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Schufa startet Warteliste für neuen Account und plant eigene App

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39 Kommentare 39

Die Schufa führt einen neuen digitalen Account ein, der den Einblick in persönliche Bonitätsdaten grundlegend verändern soll. Interessierte müssen sich zunächst in eine Warteliste eintragen. Die Freischaltung erfolgt schrittweise, da der Dienst in einer Beta-Phase startet und Rückmeldungen der frühen Nutzer einbezogen werden. Erst nach der Freischaltung kann der Account eingerichtet und vollständig genutzt werden.

Score Verbessern 1030x580

Über das neue Portal lassen sich künftig alle relevanten Daten zu Girokonten, Kreditkarten oder bestehenden Krediten abrufen. Nutzer sehen außerdem, welche Unternehmen innerhalb des vergangenen Jahres Auskünfte eingeholt haben. Die Daten werden quartalsweise aktualisiert und stehen ohne zusätzliche Kosten bereit. Für die Nutzung ist eine einmalige Identifikation über den Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion notwendig. Ein späteres Identifikationsverfahren per Brief ist angekündigt.

Ausblick auf App und neuen Score

Parallel zum Webzugang arbeitet die Schufa an einer eigenen App für Android und iOS. Sie soll den Account ergänzen und einen mobilen Zugriff ermöglichen. Die Einführung erfolgt jedoch erst nach dem Start der Webversion.

Schufa Warteliste

Mit diesem digitalen Zugang schafft die Schufa die Grundlage für ein neues Scoring-Modell, das ab März 2026 bereitstehen soll. Es ersetzt den bisherigen Basisscore und die verschiedenen Branchenscores und basiert auf zwölf klar definierten Kriterien. Die Schufa plant zudem ein Erklärtool, das die Berechnung des neuen Wertes nachvollziehbar machen soll.

Bedeutung für Verbraucher

Mit dem neuen Account reagiert die Schufa auf die anhaltende Kritik an der intransparenten Arbeit des Dienstleisters. Nutzer sollen ihre Daten prüfen und bei Bedarf Änderungen anstoßen können. Der geplante Score lässt sich später im persönlichen Konto einsehen und simulieren. Damit können Verbraucher abschätzen, wie sich etwa die Kündigung einer Kreditkarte oder die Aufnahme eines Kredits auf ihre Bewertung auswirkt.

03. Dez. 2025 um 11:42 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    39 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Wie wär’s damit, dass man die Schufa generell abschafft?

    • Na, Verkäufer und Banken sehen das differenzierter.
      Gibt genug Leute die mehr Geld ausgeben wie ihnen zur Verfügung steht (Regierungen eingeschlossen)
      Du möchtest sicherlich auch nicht etwas liefern und dann nicht bezahlt werden

      • Unternehmerisches Risiko. Punkt.

      • Risiko wird bepreist. Wenn das Risiko steigt, wird’s für alle teurer.

      • Das Problem ist nicht, dass es keine Daseinsberechtigung hat. Das Problem ist eher, dass die Schufa den Score nicht transparent genug macht. Darüberhinaus fragt jede Bank individuelle Scores/Infos ab, sodass dementsprechend auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Bank A fragt zum Beispiel lediglich Kreditkarten ab, Bank B jedoch Kreditkarten, Kredite und Verträge. Das kann es einfach nicht sein. Des Weiteren kommt hinzu, dass lediglich die gespeicherten Informationen wichtig sind und nicht das individuelle Verhalten. Abschließend, ich bin kein Befürworter vom jetzigen Schufasystem, aber wenn es transparenter gemacht wird, dann könnte es zu mehr Akzeptanz führen.

      • Verständlich.
        Wenn es teuerer wird kaufen weniger. Das drückt die Preise.
        Kapitalismus ist was gutes.

    • Einfach nein, denn wer sich vernünftig verhält hat sowieso kein Problem mit der SCHUFA. Wären Menschen vernünftig, würde es die SCHUFA vielleicht nie gegeben haben, aber so macht sie schon Sinn.

      • Entschuldige, das ist nicht ganz korrekt.
        Ich habe lange in Banken gearbeitet und mir sind Fälle bekannt wo Namensgleichheiten zu falschen Einträgen geführt haben. Dies kann existenzberdrohlichwerden. Das bei de Schufa zu bereinigen ist ein zeitaufwendiger Kraftakt.

      • @stief schops: sofern ich den Bericht richtig verstanden habe, kann die neue App genau da helfen, erstmal relativ einfach an seine Daten zu kommen.

      • Man merkt halt für wen hier im Lande Gesetze und Regeln gemacht werden. Mit Sicherheit nicht für jene, die die Regierung legitimieren. Wirtschaftfaschismus durch und durch. Wenn konservative Politik mit Liberalismus gekreuzt wird

      • Oh mein Gott

  • Der Link funktioniert nicht: Error code 403, known as „HTTP 403 Forbidden“

  • Beim Arzt oder abschließen von Veträgen muss ich ne Datenschutzerklärung unterzeichnen. die Schufa kriegt die Daten halt irgendwoher, soviel zum Datenschutz und Datensparsamkeit. bei der GEZ der gleiche mist damals in die erste eigene Wohnung gezogen, Stromvertrag abeschlossen noch vor ich die Vetragsbestätigung vom Stromanbieter bekommen hab krieg ich schon nen Zettel von der GEZ die hätten gerne Gebühren von mir … Dazu sei gesagt. Meldeaddresse immernoch die gleiche weil im selben Haus und Internet auch nicht abgeschlossen und Kabelanschluss gibts in der Bude auch nicht also können die das nur vom Stromanbieter bekommen haben.

