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Reparatur-Statistik

Sturz und Wasser beim iPhone 7 Plus für die Hälfte aller Schäden verantwortlich

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44 Kommentare 44

Clickrepair spannt ein deutschlandweites Netz von Handy-Reparaturbetrieben und hat dementsprechend Zugriff auf interessante Datensammlungen rund um Smartphone-Schäden. Einer aktuellen Veröffentlichung lässt sich entnehmen, dass iPhone-Besitzer vergleichsweise selten mit technischen Problemen zu kämpfen haben, Wasserschäden aber auch den 7er-Modellen regelmäßig zusetzen. Denn auch wenn die aktuellen iPhone-Modelle gerne als „wasserdicht“ bezeichnet werden, offiziell sind die Geräte nur „vor Spritzwasser und Staub geschützt“.

Iphone Reparatur Grund Umfrage

Exakt die Hälfte aller Schadensfälle beim iPhone 7 Plus hat Clickrepair zufolge Sturz- oder Wasserschäden als Ursache. Beim direkten Konkurrent Galaxy S7 sind diese nur für 40 Prozent aller Schadensfälle verantwortlich, dafür werden Samsung-Nutzer aber deutlich öfter von technischen Problemen geplagt: 29 Prozent statt beim iPhone 17 Prozent, über alle Modelle hinweg sind diese sogar für 33 Prozent aller Smartphone-Reparaturen verantwortlich. Verschleiß als Ursache hält sich bei allen Geräten in etwa die Waage.

Unterm Strich sprechen diese Werte für das iPhone. Das Apple-Gerät muss deutlich seltener aufgrund von Problemen in Reparatur, für die der Nutzer nichts kann.

Was tun, wenn das iPhone nass wird?

Falls euch das iPhone mal ins Wasser fällt, geht ihr am besten nach der folgenden, von Apple veröffentlichten Erste-Hilfe-Anleitung vor:

Falls das iPhone 7 oder iPhone 7 Plus Flüssigkeiten ausgesetzt war, trennen Sie alle Kabelverbindungen und laden Sie das Gerät erst wieder auf, wenn es vollständig getrocknet ist. Wird Zubehör verwendet oder das iPhone aufgeladen, solange sich Feuchtigkeit am oder im Lightning-Anschluss befindet, kann dies zu Schäden am iPhone führen. Warten Sie mindestens 5 Stunden, bevor Sie das Gerät aufladen oder ein Lightning-Zubehör anschließen.

Klopfen Sie das iPhone sanft gegen Ihre Hand, wobei der Lightning-Anschluss nach unten weist, um die restliche Flüssigkeit zu entfernen. Lassen Sie das Gerät in einer trockenen Umgebung mit genügend Luftzirkulation liegen. Der Trockenvorgang lässt sich möglicherweise beschleunigen, wenn das Gerät vor einem Ventilator platziert wird, der kühle Luft direkt in den Lightning-Anschluss bläst.

Trocknen Sie das iPhone nicht mit einer externen Wärmequelle und führen Sie keine Fremdkörper wie Wattestäbchen oder Papiertücher in den Lightning-Anschluss ein.

Mittwoch, 14. Jun 2017, 16:47 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Ja, Wasserschaden hab ich leider auch bei meinem 7Plus.. :-( eine Fallnummer hab ich schon von Apple. Leider ist der Flüssigkeitsindikator voll rot, und somit kein Garantiefall! :-/

    • Naja, in den ersten 6 Monaten musst nicht du beweisen das es ein Verarbeitungsmangel ist, sondern Apple muss dir beweisen das du es unsachgemäß behandelt hast!

      Hatte an meinem 7Plus auch ein Wasserschaden und das wurde Problemlos im Apple Store getauscht..Also im Zweifel nicht so schnell abwimmeln lassen.
      Das Apple das nur als Spritzwassergeschützt bezeichnet ist genau genommen ja auch falsch.. Das ist IP67 zertifiziert,was bedeutet es MUSS für 30 Minuten in 1m tiefe Wasserdicht sein. Wenn es das nicht ist liegt ein Mangel vor oder dürfte die Zertifizierung nicht tragen.

      Wenn da also wirklich nur vom Regen oder leichtem Spritzwasser ein Schaden entsteht, würde ich mich da nicht abwimmeln lassen.

