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Spotify, Google und Amazon verweigern

Streit auf dem Streaming-Markt: Nur Apple will Künstlern mehr Geld geben

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In den USA sollen sich die Streaming-Erlöse für Musiker und Bands im Laufe der kommenden fünf Jahre um knapp 44 Prozent erhöhen. Die Umsetzung dieser Vorgabe dürfte direkte Folgen auf die Preise der Musikdienste haben. Spotify, Google, Pandora und Amazon haben einem Medienbericht zufolge bereits Einspruch gegen diese Regelung eingelegt. Apple will sich dagegen diesbezüglich zurückhalten und erntet dafür Lob von Künstlern und Vertretern der Musikindustrie.

Musik Iphone Dp

Der Vorsitzende des Branchenverbands National Music Publishers Association setzt den Einspruch der Streaming-Anbieter mit einer „Kriegserklärung“ gleich. Damit seien die Hoffnungen auf ein innigeres Verhältnis zwischen Musikdiensten und Kreativen nachhaltig gestört. Die Streaming-Anbieter fühlen sich dagegen überrumpelt, die für die Festlegung zuständigen Richter im Copyright Royalty Board (CRB) hätten ihnen keine Möglichkeit gegeben, im Vorfeld der Entscheidung Argumente auszutauschen.

Apple hat den Berichten zufolge kein Interesse, gegen die Tarifänderung vorzugehen, sich bislang allerdings auch nicht offiziell geäußert. Im Gegensatz beispielsweise zu Spotify kann sich der iPhone-Hersteller aber auch entspannt zurücklehnen. Anders als Spotify ist Apple nicht von den Einnahmen aus diesem Segment abhängig. Die beiden Konkurrenten haben sich diesbezüglich schon länger in den Haaren. Bereits vor zwei Jahren provozierte Apple den schwedischen Marktführer mit seinem Engagement für höhere Streaming-Abgaben. Was man als positives Zeichen für die Künstler werten darf, muss am Ende vermutlich aber auch der Endkunde durch höhere Preise mittragen.

Bilder: depositphotos.com
Freitag, 08. Mrz 2019, 18:11 Uhr — chris
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  • Strategisch garnicht mal so dumm. Die Preise nach oben treiben lassen damit die Konkurrenz bei Ihren Abo-Modellen umstellen muss.

    • Stimmt. Ein bisschen das Discounter-Prinzip: 1. Künstler mit höheren Gagen an sich binden. 2. Mitbewerber so aus den Weg räumen. 3. Aufgrund der Abhängigkeit von einer dominanten Plattform Künstler und Kunden ausnehmen. Und das ganze quergesponsert mit den IPhone-Preisen. Sorry….ich glaube nicht so ganz an das Gute in Apple….

    • Müssen sie sowieso. Spotify macht immer mehr Verluste und der kostenlose mit Werbung versehene Dienst vor dem Aus, wegen Technik, die zum Beispiel bei Werbung stumm schaltet, was die Werbebranche natürlich nicht mag

  • Es wäre zumindest mal gerechter, wenn „meine 10€“ auf die Künstler verteilt würden, die ich höre, statt immer alles über alle Streams zu mitteln.

    • Und was, wenn du mal fuer mehr als 10 EUR Musik hoerst?

      • Das ist für seinen Vorschlag doch irrelevant. Es geht darum, den Beitrag nur unter den Künstlern aufzuteilen, die man selbst hört.

      • Wieso?
        Von den 10€ gehen die Kosten für dir Platform ab und dann wird die Summe zwischen den Interpreten anhand der gehörten Minuten aufgeteilt.

    • Dann solltest du die Alben von denen kaufen, statt ein Streamingdienst zu nutzen. Die Dienste funktionieren nur bzw. haben nur diese riesen Auswahl, WEIL der Kuchen geteilt wird.

      • Das Problem sind aber nicht die Streaming Anbieter, sondern die Labels. Da diese ebenfalls gewinnorientiert sind und deren Gewinne meines Erachtens nicht sonderlich geschrumpft sind, würde ich mal vorschlagen: Alle Labels NPO und gut ist.

