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Preiserhöhungen „unvermeidbar“

Speicherkrise: Apple-Produkte werden teurer

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Apple wird die Preise für seine Produkte erhöhen. Apple-CEO Tim Cook bezeichnete entsprechende Anpassungen in einem Gespräch mit dem „Wall Street Journal“ als unvermeidbar. Der Konzern habe versucht, seine Kunden vor den stark steigenden Kosten für Speicherchips zu schützen, könne diese Belastung aber nicht länger vollständig auffangen.

Apple Produkte 2026 Teurer

Wann die Preise steigen, wie hoch die Aufschläge ausfallen und welche Geräte betroffen sind, ließ Cook offen. Damit bleibt auch unklar, ob bereits die für September erwartete iPhone-18-Familie teurer wird. Neben dem iPhone könnten grundsätzlich auch Macs und iPads betroffen sein, da Apple bei nahezu allen Produktgruppen auf große Mengen Arbeits- und Massenspeicher angewiesen ist.

Cook hatte bereits bei der Vorstellung der letzten Quartalszahlen vor deutlich höheren Speicherkosten gewarnt. Nun fällt seine Aussage klarer aus: Apple könne die enormen Preissteigerungen seiner Lieferanten nicht dauerhaft selbst übernehmen. Die aktuelle Situation sei für den Konzern nicht mehr tragbar.

Welche Apple-Produkte betroffen sind, bleibt offen

Apple könnte die höheren Kosten auf unterschiedliche Weise weitergeben. Neben direkten Preissteigerungen sind auch teurere Einstiegskonfigurationen denkbar, wenn der Konzern kleinere Speicherstufen aus dem Programm nimmt. Auf diese Weise steigt der Mindestpreis, ohne dass eine bestehende Konfiguration zwingend teurer werden muss.

Apple Produkte 2026 Alle

Für iPhone-Käufer kommt die Ankündigung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Pro-Modelle gehören bereits zu den teuersten Smartphones auf dem Markt, gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Arbeitsspeicher und lokalen Speicher durch Kamerafunktionen und Apple Intelligence. Ob Apple einzelne Regionen oder Produktklassen unterschiedlich behandelt, ist bislang nicht bekannt, aber nicht unwahrscheinlich.

KI-Rechenzentren verschärfen die Speicherknappheit

Auslöser ist vor allem der Ausbau großer KI-Rechenzentren. Betreiber kaufen enorme Mengen Speicherchips und langfristige Produktionskapazitäten. Hersteller verlagern ihre Fertigung deshalb verstärkt auf besonders lukrative Speicherprodukte für Server. Für Smartphones, Computer und andere Unterhaltungselektronik bleibt entsprechend weniger Kapazität übrig.

Betroffen sind sowohl DRAM für den Arbeitsspeicher als auch NAND-Flash für SSDs und den internen Gerätespeicher. Dass die Entwicklung längst im Handel angekommen ist, zeigte sich zuletzt auch bei externen Laufwerken. Wir hatten im Mai bereits darauf hingewiesen, dass iPhone-SSDs zunehmend teurer werden.

18. Juni 2026 um 08:33 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    46 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Dann werde ich definitiv beide geplanten Käufe verschieben. Zumindest, wenn es preislich übertrieben wird.

  • Aus dem Grund muss KI kostenlos sein, denn wir haben schon bezahlt :-)

  • https://isaiprofitable.com/

    Falls sich ernsthaft noch jemand fragt, wie profitabel der ganze AI Wahnsinn aktuell so ist.
    Ökonomisch ist das absoluter Irrsinn! Und für normale Firmen wird Server Hardware unerschwinglich, die Cloud Kosten explodieren und für uns Endverbraucher wird auf absehbare Zeit auch alles signifikant teurer… Schöne Neue AI Welt!

  • Bitte lasst mal einen Hut rumgehen. Nicht dass Apple noch pleite geht … :-D

    • Das dachte ich auch! Nicht mehr tragbar für eines der profitabelsten Unternehmen der Welt die paar Euro pro Gerät mehr zu zahlen :-D
      Selten so gelacht!
      Aktionär muss man halt sein

      • Ihr seid sowas von ahnungslos. Die Einkaufspreise von NAND haben sich mehr als verdoppelt, die von DDR vervierfacht.
        Auch die Preise für andere Chips sind gestiegen, da die Hyperscaler ebenso wie wild Hardwarebeschleuniger kaufen und die Kapazitäten in der EUV Litho geblockt sind. Ebenso steigen auch die Preise von High-End Mikrocontrollern mit geringen Strukturpreisen, da auch die Waferpreise entsprechend gestiegen sind.
        Die Preissteigerungen sind bei der X86 Konkurrenz für die Endkunden (also normalen User) bereits seit Monaten deutlich zu spüren.

  • Dürfen sie gerne machen. Wo ihre Produkte ja schon immer so günstig waren…
    Ist aber in einer freien Marktwirtschaft ihr gutes Recht.

    Aber genauso ist es mein Recht als Konsument, mit meiner Brieftasche zu entscheiden:
    Kaufe ich eben noch seltener Apple Produkte, das passt schon.

