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Schwindende Musik-Verkäufe: Radikale iTunes-Überholung steht an

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Der deutliche Rückgang der über den iTunes Store generierten Musikverkäufe geht an Apple nicht spurlos vorbei. Cupertino quittiert, dies berichtet der US-Branchenbeobachter Billboard, den Einbruch der Musikverkäufe derzeit nicht mit dem sprichwörtlichen Schulterzucken Apples, sondern plant einen gründlichen Frühjahrsputz in der Musik-Abteilung des iTunes Stores, mit dem die Verkäufe langfristig wieder angekurbelt werden sollen.

paolo

Vor allem die ausbleibenden Zusatz-Verkäufe, die vom kostenlosen Streaming-Angebot „iTunes Radio“ hätten angestoßen werden sollen, machen Apple derzeit zu schaffen. Nur 1%-2% der Radio-Konsumenten würden sich derzeit für einen Klick auf den „Kaufen-Button“ entscheiden – die Musikverkäufe sind seit dem Start des Radio-Angebotes jedoch um gut 15% eingebrochen.

The failure of iTunes Radio to halt the decline of music downloads has prompted Apple Inc. to consider the most dramatic overhaul of its iTunes music store in more than a decade, according to executives familiar with Apple’s internal deliberations.

Die Verluste im Musik-Geschäft kratzen auch an Apples Verhandlungsposition. Während der iTunes Store 2012 noch für 70% der erzielten Erlöse einzelner Label verantwortlich zeichnete, sorgen die Alternativ-Angebot von Spotify, Rdio, Google Play, Amazon und Co. für einen stetigen Rückgang der Relevanz des iTunes Store. Die 70%-Marke ist vielerorts inzwischen auf nur noch 50% gefallen – ein weiterer Rückgang ist wahrscheinlich.

Wie genau Apple den iTunes Store umbauen will, steht derzeit noch in den Sternen. Fest steht: Apples Verkaufsprobleme dürften in den kommenden Monaten eher zu- als abnehmen. Zum einen entscheiden sich immer mehr Nutzer für die am Markt angebotenen Streaming-Dienste, zum anderen gewinnt Googles Android-Betriebssystem mehr und mehr an Boden und sorgt damit für eine Zunahme der Smartphone-Einheiten, die keinen direkten Zugriff mehr auf den iTunes Store anbieten.

Probleme also, wohin man schaut. Der Erfolg von „iTunes Radio“ will sich nicht einstellen. „iTunes Match“ dümpelt nach anfänglichem Enthusiasmus vor sich hin. Ein Streaming-Angebot aus Cupertino gibt es nicht. Und: Die Verkäufe brechen weg.

Ob ein einfacher Relaunch der iTunes Stores hier in der Lage sein wird das Ruder noch mal rumzureißen darf bezweifelt werden.

Donnerstag, 10. Apr 2014, 10:10 Uhr — Nicolas
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  • Es sollte klar sein, dass die vermehrte Nutzung diverser Streamingangebote einen Kauf der Titel obsolete machen. Hieran ist die „Industrie“ (inkl. der Straminganbieter) selbst schuld. Der Kunde nutzt nur die Vorteile des Angebots.

    • Ich muss auch Musik nicht mehr besitzen.
      Mir reicht es sie zu hören und auch stetig zu wechseln. Nur wenig Musik hört man sich ja immer wieder an, meiner Meinung nach wird es auch immer weniger.
      Und dann ist natürlich das überall streamen mit Spotify bei der Telekom echt klasse.

    • Richtig, ich denke Apple wird auf den Streaming Zug aufspringen. Mittelfristig werden sich aber auch hier die Preise erhöhen. Zumindest solange die Musikindustrie nicht gewillt ist auf die Gewinnhöhen der vergangenen Jahre zu verzichten. Zur „Industrie“ zähle ich dabei auch die Mainstram-Künstler, die sich die Taschen mit Millionen-Gagen voll stecken – zulasten der Kunden und vor allen Dingen der weniger bekannten Künstler.
      Ich befürchte, ohne grundlegende Reform des Urheberrechts wird es da keine dauerhafte Lösung geben.
      Die wenig bekannten Künstler sind auf höhere Preise angewiesen, weil sie eben nicht zig-tausend Exemplare verkaufen und die „Stars“ sind Geldgeil.