      • Ich WILL aber keine Alben mehr kaufen. Auf Scheibe sowieso nicht, und als Download auch nur ungern.

      • @scuba, dann Verstehe ich deinen Einwand nicht. Du willst den Dienst eines Streaminganbieters nutzen, aber nicht dessen Geschäftsgrundlage unterstützen? Dann geh halt zu den Konzerten oder Kauf dir Merchandisingprodukte deiner Band.

      • Mimox es wird eh in die Richtung immer mehr gehen, wie bei YouTube und großen Fernsehsendern/Mwdiatheken, sodass die Künstler sich mehr oder minder selbst vermarkten

      • @Tho. Du hast recht, du verstehst mich nicht. Für mich ist Streaming perfekt und ich bin auch bereit etwas mehr dafür zu zahlen als die aktuell 80 Euro im Jahr. Du hast von Alben angefangen und die will ich nicht mehr kaufen. Ich hatte einen der ersten CD-Player überhaupt, aber die Zeiten sind vorbei.

      • @scuba, ich meine nicht cds, sondern die digitale Variante. Kannst du bei itunes, Amazon,.. doch kaufen und dann unterstützt du nur den jeweiligen Künstler. :) ich nutze Streamingdienste und wenn mir ein Album am Herzen liegt, dann hole ich es mir bei iTunes, da ich dann nicht auf die Verfügbarkeit beim Streamingdienst angewiesen bin.

      • @mixmox ich weis ja nicht wie du dein Geld verdienst, aber Probier du doch mal von Luft und Liebe zu leben ;)

    • Genau, ich habe Spotify auch verboten mein Geld an Helene Fischer zu überweisen. Bisher habe ich noch keine Antwort von denen.

  • Apple ist hier ausdrücklich zuzustimmen. Alles wird teurer, also ist es nur gerecht, wenn auch die Künstler profitieren.

    • Genau, sonst fallen Künstler wie Taylor Swift noch in die Altersarmut.

    • Eben. Von was sollen sich sonst die ganzen Gangstarapper ihren S63 AMG kaufen….

      • Die ganzen Gangsterrapper können sich ihren AMG aber eben nur dann leisten, wenn ihre Musik anscheinend unfassbar oft gehört wird.
        Schöne Doppelmoral hier, einerseits wird lamentiert, kleine oder allgemein Künstler bekämen nur 0,005 € (weiß den genauen Betrag jetzt nicht) pro gespielten Song und müssten dann noch das Label mitverdienen lassen und im nächsten Moment bekommen die ganzen „Gangsterrapper“ zu viel Geld? Du entscheidest nicht was gute/schlechte Musik ist, der Markt zeigt eindrucksvoll, dass es momentan anscheinend gute ist ( ich mag es auch nicht aber wen juckt’s?).

        Dieses Argument mit den kleinen, unbedeutenden Künstlern ist eh hirnrissig. Vor Spotify kannte man den kleinen Künstler nicht und hat seine CD ebenso wenig gekauft wie man jetzt seine Lieder streamt. (Sogar noch unwahrscheinlicher).

        Also ich höre mir ein unbekanntes Lied 100x eher kurz auf Apple Music an um einen kleinen, unbekannten Musiker zu „testen“ als mir eine CD oder einen Download davon zu kaufen. Und ich kenne auch 0 Menschen die es nicht genauso sehen auch wenn dies nicht repräsentativ ist.

      • Es gibt wesentlich mehr Künstler, die so gut wie nichts verdienen, als Millionäre wie die Swift oder die Gaga.

    • Leute, Leute „damals“ und ich will das nicht unbedingt gut heißen aber da wurde viel mehr kopiert und gebrannt echt.
      Den Künstlern hat das nicht geschadet.

  • Die Künstler und Co bekommen ihren Rachen nicht voll! So eine Schei*** was da abgeht! Bin echt wütend!

    • Du weißt aber schon, dass z.B. Spotify dem Rechteinhaber eines Songs ca. $0,006-$0,0084 pro Stream eines Songs zahlt? Und ein Rechteinhaber ist normalerweise nicht nur der Künstler sondern beinhaltet auch das Label etc.
      Somit lohnt sich Streaming meist nur für große Künstler, die häufig gehört werden. Für viele kleinere Künstler wirkt sich Streaming nicht merkbar auf die Vergütung aus.

