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Matrixcode macht Marken breiter

Sendungsverfolgung per App: Neue Post-Briefmarken ab Donnerstag

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In zwei Tagen, am 4. Februar, wird die Deutsche Post ihre neue Briefmarken-Generation einführen. Die Marken, die neben dem eigentlichen Motiv einen so genannten Matrixcode anzeigen, integrieren unter anderem eine Basis-Sendungsverfolgung, die mit Hilfe der offiziellen Post & DHL App in Anspruch genommen werden kann.

Briefmarke Digitaler Wandel 1592x896.web.1592.896

Zwar bietet die Basis-Sendungsverfolgung nach Angaben der Post keine „lückenlose Nachverfolgung“ an, informiert dafür aber immerhin wann der entsprechend frankierte Brief im Briefzentrum des Absenders bearbeitet wurde und wann dieser im Briefzentrum der Zielregion aufgeschlagen ist. Für eine rechtssichere Nachverfolgung muss nach wie vor die Zusatzleistung „Einschreiben“ gebucht werden.

Matrixcode macht Marken breiter

Neben der Basis-Sendungsverfolgung kann der Matrixcode zudem auf weiterführende Informationen zur Briefmarke verlinken. Einmal mit der Post & DHL App eingescannt, kann diese etwa über geschichtlichen Hintergründe des Marken-Motives informieren.

Die Marken selbst werden durch die aufgedruckten Matrixcodes, die bislang vor allem im Geschäftskundenverkehr zum Einsatz kamen, zum einen durch die Bank weg zu Unikaten (was für Briefmarkensammler interessant sein könnte), zum anderen auch etwas größer und sollen sich schnell verbreiten. Bereits ab 2022 sollen alle Briefmarken mit einem Matrixcode versehen sein.

Mobile Briefmarke ohne Aufpreis

Zur Erinnerung: Wer lediglich einen Brief verschicken will, muss nicht mehr unbedingt zu den konventionellen Klebemarken greifen. Seit Mitte Dezember bietet die Post die Mobile Briefmarke in ihrer Post & DHL App an. Die App-Briefmarke ohne Aufpreis ist für Brief und Karte erhältlich und besteht aus einer zweizeiligen Ziffernkette die oben rechts auf den Briefumschlag geschrieben werden muss.

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Entwickler: Deutsche Post AG
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02. Feb 2021 um 16:10 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Die Briefmarke wird digital. Wow!
    Nächstes ja entdeckt die Post Emails und fällt vom Glauben ab. Und wenn die erst von MMS erfahren…

    • Diesen latent gehässigen Unterton gekoppelt mit Überheblichkeit in manchen Kommentaren finde ich ermüdend.

      Ja die gute alte Briefmarke wird digital. Ist doch toll, wir freuen uns!

      • Finde bis 2025 hätte man noch warten können, mir geht das alles zu schnell hier im Neuland.

      • @Ray Auf eine gewisse Art ermüdend, auf eine wichtige Art 2015.

      • Digital ok, aber warum dann noch Einschreiben? Doch nur um mehr Gewinn zu machen! Denn der Postbote könnte ja genau wie bei Logistik Diensten (DHL, usw.) beim Empfang quittieren lassen!

      • Sehe ich genauso, ein paar Dummschwätzer gibt es immer wieder

      • sobald der fortschritt schneller voran geht als wir rennen können, haben wir ein problem!

      • @Tom

        Jeden Brief selbst scannen oder gar beim Empfang quittieren lassen dauert doch ein Vielfaches an Zeit. Und was heißt das? Es wird teurer in der Zustellung.

      • @Tom hat sich in seinem eigenen Kommentar selbst erklärt warum das Einschreiben teurer ist. Und es scheinbar nicht realisiert ;)

        Falls mal ein Brief verloren gehen sollte hat man zumindest ein paar Hinweise an welcher Stelle dies geschehen ist. Vielleicht hilft das bei der Nachverfolgung.

      • @hansi in manchen Bereichen geht der Fortschritt aktuell eher Rückwärts.

        Wer nicht mit der Zeit geht wird mit der Zeit gehen! ;)

      • Der Postbote der jetzt schon genug zu tun hat, soll also jeden einzelnen Brief quittieren lassen? Im Ernst?

      • Habe woanders gelesen, dass diese digitale Briefmarke nicht mehr funktioniert wenn man sie erneut benutzt weil der Poststempel darauf fehlt.

    • Nun, sie haben die E-Mail schon vor längerer Zeit entdeckt. Nennt sich E-Post. Fühlt sich wie ein E-Mail-Client an, verschickt jedoch Briefe. Auch als Einschreiben. Klingt komisch, ist aber so. Und es funktioniert sogar.

  • Diese Funktion wünsche ich mir auch für die Mobile Briefmarke. Müsste ja duech den individuellen Code machbar sein…

  • Offtopic: @ifun Team… die Post wird modern und ihr zeigt mittlerweile „Porno Werbung“ in der App an :-) 1 A

  • Bei mir werden die Nachrichten gerade doppelt gepusht.

  • Kannibalische denn in der DHL App zwei Paypalkonten sprich geschäftlich und privat hinterlegen?

  • Digitalisierung in Deutschland: ich stand neulich vor der Post in der Schlange und wartete. Die Frau (40-50) hinter mir „ich brauche noch 80 Cent Briefmarken“, drauf hin ihre Tochter (20-25)„es gibt aber gerade keine schönen“, dann die Mutter „ich weiß, aber die mit Beethoven sind aus“.

