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iPhone 7 Plus als DSLR-Ersatz

Schlaue Werbung: Magazin-Cover mit dem iPhone geknipst

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Apple hat in den USA einen genialen Werbecoup gelandet. Das Titelbild des Magazins Bon Appétit wurde mit einem iPhone 7 Plus geknipst, und auf der Rückseite des Magazins weist Apple mit einer Anzeige auf genau diesen Umstand hin.

Iphone Fotografie

Natürlich spricht die Tatsache, dass ein iPhone-Foto vollflächig auf der Titelseite eines hochwertigen Lifestyle-Magazins prangt, auch für die Qualität der im iPhone 7 Plus verbauten Kamera. Allerdings sollten wir uns nichts vormachen, die heute in Magazinen veröffentlichten Fotos sind nach umfangreichen Photoshop-Sessions teils nur noch entfernt mit der ursprünglichen Aufnahme verwandt. Da erfreut die erfrischende Ehrlichkeit des für den Bon-Appetit-Titels verantwortlichen Fotografenpaares Taylor Peden und Jen Munkvold.

Mit dem iPhone könne man sich viel freier bewegen und benötige zudem keine große Crew. Die beiden hatten bei einer Tour durch Mexico ebenfalls mit dem iPhone ihre Ideen festgehalten, sie dem Art Director präsentiert und konnten anhand der eingebetteten Geodaten problemlos die letztendlich ausgewählten Aufnahmeorte wiederfinden. Natürlich seien die iPhone-Fotos qualitativ nicht mit den Aufnahmen einer DSLR-Kamera für 25.000 Dollar gleichzusetzen, aber wenn man unter optimalen Bedingungen knipse, würden 99,9 Prozent der Betrachter den Unterschied nicht sehen. Zudem sei es doch deutlich angenehmer, die Bilder in einer Bar sitzend mit der VSCO-App zu bearbeiten, als das Laptop zu bemühen.

Bon Appétit ist nicht das einzige Magazin, dessen Titelbild in diesem Monat mit einem iPhone geschossen wurde. Auch das im gleichen Verlag erscheinende Reisemagazin Traveler stammt von einem iPhone 7 Plus. Bereits im Februar hat das Musikmagazin Billboard mit einer derartigen Meldung die Aufmerksamkeit erregt.

Via Techcrunch

Mittwoch, 19. Apr 2017, 17:54 Uhr — chris
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  • Stefan B. aus H

    Wenn das Motiv, die gewünschte Gestaltung und das Licht es hergeben, reicht ein iPhone durchaus. Das Titelbild ist wie geschaffen für diese Kombination. Knallige Farben, wenig richtig harte kontrastreiche Kanten, Schärfe von vorne bis hinten, statisches Motiv, ausreichend Tageslicht.
    Nur bei Agenturen wird man eher auf Ablehnung stoßen. Diese verlangen zum Teil mindestens 18 Megapixel, besser noch 22.

    • Agenturen verlangen 300dpi und fertig.

    • hmm, Schärfe von vorne bis hinten stimmt nicht – und da kommt auch die Unnatürlichkeit mit ins Spiel. Schärfe vom Eis bis zum Hals (fast bis zu den Ohrringen) und plötzlich ist das Hut-Hinterteil unscharf. Das geht zu plötzlich. Das ist für ein sauberes Bokeh zu unnatürlich.

      • wer sagt denn, das die unschärfe nicht nachträglich „eingebaut“ und somit gewünscht ist?

  • Und jetzt?
    Das Titelbild ist ja auch richtig schlecht. Das kann jede 50€ Knipse.

  • Letzte Woche erst Fotos vom Auto für den Verkauf gemacht. Iphone 7 vs D5200… habe mach den ersten 10 Bildern direkt zur DSLR gegriffen, da kommt kein Handy mit in der Sonne den Innenraum aufzunehmen.

    • Was fährst du für ein Fahrzeug?! Einen dunklen Panzer?! Meine Bilder vom Innenraum eines Fahrzeugs wurden PERFEKT mit einem iPhone und ich habe mein Auto zum gewünschten Preis auch verkauft! Kommt halt aber auch immer auf die Person HINTER der Kamera an, egal wie teuer das Gerät ist…

      • +1

        das denke ich mir auch immer wieder… hauptsache man hat ne scheißteure kamera in der hand, mit der man dann nicht umgehen kann… xD

      • Es geht um den Kontrast von innen dunkel nach außen sonnig. Dafür braucht man einfach Sensorfläche und ich finde es sehr verständlich dass das iphone da nicht mitkommt. Beim Foto im Text gibt es diesen harten Kontrast eben nicht, weshalb hier das iphone auch reicht.
        Im Innenraum von Auto würde ich aber alleine wegen der Brennweite zur SLR greifen.

    • In RAW ein HDR aufnehmen hätte ganz sicher geholfen. Licht ist genug da bei Blende f/1.8.

    • dann hast wohl nur die falsche fotoapp benutzt

  • Schade das man die werbung nicht auch mit abgebildet hat. So ist diese News irgendwie unvollständig. :-/

  • Das Laptop LOL Das Klapprechner auf das Tisch legen. Seht es endlich ein! Es heißt DER Laptop! DAS Notebook.

  • Jeder knipser, der behauptet es sei angenehmer das Bild am iPhone mit einer App zu bearbeiten, als am Laptop disqualifiziert sich selbst…
    also Sorry… aber so einen Blödsinn hab ich ja noch nie gelesen.

    Das mag mal für ne schnelle „Verbesserung“ taugen, wenn man etwas demonstrieren will… oder aber man sitzt das 5 fache der Zeit an einem Motiv… um ansatzweise die ähnliche Korrekturen oder Justierungen vorzunehmen… aber mit „angenehm“ hat das nichts zu tun.

    zum Cover: das hätte man wohl mit jeder aktuellen Handyknipse hinbekommen.

    Das iPhone hat ne gute Kamera (nicht die Beste, aber doch in den top 10), aber inzwischen sollten solche „productplacemets“ doch wirklich auch von jedem Honk zu durchschauen sein.
    am Ende nützt die Beste DSLR nichts, wenn man kein Auge hat… und mit ner 5megaPixel Knipse mach ich bessere Aufnahmen als manch einer mit 20…

  • Bildbearbeitung am iPhone, vielleicht sogar noch Farbkorrektur… Wo?!? Abends an der Bar?!? Bitte??? DAS ist nun wirklich ein schlechter Scherz und zeugt von Null Ahnung. Als Grafikdesigner alter Schule rollen sich mir die Fussnägel auf, wenn ich das lese.
    Und die Kamera? Das stimmt schon. Gute Bilder sind immer noch eine Frage des gestalterischen Könnens und der Kreativität des Fotografen. Und da kommt es weniger auf die Kamera an und schon gar nicht auf Megapixel. Zumal sich vieles noch mit gekonnter Bildbearbeitung optimieren lässt.

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