    • Es sind doch nur eine wenige, die wirklich reich mit Musik werden. Wahrscheinlich 1 % von allen, deren Musik bei zB Apple gestreamt wird. Wenn überhaupt

    • Nimm mal deine Tabletten. Kann ja nicht sein das du Thema nicht verstehst. Lies noch mal in Ruhe und versuche es zu verstehen. Die anderen haben es schon verstanden.

  • Bin gern bereit dafür zu zahlen!

    • Wieviel würdest denn im Monat so bezahlen?

      • Max € 15, – wäre mir der Service wert.

      • Ich würde 200€ im Jahr zahlen.

      • Also bis 19 im Monat wäre für mich noch völlig in Ordnung. Ich finde, dass die Arbeit, welche MANCHE Musiker in Musik stecken, entlohnt werden sollte. Wir haben Spaß an deren Musik. Das sollten die auch merken. Fände ich gerecht.

      • Da hast du teilweise auch recht, Seve. Aber was ich grundlegend einfach bei dieser Debatte nicht verstehe ist, wie man darauf kommt, dass jeder noch so kleine Sänger jetzt Millionär damit werden soll? Wenn ich ein Unternehmen Gründe und ein Produkt (den Song im Beispiel) auf den Markt bringe und es eben nur 100 Menschen gefällt scheitere ich mit dem Unternehmen oder eben als Sänger. Die Produkte/die Songs die anscheinend anhand von Zahlen quantifizierbar sind und für gut befunden werden bekommen schon sehr sehr viel Geld also da keine Sorge. Wir können doch nicht die Preise so hoch drehen, dass am Ende ein Musiker seine 4000€ netto bekommt wenn sein Song aber nur 100 mal deutschlandweit gestreamt wurde und das nur um seine Kosten/Arbeit zu entschädigen. Denn auch meine Kosten/Arbeit als Unternehmer werden von keinem netterweise gedeckt oder entlohnt. Man gewinnt oder verliert eben indem man etwas anbietet was möglichst vielen gefällt. Und das bedeutet eben auch nicht, dass es nur noch Mainstream Musik geben wird. Es gibt für jedes Genre Fans und in jedem Genre „gute“ und eben „schlechte“ Künstler. Die schlechten scheitern eben. So ist das Leben sonst auch, also warum hier anders?

    • Gibst Du mir auch etwas von Deinem Reichtum ab, Seve?

  • Klar nichts sagen… die anderen zerfleischen sich dann und am ende des Tages steht man dann alleine als Platzhirsch da. Dann gilt friss oder Stirb, denn allein Apple bestimmt dann was zu zahlen ist und hoppladihopp kostes es dann ne ganze ecke mehr.
    Ich will damit nicht gutheißen was da momentan in der Streamingbranche abgeht und auch nicht wie die Bezahlung der Künstler ist.
    Aber das hier ist definitv der falsche Weg…

    • zu pauschal,
      im richtigen Moment nichts zu sagen ist mutig und riskant.
      Während sich die anderen „zerfleischen“ darf man nichts falsches sagen oder tun, sonst wendet sich das Blatt. Apple sollte sich also im richtigen Moment auf eine Seite schlagen.
      Meiner Meinung nach gerne auf die der Künstler.

      • Da Apple ja eine NPO ist, stehe ich dem Ganzen sehr aufgeschlossen gegenüber..
        Jetzt mal im Ernst: Apple ist gewinnorientiert. Möchte Künstlern mehr abgeben. Also muss Streaming teurer werden. Irgendwie kann ich das nicht zu 100% glauben. Oder zahlt Apple bei der iPhone-Montage wesentlich mehr, aus purer Menschenfreundlichkeit ?

  • Hat sich noch nicht dazu geäußert, bedeutet nicht das Apple sich nicht auch dagegen aussprechen könnte oder wird.
    Erst mal abwarten und die Kirche so lange im Dorf lassen!
    Diese Apple Liebkoselei auf Grundlage von 0 nervt!