      • Ich finde, genau diese Industrie schmeisst doch auch viel zu viel Musik und mitlerweile auch Schund auf den Markt.
        Es ist nur noch Massenware und die ist schnell vergänglich….

    • Also ich werde mit dieser Streaming-Chose absolut nicht warm.
      Oder habe irgendwie nicht verstanden, wie das funktionieren soll.
      Ich habe mich, da ja Alle immer davon sprechen, mal bei Ampya angemeldet. Da es bei Vodafone dazu ne Tarifoption gibt.
      Aber nach was soll man da suchen? Woher soll der Streamingdienst meine Musikvorlieben kennen? Muss ich den Dienst erst ewig „anlernen“?
      Also mir irgendeinen Stream anhören, und bei jedem Song sagen „mag ich“ oder „mag ich nicht“?
      Ich besitze sehr sehr viele Songs. Habe schon in der Grundschule mit dem Kauf von MC’s/CD’s angefangen. Bin ein riesen Musikfan.
      Aber das mit dem Streaming erschliesst sich mir einfach nicht.
      Kann Jemand Licht ins Dunkel bringen?

      • Ich glaube, wenn man die Wertigkeit von Music zu schätzen weiß, dann ist Streaming nix. Ich sehe bis heute nicht einen Grund, warum ich das nutzen sollte, und ich bin sicher keiner, der sich vor „neuem“ verschließt. Musik hat für mich einen Wert, der durch das streamen nicht erreicht wird. Auf gewisse Art und Weise definiere ich mich auch über die Musik die ich höre. Ich schätze, wir sind da nicht weit auseinander. Wie wissen Musik zu schätzen. :-)

      • @ Kant
        Das hört sich plausibel an.
        Ich weiß sehr genau, was ich wann hören möchte.
        Mit dem Gedanken, das mir irgendein Algorithmus Vorschläge macht, kann ich mich nicht so recht anfreunden.

      • Mir geht das ähnlich, meine Sammlung ist auch sehr Groß und ich verstehe den Wert von Musik auch anders.

        Ich verwende ein Musicstreaming meist zu zwei zwecken:
        Probehören von Neuveröffentlichungen die mir interessant erscheinen um dann die Platten zu kaufen, die mir wirklich gefallen.
        (Da kann man dann schon mal einsparen, was der Streamingdienst kostet)

        Oder zum anderen wenn ich besuch habe. Dann mache ich ein Genre-Radio an und lass das laufen.
        Bzw. jeder kann sich seine Musik selbst aussuchen.

      • Ich verstehe die Argumente, allerdings sehe ich nicht, warum Streaming im Allgemeinen diese Argumente nicht erfüllen sollen kann. Bei Spotify zum Beispiel kann man genau die Musik auswählen, die abgespielt werden soll. Vorschläge seitens des Streaminganbieters sind eine zusätzliche Funktion.
        Es wäre interessant zu wissen, wie Du die Wertigkeit von Musik definierst. Der Besitz des Tonträgers kann es nicht sein, denn das würde die Musik auf die Materialkosten reduzieren.

      • Der Musikkonsum wandelt sich mit zunehmendem Alter. Den Fundus deiner Vorlieben legst du gerade fest. Später wird sich daraus die Tiefe, abseits vom Mainstream, entwickeln. Bei mir ist es derzeit so dass ich viele Songs, Gruppen aus meiner Jugendzeit wiederentdecke, bzw. suche, da sich meine (frühere) LP Sammlung irgendwann aufgelöst hat. Manche Sachen davon sind weg. Hoffe das sie irgendwann wieder auftauchen. Gute Songs überleben und werden vom Nachwuchs z. T. gerne Gesampelt oder neu interpretiert. Manchmal sogar besser als das Original.
        Als Sammler lass dich von deinen Vorlieben leiten, und lege dir von allem eine Copy an. Bei mir steht der Besitz auch nicht mehr an 1. Stelle, nur noch der Zugriff darauf. Und wenn ich sie mal besessen habe, überlege ich mir 2x nochmal zu kaufen.
        Aber letztendlich entwickelt sich der eigene Musikgeschmack aus dem erlebten Fundus der Jugend.

      • @ Alex
        Wie genau kann man auswählen?
        Klar, nach Genre oder nach Interpret.
        Aber wenn ich nach Genre abspielen lasse, heißt es ja nicht, das mir pauschal Alles gefällt, was da dann kommt.
        Und jeden dritten Song wegzuklicken nervt irgendwie.
        Bei meinen eigenen Songs und Playlisten, weiß ich, das mir Alles gefällt.

