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"Apple hat geschlafen"

Rennen um den besten Heimassistenten: Siri auf dem Standstreifen

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Das Wall Street Journal nimmt die Vorstellung von Apples HomePod zum Anlass, Apples Sprachassistentin Siri mit der Konkurrenz von Amazon, Google und Microsoft zu vergleichen. In dem kostenpflichtigen Artikel kommen auch ehemalige Apple-Mitarbeiter mit für das Unternehmen wenig charmanten Aussagen zu Wort. Apple habe sich überschätzt und zu lange auf den zu Beginn zurecht durch Siri eingefahrenen Lorbeeren ausgeruht.

Hey Siri

Als Amazon seinen ersten Echo-Lautsprecher drei Jahre nach dem Start von Siri angekündigt habe, hätte niemand in Apples Siri-Team an einen ernstzunehmenden Konkurrenten erwartet. Doch dies habe sich bereits während der Produktpräsentation durch Amazon geändert, die Apple-Mitarbeiter vor Ort seien in Anbetracht der Fähigkeiten von Amazons Alexa quasi in Panik verfallen.

Bis heute versucht Apple diesen Rückstand aufzuholen. So soll Siri mit iOS 11 unter anderem in der Lage sein, in fünf verschiedene Sprachen, darunter auch Deutsch zu übersetzen und persönliche Empfehlungen für Webseiten oder Apps auszusprechen. Die Apple-Assistentin bleibt dabei allerdings weiter in erster Linie ein iPhone-Feature und der mit dem HomePod geplante Sprung in die Wohnung wird kein leichter.

Die Verantwortung für die schleppende Siri-Entwicklung liegt ehemaligen Apple-Mitarbeitern zufolge auf mehreren Schultern verteilt. So leide die Weiterentwicklung anderer Produkte allgemein unter dem massiven Fokus auf das iPhone, das als erfolgreichstes Apple-Produkt auch das meiste Geld in die Kassen des Unternehmens spült. Seit dem Tod von Steve Jobs fehle es auch an ambitionierten Zielen, zudem wirke sich der von Apple extrem hoch angesiedelte Schutz der Privatsphäre negativ auf derartige Entwicklungen aus, besonders wenn es um die Personalisierung von Produkten und Diensten gehe.

Im Laufe der Zeit hat das Siri-Team auch eine Reihe namhafter Mitarbeiter verloren. So haben zwei Gründungsmitglieder der später von Apple übernommenen Siri-Erfinder das Unternehmen inzwischen verlassen um den Konkurrenten Viv zu entwicklen. Viv wurde im vergangenen Jahr dann von Samsung übernommen und bildet die Basis für deren Sprachassistent Bixby.

Nur 62% richtige Antworten

Der Rückstand von Siri auf die Konkurrenten Amazon und Google lässt sich auch in Zahlen ausdrücken. Im Rahmen einer Studie mussten die drei Assistenten dem Wall Street Journal zufolge 5.000 verschiedene Fragen beantworten. Siri hatte 62 Prozent der Antworten richtig, die Erfolgsquote von Alexa und dem Google Assistant lag bei rund 90 Prozent.

Apple muss also Vollgas geben. Immerhin dürfen wir davon ausgehen, dass der Weckruf mittlerweile auch in der Chefetage des Unternehmens angekommen ist. Ankündigungen auf der WWDC wie etwa die erwähnte Übersetzungsfunktion oder das generelle Versprechen, Siri weiter für die Entwickler von Apps zu öffnen, sind ein Beleg dafür. Offen bleibt allerdings, wie Apple mit der Tatsache umgeht, dass sich Amazons Echo und Google Home sehr flexibel und kontaktfreudig zeigen. Mit Blick auf den HomePod ist bislang beispielsweise nicht bekannt, inwieweit Apple die Integration von mit Apple Music konkurrierenden Musikdiensten oder das Anbinden von nicht HomeKit-zertifizierten Heimautomatisierungskomponenten zulässt. Die Qualität von Siri spielt im Wettlauf mit Amazon und Google zwar eine wichtige Rolle, vom kompatiblen Umfeld hängt jedoch nur ungemein weniger ab.