  • Das wird wieder mehr Leute in die illegalen Downloads treiben. 10€ sind gerade so erträglich, für mich als Gelegenheitshörer sind dass immer noch zu viel. Ich bin der Meinung das die Künstler schon immer genug verdient haben. Eine Erhöhung der Preise wird sowieso nur wieder Apples Gewinne erhöhen, mehr ist das nicht. Nur mal so zur Erinnerung, Apples iPhone Erträge gehen zurück, die Gelder müssen woanders her kommen. Ich glaube kaum das Apple jetzt zum heiligen Samariter mutiert. Die Apple Kunden werden auch schon seit Jahren abgezockt, warum sollte Apple jetzt plötzlich zu den Künstlern gnädig sein? Sorry aber die Meldung gehört für mich in die Kategorie Mythen und Märchen. Apple das Unternehmen dass für höhere Gehälter der Künstler Kämpft…th. War es nicht Apple die in den Markt kamen und erst mal die Preise gedrückt haben?! Jetzt will man plötzlich in die andere Richtung, weil man genug Kunden hat? Wie man hier lesen kann, sind einige schon von dem Märchen überzeugt. Das erinnert mich sehr stark an den Blitzdingens von Man in Black. Manche glauben wirklich alles. Zum Glück wurde ich mit ein klein wenig Verstand gesegnet. Solche Dinge machen den langsamen Abschied von Apple viel leichter. Apple wird für mich immer unsympathischer.

    • Wenn ich immer lese: „Die iPhone Erträge gehen zurück“ lache ich herzlich…. bei den Millionen an iPhones welche verkauft werden, wird Apple definitiv immer noch genug Gewinn machen.
      Und es kann ja auch nicht immer nur Bergauf gehen, irgendwann muss es mal stagnieren, wenn nicht wirklich mehr Leistung geboten wird.

  • Früher (als noch alles besser war) ;-) haben wir jedes Jahr hunderte ausgegeben für Kassetten, Platten, später CDs… Also hört auf rumzuheulen, nur weil euer Streaming flatrate Gedöns von 10€ auf 12€ steigen könnte… ;-)

    • Heute ist Fastfood und all you can hear.

    • Hallo,
      Generell schon, aber einfach eine Preiserhöhung um 20% hinnehmen, ist schon leicht verrückt meiner Meinung nach.

      Ich könnte das bei meinen Kunden nicht machen!

      • @ Klaus555: Eine Prozentzahl in den Raum zu schmeißen ist unaussagekräftig. Es muss schon ein Gegengewicht gesetzt werden. Wenn ein Unternehmen sagt, es habe sein Gewinn um 100% gesteigert, dann hat es keinen Wert, wenn sie den Gewinn von 1€ auf 2€ erhöht haben.
        Wenn man sich die Kommentare der Vorredner durchliest, dann erscheint es doch gerechtfertigt. Früher hat man mehr Geld ausgeben für Musik, es sei denn man hat sie illegal beschafft. Aber hier möchte ich anmerken: Musik illegal zu beschaffen ist das gleiche wie im Supermarkt zu klauen!

      • Nicht ganz das gleiche. Wenn z.B. mir jemand das Smartphone klaut ärgere ich mich ja nicht darüber das der Dieb jetzt ein Phone hat, ich ärgere mich weil ich dann keins mehr habe.

    • Absolute Zustimmung!

      Wollte auch gerade schreiben, dass ich zu Schallplatten-Zeiten jeden Monat um die 100 DM ausgegeben habe plus die zusätzlichen Leer-Kassetten die ich brauchte um vom Radio meine Favoriten aufzunehmen.

      Was ein billiges Gejammer heutzutage!

      • Habe in meinem gesamten Leben nur 2 CDs gekauft und wenige Kassetten.
        Ich habe bereits viel mehr an Streaming ausgegeben, als ich es je für Physische Datenträger tun würde.

      • Ist wohl eine Frage des Jahrgangs, Davo.