      • @saber1
        Dann hast du die Musikstreamingdienste noch nicht verstanden.
        Bei Spotify kannst du die Musik hören die du möchtest.
        Funktioniert im Prinzip wie iTunes nur das man Monatlich bezahlt dafür aber alles hören kann was drin ist.
        Vorschläge benutze ich nur um neue Musik zu entdecken und wenn mir etwas gefällt ziehe ich es in eine Playlist oder erstelle eine neue.
        Man kann aber auch genau den Song abspielen den man grad hören möchte.

      • @saber1: Im Prinzip funktioniert es wie bei der CD-Auswahl. Erst reinhören und dann Favoriten und/oder Playlisten erstellen. Danach hast Du Direktzugriff auf Deine persönliche Musikauswahl, fein sortiert je nachdem, wie umfangreich Du Deine persönlichen Listen,etc. angelegt hast.

  • Jetzt ist auch klar warum sich Apple so viel zeit lässt itunes radio hier einzuführen…

  • Musiktitel beschränkt auf 6 Geräte/ Passworteingabe/ Das ganze für einen höheren Preis als bei Anderen – Ich habe mich immer gewundert, wer so bescheuert ist und Musik bei iTunes kauft… Ein Marketingwunder geht vorbei – Was meint Ihr?

    • Ich bin so bescheuert. Ich kann es auf mehr als 6 Geräten hören, dank Touch-ID kein Passwort beim Kauf (bei welchem Händler muss mein seinen Kauf nicht mit einem Passwort bestätigen?) mehr nötig.
      Beim Preis hast du recht, dafür sollte man immer die 20% Aktionen bei den ITunes Karten nutzen.
      Ich denke so schnell geht das Marketingwunder nicht zu Ende. Warum sollte man sich in Zukunft keine Musik mehr kaufen und vor allem nicht bei Apple? Funktioniert doch alles super…

    • Die Musik von itunes hat keinen Kopierschutz. Die kann man auf so viele Rechner und Geräte kopieren wie man möchte.

    • Naja, 6geräte sind in meinen Augen sehr viel.

    • Genaugenommen hat Apple mit iTunes der Musikindustrie zu Anfang des Jahrtausends den Arsch gerettet, bloß weil sie begriffen hatten wie ein virtuelles Musikkaufhaus funktionieren muss um verwendet zu werden und eine Chance neben damals gemeinhin üblichen illegalen Downloads zu haben. Sony hätte als Konzern wesentlich mehr Kapazitäten als Apple dazu gehabt, die konnten Kunst und Technik nur nie schlüssig zusammenbringen.
      Inzwischen hat sich die Welt gedreht, dieses bewährte Storekonzept wurde inzwischen x-Mal nachgebaut, die Musikwelt ist mit sauschlechtem Inhalt total übersättigt und die Leute wollen nicht mehr wählen sondern dass für sie gewählt wird.
      Mir fehlt die Phantasie dazu wie jemand einen Coup wie seinerzeit den iTunes Store für die drei fetten, schmieriegen Majorlabel nochmal zu wiederholen vermag.. Im besten Fall hat iTunes deren sicheren Untergang bloß um zehn Jahre hinausgezögert. Es lebe die Musik.

    • ??? Passwort eingabe zum musik Höhren? Beschränkung auf 6 Geräte? Teuer?

      Für Dummies

      1.Passwort brauchst du nur für den Einkauf und dann genauso wie bei den anderen Anbietern.

      2. Die beschränkung bezieht sich auf den Account. Die Musik kannste auf 100 verschiedene/n Geräte über u. abspielen.

      3. Wo gibt es die Musik den günstiger? Kostet eigendlich überall gleich „viel“. (Vgl. Itunes – Amazon)

  • Ich frage mich eigentlich, warum Apple seit Spotify & Co. so lange an einem Business-Modell festhält, bei dem ihnen die Marktanteile schwinden. Sicher verkauft sich die Musik über iTunes derzeit noch besser, als wenn sie ein $10/Monat Abo anbieten würden. Aber sie müssen sehen, dass irgendwann jeder bei Spotify ist, und wenn sie dann ein Abo-Angebot starten, ist der Markt schon besetzt…

    • ich werde nie bei Spotify sein.
      Wegen Leuten wie dir ist das Internet überlastet.
      Außerdem zahle ich nur für Dinge, die mir hinterher gehören.