Donnerstag, 08. Jun 2017, 21:57 Uhr — chris
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  • Manchmal frag ich mich, ob die ihre eigenen Produkte nicht benutzen, so viel Rückstand wie da zum Teil an so vielen Ecken und Enden seit Jahren nicht auch nur im Ansatz aufgeholt wurde ..

    • Oder gerade deswegen und nicht über den Tellerrand hinaus schauen…

    • Das gleiche denke ich auch. Wenn die mal nur einen Tag mit ihren Software Produkten und dann den vom Google arbeiten würden, dann müsste Ihnen die Schamesröte ins Gesicht kommen.

    • Hmmm, ich habe Siri eigentlich bisher nur zum Wecker stellen verwendet und heute mal, veranlasst durch die Keynote, mal mit Siri gespielt….
      Ich bin positiv überrascht, was da alles schon geht. Einfach mal Siri fragen:“was kann ich sagen ?“ Sicherlich nicht perfekt, aber es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen. Sehr viel mehr als zu der Zeit, als ich es das letzte Mal versucht habe. Viele effektive Dinge, die das Leben leichter machen. Es ist da, es ist nicht perfekt aber besser als der Ruf, und man wäre dumm, die Dinge, die funktionieren, nicht zu benutzen.

      • Es wäre eher dumm, sich auf einen Assistenten mit einer Fehlerquote von 38% einzulassen

      • Sven, ich fänd es eher dumm, mir noch ein Gerät zu kaufen…

      • Das musst du ja nicht… Aber der Schritt aus Apples Käfig ist sehr befreiend… Glaub mir.
        Am Anfang ungewohnt, aber man lernt schnell wieder die Freiheiten zu schätzen.
        Man kann sich dann wieder das Beste holen und nicht das, was einem nur eine Firma bietet… Man darf wieder Preise vergleichen… Und muss nicht zähneknirschend irgendein überteuertes Produkt nehmen, weil es keine alternativen gibt usw.

      • Mit Echo bist du mehr oder minder im Amazon-Universum drin, dann stellst du schnell fest, dass die meisten Skills Müll sind, du mit dem Ding nicht telefonieren, Schreiben oder mangels Display Bilder anzeigen lassen kannst. Weichst du etwas vom Kurs ab, kann Alexa auch nix. Ich nutze beide Assistenten.

  • Sehr gut geschrieben! Apple will in seinem Universum bleiben und bremst sich damit selbst.

  • Ganz meine (unwichtige) Endverbrauchermeinung.

  • Ich bin gespannt wie Apple das Problem löst wenn das iPhone und der Homepod im selben Raum ist und ich Hey Siri sage. Welches Device reagiert dann? Welches führt die Aktion aus? Ich stelle zum Beispiel meinen Wecker mit Siri, wenn dann der Homepod im Wohnzimmer klingelt wäre das echt blöd.

    • Das ist jetzt schon gelöst.

      Die Geräte einigen sich unter sich darauf welches reagiert. Funktioniert hier schon mit iPhone, iPad und Apple Watch nebeneinander.

      • Nach meiner Erfahrung funktioniert das überhaupt nicht… mal geht der eine ran mal der andere. Völlig unkontrolliert…

      • Und wie einigen sie sich? Ich möchte ja, um bei dem Beispiel zu bleiben, den Wecker an meinen iPhone stellen. Fragt dann Siri nach?

      • und wie ist das mit mehreren iPhone-Usern im Haushalt? Kann der Homepod mehrere Stimmen erkennen und entsprechend autorisieren? Wenn ich Siri dann einen Termin schreiben lasse, steht der im Hompod, in meinem iPhone oder im iPhone der anderen Person im Haushalt?

      • @Homer: ja, wen nder homepod führend ist und fragt auf welchem Device wäre das schon mal nicht schlecht, auch für mein Termin_Bsp – der zuhause klingelnde Homepod würde mir im Office auch nicht viel helfen ^^

    • In einem Singlehaushalt mag das funktionieren. In unserem Haushalt leben 4 Leute mit iPhone, 2 Apple Watches und noch zwei iPads dazu. Alle Geräte mit einer Apple-Id sind sich einig. Ansonsten herrscht Chaos.

