iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 44 979 Artikel

Ab Januar 66,80 Euro im Monat

Benzin wird billiger, Deutschlandticket erneut teurer

Artikel auf Mastodon teilen.
84 Kommentare 84

Das Deutschlandticket wird zum Jahreswechsel erneut teurer. Ab Januar steigt der Monatspreis von derzeit 63 Euro auf 66,80 Euro. Der zuständige Koordinierungsrat hat die Erhöhung am Mittwoch beschlossen. Seit dem Start des bundesweiten Nahverkehrsabos für 49 Euro ist dies bereits die dritte Preisanpassung.Deutschlandticket App

D-Ticket: Bündelt das Deutschlandticket mit zusätzlichen Angeboten

Die neue Preisrunde kommt nicht überraschend. Bereits bei der Anhebung auf 63 Euro war festgelegt worden, dass der Ticketpreis ab 2027 anhand eines Kostenindex angepasst werden soll. Er berücksichtigt unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten. Erstmals erfolgt die Berechnung damit nicht mehr unmittelbar durch Bund und Länder, sondern durch die dafür zuständige D-Tix-Gesellschaft.

Job- und Semestertickets ziehen mit

Auch die ermäßigten Varianten werden teurer. Das Deutschlandticket als Jobticket kostet künftig 63,46 Euro vor dem verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss, bislang sind es 59,85 Euro. Beim Deutschland-Semesterticket steigt der monatliche Preis von 37,80 Euro auf 40,08 Euro.

Preisentwicklung Deutschlandticket 16X9.Jpg

Der Preis des Deutschlandticket | Grafik: RBB

An der grundsätzlichen Finanzierung ändert sich zunächst nichts. Das Angebot ist bis Ende 2030 abgesichert. Eine im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführte Evaluation kam im Sommer zudem zu dem Ergebnis, dass die Nachfrage trotz der bisherigen Preissteigerungen stabil geblieben ist. Mehr als 14 Millionen Menschen nutzten das Ticket monatlich.

Milliarden für günstigeren Kraftstoff

Für zusätzliche Kritik sorgt der Zeitpunkt der Erhöhung. Während Bus- und Bahnfahrer ab Januar mehr bezahlen, senken Bund und Länder seit heute die Energiesteuer auf Benzin und Diesel. Bis zum Jahresende beträgt die Entlastung 14 Cent pro Liter, zusammen mit der Umsatzsteuer sollen sich rund 17 Cent ergeben. Das Paket hat ein Volumen von etwa 2,5 Milliarden Euro.

Deutschlandticket Bmdv

Nach dem 9-Euro-Ticket startete das Deutschlandticket für nur 49 Euro

BUND, Nabu und Greenpeace stellen beide Entscheidungen deshalb direkt nebeneinander. Die Verbände kritisieren laut RBB, dass für günstigeren Kraftstoff Milliarden bereitgestellt werden, während das Deutschlandticket erneut teurer wird. Auch die Verbraucherzentrale warnt davor, dass fortlaufende Erhöhungen Nutzer aus Kostengründen zum Ausstieg bewegen könnten.

01. Okt. 2026 um 11:15 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    84 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Die Verbände haben recht. Damit bin ich raus.

    • Was ist die kostengünstigere Alternative?

      • Fahrrad ;)

      • Durch HO-Vertrag und gute Infrastruktur am Wohnort bin ich nicht zwingend auf die Öffis angewiesen. Realistisch habe ich wohl auch mal manche Monate durchs Ticket mehr bezahlt, als wenn ich Einzeltickets gezogen hätte, die Bequemlichkeit, sich keinen Kopf machen zu müssen, hat das aber wieder wett gemacht. Dass wir jetzt aber schon an den 70€ kratzen, lässt mich zukünftig drauf verzichten.

      • @Dave

        Ja, sicherlich, nur ist nicht jede Entfernung zur Arbeit, z. B. mit dem Rad, sinnvoll zu überbrücken, und da der Winterdienst in vielen Regionen „ja so hervorragend“ funktioniert, auch schwierig, insbesondere bei Glatteis. Straßen werden ja doch meistens eher freigeräumt und gestreut als Geh- und Radwege.
        Ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit, ist insbesondere im Winter auch mit Spikes oft abenteuerlich.