      • Hatte es im Urlaub (im CenterPark) im Schwimmbad dabei. War im Wasser, n paar Bilder gemacht und kurz in der Hose (was aber kein Meter tief drin war). Hab mit dem Kundenservice telefoniert und die sagen, Wasserschäden sind nicht von der Garantie abgedeckt…

      • Fahr zum Apple Shop, erklär denen, dass du das iPhone innerhalb der Spezifikationen genutzt hast. Erklär denen auch, dass du nicht die Garantie in Anspruch nehmen möchtest, sondern die Gewährleistung. Wenn das Gerät noch keine 6 Monate alt ist, lass dich nicht abwimmeln. Das Gerät entspricht ja nicht der Spezifikation, bzw. hat die Werbeversprechen nicht gehalten. Wenn es über 6 Monate alt ist, versuche es trotzdem. Bleib auf jeden Fall freundlich und direkt. Erkläre denen, dass der Fehler von Anfang an bestanden haben muss, weil du dass Gerät immer ordnungsgemäß benutzt hast. Bisher bin ich damit immer gut gefahren.

      • Apple kann in seiner Garantie abdecken was sie wollen, aber bei der Gewährleistung können sie nicht einfach Dinge ausschließen, mit denen sogar geworben wird. Einziges Problem: Nach 6 Monaten musst du beweisen, dass das Gerät nicht von Anfang an der IP67 Zertifizierung entsprochen hat.

      • Der Punkt ist: 1m in stillem Wasser. Jegliche Bewegung sorgt für eine Änderung des Drucks und somit können im Schwimmbad durchaus die Dichtungen versagen. Das zu reproduzieren ist für Apple kein Problem. Das trocken gelegte Gerät wird einfach dem vorgesehenem Druck ausgesetzt und wenn es dicht ist wird die Garantie, sowie die Gewährleistung, abgelehnt. Spritzwasserschutz heißt nicht umsonst so….

      • Das stimmt so nicht – da sichert sich Apple sinnvollerweise ab. Durch Benutzung verliert das iPhone u.U. seinen Wasser- und Staubschutz – bspw. beim ständigen Biegen durch das Tragen in der Hosentasche.
        Und so steht’s in der Werbung:
        „Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus sind vor Spritzwasser und Staub geschützt und wurden unter kontrollierten Laborbedingungen getestet. Sie sind nach IEC Norm 60529 unter IP67 klassifiziert. Der Schutz vor Spritzwasser und Staub ist nicht dauerhaft und kann mit der Zeit als Resultat von normaler Abnutzung geringer werden. Ein nasses iPhone darf nicht geladen werden. Im Benutzerhandbuch befindet sich eine Anleitung zum Reinigen und Trocknen. Die Garantie deckt keine Schäden durch Flüssigkeiten ab.“

      • Die Kosten für diesen Test, insbesondere, wenn man das auch noch gerichtsverwertbar macht, übersteigen den Wert des iPhones(ich gehe mal von der Reparaturpauschale aus).
        Ich kann mir vorstellen, dass Apple das im Extremfall so eskalieren lässt, wenn man denen blöd kommt.
        Wenn man aber vernünftig zum Apple Store geht, dürfte das mit der Reparatur klappen.
        Die ganzen Verteidiger Apples vergessen eins: Apple möchte seine Kunden auch bei Laune halten.

    • Chicken Charlie

      Magst du verraten wie dein iPhone diesen Wasserschaden erlitten hat? Warst du schwimmen oder hast du es einfach nur abgewaschen? Das wäre wirklich interessant.

      Danke im vorraus

  • Umfasst dies auch jene Geräte, die durch Apple (beauftragte Firmen) während der Garantiezeit repariert wurden?

  • Ich hatte schon häufiger Probleme mit Apples Geräten. Ich bin dann direkt zu Apple und habe das reparieren lassen. Solche Fälle tauchen in dieser Liste vermutlich gar nicht auf, was zu dem hohen Anteil der selbst verursachten Schäden führt, denke ich.

    • Eben. Und dann noch Prozentwerte mit Samsung vergleichen, was ohne Relation zur absoluten Schadenshäufigkeit Humbug ist.
      Nur als Beispiel: Von 100 Geräten (A) haben 20 einen Wasserschaden und 10 ist der Akku kaputt. Bei 100 Geräten B geht bei 8 der Akku kaputt und 2 haben nen Wasserschaden.
      A: 67% Wasserschäden und 33% Akkudefekte
      B: 20% Wasserschäden und 80% Akkudefekte
      Nach der Logik des Artikels ist jetzt das Gerät A besser, obwohl 30% Repariert werden müssen, wohingegen bei Gerät B nur 10% ausfallen.

      • Gut dargestellt. Die selbe frage habe ich mir auch gestellt. Prozentuale Werte zu vergleichen, ergibt hier einfach keinen Sinn.