      • Ja… Das liebe ich. Multiuser-accounts untersagt Apple… Aber wenn man mehr als einen Account im Haus hat, wird es schon schwierig.
        Auf Hey Siri reagiert alles (nix mit Stimmerkennung), am Apple TV gibt’s ein Profil, Geräte müssen unter Umständen von der ID getrennt werden und mit der eines anderen Haushaltsmitgliedes verbunden usw.

      • @Sven: also die Aussage „auf ‚Hey Siri‘ “ reagiere alles kann ich nicht bestätigen ; wenn ich das sage hört nur mein iPhone und nicht das aller anderen um mich herum, also gibt es da schon eine Stimmenerekennung, dazu spricht man ja auch mehrfach die Kommandos beim aufsetzen des iPhones ein. Wenn der HomePod DAS kann und zwar für mehrere Personen wäre das Problem so gut wie gelöst. Noch ein Mapping Stimme1 iPhone1 und Stimme2 iPhone2 und es könnte funktionieren. Na mal abwarten …

      • Die Stimmerkennung läuft bei mir nicht ordentlich. Wenn mehrere Geräte in der Nähe sind, ist es eher Zufall, ob die reagieren. Wenn ich das Handy meiner Frau und meins ans Ohr halte, und dann „Hey Siri“ sage, reagieren beide.

  • Ich vermute Apple wusste durchaus das die Sprachassistenden viele Apps überflüssig machen werden. Ich benutze seit ich den Echo habe kaum noch meine Wetter Apps auf dem iPhone. Musik und Radio Apps sind ebenso betroffen bedeutungslos zu werden. HomeKit ist noch nicht richtig gestarteten und schon macht Amazons Echo die ganze Oberfläche fast überflüssig. Apple wusste das wahrscheinlich und hat deswegen die Entwicklung eher schleppend voran getrieben. Der AppStore ist für Apple durchaus lukrativ. Apple kann die Entwicklung nicht mehr aufhalten und muss jetzt Vollgas geben um den Anschluss nicht zu verpassen. So schnell kann es gehen in der Techbranche. Ich denke in den nächsten 5-10 Jahren wird vieles was wir jetzt noch mit Apps tun von Sprachassistenden übernommen.

    • Also ich hatte noch nie Lust mit meinen Geräten zu sprechen und bin davon überzeugt, das dieses sich nicht ändern wird.

    • dem kann ich so zustimmen.
      ich spreche auch lieber mit den geräten als ein gerät zu fummeln, welches sowieso immer wo anders liegt. bzw ich dann 5 iphones zu hause habe und dann doch immer wieder die richtige app starten muss.

      gerade zu hause, wird sich die sprache durchsetzen – deshalb finde ich auch den alexa mit schirm eine sehr gute idee , da info auch visualisiert werden kann, welche man durch worte abfragt – das ist nochmal eine neue effizienz-ebene

      apple mit dem hompod ist das komplett am holzweg – wer audio will, kauft sich boxen – richtigerweise hätten sie das apple tv aufbohren müssen … so wie steve das eigentlich mit dem apple fernseher geplant hatte.

      • Apple ist nicht auf dem Holzweg! Der HomePod ist genau der richtige Ansatz! Ich habe selbst eine Sonos-Konfiguration (2 Play 1, 1 Planbar und ein Subwoofer) und würde nie wieder zur traditionellen Verkabelung einer 5.1 Anlage zurück. Der Ansatz mit dem intelligenten Lautsprecher, der also in weiten Teilen sogar die herkömmliche HiFi-Anlage ersetzt UND dazu noch intelligent ist, das ist der richtige Ansatz! Für mich ist eher die Apple TV eine Totgeburt – braucht kein Mensch!

