iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 43 628 Artikel

App für KI-Generierte Videos

Sora-App vor dem Aus: OpenAI kündigt Einstellung an

Artikel auf Mastodon teilen.
10 Kommentare 10

Noch Mitte März hatte OpenAI den Ausbau seiner Video-Anwendung Sora angekündigt. Nutzer konnten ihre Clips direkt in einer integrierten Zeitleiste bearbeiten, Szenen verlängern oder einzelne Abschnitte neu zusammensetzen. Die Funktionen wurden in den Vereinigten Staaten schrittweise für iOS und Web bereitgestellt, eine Android-Version war in Vorbereitung.

Sora App

Nur wenige Tage später folgt nun die gegenteilige Entwicklung. OpenAI hat angekündigt, dass die Sora-App eingestellt werden soll. In einer kurzen Mitteilung bedankt sich das Unternehmen bei der Nutzergemeinschaft und kündigt an, weitere Details zu Zeitplänen sowie zur Sicherung bestehender Inhalte nachzureichen.

Damit wird ein Konzept aufgegeben, das OpenAI erst im vergangenen Herbst mit der Einführung von Sora 2 stärker in den Mittelpunkt gerückt hatte. Damals wurde der Videogenerator technisch erweitert und zugleich eine eigene App in Aussicht gestellt, die Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung zentral zusammenführen sollte. Für Nutzer in Deutschland blieb der Zugang jedoch bis zuletzt aus, obwohl seit der Ankündigung auf eine baldige Verfügbarkeit gehofft wurde.

Fokus verschiebt sich auf Modell und Infrastruktur

Unklar ist derzeit, ob die Einstellung nur die App betrifft oder auch weitergehende Folgen für die Nutzung von Sora hat. OpenAI verweist darauf, dass sowohl zur Zukunft der Programmierschnittstelle als auch zum Umgang mit bereits erstellten Inhalten weitere Informationen folgen sollen.

Die zugrunde liegende Technik bleibt davon zunächst unberührt. Mit Sora 2 hatte OpenAI zuletzt Fortschritte bei der Darstellung komplexer Bewegungen und Szenen erzielt. Videos konnten mehrere Perspektiven kombinieren und reale Personen nach Zustimmung in generierte Inhalte integrieren.

Auch beim Thema Sicherheit hatte OpenAI umfangreiche Maßnahmen eingeführt. Dazu zählen sichtbare und unsichtbare Kennzeichnungen für KI-generierte Inhalte sowie technische Verfahren, mit denen sich die Herkunft von Videos nachvollziehen lässt. Ergänzend kommen Filtermechanismen zum Einsatz, die problematische Inhalte bereits bei der Erstellung erkennen und blockieren sollen.

Die Entwicklung deutet darauf hin, dass OpenAI seine Prioritäten neu ausrichtet. Statt eine eigenständige Plattform weiter auszubauen, könnte der Fokus künftig stärker auf der Integration der Videofunktionen in ChatGPT liegen.

25. März 2026 um 08:54 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    10 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Das kostet vermutlich viel Rechenpower und man trennt sich vor dem Börsengang von Anwendungen, die nicht kostendeckend laufen und keine Chance darauf haben. In US gibt es auch eine Klagewelle, die sich auf negative Auswirkungen der neuen Technologien bezieht.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 43628 Artikel in den vergangenen 6780 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2026 aketo GmbH   ·   Impressum   ·      ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven