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Sonos: Ein Speaker reicht jetzt aus. Update macht Bridge optional

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37 Kommentare 37

Die Sonos-Lautsprecher, unser Drahtlos-Favorit für die Beschallung der eigenen vier Wände, lassen sich zukünftig komplett ohne Kabelverbindung mit deinem Router bzw. ohne die Sonos BRIDGE einsetzen.

play

Anders formuliert: Nach der Einspielung des jetzt freigegebenen Sonos Software-Updates auf Version 5.1, klinken sich die Multiroom-Soundsysteme einfach in euer vorhandenes W-Lan ein. Eine eigenes Funknetz zwischen den Speakern – dieses wurde bislang von der Sonos Bridge aufgebaut und verwaltet – ist nicht länger erforderlich.

Starten mit einem Lautsprecher

Zum Einsteig in die Sonos-Community reicht zukünftig also ein Lautsprecher – etwa der hier von uns besprochene PLAY:1 (Kostenpunkt: 199€) – aus. Über die Sonos-App können die Boxen in das eigene Heimnetz integriert und bei Bedarf um zusätzliche Speaker erweitert werden.

Bestehende Sonos-Kunden, die bereits ein separates Netzwerk für das Musikstreaming betreiben und die BRIDGE oder eine andere Sonos-Komponente per Kabel angeschlossen haben, müssen nichts an ihrer Einrichtung verändern.

install

Die bislang zur Einrichtung vorausgesetzt Bridge fällt also weg, verschwindet aber nicht komplett aus dem Sonos-Angebot.

Neue Bridge für schwierige Umgebungen

So wird Sonos noch im Laufe des Jahres den neuen Sonos BOOST einführen, „der ein noch stärkeres und stabileres Netzwerk für das Musikstreaming selbst für die schwierigsten Wireless-Umgebungen bereitstellt.“ Die 99€ teure Bridge der 2. Generation wird Nutzern in schwierigen Drahtlos-Umgebungen empfohlen um Interferenzen mit der bestehenden Infrastruktur zu Umgehen.

boost

Alles was ihr über Sonos wissen müsst, solltet ihr den Funktionsumfang der App-Gesteuerten Speaker, die mit etlichen Streaming-Diensten zusammenarbeiten noch nicht kennen, erfahrt ihr in unserem Testbericht über den Sonos Play:1.

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115.25MB
Dienstag, 02. Sep 2014, 14:59 Uhr — Nicolas
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  • Endlich, eine Funksteckdose weniger ;)

  • Na ja – war ja eh immer schon Gratisbeigabe.
    Aber schön ein Gerät weniger zu beschäftigen.

  • kann man die boxen auch an einenm Yamaha reciver benutzen ?

  • Ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung. Jetzt fehlt nur noch Spotify-Connect. Native Airplay-Unterstützung wäre auch noch schön. Glaube das es technisch ohne weiteres möglich wäre diese beiden Dinge zu integrieren. Es werden jedoch, wie sonst immer, Lizenzgebühren eine Rolle spielen bzw. im Wege stehen.

  • Sehe ich das richtig, das damit der wesentliche Vorteile von sonos verschwindet? Vorher war es doch so das über die Bridge die Musik aus dem Internet per Kabel stabil über das Mesh Netz an die Speaker verteilt wurden. Wenn das jetzt auch über WLAN kommt warum dann noch Mesh?

  • Ist schon bekannt ob jetzt AirPlay funktioniert? Oder ob das noch kommen soll. Dürfte doch eigentlich jetzt kein Problem mehr sein oder?

  • Aber ist nicht der Vorteil der Bridge, dass die Boxen ein eigenes WLAN aufbauen und sich gegenseitig erweitern?

  • Schluckt das ganze denn viel von der WLAN Bandbreite? Ich habe keine Ahnung, deswegen frage ich. Und verdoppelt sich die tranfairrate dann bei jedem Lautsprecher? Wie ist es wenn ich schon ein Film auf die AppleTV streame? Und zusätzlich noch mit einem WLAN Gerät Downloade? Ich finde es ja schön und gut, dass man dann nicht mehr so viele Router im Raum hat, aber irgendwann ist auch so ein Router völlig ausgeschöpft und das Netzwerk wird instabil.

    • Die Sonos-Geräte haben schon immer Einfluss auf die WLAN-Bandbreite gehabt, da sie ja auch nichts anderes als normales WLAN genutzt haben. Man hatte bisher nur keinen Zugriff darauf. Du kannst aber das Funknetz der Geräte auf einen Kanal stellen, der Deinem „normalen“ WLAN nicht in die Quere kommt.