  • Jeder kann doch jetzt seiner eigenen Basteleien über Apple HomeKit bereitstellen ohne den Zertifizierungsprozess durchlaufen zu müssen. Es darf halt nur nicht kommerziell gemacht werden.

  • Das ist das wichtige: der angestrebte Schutz der Privatsphäre bremst im Vergleich zur konkurrenz.

    Und genau deswegen ist es für mich das beste System!!! Mit Abstand.

    • Danke!

      Wer hier von „Bremsen“ spricht, verkennt den enormen Vorteil.
      Würde Apple hier anders agieren, wäre ich längst woanders…

    • Richtig. Danke!
      Die NSA freut sich wenn man mehr Amazon Echos verkauft (mal überspitzt dargestellt)

      Aber genau das finde ich bei Apple so angenehm. Hier ist die Privatsphäre noch wichtiger gehalten als bei allen anderen (großen) Anbietern. Und das ist auch einer der großen Punkte

      • Du verwechselst da etwas. Apple sagt ganz klar, dass die alles machen, wozu die rechtlich verpflichtet sind. Die NSA hat alle Befugnisse, so lange es sich nicht um Amerikaner handelt. Die können also Problemlos auf all deine Daten zugreifen.
        Apples Ansatz der Privatsphäre sehe ich eher beim kommerziellen Bereich.

      • Wie naiv zu glauben, dass die NSA alles abhört, aber bei Apple Produkten ne Ausnahme macht. Der Datenschutz oder irgendwelche Hürden interessieren die nen feuchten Furz, egal ob es Google, Microsoft, Amazon oder Apple betrifft. Kann dir empfehlen, mal ne Vorlesung zu IT Sicherheit zu hören, da werden dir (hoffentlich) die Augen geöffnet.

      • Was mir persönlich – ehrlich gesagt – wichtiger ist. Ich habe weniger ein Problem mit der NSA als mit den Profilern G und FB ( und das sind nur die bekanntesten) und deren möglicher Einflussnahme (Manipulation) auf ganz unterschiedlichen Gebieten. (Konsumverhalten, Meinungsbildung etc. )

    • Das sehe ich genau so! Danke! Ich habe einen Kommentar gesehen von einer einer anderen Techseite die es gut beschreibt: Google und Amazon setzen auf Big Data. Die sind sehr interessiert daran, so viel wie möglich zu wissen. Der Kundennutzen ist da aber wohl leider nicht der erste Gedanke. Schaut mal mit was Google Geld verdient. Mit was Amazon Geld verdient. Und dann überlegt euch mal, was das heisst, wenn Google Home alles über diesen Nutzer weiss, und dieses Wissen erst noch bei Google gelagert wird.
      Ich finde die non-kommunikativen Features von Siri spannender als die Redeanwendung. Und da glaube ich wird iOS11 und watchOS 4 vieles besser.
      Und etwas darf man nicht vergessen: Google Home und Alexa können nur Englisch und Deutsch. Siri beherrscht weit über 20 Sprachen. Das muss man auch erst mal erreichen.

      • Beherrschen? So kann man das bei Siri sicher nicht nennen…

        Und Googles Assistant beherrscht mehr sprachen als deutsch und Englisch…
        Google Home noch Englisch und bald deutsch…

        Aber die Homeassistant Sprachen zu vergleichen ist witzlos, da beherrscht Siri dann auch nur Englisch, da der Post ja erstmal nur in englischsprachigen Ländern erscheint

      • englisch und deutsch evtl. spanisch sind die weltsprachen. franz und ital wäre noch gut …

        die chinesen machen sowieso ihr eigenes ding und die inder auch.

        insofern reicht das mal gut, um den westlichen markt zu bedienen.

  • Das schlimmste an Siri ist einfach die fehlende Lernfähigkeit.
    Den Namen des Restaurants, den man manuell per Tastatur korrigiert hat, versteht sie beim zweiten Mal immer noch nicht.
    Von Kontext und deutscher Grammatik, will ich gar nicht mehr weit ausholen.