  • Habe meins beim Fotos machen im Feldsee versenkt. Gefrorene Eisdecke : ein Loch mit ca 10 cm Durchmesser ca 1.50 vom Seerand und genau dort hinein ist es auf m Eis reingerutscht . Flaches ufergelände, Ca tiefe von 30 cm . Seetemperatur ca 8 Grad.
    iPhone 7 rausgeholt ohne einzubrechen .
    War noch im kamera Modus . Habe außer abtrocknen nichts unternommen.
    Kopfhörer rein und mit Musik die tour tuende gefahren . Fragen ?

  • Sollte das iPhone 7 nicht wasserdicht sein???

  • Es ist doch nur Spritzwasser geschützt. Wer setzt denn sein iPhone auch dem Wasser aus. Auf die Idee wäre ich nie gekommen.

  • Klar sichert sich  da ab. Steht ja ja auch auf der Homepage in klein dabei.
    Hatte selbst noch nie Probleme mit einem Wasserschaden bei Handys, die dafür ausgezeichnet waren.
    Angefangen damals beim Samsung S5. Dann S7. Jetzt aktuell iPhone 7 Plus.
    Die Samsung haben sogar Meerwasser ausgehalten. Was ja im Normalfall sogar ausgenommen ist.

  • Ich Spüle mein 7 Plus auch immer unter dem Wasserhahn ab. Dabei mache ich sogar etwas Spüli drauf, und alles i.O. bis jetzt.
    Bin mehr glücklich mit meinem iPhone.

    • Wie Oben schon gesagt wurde, ist die Gewährleistung im ersten Jahr auch von Apple nicht abzuwehren.

      • Im ersten Jahr ist schonmal ganz falsch.

        Außerdem ist die Gewährleistung kein freifahrtschein.

        Wasserindikator schlägt aus? Schon hat Apple den erforderlichen Nachweis.
        Bei zeitweiligem untertauchen greift aber Ip67? Ja, Apple hat genug Feldstudien die belegen dass es IP67 erfüllt. Also muss dein Gerät länger unter Wasser gewesen sein.
        Und nu?
        Auf den Boden werfen und jammern „Gewährleistung, Gewährleistung“ hilft niemandem.

        Falls dem überhaupt so kommt. Kann ja auch sein dass sie es halt tauschen/reparieren.

      • @revosbackback: Apple macht vor der Veröffentlichung der Handys in allen Bereichen Teststudien. Nach deiner Logik dürfte es ja gar keine Gewährleistungsansprüche geben. Das Display ist verfärbt? Wir haben eine Studie die besagt, dass die iPhone Displays in Ordnung sind.
        Bei der Gewährleistung geht es doch nicht um Konstruktionsfehler, sondern auch um Fertigungsfehler. Und wenn bei einem iPhone nach 15 Minuten in 0,5 m tiefem Wasser ein Defekt Auftritt, dann entspricht dieses iPhone nicht dem getesteten und beworbenen Modell. Das ist ein klarer Gewährleistungsfall.
        Hier geht es also nur noch darum, zu beurteilen, ob das iPhone innerhalb der Spezifikation genutzt wurde. Der Indikator ist da kein Beweis, weil der weder Tiefe noch Zeit misst. Also müsste Apple in den ersten 6 Monaten nachweisen, das der Kunde Schuld an dem Problem ist. Und selbst zwischen 6 und 12 Monaten tut Apple gut daran, die Geräte auszutauschen, wenn der Kunde glaubhaft darlegt, dass er das Gerät innerhalb der Spezifikation genutzt hat. Wenn man den Kunden nämlich der Lüge bezichtigt, um seinen Gewährleistungspflichten zu entgehen, ist das hinterher vermutlich kein zufriedener Kunde mehr.

    • Spüli verringert die Oberflächenspannung von Wasser und sorgt dafür das es noch einfach in kleine Ritzen eindringen kann. Ergo nicht clever sein Handy mit Wasser und Spüli zu reinigen.

    • Demo: ich pack’s einfach in die Waschmaschine und hinterher direkt in‘ Trockner.
      Alternativ Geschirrspüler. Der hat ja auch nen Trockenprogramm.
      Bin sehr glücklich mit meinem iPhone…

  • Bei der Wasserdichte wird immer vergessen, dass die Standards unter Laborbedingungen getestet werden. Die haben mit Alltagsgebrauch nichts zu tun. Ein Meter Wassertiefe bedeutet Druck in dieser Tiefe. Schon durch Bewegung wird ein Vielfaches erreicht. Wasserzusätze wie Chlor, Salz oder Spülmittel tun ein Übriges. Mit IP67 kann man definitiv NICHT schwimmen. Zumindest darf man sich nachher nicht über Schäden beschweren. Das iPhone ist KEINE Unterwasserkamera.

