Wieder nicht in der EU
Spotify: Siri merkt sich den Musikdienst – mit Einschränkungen
Wer Spotify über Siri steuern möchte, musste bislang häufig den Zusatz „auf Spotify“ an seine Sprachbefehle anhängen. Mit iOS 27 soll das nun einfacher werden. Der Streamingdienst hat eine erweiterte Integration in Apples Sprachassistenten angekündigt, bei der Siri automatisch den bevorzugten Musikdienst berücksichtigt. Statt „Hey Siri, spiele meine Lieblingsplaylist auf Spotify“ genügt künftig eine gewöhnliche Musikanfrage. Allerdings gibt es einige Einschränkungen.
Siri lernt den bevorzugten Musikdienst
Die Neuerung basiert auf der Fähigkeit von Siri AI, bevorzugte Anwendungen anhand der bisherigen Nutzung zu erkennen. Wer regelmäßig Spotify verwendet, soll Musik künftig automatisch über den Streamingdienst abspielen können. Eine ausdrückliche Festlegung als Standard-App ist dafür nicht notwendig.
Das funktioniert nicht nur mit einzelnen Songs, Alben oder Playlists. Auch Podcasts und Hörbücher lassen sich auf diese Weise starten. Darüber hinaus unterstützt Siri personalisierte Empfehlungen, die Fortsetzung bereits gehörter Podcasts und die Suche innerhalb der eigenen Mediathek. Selbst die KI-Funktion „Prompted Playlist“, mit der Spotify Wiedergabelisten anhand von Beschreibungen erstellt, kann per Sprache angesprochen werden.
In Deutschland noch nicht verfügbar
Wie Spotify auf seiner Supportseite erläutert, setzt die vereinfachte Bedienung mindestens ein iPhone 15 Pro mit iOS 27 und aktiviertem Apple Intelligence voraus. Außerdem muss Siri auf Englisch eingestellt sein.
Der größte Haken betrifft allerdings die Verfügbarkeit. Da Siri AI in der Europäischen Union weiterhin nicht auf iPhones angeboten wird, bleibt auch die neue Spotify-Integration hierzulande vorerst außen vor. Wann sich daran etwas ändert, ist nicht bekannt.
Bis dahin funktioniert die bisherige Sprachsteuerung weiterhin. Nutzer können Siri also nach wie vor mit dem Zusatz „auf Spotify“ zur Wiedergabe von Musik und Podcasts auffordern. Die Neuerung vereinfacht somit vor allem die Bedienung, erweitert aber auch die Möglichkeiten für komplexere Musikanfragen.


Boah ey. Schon wieder „In Deutschland noch nicht verfügbar“
Wenn wundert’s….
Ich würde’s nicht anders machen.