    • Gute Router sollten das Packen. Auch wenn man ein 5GHz Router hat so kann er mit mit 5GHz Geräten (neuere Mac’s/iOS Geräte) funken und gleichzeitig mit alten 2.4GHz Geräten. Also das WLan ist um einiges Schneller als man glauben mag. Vorausgesetzt man hat aktuelle Hardware. Im Idealfall haben die Datenhungrigen Geräte mindestens WLan n Standard oder ac. Der Laptop von Oma kann ruhig mit b dazwischen funken. Der Router muss n und oder ac ebenfalls unterstützen damit die Geräte das schnelle WLan nutzen können. Ich hab z.B. die Time Capsule als WLan Zugang. Vorher konnte ich nicht mal Videos vom Mac auf die Apple TV Spiegeln. Jetzt ist es mega schnell geworden.

      • Danke. Habe auch die aktuelle TimeCapsule und habe diesen auch als WLAN Router im Einsatz.

  • Ich bin sehr dankbar über die Bridge. Die ist um einiges stabiler als der Rest von meinem WLan im Haus. Trotz zwei Repeatern habe ich da an einigen Ecken immer Aussetzer. Das Sonos-Netz klappt bis weit in den Garten ohne Probleme. Ich werde an meinem Setup sicherlich nichts ändern.

  • Kann vielleicht mal jemand was dazu sagen der einen technischen Hintergrund hat? Vielleicht weiß das ja einer sofort ohne das ich jetzt stundenlang recherchieren muss:
    Es gibt doch sicherlich jetzt auch Nachteile weil quasi alle Boxen im gleichen WLAN sein müssen oder? Vorher hat doch eine Box gleichzeitig die Reichweite erweitert weil diese als eigenständige Funkstation die senden und empfangen konnte agiert hat oder?
    Wie wurde vorher übertragen und vor allem auf welcher Frequenz?
    Danke vorab.

  • Aktuell macht die Bridge also kein eigenes WLAN für die Boxen auf, sondern verbindet diese per Funk. Mit dem Update kann man die Boxen aber auch per WLAN direkt ins eigene WLAN einbinden.

    Der Vorteil ist halt man braucht keine Bridge mehr, der Nachteil ist das pro Sonos Lautsprecher ein weiteres WLAN Gerät über den WLAN-Router geht. Das ist auf den ersten Blick ja nicht tragisch, allerdings gibt es auch Leute wie mich, welche im Haus schon über 10 Geräte im WLAN betreiben. Und genau hier muss jeder selbst aufpassen, denn die meisten Standard Router können nur 10 Geräte per WLAN verbinden. Wenn also jemand nun 3-4 Sonos Geräte hat kann das schnell zum Problem werden.
    Neuere WLAN AC Router unterstützen 15-20 Geräte gleichzeitig.

    • Das macht gar keinen Unterschied. Sonos hat schon immer dieselben Funkfrequenzen genutzt, wie „normales“ WLAN. Ob die Geräte nun über deinen Router versorgt werden oder nicht. Wenn alle Geräte auf einem Kanal funken, teilen sie sich auch die Bandbreite.

  • Danke für den Tipp. Habe nur eine Play1 laufen und hau so die Bridge raus.

  • Mit Sub und Surround muss trotzdem ein Gerät verkabelt werden. Na toll.

  • Also ich lasse meine Bridge dran! Habe 2 Play 5, 2 Play 3, 2 Play 1 und den Sub „dranhängen“.

  • Hi,
    kann man eine Play 1 als Radiowecker alternative nutzen?

  • Hi,

    spiele auch gerade mit dem Gedanken, mir ein paar Sonos-Lautsprecher zuzulegen.
    Ist es möglich, den Sound des iPad bzw. Mac bzw. iPhone über die Sonos auszugeben?
    So als externen Lautsprecher beim Anschauen von Videos beispielsweise?

    Danke :)

    • Soweit ich weiß nur, wenn Du an eine Play 5 eine Airport Express per Klinke dran hängst. So geht es bei mir. Die anderen Play 3 und Play 1 haben keinen Line in und AirPlay kann kein Sonos.

  • Grundsätzlich find ich es gut dass die Bridge weg fällt.

    Wo sind den in der Vergangenheit die z.b. Wecker Einstellungen, Favoriten etc. gespeichert worden?? Nicht in der Bridge ? Übernimmt nun die Box die Speicherung ?

  • Ja, war allerdings mit 5.0 auch schon so. Die Geräte synchronisieren sich unabhängig von WLAN oder LAN Anschluss.

  • Bei der Nutzung des Sonsonet wird ein Meshnet zwischen den Sonoskomponenten aufgebaut. Die heißt, dass jede Komponente mit jeder Komponente direkt kommuniziert und dadurch auch die Reichweite des Netzes erweitert wird. Im Prinzip könnte man sagen, jede Sonnoskomponente ist ein WLAN-AP. Wie ich festgestellt habe, hat WLAN folgenden Nachteil. Betreibt man das Ganze im normalen WLAN-Netz, so melden sich alle Sonoskomponenten am gleichen WLAM-AP an (auch wenn man mehrer im Haus installiert hat). Die Reichweite ist also auf die Reichweite des WLAN-AP bescchränkt, der sich im Router befindet.

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