        Was ich frage, ist ja nach einer Alternative zum D-Ticket, trotz der Erhöhung wird es vielfach günstiger sein als ein regionales monatliches Abo.

      • @Felix

        Ja, gut, das verstehe ich. Wenn man nicht wirklich drauf angewiesen ist und es mehr aus Bequemlichkeit hat, kann ich das nachvollziehen und zustimmen, dass es einen Schwellenwert erreicht, mit knapp 70€.

  • Ist das ernst gemeint? Der Tankrabatt greift? Das ist ein Witz.

  • Unfassbar diese Politik.
    Kosten 9€ Ticket: 2,5 Mrd. Euro.
    Mindereinnahmen durch Tankrabatt: 3,5 Mrd. Euro.

    Wieso diese Bezuschussung für so einen Nonsens?

    • naja, der Tankrabatt ist der Regierung näher, weil sie immer noch pro Liter Sprit deutlich über einem Euro an Steuern einnehmen.

      Man nimmt jetzt halt nur etwas weniger ein, zahlt aber nicht wirklich drauf.

      Beim Bahnticket sieht das anders aus.
      Da werden nicht solch immense Steuereinnahmen generiert.

      Darum ist das der Politik nicht so wichtig

      • Jemand der es versteht. Der Staat ist ja auch Gewinner durch die MwSt.
        Kleines Rechenbeispiel für Diesel:
        Vor dem Krieg: 1,40 Euro. Jetzt 2,15€. 0,75€ Differenz. Davon die MwSt. macht 14,2ct. Der Tankrabatt gewährt also (fast) genau den Rabatt, den der Staat durch die hohen Preise mehr einnimmt. Das ist so einfach und offensichtlich, dass es wehtut, dass diese Tatschache nicht mehr Aufmerksamkeit bekommt.

      • Deswegen hat es auch so lange gedauert, bis sich die Politik wieder für einen Tankrabatt entschieden hat. Wenngleich die Konzerne immer noch Kasse machen. Damals wurde schon die Sinnhaftigkeit dieses Rabattes in Frage gestellt, jetzt macht man es genauso wieder. Warum deckelt man nicht ganz einfach den Benzinpreis? Weil dann die Steuereinnahmen geringer ausfallen würden…jetzt wird mal wieder dem Bürger vorgegaukelt: Seht her, WIR machen was für Euch!

      • @Campos
        @Santo

        Die Rechnung ist bisschen zu einfach.

        Das fängt schon damit an, dass es nicht den einen Staat bei Steuern gibt.

        Die MwSt/USt ist eine Gemeinschaftssteuer. Während z.b. die Energiesteuer eine reine Bundessteuer ist.

        Was aber sehr einfach ist: Die Steuern wurden seit Kriegsbeginn nicht erhöht, sind also definitiv nicht der Preistreiber.

      • @HESSENbabbler
        Es ist so einfach, da es sich um absolute Zahlen handelt. Nur durch die MwSt. auf den höheren Preis, nimmt der Bund 14ct mehr pro Liter ein, also noch 2022. Und das nunmehr seit 4 Jahren. Auch wenn die Preise schwanken, so waren im Mittel seit Kriegsbeginn sicher 10ct Mehreinnahmen in den letzten 48 Monaten drinnen. Und nun senkt man für 4-5 Monate die Abgaben. Bleibt also bei ähnlichen Einnahmen wie 2022, hat aber in der Zwischenzeit erhebliche Mehreinnahmen verzeichnet.

      • @Santo

        Nochmal, die MwSt und die jetzt gesenkte Energiesteuer haben nicht die gleichen Empfänger.

        MwSt geht an Bund, Land und Kommune.

        Energieteuer geht nur an den Bund.

        Daher ist die Rechnung von dir viel zu kurz gedacht.

        Dazu sind Steuersenkungen, wie jetzt bei dem letzten und jetzigen Tankrabatt, der völlig falsche Weg. Da diese nicht weitergegeben werden müssen.

        Der Staat könnte die komplette Steuerlast auf Null senken und die Spritpreise könnten gleich bleiben, weil dann einfach die Mineralölkonzerne das Geld als mehr Gewinn nehmen.