  • Soll der User ruhig mehr zahlen. 10€ sind eigentlich auch lächerlich für das was man dafür bekommt. Ich fände auch ein gestaffeltes Model nicht schlecht. Mehr hörminuten mehr zahlen… und die Free Modelle wie bei Spotify sollten eh komplett verboten sein. Die führen nur zu dem trügerischen Gefühl das künstlerische vertschöpfungen umsonst konsumiert werden dürfen.

    • Genau, das gehört verboten, so wie das Indianerkostüm, die freie Geschwindigkeitswahl auf der Autobahn und alles andere auch, was irgendwem nicht passt.

    • Die Free Modelle wie bei Spotify werden halt über Werbung finanziert. Das sollte für jeden erkennbar sein.

      Falls nicht, dann können wir auch gleich noch Radio verbieten, denn dort wird die Musik auch über die Werbung (und etwas GEZ) finanziert.

  • Ein fairer Deal wäre… die Preise um 50% (15€) zu Erhöhen… die 50% komplett den Künstlern zukommen lassen und im Gegenzug die Download Qualität auf 1440 kbit/s (Original CD Qualität) zu Erhöhen. So hätten die Dienste keine Mehrkosten… die Küster mehr Geld und der Kunde bessere Qualität. Nur ein Beispiel…

    • Gibts schon längst bei Tidal oder auch Deezer, allerdings für den doppelten Preis. Soviel zum Thema keine Mehrkosten. Oder sind die etwa alle nur gierig?

    • Keine Mehrkosten bei mehr Audioqualität? Ich vermute, Du kennst die Preisgestaltung im Zusammenhang von Server und Infrastruktur nicht. Klingt einfach, ist es aber nicht. Was Du vorschlägst würde Vermutlich 25€/Mon. kosten. Wie der Vorredner schon sagt: 20€ bei CD-Qualität gibts ja schon.

  • Ob Apples Kunden diese Politik auch loben werden, erscheint aus meiner Sicht zumindest sehr fraglich.

  • Also ich kann das Gemecker immer nicht verstehen, 10€ im schintt im Monat und dafür kann ich Millionen Songs hören. Selbst wenn sie die Preise um 100% erhöhen, sind das 20€ und das wäre immer noch in Ordnung! Für das selbe Geld könnte man grad mal zwei Alben im Monat kaufen. Und jeder will doch auch für seine Arbeit bezahlt werden, zumal die Künstler mit CD oder Streams den kleinsten Teil verdienen.

    • Finde das auch nicht viel. Für Dauerberieselung nutze ich jedoch Internetradio-Spartensender. (Ohne Werbung, ich spende dafür)
      Musik, die mir besonders gut gefällt und die ich gewissermaßen als zeitlos empfinde, kaufe ich als hochauslösenden Download.

  • Über denkt mal eure Quellen, bei zahlreichen anderen heißt es nämlich das Apple sich einfach nicht geäußert hat und das ist dann etwas anderes als was Ihr bzw. eure Quelle berichtet.

  • Künstler verdienen hauptsächlich durch Live Auftritte noch richtiges Geld.

    Ja Streaming könnte man meinen günstiger.
    Aber ich besitze nicht mehr und kann es weiter verkaufen oder verschenken.
    Ich zahle nur für etwas was mir nicht gehört und jederzeit weg sein kann ohne das ich darauf Einfluss habe.

  • Ich persönlich sehe die Sache kritisch. Wir kommen aus einer Zeit in der es für viele normal war, sich die Musik über andere Wege zu besorgen. Erst als das Streaming mit seinen 10€ für fast alle bezahlbar wurde, sind die illegalen Downloads und das legale Rippen von Youtube/Webradio zurück gegangen und die Leute haben akzeptiert, für das Hören von Musik etwas zu zahlen.

    Ich gehe davon aus, dass wenn der Preis etwas anzieht, diese Zeiten auch ganz schnell wieder vorbei sein könnten.

    Aber selbst wenn die Leute alle beim legalen Streamen bleiben, ist das, was Apple macht, für mich einfach eine unternehmerische Taktik um die Konkurrenz zu ersticken. Spotify und Co kann sich halt nicht quer-subventionieren. Ob es auf langfristige Sicht für die Musikindustrie und die Künstler gut ist, wenn sie ein kleines Spotify gegen ein mächtiges Apple als marktbeherrschende Vertriebsplattform eintauschen, wage ich zu bezweifeln.