  • Wasserdicht und Unterwasserkamara wird das IPhone nur mit einer Hülle

    • und selbst die Hersteller wasserdichter Hüllen wie der Nüüd geben KEINERLEI GARANTIE auf eben diese Wasserdichtigkeit.
      Wenn das Gerät dennoch im Eimer ist – Pech gehabt.

      • Ich war im letzten Jahr mit einem iPhone 6 und einer verschließbaren Folienhülle (~ 10€) in der Karibik bei 5-10m tauchen. Das Gerät hat alles überlebt und mit Beleuchtung auch gute Unterwasserbilder gemacht (Schildkröten, Fische, etc.). Auslösen klappt allerdings nur via Hardwaretasten, Touchbedienung ist unter Wasser nicht möglich!

      • Nachtrag: kostet sogar weniger als 10€… Amazon -> B0117AHU2W (Hülle von Aukey)

  • Laut Produktbeschreibung bei Apple und entsprechender Norm ist das iPhone nicht nur vor Spritzwasser, sondern gegen zeitweiliges Untertauchen (IP67) geschützt.

  • Schon zig mal dabei gehabt beim babyschwimmen. :-) auch Fotos unter Wasser gemacht. Alles top bisher. Meine Devise: wenn die Zertifizierung 30min 1 Meter Wassertiefe verlangt, dann geht eher mehr als weniger. Also muss duschen und bissel ins Wasser tauchen gehen. In die Badehose würd ich es nicht stecken. Da habt man schnell mal nen Meter tiefe und vor allem noch heftige Bewegungen. Aber so lose in der Hand passiert nix. Zumindest bisher. ;-)

  • Wer liest und verarbeitet eigentlich eure Statistiken? Ihr schreibt: „Einer aktuellen Veröffentlichung lässt sich entnehmen, dass iPhone-Besitzer vergleichsweise selten mit technischen Problemen zu kämpfen haben, Wasserschäden aber auch den 7er-Modellen regelmäßig zusetzen.“ Und macht dazu ein schönes Diagramm das sagt: 11% Wasserschäden und 17% technische Probleme irgendwas stimmt nicht…

  • Ich war mit meinem ip7 im Schwimmbad und hab Unterwasser Videos gemacht, mehrmals.
    IPHONE ist völlig unbeeindruckt davon geblieben, funktioniert wie am ersten Tag.

  • Schön, wie ich mein 7Plus immer in die Dusche stelle zum Twitchen xD
    Das fällt dann ab heute aus

  • Ich hatte auch ein Wasserschaden wo mein Telefon nur mit der Ecke Unterwasser war und trotzdem ist Wasser eingedrungen äppe hat keine Garantie drauf gegeben. Sobald die Indikatoren rot sind werfen sie dir vor es tiefer als ein Meter gehabt zu haben denn ip67 besagt eindeutig dass ein Gerät bei einer Wassertiefe von 1m eine Dauer von 30min, kein Wasser eindringen darf. Mein Gerät war gerade einmal 3monate alt was ich dann nicht mehr auf eigene Kosten reparieren lassen wollte. Anbei sei erwähnt das bei diesem Gerät das Display nach zwei Wochen gewechselt wurde auf Grund eines Garantie falls. Aber Apple hat dieses nicht interessiert und ich blieb auf den Kosten sitzen. Sie bewerben das Handy mit ip67 und schreiben es ist nur spritzwasssergwschützt? Apple Service ist nicht mehr das was es mal war. Habe da auch noch andere Sachen erlebt aber das sprengt jetzt den Rahmen wenn ich mich jetzt hier darüber aufrege.

    • chicken charlie

      das ist eine entscheidende info das dein display repariert wurde!! bei meiner Freundin sollte bei ihrem 7er auch das display getauscht werden nachdem wir einen Pixelfehler entdeckt hatten und diesen entsprechend gemeldet hatten. auf meine frage ob das iPhone nach dem display Wechsel die Wasserbeständigkeit behält wurde nur mit den schultern gezuckt und gemeint logo.. als ich damit dann zum store Manager gegangen bin wollte der mir keine verbindliche aussage geben. am ende nach der 4 stündigen Reparatur hieß es das es doch ein neues iPhone geworden ist weil das display angeblich nicht kalibriert werden konnte..

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