App für KI-Generierte Videos
Sora-App vor dem Aus: OpenAI kündigt Einstellung an
Noch Mitte März hatte OpenAI den Ausbau seiner Video-Anwendung Sora angekündigt. Nutzer konnten ihre Clips direkt in einer integrierten Zeitleiste bearbeiten, Szenen verlängern oder einzelne Abschnitte neu zusammensetzen. Die Funktionen wurden in den Vereinigten Staaten schrittweise für iOS und Web bereitgestellt, eine Android-Version war in Vorbereitung.
Nur wenige Tage später folgt nun die gegenteilige Entwicklung. OpenAI hat angekündigt, dass die Sora-App eingestellt werden soll. In einer kurzen Mitteilung bedankt sich das Unternehmen bei der Nutzergemeinschaft und kündigt an, weitere Details zu Zeitplänen sowie zur Sicherung bestehender Inhalte nachzureichen.
Damit wird ein Konzept aufgegeben, das OpenAI erst im vergangenen Herbst mit der Einführung von Sora 2 stärker in den Mittelpunkt gerückt hatte. Damals wurde der Videogenerator technisch erweitert und zugleich eine eigene App in Aussicht gestellt, die Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung zentral zusammenführen sollte. Für Nutzer in Deutschland blieb der Zugang jedoch bis zuletzt aus, obwohl seit der Ankündigung auf eine baldige Verfügbarkeit gehofft wurde.
Fokus verschiebt sich auf Modell und Infrastruktur
Unklar ist derzeit, ob die Einstellung nur die App betrifft oder auch weitergehende Folgen für die Nutzung von Sora hat. OpenAI verweist darauf, dass sowohl zur Zukunft der Programmierschnittstelle als auch zum Umgang mit bereits erstellten Inhalten weitere Informationen folgen sollen.
Die zugrunde liegende Technik bleibt davon zunächst unberührt. Mit Sora 2 hatte OpenAI zuletzt Fortschritte bei der Darstellung komplexer Bewegungen und Szenen erzielt. Videos konnten mehrere Perspektiven kombinieren und reale Personen nach Zustimmung in generierte Inhalte integrieren.
Auch beim Thema Sicherheit hatte OpenAI umfangreiche Maßnahmen eingeführt. Dazu zählen sichtbare und unsichtbare Kennzeichnungen für KI-generierte Inhalte sowie technische Verfahren, mit denen sich die Herkunft von Videos nachvollziehen lässt. Ergänzend kommen Filtermechanismen zum Einsatz, die problematische Inhalte bereits bei der Erstellung erkennen und blockieren sollen.
Die Entwicklung deutet darauf hin, dass OpenAI seine Prioritäten neu ausrichtet. Statt eine eigenständige Plattform weiter auszubauen, könnte der Fokus künftig stärker auf der Integration der Videofunktionen in ChatGPT liegen.

Das ist der Anfang vom Ende von OpenAI.
Weil sie Sora in ChatGPT einbinden wollen? Nur die Überschrift gelesen?
Da steht „könnte“ im Artikel
Hier ja. Muss man halt auch mal Gegenprüfen bevor man Unsinn kommentiert.
Hinsichtlich der Tatsache, dass sie erst vor vier Tagen angekündigt haben, ihre Belegschaft zu verdoppeln (von 4000 auf 8000), halte ich Untergangsszenarien hier aktuell eher für unwahrscheinlich.
Open AI hat halt absolut keine Chance gegen Google. Die werden kurz oder lang entweder von Microsoft, Amazon oder eben auch Google geschluckt. Bisher ist Open AI ein totes Pferd mit keinen Einnahmen und kleinerer Datenbasis
Nö, das ist der Fokus auf das, was sie gut können.
Das kostet vermutlich viel Rechenpower und man trennt sich vor dem Börsengang von Anwendungen, die nicht kostendeckend laufen und keine Chance darauf haben. In US gibt es auch eine Klagewelle, die sich auf negative Auswirkungen der neuen Technologien bezieht.
Wichtige Info für die Tagesschau-Redaktion ;-)
du Schlingel ;-)