  • Ich habe früher mind. 2 CDs / Platten im Monat gekauft.
    Seit es Streaming in sehr guter Qualität gibt, habe ich ein Abo für 10ß € im Monat. Das ist einfach lächerlich billig gegenüber den Ausgaben, die man früher für Musik hatte.
    Wenn das Geld den Künstlern auch wirklich zugute kommt und die das Geld bekommen, die ich höre, können die Preise ruhig auf 20-25 € gehen. Das ist immer noch billig, dafür das mir die ganze Musikwelt zur Verfügung steht.
    Ich glaube auch nicht, dass man das Geld nicht zur Verfügung hat, ist eher der Geiz und der Meinung, alles was aus dem Internet kommt, muss billig oder umsonst sein.
    Jemand der wenig Musik hört, kann doch sich ein passenden Radiostream / Musikstream raussuchen, die es gibt und die CDs von seiner Lieblingsband kaufen.
    Die illegale Downloads von Musik wird bei einen Preis von 20 € auch nicht zunehmen, der Aufwand lohnt doch nicht für die paar Euros.

    • Ich denke dass das frühere Vertriebsmodell mit CDs/Platten und das heutige Streaming einfach gar nicht vergleichbar sind. Das fängt ja schon damit an, dass du die CDs von früher immer noch haben kannst, während du nach der Kündigung deines Streamings mit leeren Händen da stehst.

      Auch sollte man die Kosten für das Pressen der CD und die Auslieferung nicht außer Acht lassen, was beim Streaming nicht mehr notwendig ist.

      Dann kommen noch die Einnahmen für Künstler dazu, die beim Streaming dadurch entstehen, dass sie einen Song in einer größeren Playliste haben und somit von Personen gehört werden, die sonst niemals deren CDs kaufen würden. Das ist insbesondere für kleinere Künstler interessant.

      Generell ist es schwer, die beiden Systeme miteinander zu vergleichen. Ich kann da nur für mich sprechen: Aber 240€ im Jahr für etwas, das nach Kündigung nicht mehr existiert, ist mir ehrlich gesagt zu viel Geld. Dafür höre ich dann doch eine zu enge Menge an Songs und es lohnt sich eher der einmalige Kauf. Aber das mag bei jedem anders sein.

  • Als Musiker bekommt mein Label 0,63 CENT PRO SONG/STREAM.

    Mir Zahl mein Label 0,06 CENT PRO SONG/STREAM – das ist so Marktüblich.

    Bei 10.000.000 SONG/STREAMS überweist mein Label mir 6.000€ !

    Der Staat zieht mir davon 34% Steuern ab, bleiben noch 4.000€.

    Meine private Krankenkasse will jeden Monat noch 600€ haben, macht 3.400€

    Dann brauch ich hier und da mal ein Musik Instrument und habe auch Auslagen in direkten Bezug zur Musikerzeugung.

    ICH KANN MIR KEINEN S63 AMG LEISTEN !!!

    AUCH WENN DAS DEMNÄCHST 50% MEHR KOSTET:

    1. ES KOMMEN NUR 4-5% DAVON BEI MIR AN

    2. DIE 4-5% VERSCHWINDEN LOCKER WIEDER WEIL ES LEUTEN ZU TEUER IST UND ILLEGAL DIE MUSIK BESORGT WIRD.

    • NACHTRAG:

      Das waren die guten Zahlen von A**** – bei anderen Streaming Anbietern bekomme ich nur gut die Hälfte pro Stream raus und auch nur wenn die Mindestlänge angespielt wird.

      BITTE VERGESST NICHT – NUR EIN KLEINER BRUCHTEIL DER MUSIKER MACHT SO HOHE ZAHLEN.

      DRAKE generiert mit über 8.200.000.000 Streams auf Spo***** natürlich mal eben 29.000.000€ die ans Label gehen.