  • Wie teuer kann ein Apple Produkt noch werden. Apple verlangt schon seit Jahren die höchsten Speicher Preise von allen Herstellern.
    Dann behaltet bitte eure Hardware

    • Vor wie vielen Jahren hast du das letzt Mal Preise verglichen? Tatsächlich waren Apples teure Upgradepreise für RAM in den letzten Monaten zum Teil sogar günstiger als bei der Konkurrenz.
      Beispiel Laptops: Dell verlangt für ein Upgrade von 16Gb auf 64GB 1253,07€. Apple berechnet bei einem Upgrade von 24GB auf 64GB 750€ (weniger als 24GB gibt’s beim MBP halt nicht). Dabei verbaut Dell allerdings günstigere LPDDR5x 8533 MTs Module, während Apple beim auf 9600 MTs Module setzt.
      Die Preise für Speicher haben sich mittlerweile soweit verschoben, dass selbst Apples hohe Upgradepreise beim Vergleich mit der Konkurrenz erschwinglich wirken. Egal wie absurd es klingen mag.

  • Jetzt hat Apple eine handfesten Grund für die Preiserhöhung. Sonst wären die Preise gestiegen ohne das wir wüssten warum.

  • Sollen wir mal wetten: Auch wenn die Speicherpreise wieder fallen sollten, bleiben die Gerätepreise bei Apple auf unverändert hohem Niveau!

  • Und vermutlich werden sie immer noch nicht teurer werden, als die Konkurrenz, die ihre Preise noch deutlicher anziehen muss/musste.

    Zur Zeit ist Apple was Preis/Leistung angeht tatsächlich so gut wie selten zuvor.

  • Ich kann mir vorstellen, dass die Preiserhöhung einigermaßen moderat ausfällt und vielleicht beim iPhone weniger kickt als bei Macs etc. Andererseits muss ich sagen, dass die Hardware mir seit den M-Prozessoren wieder Spaß macht und ich die Geräte auch länger gut finde als die Intel Gurken mit T-Chips. Wenn das so bleibt, nutze ich die Geräte einfach ein bisschen länger als ich es früher getan habe
    Aber ich platze vor Neugier, welches Abo als Nächstes kommt, um regelmäßigen Umsatz zu erwirtschaften.

  • Aber den Zyklus von Firmwareupdates weiterhin bei 5 Jahren belassen. So was von Altmodisch. Da ist die Androidkonkurrenz aber deutlich weiter.

  • Macht doch nix

    Wenn die Speicherpreise wieder fallen, gibt Apple das bestimmt sofort an die Kunden weiter

  • Apple verlangt so oder so seit Jahren bedeutend mehr für Apple Produkte in der EU als in den USA, zudem abgewandelte Modelle, was z. B. den Akku in den iPhones angeht. Ich sehe es nicht mehr ein, NOCH MEHR dafür zu zahlen. Irgendwann reicht es.

    • Der Preisunterschied liegt maßgeblich an den Steuern: In den USA zeigt Apple Preise ohne Sales Tax, in der EU sind die Preise inklusive Mehrwertsteuer. Dadurch wirken europäische Preise höher, auch wenn der Basispreis nicht immer „bedeutend mehr“ ist.

    • Die Preise auf Apple USA sind Nettopreise, da hier die MwSt variiert je nach Staat.
      Der kleinere Akku in EU-Modellen – die europäischen iPhones verfügen noch über einen Slot für physische SIM. Der ganze Mechanismus und die zusätzlichen Bauteile brauchen Platz. Wenn Apple auch hier keinen SIM-Slot mehr verbauen würde, gäb es doch auch wieder Geschrei.

  • Icke Und Mein Iphone

    Werden eigentlich die speicherpreise nur für Apple teurer ?? Warum nicht auch bei anderen Herstellern …

    • Hast du dich mal umgeschaut? Für 32GB DDR5 RAM 6000MTs CL28 zahlst du dort mittlerweile rund 600 Euro.
      Und bitte vergiss nicht, dass man für gewöhnlich bei hohem Takt und geringer Latenz auch bei der X86 Konkurrenz bei Speicherupgrades den vollständigen Speicher austauschen muss um das XMP1/EXPO Profil stabil nutzen zu können.

    • Was für eine Frage natürlich für alle für Apple, weniger für andere, aber natürlich mehr.

  • Naja, der neue Executive Chairman muss halt auch vernünftig bezahlt werden :-D

  • Nachdem ich die Aussagen von Meister Cook gelesen hatte, musste ich leise weinen. „Wir haben die hohen Preise lange abgefedert, aber es geht nicht mehr!“ Und Apple fährt weiterhin Jahr für Jahr Rekordgewinne ein…

  • Ihr glaubt doch nicht allen ernstes, dass die speicher preise irgendwann wirklich runtergehen?!?

    Also vorher friert die Hölle zu

  • 400 Milliarden Umsatz und 100 Milliarden Gewinn im Jahr 2025. Aber klar, die Belastungen sind zu hoch, die Kunden müssen das auffangen!!

  • Jetzt wollen sie uns nicht auch noch erzählen..
    Ähh wo kauft nochmal Apple:

    bei Samsung..

    Mit Samsung nicht Jahrelange Verträge haben.. incl. Fixer Preise.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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