die Inhalte bestimmt, übersieht, dass das seit Jahren einigermaßen gut funktioniert. Das Konstrukt heißt hier nur anders. Nämlich SCHULE.

  • Man kann jetzt natürlich erstmal Meckern. Oder sich freuen, dass sowas überhaupt mal in Angriff genommen wird. An der Praxistauglichkeit, des Whitelisting Ansatz kann man wohl zweifeln. Das schöne ist aber, dass der ja auch nachträglich noch ausgebaut und verändert werden kann.

    Der Grundstein mit Internetzugang für jeden Schüler wird jetzt gelegt. Damit kann man dann weitermachen. Wenn dann die Schulen noch konsequent für jeden Schüler ein E-Mail Postfach, ein Nextcloud und einen Moodle Zugang bereitstellen, sind wir da wo wir vor 7-8 Jahren hätten sein sollen.

    • Also Moodle kann ich verstehen, dass für ist Schüler echt gut aber wofür Nextcloud und Email Postfach ? Ein Nextcloud Konto und Email Postfach kostet nur unnötig Geld. Da können die Schüler auch einfach Google Drive und Gmail verwenden. Die 30 GB Speicher von Google werden wohl für Schulische Dokumente und Dateien ausreichen.

  • Bedenklich zu lesen, wie viele hier dieses Angebot unreflektiert begrüßen und darin nur Vorteile erkennen wollen.

    Nur weil es kostenlos ist, ist es noch lange nicht gut, insbesondere dann nicht, wenn die Auswahl von Informationsquellen einseitig und unausgewogen erfolgt und ausschließlich der geläufigen Meinung der jeweiligen Regierungsparteien zu folgen hat.

    • Vielleicht sind es ja „nur“ die Websites und Lehrmaterialsammlungen der Verlage und ergänzen/ersetzen die Schuldbücher. Wäre wohl zu offensichtlich für manche Foristen.

    • Welche Informationsquellen hat der Schüler analog denn in der Schule? Verstehe die Aufregung nicht…

    • Ich habe was rausgefunden, was die Regierung uns seit Jahren verheimlich: Die gesamte Schule wird vom Staat betrieben und auch finanziert.
      Mehr darf ich aber nicht sagen. Ihr wisst schon Merkelregime und so…

    • ja, kostenlos ist erst mal gar nichts. wir führen doch nur wieder eine subventionierung bestehender telekomanbieter ein, behindern den markt und vertuschen die kosten. und die entschädigung der anbieter wird dann wieder irgendwo hinter verschlossenen türen verhandelt. richtig wäre, dass das bildungswesen ein budget dafür bekommt und die leistung zu marktpreisen einkauft. die tarife würden von alleine in den keller purzeln, weil jeder provider die zielgruppe für sich gewinnen möchte. und es wäre eine ehrliche politische entscheidung.

  • spieler_dasbinich

    Grundsätzlich eine sehr gute Sache & ein feiner Zug vom Magenta-Riesen. Doch was ist mit den Studierenden? Für die sollte solch ein Angebot ebenfalls gültig sein. In meinem Freundes & bekannten Kreis gibts zig Studierende die nun ohne Job da sitzen & mit dem bisschen Bafög & kfw kredit Miete, Strom, Lebensmittel, Kleidung Studiengebühren bezahlen. Ihre nebenjobs auf Veranstaltungen & Messen finden ja nicht statt & zugesicherte staatliche Unterstützung bleibt bei vielen bis jetzt aus.

  • Bitte macht euch mal die mal die sprachliche Herkunft von White/Blacklists klar. Man sollte eher von Allow/Disallowlists sprechen.

    • Nach dem Spruch geh ich mir erst mal nen Negerkuss holen. Passt zwar nicht zu meinem Zigeunerschnitzel von heute Mittag, aber was solls, ich trinke dann halt ein kühles blondes, streng nach deutschem Reinheitsgebot gebraut.

  • Also ein Mix von freiem Zugang und bezahltem Vertrag auf einem Gerät wäre kontraproduktiv.
    Es soll gelernt werden mit den Geräten und nicht nebenbei auch noch Nachrichten gelesen werden oder ähnliches.
    Das werden schon die Schulen nicht zulassen.
    Ich würde mir eher Gedanken darum machen wie lange es dauert um neue Inhalte die die Schulen brauchen vom Betreiber frei schalten zu lassen.

  • meister_ lampe79

    Wieso muss schon im Vorfeld gejammert werden, warten bis es online ist …. auch Lehrer müssen erstmal lernen damit um zugehen, sonst hilft es den Schülern auch nicht.

  • Macht vor allem Sinn für Schüler, die zuhause gar keinen Internet Zugang haben oder hab ich irgendwas übersehen?

  • Da züchtet sich die Telekom die Kunden von morgen auf gebrandeten Geräten, Einstiegsseiten, oder wie auch immer der Spaß dann in der Praxis aussieht, heran?

  • Am Anfang kostenlos. Nach ein paar Jahren wird die Telekom Geld von den Schulen nehmen. Abspringen können die Schulen dann nicht mehr, weil sich alle so schön dran gewöhnt haben. Super Deal für die Telekom. Man denke nur an die Toiletten an der Autobahn oder die Stadtfahrräder in Hamburg. Erst locken, dann abzocken.

    • Genau! So wie sie das ja schon mit der Initiative „Schulen ans Netz“ gemacht hat. Im Jahr 2000 ging es los. Da gab es die Anschlüsse kostenlos. Und heute, 20 Jahre später, zockt die Telekom für diese Anschlüsse die Schulen so richtig ab. Die sind seit Jahren nicht mehr kostenlos. Sie kosten jetzt 0,00 Euro. Skandal!

      (Okay, man muss dazu sagen, dass „nur“ die 16.000er Anschlüsse weiterhin und schon immer kostenlos sind und waren. Wen die Schule eine höhere Bandbreite will, dann wird diese zu Sonderkonditionen dazu gebucht.)

  • Die sim macht das VPN zur Schule auf. Dann kann er die Arbeitsblätter runterlasen und fleißig lernen

  • Läuft, schon ist der Lehrermangel in Deutschland ausgeglichen. Den nächsten Lockdown steht dann auch nichts mehr im Weg. Der rosa Riese bekommt noch Kohle von Euern Steuergeldern staatlich gefördert…Armes Deutschland

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