    Schon witzig anzusehen das solche Privatunternehmen sich da einfach rausziehen können und meine Autowerkstatt braucht nen unterschriebenen wisch das die meine Telefonummer aufn Zettel schreiben dürfen um mich anzurufen das mein Auto fertig ist.

      • Wo er Recht hat, hat er Recht. Aber jetzt erklär mal warum er zum Arzt gehen sollte. Ohne Erklärung wirkt der Satz etwas merkwürdig.

    • Bei Schufa muss ich doch zustimmen und bei GEZ handelt es sich doch nicht um ein Privatunternehmen.
      Ich verstehe deine Aussage leider nicht.

    • @sennless
      1. Die Schufa erhält nicht irgendwoher irgendwelche Daten, du unterschreibst vorher, damit die Schufa deine Daten erhält (ggf. ausgenommen Ident- Check per AGB des Anbieters).
      2. GEZ gibt es nicht mehr.

      • Das ist richtig. Die Übermittlung von Daten an die Schufa bedarf keiner Einwilligung, sondern erfolgt auf Basis eines berechtigten Interesses. Das heißt, dass hierzu nie ein gesondertes „ok“ des Kunden vorliegen muss. Macht ja auch Sinn, denn sonst könnten Unternehmen nie Daten an die Schufa senden. Betrüger oder Ähnliche könnten einfach darauf verzichten.
        Und ein weiterer Mythos: Man unterschreibt nie eine Datenschutzerklärung. Es ist immer nur ein Hinweis.

      • … nicht richtig

      • @Dimi
        Der Übermittlung von Daten an die Schufa musst du als Kunde zustimmen.
        Bei Krediten bspw. musst du das sogar explizit unterschreiben. Stimmst du nicht zu, platzt idR der Antrag und wird abgelehnt, es sei denn, es würde eine alternative Abfrage wie Creditreform zur Verfügung stehen. Aber auch hier musst du zustimmen. Ja, es gibt nicht nur die Schufa.
        Ich habe lange genug mit denen zusammen gearbeitet.
        Und ich kenne auch seit Jahren die Abfragen auf meinem Schufa- Konto, da war nie was außergewöhnliches.
        Ich mag natürlich nicht ausschließen, dass es „Anbieter“ gibt, die Daten ohne explizite Einwilligung oder Hinweis weitergeben. Dafür kann die Schufa aber nichts.

    • Die GEZ bekommt die Daten von den Meldebehörden und nicht der Schufa. Und sie hat sich 2013 in Beitragsservice umbenannt …
      Aber man kann ja nicht immer gleich auf alle Neuheiten reagieren ;-)

  • Warum neuer Account und neue App? Gibt doch schon bonify von denen…

  • Also der Dienst ist so ziemlich das selbe wie ich es jetzt bereits für 5€ im Monat haben kann.

  • Transparents wäre gut. Ich habe zwei neue Girokonten eröffnet und der Score Rutsch von 97 auf 88.
    wie soll ich das beste Konto für mich finden wenn ich keinen vergleiche wagen kann ohne Angst zu haben danach nicht mehr kreditwürdig zu sein.

    Nur wenige Banken bieten einen Demozugang und wenn ist der nicht in einer App integriert welche ich nutzen würde.

    • Genau so ging es mir auch. Ich hatte im vergangenen Jahr sogar drei Girokonten ausprobiert. Der Score rutschte ab von 97 auf 84. Das ist schon wirklich eine Sauerei. Nach sechs Monaten hatte sich der Score allerdings wieder normalisiert.

    • Der ganze Score ist intransparent. Für eine Wohnung brauchte die Vermieterin sowohl von meiner Frau als auch von mir eine Schufa Bescheinigung.
      Per DSGVO Abfrage meine vorliegenden Daten zu übermitteln haben wir dann ein Schreiben bekommen wo fast leere Zettel drin waren. Einziger Eintrag auf beiden Bescheinigungen: Eröffnung eines Gemeinschaftskontos bei der Comdirect Bank vor 9 Jahren. Sonst nichts. Auch kein Name oder sonst irgendwas. Nur noch ein Score. Entweder meine Frau oder ich haben 98 und der andere hat 92.
      Keinerlei Kredite, Anfragen für Kredite, für Kontoeröffnungen, oder sonst etwas wie ein neuer Handyvertrag was diesen obskuren Score beeinflussen sollte.

      Ende vom Lied: Vermieterin hat sich bedankt für die 2 leeren Zettel und wollte einen Kontoauszug über den monatlichen Verdienst und Angabe des Arbeitsgebers haben. Damit haben wir die Wohnung dann auch bekommen…

  • Funktioniert bei euch die Registrierung auf der Warteliste? Bei mir wird der Fehler „Eingabefehler im Feld:1. Über welche E-Mail-Adresse dürfen wir Sie kontaktieren?“ angezeigt, Versuch mit drei verschiedenen Mail Adressen.

  • Wie ist das denn im Vergleich zu dem Account den man vor x-Jahren mal bekommen konnte als Lebenslangen Account?
    Hat man dann die gleichen Funktionen jetzt schon?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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