    Passendes Beispiel:
    „Weg zur Martin Luther Grundschule.“
    Google: Alles korrekt erkannt und navigiert.
    Siri: „Du hast keinen Martin Lutter in deinen Kontakten“

    Das sagt alles darüber wer schon lange auf dem Gebiet die technologische Führerschaft übernommen hat.

    • Ohne Scheiß. Gerade eben ausprobiert und von Siri die Frage nach welchem Ort erhalten. Funktioniert also.

    • Eine Lösung wäre evtl. auch, wenn die Zuständigen endlich einmal aufhören „cool“ sein zu wollen, indem alles verdenglischt wird.

      Geht mir eh schon auf die nerven wenn ich sogar in beruflichen Anwendungen dann Sachen lese wie „Providioning-Elemente“…

      • *Provisioning-Elemente

      • Genau das ist es! Wir verstehen unsere eigene Sprache schon nicht mehr und verlangen das eine Technik das kann….

      • Wir sollten konsequent alle englischen Künstler und Songs in deutsch benennen. „Hey Siri, spiele Äißidißi“ dann klappt’s auch mit Siri.
        Andere Assistenten haben da aber auch noch Probleme, wenn auch nicht so extrem.
        „Alexa, setze Vanilleeis auf die Einkaufsliste“ führte zu „Ok, ich habe Vanille ICE zu deiner Einkaufsliste hinzugefügt“. Und das dann wieder auf deutsch vorgelesen ;)
        Mein Beispiel mit AC/DC funktionierte bei Siri übrigens auch so korrekt.

    • Ich gebe dir Recht, dass ein Beispiel natürlich nicht repräsentativ ist. Diesen Satz meintest du wahrscheinlich abgekürzt mit „Quatsch“.

      5000 Anfragen sind aber ein gute statistische Basis. Und da hat nun mal Siri fast die hälfte nicht richtig beantworte können. Alexa und Google schafften mehr als 4500 korrekt zu beantworten. Das deutet schon auf generelle Schwächen bei Siri.

      Natürlich geht das sehr gute Abschneiden von Google auf Lasten des Datenschutzes. Das ist nun mal die andere Seite der Medaille.

      Es ging auch gar nicht um die Syntax bei meinem Beispiel. Sondern schon um die falsche Erkennung von Luther. Google erkennt aus dem Knowledge Graphen einen Sinn zwischen Martin, Grundschule und meinem Aufenthaltsort.
      Siri erkennt es als „Lutter“ mit Doppel-T. Kann damit nichts anfangen. Und sucht in meinen Kontakten.

      Anderes schönes Beispiel. Such mal einer nach der Insel „Ko Kradan in Thailand“.
      Google hat da kein Problem. Da es wieder auf die enorme Datenbasis der Suchmaschine zurückgreift. Apple versagt total.

      Wie gesagt. Ich kenne das weil ich ein Google Phone beruflich nutze. Privat aber nur Apple Produkte. Und erstaunlicherweise würde ich privat auch nie ein Google Produkt nutzen wollen. Ja. Wegen des Datenschutzes. Deswegen habe ich all meine privaten Sachen in die Apple Cloud portiert.

  • Siri ist und bleibt eine Katastrophe. Früher konnte man es wenigstens teilweise zum steuern des mediaplayers benutze, was gerade im auto sinn macht aber seit apple musik geht das gar nicht mehr, weil man nicht mal sagen kann aus welchem album man einen titel hören möchte. Und wenn siri sich verhört hat wird sie entweder patzig oder spielt einfach was anderes, selbst wenn es zumindest textuell richtig erkannt wurde. Einfach nur unverständlich… bei der homekit lichtsteuerung hat sie bei fast 80% aller anfragen versagt, obwohl der text der angezeigt wird stimmt. Und selbst die eigenen Vorschläge über siti anfragrn selbst textuell richtig erkannt werden verweigert. Einfach nur traurig und schlicht weg unbrauchbar. Aber was soll man schon davon halten, wenn ein Unternehmen sich zwar musik und itunes auf die fahne schreibt, es aber auch im gefühlt 1000. remake immer noch nicht Schaft einen guten mediaplayer zu präsentieren, der sich vielleicht wenigstens mal merkt, wo er war, wenn er aus dem speicher gekickt wird.