      • Ich denke, du willst oder kannst mir nicht verstehen. Daher lassen wir es einfach.

      • Wie üblich wird nur ein Aspekt herausgepickt und das ist innerhalb des Haushalts völliger Unsinn. Die Mehreinnahmen beim Sprit relativieren sich weil zum einen weniger Sprit verkauft wird (auch durch das Wachstum der E-Mobilität) und zum anderen (viel wichtiger) das Wirtschaftswachstum weiter stagniert. Einfach zu rechnen dass 50cent Mehrpreis 9,5cent mehr Einnahmen wären ist schlicht falsch. Rechnerisch ist das mindestens eine Nullnummer bzw. ein Minusgeschäft das an anderer Stelle wieder ausgeglichen werden muss. Der Tankrabatt ist schon deswegen völliger Unsinn; vom erneuten Gießkannen Prinzip mal ganz abgesehen. Und die, die es wirklich bräuchten, werden davon am Ende überhaupt nicht profitieren.

    • Es gibt kein 9€-Ticket. Und der Zuschuss beträgt jährlich über 3 Milliarden Euro. Die Autofahrer kriegen regelmässig die höchstmöglichen Abgaben abgezogen und der auf 3 Monate befristete „Rabatt“ ist zur Wählerberuhigung, da zahlt man nur 3 Monate weniger für den Sprit und kriegt nichts vom Bund, auch wenn uns die Politik das schönredet.

    • Benjamin Blümchen

      Und wahrscheinlich ist es auch mehr schwarz(-rot)es Klientel, das auf die Spritpreise reagiert. Das Deutschlandticket hat mehr urbane Nutzende, die wählen ohnehin mehr grün-links, als Union.

    • Weil zum Beispiel Lebenmitteltransporte nicht über den ÖPNV gemacht werden.

      • Die Lebensmitteltransporte haben von dem Tankrabatt aber noch weniger, da die daraus resultierende geringere MwSt ein reiner Umlaufposten ist.

  • Naja, das Deutschland Ticket kostet doch auch rund 3mrd, oder?

  • Was für ein Blödsinn, das Gegeneinander zu stellen. Der Tankrabatt läuft befristet für 3 Monate, dann zahlen die Autofahrer wieder diese irrsinnigen Spritkosten inklusive aller Steuern, die der Bund dadurch kassiert. Das Zugticket gilt für’s ganze Jahr und kostet -ganz überraschend- AUCH Steuergeld. Und zwar um Personal-, Energie- und Betriebskosten zu decken – und wird dauerhaft mit rund 3 Milliarden Euro bezuschusst. Jedes Jahr. Also „Immer“. Die „Entlastung“ der Autofahrer gilt für popelige 3 Monate, und da gibt’s auch nichts geschenkt, sondern die vom Staat hochgetriebenen Kosten werden zeitlic befristet gesenkt.
    Da werden Äpfel mit Birnen verglichen!

    • Der Autoverkehr ist eine Dauersubvention. Mit dein bisschen Kfz und Mineralöl Steuer kann keine einzige Straße finanziert werden. Höchstens nen Waldweg… Wenn alle Kosten mit eingerechnet werden, zahlst du 5€ pro Liter. Jetzt kannst du dir überlegen, wer aktuell die Differenz zahlt. Pro Tipp, es sind nicht die Leute, die ein Auto haben.

      • Du weisst aber schon dass Steuern nicht zweckgebunden sind? Was die Autofahrer aus der Tasche gezogen bekommen finanziert keine Straßen – schön wär’s ja! Die Differenz (die keine ist) zahlen wir ALLE, egal ob Autobesitzer oder nicht.

      • @Mike

        Du kannst ja mal den Taschenrechner nehmen und die Differenz zwischen Einnahmen der Kfz Steuer und den jährlichen Ausgaben für Straßenbau berechnen. Zum Glück ist es eine Steuer und keine Gebühr etc. Sonst würde jeder Autofahrer sehen, was da für ein dickes Minus steht. Dann würde man nicht immer fabulieren, dass nur das eigene Steuergeld für andere Sachen rausgeschmissen wird.