      Dass Spotify für die Industrie ein Megadeal ist ist klar.
      Jeder zahlt 120 EUR im Jahr statt früher 30 EUR im Jahr für CDs.
      Die paar wenigen mal ausgenommen die Tausende CDs daheim rumliegen haben.

      • Ich habe früher pro Jahr 100-150Euro für CDs oder im iTunes Store ausgegeben. Jetzt zahle ich 120/Jahr bei WIMP und höre mir genau die Alben oder Bands an, die ich hören möchte. Neue Alben sind in vielen Fällen schnell im Streamingangebot. Zum beispiel, Sonntagmorgen in der zeitung eine Kritik gelesen, WIMP gestartet und reingehört. Bei Gefallen zu den eigenen Favoriten (oder aufs iphone geladen für die Joggingrunde).
        Ich finde es flexibler und vielfältiger.

    • Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass jeder irgendwann bei Spotify ist. Völlig abgesehen von persönlichen Vorlieben gibt es da auch noch so etwas wie Bandbreiten und Tarifvolumen. Viele Menschen in meinem Umfeld können sich gerade mobil Flatrates nicht leisten – und wenn sie ein Smartphone besitzen, ist es oft aus zweiter oder dritter Hand.

  • Ich würde öfter nen Song kaufen, wenn sie bei 0,99 anstatt der 1,29 geblieben wären

    • Stimmt wohl leider.
      Auch wenn es praktischer wäre, direkt bei Apple zu kaufen, so habe ich meistens doch bei Amazon gekauft, weil es da (relativ) günstiger war.
      Außerdem bestand nach dem Kauf des 1. iPhones erst einmal ein „Kaufrausch“ bei Apps- und auch bei Musik. Das hat sich mittlerweile (bei mir) gelegt.
      Ich kaufe schon länger DEUTLICH weniger Musik und Apps.

      • Kam ich nicht bestätigen, meist schwankt es von Zeit zu Zeit auch manchmal über Monate.

  • Das ist ein Trend, der auch bereits musicload zur Aufgabe des Geschäftsbetriebes veranlasst hat. Das Portal schließt am 28.05.2014 die virtuellen Tore. Hi ifun-Team, ich schicke euch mal die eMail.

  • Wieso eigentlich immer Streaming!?
    Hat mal jemand daran gedacht das der Preissprung auf 1,29 in allen online shops ein Grund sein könnte?

  • Wie soll iTunes Radio Umsätze generieren wenn der Service in den 2 größten Märkten der Welt außerhalb der USA gar nicht angeboten wird (Deutschland und Japan) ????

  • Teilweise sind die Dateien teurer als die CDs! Ich bekomme also für mein Geld einen Zehntel der tatsächlichen Dateiengröße, keinen physischen Datenträger, fast nie eine Dokumentation (Booklet), erspare den Anbietern fast den kompletten Vertriebsweg und soll MEHR bezahlen? Mich wundert sowieso, wie man unter diesen Umständen da einkaufen kann? Mal ein iTunes exklusives Album, OK. Aber meine GANZE Musik? Ich müsste ja komplett bescheuert sein :)

  • Streaming kann ich mir echt nicht antun, sorry. Vielleicht bin ich als Tonmeister zu empfindlich, aber was bei Spotify & Co. durch die Leitung gepresst wird, klingt einfach katastrophal. Mit welchen Datenraten arbeiten die? 16 kBit/s? Klingt zumindest so.

    Ich finde „iTunes Plus“ schon grenzwertig. Hoffe, Apple bietet bald wahlweise auch Lossless-Files zum Kauf an. Würde den Umsatz sicher ankurbeln.

    • Ich beneide dich um dein perfektes Gehör. Ich kann bei über Airport Express mit 320 kbit/s auf die Anlage gestearmter Musik keinen Unterschied zur CD wahrnehmen. Echt nicht.

    • Genau weiß ich das auch nicht, schätze max. 128 kBit. Wobei das Material in einem eigens von SpotFy entwickelten Containerformat (Soundfiles werden verquirlt über mehrere Dateien aufgeteilt) auf dem Device landet.

      • Mag ja sein, dass die Files auf dem Server in 320 kBit vorliegen, aber gestreamed wird doch eher nach Tagesform und verfügbarer Bandbreite beim Anwender, oder?

