Ein Jahr nach dem letzten Anstieg
Spotify Preiserhöhung 2026: Neue Preisrunde in Europa läuft an
Spotify setzt in Europa erneut die Preisschraube an. In den Niederlanden, Belgien und Luxemburg werden mehrere Premium-Tarife teurer. Die neue Runde fällt aus deutscher Sicht auf ein auffälliges Datum: Fast genau ein Jahr ist vergangen, seit Spotify hierzulande sämtliche Premium-Abos verteuert hat.
Das Familien-Abo steigt von 22 auf 24 Euro monatlich
In den Niederlanden kostet das Einzelabo künftig 14 statt 13 Euro im Monat. Der Duo-Tarif steigt von 18 auf 20 Euro, für das Familienabo werden künftig 24 statt 22 Euro fällig. Damit verteuern sich die Angebote je nach Tarif um rund acht bis zehn Prozent. Auch in Belgien steigen die Preise, dort prozentual sogar stärker. Neben den drei europäischen Ländern nimmt Spotify auch in Argentinien Anpassungen vor.
Neue Preise gelten für Neukunden sofort
Spotify hat betroffene Bestandskunden bereits per E-Mail über die Änderungen informiert. Wer einen neuen Vertrag abschließt, zahlt die höheren Preise unmittelbar. Bei bestehenden Abonnenten greift die Anpassung mit dem kommenden Abrechnungszeitraum.
Als Begründung führt Spotify an, mit den höheren Einnahmen das Nutzungserlebnis weiterentwickeln und Künstler unterstützen zu wollen. Neue Funktionen oder zusätzliche Leistungen, die unmittelbar mit der aktuellen Preisrunde verbunden wären, werden hingegen nicht genannt.
Die aktuellen deutschen und neuen niederländischen Preise im Vergleich
Für deutsche Kunden ändert sich zunächst nichts. Hierzulande kostet Premium Individual seit der Preiserhöhung vom August 2025 monatlich 12,99 Euro. Duo liegt bei 17,99 Euro, Family bei 21,99 Euro und der Studententarif bei 6,99 Euro.
Deutschland wäre nach einem Jahr wieder an der Reihe
Dass eine weitere Anpassung auch hierzulande folgen könnte, ist bislang nicht bestätigt aber wahrscheinlich. Spotify hatte allerdings bereits Anfang 2026 eine weitere Preisrunde in den USA, Estland und Lettland gestartet.
Mit den jetzt gemeldeten Erhöhungen rückt die neue Preisrunde näher. Der zeitliche Abstand zur letzten deutschen Erhöhung fällt dabei ins Auge. Diese wurde am 14. August 2025 bekanntgegeben, also fast auf den Tag genau ein Jahr vor den nun sichtbaren Änderungen in unseren Nachbarländern.
- Apple Music Preiserhöhung: Apple verteuert Abos in Deutschland
Unterdessen hat auch Apple seine Musik-Abos zuletzt verteuert. Seit Juli kostet Apple Music für Einzelpersonen in Deutschland 11,99 Euro monatlich, der Familientarif liegt bei 19,99 Euro.


Werde ich bald kündigen schnauze voll!
Ehrliche Frage, hörst du dann keine Musik mehr oder wie behilfst du dich dann?
Gibt ja noch andere Wege als Spotify. Im Zweifel einfach wieder cd oder lp kaufen und das digitalisieren.
Davon haben Musiker auch mehr.
Offlinesammlung
Klar, natürlich kann man sich LPs holen, ob das dann in Summe günstiger ist als ein Abo sei dahingestellt.
Milchmädchenrechnung.
Und wieder mehr Geld für die gleiche Leistung. Da freut sich die Geschäftsführung!
Ich habe Family und bezahle nur 17,99 € :/
Wenn weniger als 10% deswegen kündigen lohnt sich das Schrauben an der (nicht) endlosen Preisspirale
Ich hoffe nur Spotify wird nicht als „too big to fail“ gerettet, nachdem sie sich durch Scheissunternehmenspolitik ne goldene Nase verdient haben
Was mit Basic Individual für 10,99€, hoffentlich bleibt das. Hörbücher sind mir absolut nicht wichtig.
Mir schleierhaft, warum die Leute nicht einfach youtube Music abonnieren. Quasi gleicher Preis, gleicher Inhalt und Youtube dazu noch quasi werbefrei
Warum benutzt man Spotify? Apple Musik ist um Längen besser?
Und was genau ist an Apple Music besser im vergleich zu Spotify?
Äh, nein. Qualitativ ja, aber wenn es um Playlisten geht, kann Apple Music Spotify nicht annähernd das Wasser reichen. Beide haben aber ihre Vor- und Nachteile.
Was kann Apple Music denn besser? Clients bauen ist es ja schon mal nicht.
Der Algorithmus und die discover Weekly Playlist fehlen mir schon bei Apple Music. Bin bei der letzten Erhöhung zu Apple gegangen. Audio Qualität ist super. Katalog ist auch zu 99% identisch. Aber von der usability find ich Spotify besser.
Die Mehrkosten für KI und einen DJ müssen reingeholt werden. Auch wenn keiner sie wollte…