      • Aber mit den Ticketkosten bei der Bahn werden alle Streckenneubauten und Instandhaltung bezahlt? Alles was Neubau ist, zahlt der Staat aus Steuergeld, als auch aus der Kfz-Steuer.

      • @Mike

        Vielleicht verstehst du meinen Post nicht. Der Staat müsste viel mehr die Kosten für’s Autofahren nach oben treiben. Es ist egal ob Steuer oder nicht. Die Ausgaben für den Autoverkehr übersteigen die Einnahmen deutlich. Welche Steuer das finanziert ist am Ende egal. Aber es wird zum großen Teil von den Leuten bezahlt, die ohne Auto sind und damit keine Kosten verursachen, aber durch deren Steuern „deine“ Straße finanziert wird.

      • @Maik Einnahmen Kfz-Steuer plus Energie und MWSt sind knapp 50 Mrd. € Ausgaben Straßenbau 10 Mrd.€ na wer kann nicht rechnen??

      • @Maik

        Die Ausgaben des Autoverkehrs übersteigen die Einnahmen?
        Was ist das für eine Argumentation?

        Die Ausgaben des States übersteigen seine Einnahmen….. im gesamten gesehen.
        Immer!

      • @DeepBlu

        Hast du gerade die komplette Energiesteuer dem Autoverkehr zugerechnet? Ernsthaft?

      • @Maik – Deine Ahnung ist auch gering !!!

        Für 2024 nahm der Bund rund 9,7 Mrd. Euro Kfz-Steuer ein. Die Energiesteuer auf Benzin und Diesel brachte rund 32,15 Mrd. Euro ein; zusammen sind das rund 41,8 Mrd. Euro.
        Diese Addition ist allerdings nur eine Näherung. Die Kraftstoffsumme umfasst nicht ausschließlich Pkw, sondern auch andere Straßenfahrzeuge. Umgekehrt bleiben in dieser einfachen Rechnung beispielsweise die Lkw-Maut, Parkgebühren, Umsatzsteuer auf Kraftstoffe und Teile der CO₂-Bepreisung außen vor.

        Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesverkehrsministerium bezifferte die jährlichen Kosten des deutschen Straßennetzes auf 32 bis 46 Mrd. Euro. Er stellte zugleich fest, dass die Straßenverkehrsabgaben insgesamt in der Größenordnung der Infrastrukturkosten liegen.

        Quellen:

        1. Ökonomische Aspekte des Verkehrs – Umweltbundesamt
        2. Kompensation zukünftiger Einnahmeausfälle des Staates …
        3. Vorläufiger Abschluss des Bundeshaushalts 2024 – Der Artikel gibt einen Überblick über den vorläufigen Abschluss des Bundeshaushalts 2024.
        4. Staatliche Einnahmen aus Energiesteuern sinken – Berlin: (hib/BAL) Die Einnahmen aus Energiesteuern sind seit dem Jahr 2019 um knapp 5,6 Milliarden E…
        5. [PDF] Drucksache 21/3516 – Deutscher Bundestag
        6. BMF-Monatsbericht Juli 2025 – Bilanz des deutschen Zolls 2024 – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil stellte am 3. Juni 2025 auf der diesjährigen Zolljahrespressekon…
        7. Bundesregierung legt Verkehrsinvestitionsbericht 2023 vor – Berlin: (hib/HAU) Über die Investitionen des Bundes in die Bundesschienenwege, die Bundesfernstraßen…
        8. Vereinbarkeit des Infrastrukturabgabengesetzes und …
        9. © 2016 Deutscher Bundestag
        10. Haushaltsrechtliche Einordnung der Zweckbindung von …
        11. BILANZ 2023 + AUSBLICK 2024
        12. Sollbericht 2024: Ausgaben und Einnahmen des … – Der Bundeshaushalt kommt nach vier Jahren wieder ohne Notlagenkredite aus und kehrt zur Einhaltung d…

    • Ganz gut angefangen, dann falsch abgebogen und dann mit voller Geschwindigkeit argumentativ an die Wand gefahren. Wow.