    • Danke, ich dachte ich wäre schon der einzigste der solche Probleme hat.
      Ich frage mich manchmal ernsthaft, ob die Leute die Siri über den Klee loben diese tatsächlich im Alltag nutzen – und ich meine damit mehr als nun nen Wecker zu stellen.

  • Freu mich schon, wenn ich dann sage „hey Siri, spiele [beliebigen englischen Songtitel einsetzen]“.
    Aber mal ehrlich, Amazon Echo ist genau so bescheuert. Ging nach ner Woche zurück. Alles unausgereift. Ideen sind nett. Bei Amazon wie bei Apple. Google auch, aber kann ich nicht beurteilen. Aber die Umsetzung ist auf beiden Seiten sehr SEHR dürftig.

    • Sehe ich auch so. Alexa ist m.M.n. Nicht unbedingt fähiger als Siri. Erkennt vieles nicht und viele Skills sind einfach nicht sehr fähig oder ausgereift. Echo Dot liegt bei mir unbenutzt in der Ecke.

  • Ich finde auch schlimm, dass Siri manchmal freche Antworten gibt. Und für sowas bezahlen wir auch noch

  • Apple geht unter. Apple enttäuscht. Appels Rückstand wächst. Apple hat keine guten neuen Produkte mehr. Apple wird verlieren. Apple bringt nichts mehr auf die Reihe. Apple verliert Mitarbeiter. Apple…..

    Apple ist mit großem Abstand das wertvollste Unternehmen der Welt und das schon seit Jahren. Apple macht den meisten Profit. Apple könnte mehrere der größten Unternehmen in der Welt sofort aufkaufen, da die Reserven gigantisch sind. Apple wird noch auf Jahre weitere große Erfolge feiern. Der jedes Jahr immer wieder angekündigte Absturz Apples tritt und tritt einfach nicht ein. Ja warum denn wohl??
    Baut Apple vielleicht die besseren Produkte! Die ständig steigende Käuferzahl meint JA.

    • und die Bild ist die auflagenstärkste Zeitung in der BRD! heisst aber nicht: die beste.
      Übrigens dürfte das Klientel von Apple und der Bild inzwischen sehr ähnlich sein.

      • @Sven Stimmt gar nicht mehr. Ich weiß nicht woher du dein wissen herkramst. Aber die BILD hat die letzten Jahre drastisch and Auflagen verloren. Das Klientel Android und Apple passt seit Jahren wie die Faust aufs Auge. Überall verbreitet. Niemand möchte es aber genutzt haben.

      • Ich meine natürlich Android und BILD

      • Natürlich stimmt das… Was erzählst du?
        Auch wenn die Bild (wie alle) an Auflage eingebüsst hat, ist sie weiterhin MIT ABSTAND die Auflagensärkste.

        Einfach mal bei Statistia oder Google nachschauen.

    • apple ist in einer sehr glücklichen position, dass man so eine firma heute nicht mehr so einfach aufbauen kann. und wahrscheinlich wird das auch politisch blockiert.

      wenn samsung mal ein eigenes os bringen würde, würde apple massivst krachen … derzeit spielen die chinesen nur mit huawei und deren android handys – aber ich bin sicher da kommt bald was in den nächsten 5 jahren max. 10 und dann schau ma mal

  • Beethovens Neunte

    Ich finde die eklatanten Schwächen von Siri auch einfach nur noch ärgerlich – besonders im Auto, wo ein Sprachassistent, meiner Meinung nach, noch den größten Nutzen bringt. Im Wohnzimmer bleibt auch Echo bisher eine, mit Blick auf den Datenschutz sogar gefährliche, Spielerei.

  • Oh Adam, Du bist wohl eines der wenigen Kinder, die nicht von ihren Eltern zur Schule gebracht werden und selbst den Weg finden müssen und sei es mit Google. Mit Siri würde ich auch nicht mitgehen… : /

    Scherz beiseite. Ich gebe Dir Recht. Siri ist echt gruselig, versteht nicht oder völlig falsch. Google hat da einiges voraus. Okay, Google weiß dann, wo ich bin, aber Siri weiß das auch und hilft mir nicht, wenn ich sie brauche.