        Zuhause über DSL ist es noch okay, aber unterwegs im Mobilfunknetz wird doch gnadenlos reduziert. Ich weiss nicht, ob das auch bei Spotify der Fall ist, von anderen Streaming-Diensten ist das bekannt – und auch kein Geheimnis.

  • das Problem vor allem von Streaming-Angeboten wie Spotify ist, dass bei den Künstlern und Rechteinhabern extrem wenig ankommt. Wenn ich meine Lizenzabrechnung mit einem Major-Label über eine CD von 2009 ansehe sieht das folgendermaßen aus. Nach Abzug aller Technikpauschalen etc. bleiben mir für eine verkaufte CD mit 11 Titeln 0,79 €, macht pro Titel 0,0718 €. Pro Download gibt es 0,07125 €. Downloads sind mit relativ hohen Abzügen versehen, für den Anbieter (Apple, Amazon etc.) und vor allem das Label sind Downloads meines Erachtens relativ rentabel, weil hohe Vertriebskosten (CD- Pressung, Lager, Versand, etc. pp.) wegfallen.

    Aber jetzt kommt’s: Für jeden Stream bekomme ich geile 0,00072944 €!!! So meine lieben Ich-will-alles-umsonstundauchnochbilliger eine kleine Rechenaufgabe: Wie oft muss mein Stream angehört werden, damit ich mir eine Kugel Eis (mittlerweile 1€), die Kosten für die Aufnahme (Reisen, Hotel, Produzent, Instrumentalisten, Studio, Mixer, Essen etc.) oder den Kindern ein paar Schuhe kaufen kann (59 €).

    Es gibt mittlerweile nur noch vielleicht ein Dutzend deutsche Künstler, die mit der Produktion und Vertrieb von Musik in Form von Alben Vermögen aufbauen können (ich sage nicht: Reich werden). Der Rest läuft über Konzerte. Und auch da wird es in vielen Genres immer enger.

    • Dann beschwere dich bitte bei den Steaming-Anbietern! Was können wir Konsumenten dafür? Für uns ist die Musik nicht preiswerter geworden.

    • Neue Ideen? Revulotion der Musikindustrie?

      Wir fahren ja auch nicht mehr mit Kutschen. Manchmal muss man auch etwas tun um den Markt wieder anzukurbeln oder einen neuen entdecken…

    • so ist das halt.
      Künstler bekommen nun mal kein Geld.
      Egal welcher Kunst sie nachgehen.
      Es gibt immer nur wenige Ausnahmen.
      Die meisten Schauspieler verdienen nix.
      Die meisten Maler verdienen nix.

      Was willst du?
      Tut mir auch leid für dich.
      Musst halt wie wir anderen knechten um die Miete und das iPhone zu zahlen.

  • Für mich sind Streaming-Geschichten eher eine gewisse Werbung für Künstler/Musik.
    Wenn mir die Musik gefällt lad ich sie bei iTunes da ich sie „haben will“ und nicht andaueren laden möchte.
    Wenn ich Fan von einer Band bin dann kauf ich mir auch die Vinyl Platte.
    Die eigentliche CD wird glaube ich keine Zukunft mehr haben da es sich als „Zwischending“ zwischen Vinyl und iTunes etc darstellt.

    • Wichtig an deser Stelle ist, zu wissen, dass Dir die über iTunes gekaufte Musik nicht gehört. Es ist also genau genommen nur die Funktion „offline hören“, wie sie auch von vielen Streaminganbietern angeboten wird.

      • Genau deshalb kaufe ich nur die Musik bei iTunes, bei der es mir nicht so wichtig ist, dass ich sie auch besitze.

        Alles andere kommt mir nur per CD ins Haus.
        Im iTunes und somit im iPhone ist die Musik dann auch in 3 Minuten.
        Aber niemand kann sie mir mehr ohne Gewalt wegnehmen.
        Kenne genug Leute deren MP3s nicht mehr laufen weil es irgendjemand lustig findet seine Kunden zu verarschen.

      • Die Ente ist doch schon lange gegessen! Natürlich gehört dir die über iTunes geladene Musik genauso, wie auch nach dem Kauf einer CD! Diese Falsch-Info geistert nun auch seit Monaten durchs Netz…

      • @muah:
        Du erwirbst mit dem Kauf eines ITunes-Songs keinerlei Eigentumsrechte an der Musik, sondern nur Nutzungsrechte. Eigentümer ist und bleibt entweder das Plattenlabel oder der Musiker (bzw. dessen Nachkommen/Erben).

