Sparkassen reagieren auf digitale Neobanken
S-Neo: Sparkassen öffnen ihre Banking-App
Unter dem Namen S-Neo erweitern die Sparkassen ihre App um Funktionen für den Handel mit Wertpapieren. Das neue Angebot richtet sich nach Angaben des deutschen Sparkassen- und Giroverbandes an Menschen, die über ihr Mobiltelefon Geld anlegen und ihre Entscheidungen eigenständig treffen möchten. Sparpläne und einzelne Käufe lassen sich damit über dieselbe Anwendung verwalten, die viele Kunden bereits für Überweisungen und andere Bankgeschäfte verwenden.
S-Neo setzt auf eine reduzierte Bedienoberfläche für Smartphones. Welche Anlageprodukte verfügbar sind und welche Kosten anfallen, hängt jedoch vom jeweiligen Institut ab. Jede Sparkasse bestimmt ihre Preise für das Depot, Transaktionen und regelmäßige Sparraten selbst. Kunden sollten die Bedingungen ihrer Sparkasse deshalb vor dem Abschluss prüfen.
Sparkassen reagieren auf digitale Konkurrenten
Schon im August 2025 hatte die Sparkassengruppe angekündigt, ihre App um günstige Möglichkeiten für den Handel mit Aktien, börsengehandelten Fonds und digitalen Währungen zu erweitern. Damit reagierte sie auf den wachsenden Zuspruch für Neobanken, deren Angebote meist über einfach aufgebaute Smartphone Anwendungen erreichbar sind.
- Mehr Neobank: Sparkassen planen neue App-Angebote
Mit S-Neo nimmt dieses Vorhaben nun konkrete Form an. Die Sparkassen wollen Menschen ansprechen, denen der Einstieg in Wertpapieranlagen bislang zu kompliziert erschien. Eine übersichtliche Benutzerführung soll den Zugang erleichtern. Sie beseitigt allerdings nicht die finanziellen Risiken. Kurse können fallen, sodass Anleger einen Teil ihres eingesetzten Geldes verlieren können.
Nach Angaben des Sparkassenverbandes ist das Angebot vor allem für einen langfristigen Vermögensaufbau vorgesehen. Neben regelmäßigen Sparplänen sind auch selbst veranlasste Wertpapierkäufe möglich. Wer bei der Produktauswahl Unterstützung benötigt, kann weiterhin ein Depot mit persönlicher Betreuung bei seiner Sparkasse wählen. Die neue App Funktion schafft somit einen zusätzlichen digitalen Vertriebsweg.
Werbekampagne führt ins fiktive Spardorf
Begleitet wird die Einführung von der Webserie „Die Neusparer“. Ihre Geschichte ist im realen mittelfränkischen Ort Spardorf angesiedelt, arbeitet aber mit erfundenen Figuren und Ereignissen. Inhaltlich geht es um unterschiedliche Wege, Rücklagen zu bilden und Geld längerfristig anzulegen.
Die Videos erscheinen bei Joyn, RTL+ und Amazon Prime. Zusätzlich verbreiten die Sparkassen die Serie über Instagram, Facebook, TikTok und YouTube. Die Kampagne soll vermitteln, dass Vermögensaufbau nicht allein aus klassischen Spareinlagen bestehen muss. S-Neo liefert innerhalb der Banking App den dazugehörigen Zugang zu Wertpapieren.

Wow…das wäre 2010 bestimmt echt ne große Nachricht gewesen.
„Welche Anlageprodukte verfügbar sind und welche Kosten anfallen, hängt jedoch vom jeweiligen Institut ab. Jede Sparkasse bestimmt ihre Preise für das Depot, Transaktionen und regelmäßige Sparraten selbst. Kunden sollten die Bedingungen ihrer Sparkasse deshalb vor dem Abschluss prüfen.“
Das ist meiner Meinung nach der größte Schwachpunkt der Sparkassen. Nein ich habe keinen Bock als Kunde vorher 30 Seiten AGB zu lesen um zu schauen was bei Sparkasse XY verfügbar ist und in wie weit sich die Konditionen vom Nachbarkreis unterscheiden.
„Eine Übersichtliche Benutzerführung soll den Zugang erleichtern…“
Jau Sparkasse und UI Design. Ganz bestimmt. Deren App UI sieht aus wie zu Windows XP Zeiten….
Zu deinem Punkt mit dem UI-Design: die App gewinnt regelmäßig den Preis für die beste Banking-App. Da spielt das Design auch ein Rolle. Das ist daher dein persönliches Empfinden, was ich so auch nicht bestätigen kann.
Das erschließt sich für mich absolut nicht, warum das so ist. Ein Schelm, der Böses dabei denkt… wer sitzt eigentlich in solchen Jurys?
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Das ist so cringe. Sowohl im marketing als auch in der Umsetzung. Da kann ich mir so gut vorstellen wie die Sparkassen Manager panische Meetings hatten wie man die junge Zielgruppe auf Augenhöhe erreichen kann
Jetzt müssen nur noch die Sparkasse ihr Vorsintflutliches Kostenmodell anpassen, denn wirklich traden kann man mit diesen Preisen nicht
0,95€ pro Trade, billiger als bei TradeRepublic.
Was genau ist dein Punkt?
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Naja, dann müssten sie aber auch die „vorsintflutliche“ Unterstützung für vielleicht auch deinen Verein einstellen. Das eine geht ohne das andere nicht. Und Sparkassen sind nicht gewinnorientiert. Schon mal was von „Gemeinwohlprinzip“ gehört?
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Bestimmt so einfach und transparent wie die Registrierung für Wero: „Unkompliziert bezahlen sowie Geld von Handy zu Handy senden und empfangen.“
Und dann (ohne Quatsch):
„Hierfür gelten
Informationen zu Wero
Wero Zahlungsbedingungen
Preis- und Leistungsverzeichnis
Vorvertragliche Verbraucherinformationen
Wero Datenschutzhinweise
Wero Nutzungshinweise“
Allein das Preis- und Leistungsverzeichnis hat 42 Seiten!
Guck mal in die AGBs und Bedingungen der Neobroker. Meinst du, die haben weniger?
Die ING braucht für das Thema 9 Seiten – die sich auch wirklich auf Wero beziehen.
Bin ich eigen der Einzige, bei dem das Appicon der Sparkassenapp seit einiger Zeit so komisch schwarz-weiß dargestellt wird im Darkmode? Passt irgendwie gar nicht mehr zu den anderen Sparkassenapps…
Ist bei mir auch so
hab mir mal so ein depot eröffnet, hat 5 min gedauert. depotpreis 0€, trade 0,95€. ich finde es ok
Was ich doooov finde, das ich die Preise erst einsehen kann, wenn ich mich angemeldet habe. Vorher wird auf einen Preisaushang verwiesen, aber keinen Link dazu. Auf den Webseiten meiner Sparkasse kann ich auch keinen preisaushang sehen.
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Die Bank, welche weiterhin 0,15€ pro Push-Nachricht bei manchen Services verlangt (Sachsen)