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Smarte Türschlösser: In den USA tragen bereits Schlage und August das HomeKit-Logo

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12 Kommentare 12

Bis wir in Deutschland die ersten Türschlösser mit HomeKit-Anbindung kaufen können, wird noch etwas Zeit vergehen. Aber vielleicht ist es auch besser so, denn im Gegensatz zur Innenraumbeleuchtung oder Thermostaten handelt es sich hier um einen hochsensiblen Bereich. In den USA buhlen mit Schlage und August bereits zwei Anbieter um die Gunst der HomeKit-Kunden.

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Schlage hat langjährige Erfahrung mit der Produktion von Türschlössern und ist in den USA mit dem mit HomeKit kompatiblen Türschloss Sense auf dem Markt. August dagegen ist in diesem Bereich gerade mal zwei Jahre aktiv, hat sich dafür aber von Beginn an auf per Smartphone bedienbare Schlösser konzentriert und jetzt ebenfalls eine mit HomeKit kompatible Variante seines Smart Lock vorgestellt. Zumindest optisch erinnert das August-Schloss an das hierzulande bereits erhältliche Danalock, dessen Hersteller sich zum Thema HomeKit bislang allerdings nicht geäußert hat.

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Welche Vorteile hat die HomeKit-Anbindung von Türschlössern? Ganz oben steht hier wohl die Tatsache, dass man keinen Haustürschlüssel mehr dabei haben muss. Die Tür wird mit Siri geöffnet, ebenso das Schloss verriegelt. Darüber hinaus lassen sich diese Abläufe auch mit anderen HomeKit-Geräten und -Aktionen koppeln. Beispielsweise geht das Licht an, wenn ihr die Haustür öffnet, dies am besten noch abhängig von der aktuellen Tageszeit. Auch das automatische Öffnen und Schließen beim Annähern oder Entfernen ist eine Option.

Wenn das iPhone mal nicht dabei ist, könnt ihr die Schlösser beider Anbieter auch über einen Pin-Code öffnen. August bietet zusätzlich noch die Möglichkeit, das Ganze mit einer Sicherheitskamera und einem klassischen Schalter zu koppeln und wer möchte, dann das Türschloss aus der Ferne für Besucher oder auch Paketzusteller öffnen.

Schöne neue Welt? Auf jeden Fall. Aber wie einleitend gesagt schadet es nicht, wenn der „öffentliche Beta-Test“ in diesem Fall woanders läuft. Zu Jahresbeginn musste August bereits eine Sicherheitslücke eingestehen, der Fehler wurde allerdings in Rekordzeit behoben.

Freitag, 16. Okt 2015, 15:32 Uhr — chris
12 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Danalock hat sich sehr wohl mal zu HomeKit geäußert: http://www.iphone-ticker.de/da.....ent-702783
    (Natürlich nur insofern der Kommentar authentisch ist.)
    Es wäre schön, diesbezüglich mal wieder etwas zu hören, davon hängt mein Kaufinteresse nämlich stark ab.

    • Entsprechend einer Info von Danalock, aktuell aus diesem Herbst 2015, wird noch an der HomeKit Integration gearbeitet. Es ist wie bei HomeKit gewohnt ein neuer Chip nötig. Es soll aber von Danalock ein Trade-In-Programm angeboten werden.
      D.h. mann kann die Platine gegen eine HomeKit Platine tauschen. Preis und Liefertermin sind noch nicht bekannt. Denke man sollte Danalock Deutschland vielleicht auch auf Facebook folgen um auch hierzu aktuelle Infos zu erhalten. https://www.facebook.com/danalockde

  • Ich warte sehnsüchtig auf eine gute Lösung hier in DE. Anfäng nächsten Jahres wird etwas gutes erwartet, aber eine HomeKit Anbindung wäre perfekt.

  • So…was denn?

    Suche nämlich auch noch nach einer guten Lösung…die bisherigen gefallen mir noch nicht so richtig.

  • Ich bin ja auch jemand, der ab und an mal seinen Schlüssel vergisst – die Wahrscheinlichkeit ohne iPhone vor der Tür zu stehen, dürfte aber ungleich größer sein.

  • Schönes Schloß, für eine Bürotür im gesicherten inneren Bereich. Keinesfalls geeignet für die Haustür.

    1. Die Elektronik liegt frei zugänglich. Das Tastenfeld aussen ist eine Schwachstelle. Ein Tastenfeld geht gar nicht, wegen der Sicherheit. Da kann man auch an die Verkabelung von aussen und damit an die Elektronik.

    2. Die Schlüssel sind Spielzeug. Da kommt man mit billigsten Rüttlern rein. Das ist ein kleiner Stab mit vielen kleinen Zylindern die hoch gedrückt werden mittels Vibration. Dadurch lässt sich ein passender Schlüssel simulieren im Schlitz.
    Offen ist das Schloß !

    3. Der Zylinder der da schliesst ist viel kleiner als bei einer deutschen Standard Haustür mit einfacher Falle.

    Ich habe selber eine Transponderlösung und eine Einwahlmöglichkeit über einen Gira Homeserver und kann so die Tür öffnen über den Fernzugriff mit Pin Abfrage. Für den täglich Betrieb habe ich den Transponder auf das I-Phone geklebt. Im 4s war er innen unter Glas. Muss man nur an den Putz halten und das Motorschloß mit 5 fach Riegeln öffnen sich. Das hat bei der Tür 135€ extra gekostet und ist von Schüco.

    Das ist eine sichere Lösung. Alles andere was ich bis jetzt gesehen habe aus USA ist Spielzeug für die Haustür.
    Einen Fingerprint würde ich auch nur an die Garage bauen und nicht als Haustüröffner verwenden.

    Für die Gartenhütte taugen die Dinger schon.

  • Jeder, der in USA lebt weiß, dass amerikanische Türschlösser nicht dem Standart entsprechen, wie er in Deutschland üblich ist. Türschlösser dienen hier in erster Linie auch nicht dem Einbruchschutz sondern stellen lediglich eine Art Barriere dar, die dem Hauseigentümer das Recht gibt von der Waffe Gebrauch zu machen, wenn diese unbefugt überwunden wird. Ach ja und die Türen selber sind auch nur etwas dickere Spanplatten, die von einem kleinen Zylinder zugehalten werden.
    Häuser/Wohnungen werden hier in der Regel mittels Alarmanlagen gesichert, die direkt mit der Polizei verbunden sind. Und übrigens mittels IPhone -App weltweit an und ausgestellt werden kann. Das das zu einem Preis von knapp€40/Monat.

  • Dann ruf ich den Notdienst an.
    „Ist die Tür verriegelt oder nur zugefallen“
    „Reicht wenn sie ne Powerbank und nen Lightningkabel dabei kaben.“ :D

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