        Ich meine mich an einen Fall aus 2012 zu erinnern, bei dem Bruce Willis seine Musiksammlung (gut abgehangene Rockklassiker ;-) an seine Kinder weiter vererben wollte, Apple dieses aber in seinen AGB ausdrücklich ausgeschlossen hat (nicht ausdrücklich für Bruce Willis ;-)
        Was letzten Endes aus dem Verfahren geworden ist, kann ich allerdings nicht sagen…

  • Wenn die Musik weiterhin 2-3 Mal so teuer wie bei Amazon mp3 ist, braucht sich bei Apple niemand wundern

    • Bei Amazon kostet ein Song nur 40 Cent?! Seit wann das denn?!

      • Hab schon häufiger Alben bei Amazon für 3-4€ gekauft, die bei iTunes 12,99 kosten. Passt also bei Alben

    • Hä? Zwei- bis dreimal so teuer? Wo hast Du das denn her? Songs kosten bei Amazon in der Regel € 1,29, Alben um die € 10,00 (Download).

      Wo also ist Amazon 2-3x billiger? Dazu gibts dort nur glasige MP3-Files mit mickrigen Datenraten.

  • Also ich finde möglichkeit des Kaufes super zumal das m4a nen top Format ist und die quali echt top ist gegenüber den mp3 mist, mal abgesehen vom Streaming.loosless is ne super Idee… Fände ich perfekt, wenn dazu noch preise nen stück gesenkt werden wäre es nen traum…. Gruss

  • Kann es auch daran liegen, weil Amazon das Autorip eingeführt hat?

    Es würde mich interessieren, ob seit der Einführung die Verkäufe bei Amazon gestiegen sind.

  • die Leute kaufen wieder mehr Vinyl, daran liegts…

  • Ich sag nur Spotify und Wondershare Streaming Recorder…

  • iTunes sollte die Qualität ihrer eingesetzten Codecs erweitern und parallel anbieten. Zum derzeitigen Preis erwarte ich einfach eine bessere Sound Qualität. Das ist, neben den meist günstigeren CD Preisen, der Hauptgrund, warum ich mir weiterhin ( soweit verfügbar) CD’s zulege, die ich letztendlich selbst recodiert auf die Platte dampfe.

  • Ich habe Sporify via Telekom, nutze es aber kaum.
    Neue oder ausgefallene Sachen sind oft nicht verfügbar.
    Und inzwischen lade ich gar nichts mehr per iTunes sondern kaufe das Album zum anfassen bei Amazon.
    Das kommt dann zu iTunes Match.
    Wenn Spotify nicht besser / aktueller wird bestelle ich es ab.

  • Habe eine große Musiksammlung und habe iTunes Match abonniert. Wenn aber bei einem Stündchen Musik im Auto hören ca. 200 MB meines Datenvolumens dadurch verbraucht sind macht das nicht wirklich Spaß wenn die Datenflat nur 1 GB hat.

  • Interessant diskussion, aber verstehe nicht die teilweise an den haaren herbeigezogenen feindseligkeiten gegenüber den majorlabels?! Immer wieder aufzuwärmen dass der große böse ist und der kleine untergeht bringt nicht weiter.

  • Bei den CD/mp3 Preisen kann ich nachvollziehen das iTunes da nicht mithalten kann. Streaming konnte ich bisher noch nichts abgewinnen. Hab Aupeo (Angepasstes Radio nach bestimmten Kriterien), und Spotify hab ich mich bis jetzt ganze 10min mit beschäftigt. Ich werde mir keine Musik für 120Eur Leihen sondern dafür 24 Alben im Jahr bei Amazon „Neu für 5 Eur“ Downloaden. Lass es 10 Alben sein. Soviel Alben Lad ich nicht. Wenn ich was neues hören will mache ich Genre bezogene Internet Radiosender an und zapp da dann hin und her.

  • Zum Entdecken neuer Sachen nutze ich manchmal Soundcloud. Was mir bei deren Streaming auffällt: Der Sound ist schön punchy, wirkt aber künstlich angedickt. Klingt fast so, als ginge da alles noch durch Dynamics, Enhancer, etc.

    Weiss darüber jemand mehr?

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