    • Nimm es mir nicht übel aber dann machst du ja 3400€ netto mit seiner Leidenschaft?! Darüber wären Millionen andere deutsche mehr als glücklich. Und ich kann nicht beurteilen wie gut/schlecht du als Musiker bist aber ich sage auch hier nochmals. Warum sollte jeder mittelmäßig bis schlechte Musiker gut davon leben können? Kann ein schlechter Unternehmer gut davon leben wenn er Produkte anbietet, die einfach nicht vielen gefallen?

      • +1
        Ich kann mir nicht vorstellen dass ich je von einem Musiker/Interpreten, der mir Zufällig von Spotify in die Playliste gespült wird irgendeine Notiz von genommen hätte. Wenn das Zeug richtig, richtig gut ist, würde ich mir vielleicht eine CD kaufen, aber sonst? Wenn Streaming zu teuer wird, wird’s gekündigt. Dann gibt es gar nichts mehr. Über die wenigen Nischenprogramme im Radio, die es sicherlich noch gibt, regt sich ja auch niemand auf. Hier habe ich schon meinen Anteil abgedrückt.

      • Da hast Du mich gleich drei mal falsch verstanden:

        1. Es ist nicht meine Leidenschaft sondern mein Beruf !

        2. Ich bin kein „mittelmäßig bis schlechte Musiker“, mit über 450.000.000 bezahlten Streams in 2018 wird es wohl etwas besser als mittelmäßig sein.

        3. die genannten 3.400€ netto waren nur beispielhaft die November 2018 Zahlung von A**** – natürlich lebe ich mehr als gut, mit nicht unter 10T€ netto im Monat.

        ABSCHLIESSEND WILL ICH NOCH AUF DEINE NEIDDEBATTE EINGEHEN:

        Evtl. solllten dann Millionen andere Deutsche und vor allem @Schnee sich mal einen Job suchen, in dem Sie mehr als mittelmäßig sind und als Freelancer Ihr eigener Chef werden. Dann passt es auch mit dem Einkommen.

      • Okay also zunächst mal hab ich nie behauptet, dass du ein mittelmäßiger/schlechter Künstler wärst also ganz ruhig. Ich habe gesagt nicht jeder mittelmäßige Künstler soll davon zwingend gut leben können. Die 3400€ waren ein Beispiel von dir wie „schlecht“ es dir doch gehen würde und das du armes Ding auch noch Equipment davon kaufen muss. Plötzlich ist liegt dein Monatseinkommen bei stolzen 10.000€. Und als kleine Notiz für dich: Künstler wie du sind der Grund warum hier viele von überbezahlten Musikern sprechen. Wenn ich sage ein schlechter Künstler müsse nicht davon leben können hat das 0,0 mit Neid zu tun.

        Aber wie ich sehe gleicht deine mangelnde Intelligenz deine künstlichen Fähigkeiten wieder aus;)

      • @Unai oder wollen wir lieber @Schnee sagen ?

        Wie die 3400€ zu Stande kamen, war ausgiebig beschrieben, sorry habe scheinbar aber deine kognitiven Fähigkeiten stark überfordert

        Auch steht nirgendwo das „plötzlich mein Monatseinkommen bei stolzen 10.000€ Liegt“ – ich hatte geschrieben das ich nie drunter liege. Genauere Zahlen werde ich auch nicht nennen !

        Künstler wie ich sind auch nicht der Grund warum hier viele von überbezahlten Musikern sprechen – SONDERN NEID UND DAS UNVERMÖGEN, SICH SELBER SO ZU VERMARKTEN, DAMIT SICH FINANZIELLE ZUFRIEDENHEIT EINSTELLT !

        Lese mal Deine Texte, Äußerungen oder Gramatik/Rechtschreibung und dann sprechen wir noch mal über „mangelnde Intelligenz“

        Und jetzt mache Dir mal Gedanken, ob Du „hier“ weniger Zeit vertrödelst und nicht lieber in der Zeit Geld verdienst, um Deine 1890€ netto Durchschnittsgehalt auch auf >10T€ zu bringen ???

    • Dafür kannst Du ja Dein Einkommen selbst bestimmen in dem Du 24/7 Deine eigene Mulke sreamst

  • Ich finde es gut wenn die Musiker mehr bekommen

    Zu meiner Zeit hat ne LP 30 DM gekostet

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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