    • Meine Bäckereifachverkäuferin letzte Woche auf meine Frage ob sie inzwischen planen Karten zu akzeptieren: „ICH bin bisher durch die Corona-Zeit gekommen ohne einmal mit Karte zu bezahlen!“ Ich: „Ich wäre durch die Corona-Zeit ganz ohne Bargeld gekommen wenn ich nicht auch kleine regionale Betriebe wie Ihren unterstützen würde. Bin mir aber nicht sicher ob ich das noch länger mache. Schönen Tag noch.“

  • Die App muss mit 14.5 auch nach dem App-übergreifendem Tracking fragen. Sie nutzt ein Tracking-Framework von Adobe, und dann gleich noch eins von Microsoft, und erstellt schon beim Start 7 verschiedene permanente Cookies, und natürlich auch einen eigenen Device-Identifier für das Service-übergreifende Tracking (UUID). Dann postet die App alle mögichen Geräteinformationen als „sensor_data“ wild in der Gegend rum.

    Genau so macht man es nicht!

    Hach 14.5 wird so geil, die ganzen Popups. :D

    • Dazu kommt, dass diese Unikate über den Code dem Absender und Empfänger zugewiesen werden können. Datenschutz? Schutz vor Betrug?
      .
      Leerer Umschlag mit Marke und Firmenlogo drauf. Anruf, dass am xx.xx.xxxx ein Brief gekommen sei, dieser aber leider der Hund gefressen oder die Katze zerissen hat, mit der Bitte, diesen doch auf Datum xx nochmals zuzustellen. Mann habe aber die Adresse gewechselt. Bitte anpassen. Und dann am Briefkasten ein zusätzliches Namensschild oder wasauchimmer, damit der Brief ankommt. Je nach Firma sehr einfach machbar.

  • Rechtssicher sind meines Wissens nach auch Einschreiben nicht wirklich. Man hat zwar einen Nachweis, dass etwas zugestellt wurde, aber der Inhalt des Briefes bleibt unbekannt. Wenn’s wirklich wichtig ist, muss man offen per Gerichtsvollzieher zustellen lassen…

    • ApfelBirneQuitte

      Du kannst auch einen Dritten bitten, dein Schreiben durchzulesen und einzutüten. Gemeinsam zur Post und das Einschreiben aufgeben. Dann hast du vor Gericht einen Zeugen. Hab ich durch, war für den Richter zweifelsfrei.

    • Oder ganz einfach per Fax mit Sendungsprotokoll. Da ist zumindest die erste Seite zu sehen.
      Wieso nicht mal endlich die E-Mail oder ein entsprechendes abgesichertes Medium als rechtssicher gilt verstehe ich nicht.

      • Oder vorab per Mail und dann ein Print davon per Einschreiben.
        Zur Sicherheit könnte man auch gleich den Header mitdrucken.

    • Nur bei Einschreiben mit Rückantwort kannste dir sicher sein.
      Aber auch nur, dass irgendwer den an der Adresse angenommen hat.

      • Nein, man kann auch ein Einschreiben an eine bestimmte Person zustellen lassen. Diese muss dann mit Vorlage des Perso dem Boten den Empfang quittieren.
        Jedoch bleibt der Inhalt immer ungewiss. Denn diesen darf nur der Empfänger prüfen.
        Wirkliche Rechtssicherheit hat man nur per Gerichtsvollzieher.

      • Gerichtsvollzieher ist der einzig wirklich verwertbare Weg!
        So ist es.

  • OH SH*T! Die App nutzt Bing Maps!? Warum denn das? Dann darf man auch noch die separaten Datenschutzbestimmungen von Microsoft extra abnicken! Und die Cookies/Daten werden auch dann alle erstellt/übertragen, wenn alle Schalter unter Datenschutzbestimmungen aus sind!!?!?!¡¡¿

    WTF!?

  • Ist die App-Briefmarke dann auch nachzuverfolgen?

  • Ich finde #PORTO genial. Benutze es seit Verfügbarkeit und ist so leicht zu erwerben. Das Tolle ist, dass auch Warensendungen und Großbriefe damit gehen. Ein einfaches Tracking sollte da auch möglich sein – das wäre noch gut.

  • Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt das zusätzlich auch noch Google Analytics drin ist und noch ein Tracking/„Security“-Framework von datatheorem.

    Grobe Zusammenfassung:
    – Google Analytics
    – Microsoft Analytics (Flurry)
    – Adobe Analytics
    – datatheorem Kram
    – Bing Maps
    – Geräte-spezifisches Tracking trotz deaktivierter Schalter in den Datenschutzeinstellungen.
    – Es gelten 3 verschiedene Datenschutzbestimmungen

    Das ist sportlich…

  • Warum kann man sich seinen eigenen aktuellen Standort in dieser Post (DHL?) App nicht mehr anzeigen lassen? Das war doch früher in deren App möglich.
    Zum nächsten Briefkasten brauche ich kein Google Maps, es reicht wenn ich sehe wo ich und wo der Briefkasten ist.

  • Warum sollte ich meine Briefmarke verfolgen? Sie hat doch nichts getan…

  • Als nächstes wird der gesamte Brief noch digital und nennt sich dann eBrief.

  • Super für Privatverkäufer, da man hier quasi einen Einlieferungsbeleg für günstigen. unversicherten Versand bekommt. Dann spart man sich im Notfall den Zeugen. IMO besser als ein Päckchen, das ja gar keinen Einlieferungsbeleg hat.

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