  • Macht es halt noch teurer. Damit es sich gar nicht mehr lohnt. Man könnte auch einfach sagen, dass man das Ticket nicht mehr will. Wäre einfacher. Aber ey. Der Markt regelt das

    • Naja, im Vergleich mit einer regionalen Monatskarte, z. B. in Berlin, ist das oft immer noch das „günstigere“ und bessere Angebot.

      Berlin Monatskarte A/B ohne Abo: 113 € (117,20 €)
      Berlin Monatskarte A/B mit Abo 81.30€ (84,30 €)
      Berlin Monatskarte A/B/C ohne Abo: 132 € (136,90 €)
      Berlin Monatskarte A/B/C mit Abo 103.30€ (107,10 €)

      (Die Preise erhöhen sich ab Januar 2027)

      A/B/C sind die Tarifzonen, wobei es nur A/B oder A/B/C gibt.

      Preise laut VBB.

      • @Rob3rt

        Nur weil es noch schlechtere Angebote gibt, macht es den überhöhten Preis des D-Tickets nicht besser.

      • Überhöht ist relativ und passt hier sicherlich nicht. Auch für 69EUR ist es für viele Menschen (zumindest schon mal fast alle in größeren Städten mit einem Abo für den ÖPNV) ein besserer Deal.

        Der Skandal ist, dass der dämliche Tankrabatt de facto für den Staat teurer ist, als das Deutschlandticket. Also scheitert es nicht am Können, sondern am Wollen, den Preis des D-Tickets stabil zu halten.

        Aber wer halt CDU wählt, bekommt CDU.

      • @Knight Die Demontage des Deutschlandtickets begann bereits im September 2024. Von 49 auf 58 Euro ging’s mit SPD/Grünen/FDP.

      • @Frankie

        Die Erhöhung damals musste nur gemacht werden, weil sonst die Unionsgeführten Bundesländer im Bundesrat nicht mehr mitgemacht hätten.

      • @HessenBabbler Und weshalb? Weil der Bund, der das Projekt initiierte, auf einer gedeckelten Beteiligung von 1,5 Milliarden Euro beharrte und gedachte, künftige Mehrkosten komplett auf die Länder abzuwälzen. Für eine Nachschussregelung wurde eine 50/50-Teilung zwischen Ländern/Bund vorgeschlagen – die Ampel sagte Nein.

      • @HESSENbabbler

        Hab ich auch nicht behauptet und deshalb auch das günstigere in Anführungszeichen gesetzt, aber in der Realität ist es zumindest aktuell das „bessere“ Angebot.
        Was nicht gleichbedeutend ist mit dem, dass ich die Preise gut und richtig finde für das D-Ticket.

  • Exakt, aber dran traut man sich nicht ran. Man möchte ja schließlich den zukünftigen Arbeitgeber nicht vergraulen!

  • Gestern lag der Benzinpreis vor 12.00 Uhr bei 2,30€, dann kurz nach 12.00 zog er an auf 2,47€ …Jetzt kostet der Sprit 2,30, also genauso viel wie gestern Vormittag! Das nenne ich mal „Wahnsinn Made in Germany“

    • Aber dann scheint es ja so, als wäre der Rabatt in deinem Fall komplett weitergeben worden?

      Wenn er gestern nach 12 Uhr bei 2,47 € lag und heute nach 12 Uhr bei 2.30€.

  • Wie argumentiert man das, wenn bei einem Benzinpreis von z. B. 2.30€ die Steuern und Abgaben (CO₂-Abgabe) 1,18 € betragen und 1.12€ „dem Mineralölkonzern“ bleiben?

    Jetzt wird die Energiesteuer um 14 Cent gesenkt, und inklusive der darauf zu zahlenden Mehrwertsteuer kommen etwa 17 Cent „Ersparnis“ raus.

    Die 1.12€ sind noch abzüglich Transport, Lagerung, Pacht etc. ein Übergewinn nachzuweisen, wird wohl schwierig werden in der Realität.

    Ironie: vielleicht wird dem Staat am Ende ein Übergewinn attestiert ;-))

    • @Rob3rt

      Dies argumentiert man ganz einfach.

      Es gab keinerlei Staatlichen Erhöhungen seit dem Krieg im Iran, können daher nicht für die starken Erhöhungen verantwortlich sein. Die Spritpreise sind dennoch deutlich stärker gestiegen, als es anhand des Ölpreises sein müsste.