  • Habe mittlerweile ein Echo im Wohnzimmer und ein paar weitere Dot’s im Haus verteilt. Damit kann ich meine gesamte Hue Beleuchtung, Innogy Thermostate und sogar Haustüre und Garagentor steuern. War erst skeptisch aber bin damit sehr zufrieden. Apple kommt leider zu spät.

  • Siri ist mir auch häufig zu wortkarg. Ein Beispiel ist die Frage nach dem Wetter. Die Antwort zeigt sie auf dem Display. Dann brauche ich auch nicht über das Mikro zu fragen, wenn ich dann doch auf das Display schauen muss.

  • Möglicherweise liegen auch die Prioritäten anders, bei den Anbietern. Siri funktioniert auch in China. Alexa soweit ich weiß nicht.

  • Ich habe Amazon Echo ausprobiert – bei Alexa klappt auch nicht alles! Beim Zusammenspiel mit Amazon Musik finde Alexa einige Alben überhaupt nicht und gibt dafür alternativ Einkaufstips. Das Zusammenspiel mit dem Fire-TV Stick (hat auch Alexa) funktioniert gar nicht – hier hätte ich erwartet, das dieses funktioniert! Das soll aber wohl bald klappen…?!?! Die Lautsprecher des Echo klingen nicht besser als günstige 50-100€ teure Bluetooth Speaker! Der Echo ist deswegen mittlerweile wieder zurück gegangen, dafür kommt erstmal ein Dot – der wird dann an meinen JBL Voyager betrieben. Alles in allem hat Amazon, aber auch Google hier klar die Nase vorn – die Geräte sind bereits auf dem Markt und entwickeln sich täglich weiter. Hier hat Apple gepennt!!!

  • Ein großer Fehler von Apple wird sein, dass sie wieder (wie immer) nur Premium anbieten. Es gibt nur den einen HomePod mit Hifi-Lautsprecher zum stolzen Preis. Amazon geht da zwei Wege: Premium mit Hochtonlautsprecher für guten Musikgenuss und dem kleinen Echo Dot, wenn man es günstig möchte und keinen Wert auf Klang setzt oder separate Lautsprecher anschließen möchte.

    • Es gibt den Echo für Räume, wo mittelmäßiger Sound reicht. Der Dot ist für Räume, wo schlechter Sound reicht, oder wo man noch etwas hochwertigeren Sound an einer Anlage möchte und dann kommt der Echo Show, wo man auch noch ein Display zur Rückmeldung hat. Ohne den HomePod gehört zu haben, würde ich den zwischen dem Echo und dem Dot an einer ordentlichen Anlage einordnen.
      Ich werde mir keinen HomePod ins Badezimmer oder ins Wohnzimmer stellen, da der Dot da besser aufgehoben ist. Im Arbeitszimmer wäre der passend. Aber ich bleibe da jetzt bei einem System. Besser gesagt: Siri erweitert das Smartphone als persönliche Assistentin und Alexa erweitert das Heim als Heimassistentin, da es für Siri dann auf dem Smartphone, wegen der Integration, doch keine Alternative gibt.

    • homekitOS hätten sie machen sollen und neue geräte kategorien rausbringen.

      nicht watchOS und tvOS und bumstiOS.

      die checken einfach den markt nichtmehr – und finden sich ur cool dabei

      homekitOS würde reichen für alle geräte der letzten zeit – watch, apple tv, homepod, airportpod(welchen sie eigentlich auch bauen sollten) kamerapod, naspod

      und eigentlich sollten den „true“ hompod“ bauen – ohne speaker aber mit wlan und nas (timemachine) für iphone und mac, etc.

      so jetzt hab ich hier so nebenbei die arbeit von 3 productmanagern von apple gemacht – die lauser kriegen aber 500.000 dollar im jahr und ich nix !!!