    • Ganz einfach: Energie (hier in Form von Treibstoff) ist systemrelevant. Auf Energie sollte überhaupt kein Gewinn erzielt werden, wenn überhaupt, sollte dieser gedeckelt werden und max. als Reinvestition bzw. für Innovation verfügbar sein.
      Gleiches gilt im Übrigen auch für Wasser, Strom, Wohnen, Gesundheit.

    • @HESSENbabbler

      Naja, so einfach scheint es ja nicht zu sein.
      Bisher beobachtet das Bundeskartellamt ja nur, und eine gesetzliche Grundlage zur Abschöpfung von Übergewinnen gibt es ja offenbar noch nicht und wird bisher nur angekündigt und diskutiert.

      Ja, die staatlichen Abgaben auf Benzin und Diesel sind nicht erhöht worden, machen aber insgesamt trotzdem mehr als die Hälfte des Preises an der Zapfsäule aus.

    • @Rob3rt

      Das Bundeskartellamt kann ja auch in dem Fall nicht mehr machen.

      Eine Übergewinnsteuer wurde auch nie angekündigt, da von der Union nicht gewollt.

    • @HESSENbabbler

      Ich glaube schon, dass es angekündigt wurde, man aber eher auf eine „Europäische Lösung“ aus ist und keinen deutschen Alleingang möchte.

      „Erst einmal ist es sehr, sehr gut, dass sich diesmal die Länder mit der Hälfte, mit 1,25 Milliarden Euro, daran beteiligen. Der Bund wird einerseits ‑ das hat der Finanzminister am Freitagabend auch gesagt ‑ Ausgabereste aus dem Jahr 2026 dafür einsetzen, dies gegenzufinanzieren, und die sogenannte Übergewinnsteuer ist weiterhin Teil der Beschlüsse. Auch da drängen wir weiter auf eine europäische Lösung. Das finden Sie auch in Ziffer 5, in der der entsprechende Koalitionsbeschluss am Freitagabend noch einmal bekräftigt wurde. Diese Übergewinnsteuer soll natürlich dazu beitragen, dass die Krisenprofite, die die Mineralölkonzerne machen, auch zur Gegenfinanzierung der Entlastungen eingesetzt werden.“

      https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/regierungspressekonferenz-vom-21-september-2026-2453340

    • @Mixmox, dein Vorschlag hat in Venezuela auch nicht funktioniert.

  • Strategielosigkeit in Perfektion …

  • ich fahr lieber Elektro und zahle nicht diese irrsinnige Preise für Sprit und Öffis ツ

    • Was kostet Dein E-Auto denn nach Wartung, TÜV, Anschaffung, Reifenwechsel und Autowaschanlage auf den Monat umgelegt?

      • ChatGPT sagt:

        Wahrscheinlich so rund 275€ laufende Kosten und ca. 450€ Wertverlust im Monat

        * Neupreis: ca. 40.000–45.000 €
        * Fahrleistung: 15.000 km/Jahr
        * Haltedauer: 5 Jahre
        * Verbrauch: ca. 18–20 kWh/100 km
        * Laden überwiegend zu Hause
        * Vollkasko
        * keine Finanzierungskosten

      • Wer kauft sich denn bitte ein BEV um es nach 5 Jahren zu 33 Prozent des Kaufpreises wieder zu verkaufen? Neuwagenkäufer (also keine Leihwagenfahrer) haben eine Haltedauer von durchschnittlich 9 Jahre. Auch dann liegt der Wertverlust zum Kaufpreis zwar bei 70 Prozent. Aber dann beträgt der Wertverlust nur noch zwischn 230 und 270 Euro im Monat.
        Hört ihr vielleicht endlich mal auf Sprachmodelle zu nutzen, wenn ihr nichtmal vernünftig prompten könnt?

      • @Pazuzu

        Das ist doch völlig egal, es ging nur darum, durchschnittliche Kosten für ein BEV darzustellen, im Vergleich zu den monatlichen Kosten des ÖPNV.
        Kannst den Wertverlust auch völlig rauslassen, bist mit den monatlichen Kosten immer noch höher.

  • Für 50€ habe ich das Deutschlandticket noch mitgenommen, obwohl ich es selten benutzt habe. Inzwischen ists mir zu teuer für einen Blindkauf.

  • Was für ein Irrsinn und Schwachsinn. D-Ticket muss noch billiger werden! Sprit gerne teurer.

    • Du sagst es, was für ein Schwachsinn dieser Kommentar! Der Tellerrand endet vielleicht vor deiner Nase, aber man kann auch darüber hinaus blicken! Es gibt Menschen, die in Orten wohnen, die nicht toll an das öffentliche Netz angebunden sind! Schulferien hier bei uns fährt gar kein Bus, Wochenende hier bei uns fährt gar kein Bus, unter der Woche der Bus fährt vier mal zu den Schulzeiten genau, wir wohnen auf dem Land nicht in der Stadt, aber vielleicht sollten wir einfach, was wir an Lebensmitteln erzeugen, viel teurer machen, damit wir dann auch die Spritkosten wieder reinbekommen!
      Ach genau, Elektro, super Idee! Problem ist nur, dass es wenige Elektroautos mit 3,5 t Anhängelast gibt und diese, die es gibt, sind fast unbezahlbar. Also, wie gesagt, der Blick über den Tellerrand lohnt sich manchmal.

      • Und was bringt Dir mit diesen Bedürfnissen und Anforderungen ein Tankrabatt von einigen Wochen? Das spart dem Einzelnen vielleicht 50-100€. Den Staat kostet es völlig unnötig Milliarden.

        Und die, die einen mit einem 3,5tonnen ziehenden xxxl Fahrzeug herumfahren sind meist nicht die, die solche Rabatte benötigen. Gießkanne war noch nie eine sinnvolle Lösung für sowas.

        Das wurde auch vor und nach dem letzten Tankrabatt lang und breit analysiert. Was macht die Regierung?Richitig, genau denselben Unsinn wieder …

      • -einen ;-)

      • Als wären die in Deutschland vertretenen zwei oder drei Privatpersonen, die wirklich täglich 3,5 Tonnen Anhängerlast ziehen müssen, eine irgendwie relevante Zielgruppe.

    • Erstmal müsste der ÖPNV massiv ausgebaut und attraktiver werden.
      Wem nutzt ein günstiges Ticket, wenn nichts oder nur selten was fährt?

      • @Rob3rt

        Weil die Aussage „nichts oder nur wenig fährt“ komplett an der Realität vorbei geht, nützt das Ticket heute auch schon Millionen. Es gibt Gegenden, bei dem dies durchaus zutrifft, aber definitiv nicht flächendeckend.

      • @HESSENbabbler

        Naja, ich bin oft zu Zeiten und in Bereichen unterwegs, da fährt nach 20.30 Uhr nichts mehr und am Wochenende z. B. gar nichts.

        Ich würde sehr gern das D-Ticket nutzen, aber es nutzt mir selbst geschenkt gar nichts, da ich regelmäßig zu Zeiten unterwegs bin, wo ich gar nicht zur Arbeit käme, insbesondere am Wochenende und nach 20.30 Uhr.

        Bin ich zu Besuch bei meiner Mutter, fährt kurz nach 16 Uhr der letzte Bus, und der Takt zwischen Bus und Bahn ist regelmäßig so, dass man 1 Stunde+ Wartezeit hat.

        Fahre ich am Wochenende zu Freunden nach Bayern, fährt da am Wochenende auch kein Bus, und man ist aufs Auto angewiesen oder sehr gut zu Fuß unterwegs.

        Ich war im Urlaub in Sachsen, und auch da musste man nach 20 Uhr zur Unterkunft laufen, weil es keinen ÖPNV mehr gab.

        Ich nutze sehr gern den ÖPNV wo möglich, und reise sehr gern mit dem Zug, stelle aber immer wieder fest: Ohne Auto ist es oft umständlich oder unmöglich, insbesondere spontan.

        Und schon mal versucht, spontan mit Fahrrad und einem ICE irgendwohinzufahren?

        Ach so, und ich hab kein eigenes Auto und nutze das Fahrrad oder z. B. Carsharing, wenn gar nichts mehr geht.