  • Man muss sich nur mal den Google Assistant auf’s iPhone holen (gibt’s momentan nur im US-Store). Da liegen mittlerweile schon Welten dazwischen. Gegen Alexa wirkt Siri gar nicht so veraltet mal abgesehen vom Funktionsumfang natürlich.

  • Apple kommt doch in vielen Bereichen nicht mehr so richtig hinterher (oder es könnte gfühl schneller gehen) … Homekit, Karten, Siri ….

    • früher haben sie sich zeit gelassen und kracher rausgebracht.
      heute dauert noch immer ewig und dann bringens das gleiche wie der rest schon 2 jahre vorher – halt nur bissi besser apple style

      • Stimmt… und trotzdem- wenn man mal sieht wie selbstbewusst die ihre „Minimaländerungen“ dem Volk präsentieren und zu welchen Preisen (Bezahlen in iMessage- darauf hat die Welt gewartet!) …

  • Ich habe zuhause ein kleines Apple-Universum…in dem ich Amazon mit FireTV und Echo (Dot) nicht mehr wissen möchte. An den Dots hängen gute Lautsprecher – und mehr kann der HomeBot auch nicht bieten. Es kann nur gut sein, wenn man NICHT alles aus einer Hand hat. Niemand wird sein bisheriges teures Audio-Equipment verkaufen um sein Zuhause mit HomeBots (zu diesem Preis!) auszustatten. Es fehlt ein Killerfeature! Und eine Siri, die mit Alexa mithalten kann oder sie übertrifft.

  • äpfel und birnen…

    Der unterschied liegt doch im Umgang mit den Suchanfragen. Während Google und Amazon jede noch so kleine Information über uns speichern (und das beinhaltet auch die Suchanfragen), kommen die Queries über Siri anonymisiert an.
    Apple weiß weniger über uns und möchte es auch dabei belassen. Daher kann Siri nun mal nicht gleiches leisten wie Alexa oder Google Home.

    • Lach mich tot, wenn einer denkt, dass bei Apple die Daten sicher sind!!! Es geht heute überall um nur das Eine: Geld verdienen!!
      Weiter im Text: wie viele die sich hier über den positiven Datenschutz auslassen, nutzen Googles Suchmaschine, nutzen WhatsApp und FB!!! Hahaha… wer im Netz ist, ist gläsern! Und wer im Netz einmal ist, muss sich dessen bewußt sein.
      Zurück zu Siri: Die intelligente Auswertung für die Sprachbefehle ist einfach mangelhaft. Auch die Definition von Eigenwörtern in Form der Zusammenführung von Aussprache und geschriebenem Wort inkl Leenstatus für das nächste mal der Verwendung funktioniert nicht richtig.
      Weiter: Rufe ich: Hey Siri! Meldet sich meine AW oder mein iPhone oder mein iPad pro…. warum kann man die Aktivierung nicht personalisieren?? Hey iPad? Hey AppleWatch…
      So viel simpler kram!!! Warum kann man bei Apple nicbt verschiedene Profile anlegen wo so was hinterlegt werden kann..
      Übrigens nutze ich Apple seit 1997!! und fand es mal sehr gut benutzerfreundlich, gerade danals im Grafikbereich… auch teuer! Aber heute auch noch teuer und wir sind jetzt aber alle Betatester!! Gruslige Welt…

  • Was mir immer fehlt sind mehrere gleichzeitig unterstützte / verstandene Sprachen. Wenn meine Frau auf deutsch mit Siri redet, versteht Siri fast nichts aufgrund des spanischen Akzentes. Wenn der homepod auch so wird, kann ihn nur einer im Haushalt nutzen

  • «Seit dem Tod von Steve Jobs fehle es auch an ambitionierten Zielen.»
    vs.
    „Wir haben noch viele aufregende Produkte in der Pipeline.“
    Mal sacken lassen…

  • Ich habe Siri bid vor einigen Monaten auch immer zum Stellen von Timern fürs Frühstücksei genutzt. Bin mittlerweile aber selbst davon genervt und hab das deaktiviert und erfreue mich über Alexa.

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