        Und meine Arbeitskollegen fahren alle mit eigenem Pkw, weil es alleine mit dem ÖPNV nicht funktioniert oder man täglich mehr als 1 Stunde zusätzlichen Zeitaufwand hat pro Richtung.

  • Mal unabhängig von der hier laufenden Diskussion:

    Man muss sich mal vor Augen führen, was hier los ist.
    Es wurden Zahlen veröffentlicht, nach denen Deutschland IMMER NOCH die drittstärkste Vokswirtschaft der Welt ist. (Nach USA und China) – Für ein im Vergleich kleines Land tatsächlich erstaunlich.

    Wir waren Jahrzehnte lang Exportweltmeister und sogar auf Platz 2 der o.g. Liste.
    Wirtschaftswunder fanden statt… Jährlich werden Rekord-Steuereinnahmen generiert…

    Das steht aber sowas von im krassen Gegensatz zu dem was hier abgeht.
    Man macht uns vor, ein Tankrabatt oder ein günstiger Nahverkehr würde uns an den Rand des Ruins bringen.

    Alles ist am Limit… , Infrastruktur verfällt, Brücken geben auf, Bahn ist kaputtgespart.
    Steuerlast und Abgaben steigen immer weiter, Gegenleistung sinkt immer weiter.

    Irgendwie schon alles seltsam.

  • Wo geht das ganze Geld hin, das sich dieses Land nicht mehr leisten kann? Verstehe ich nicht.

    • Der Staat bzw. die Verwaltung bzw. die Kommunen geben fast eine Milliarden für die Sanierung der Kölner Oper aus.
      230 Millionen für die Sanierung der Bonner Bethovenhalle…. -das ist ne bessere Turnhalle!
      Und die meinen das ist tatsächlich so teuer.

      Der Bau der Lanxessarena in Köln hat 1998 nur 150 Millionen gekostet.
      Und das ist die größte Veranstaltungshalle in Europa!

      Ich fürchte, die können nicht mit Geld umgehen.

      Und die heutige Bürokratie und Regulierung bis zum Stillstand kostet Milliarden.

      • @Campos70

        Inflationsbereinigt kostete die Lanxess Arena 260 Mio Euro.

        Das komplette Projekt inkl. Areal drumherum hat damals ca 460 Mio € gekostet, was Inflationsbereinigt ca. 782 Euro wären.

        Klingt jetzt nicht so weit weg von heutigen Kosten der von dir aktuell genannten Projekten.

      • Setzt mal die Größe der Objekte ins Verhältnis…

      • Da die Kölner Oper jetzt fertig ist, könnte man den hässlichen Bunker nun endlich abreißen und etwas optisch ansprechenderes dort hin bauen. Gute 1,5 Milliarden Euro hat die Sanierung von dem Schandfleck gekostet. (Ja, die Bezeichnungen „hässlicher Bunker“ und „Schandfleck“ entspringen lediglich meiner persönlichen Meinung. Wer die Optik oberirdischer Luftschutzbunker mag, wird darüber eventuell anders urteilen.)

  • Diese Regierung ist so dermaßen abseits jeder Realität! Immer schön auf alle anderen eingedroschen, besonders auf die Grünen, aber selbst die schlechtesten Entscheidungen treffen. Einfach immer nur Geld raus und nach unten treten. Die Ärmsten schröpfen und den reichen den Arsch pudern. Und einfach Steuergeld den Ölscheichs schenken. Man kann es kaum
    noch aushalten. Ich wünsche der CDU, dass sie sich komplett zerlegt, wie die FDP. Sie haben eh nichts Gutes für dieses Land geleistet.

  • Geil, an dem Tag, an dem der Tankrabatt kommt, wird die Erhöhung des Preises des Deutschlandtickets bekannt gegeben. Kannste dir nicht ausdenken.

  • Ich verstehe diese Debatte nicht. Wäre froh wenn ich nur 68€ pro Monat zahlen müsste. Brauche aber das Kfz und zahle ein Vielfaches. Auch war bei uns in der Gegend vor dem Deutschland Ticket ein normales Monatsticket schon teurer

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 44979 Artikel in den vergangenen 6984 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2026 aketo GmbH   ·   Impressum   ·      ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven